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Scholz unter Druck: Volksbegehren gegen G8 rückt näher

HAMBURG. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat ein neues Problem: Die Hamburger Volksinitiative «G9-Jetzt-HH» zur Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren an Gymnasien hat ausreichend Unterschriften gesammelt und ist damit zustande gekommen. Das stellte der Senat nach einer Auszählung offiziell fest.

Ihm droht ein Volksbegehren zu G8: Olaf Scholz. Foto: SPD in Niedersachsen / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Ihm droht ein Volksbegehren zu G8: Olaf Scholz. Foto: SPD in Niedersachsen / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Am 11. November hatten die Initiatoren nach eigenen Angaben knapp 17.000 Unterstützer-Unterschriften vorgelegt, sie brauchten 10 000 von zur Bürgerschaft Wahlberechtigten. Das Landesparlament muss nun bis zum 11. März 2014 entscheiden, ob sie die Vorlage der Initiative übernehmen will. Sollte dem nicht so sein, können die Initiatoren ein Volksbegehren starten.

Um dabei erfolgreich zu sein, müssen sie innerhalb von drei Wochen rund 62.000 Unterschriften zusammenbekommen. Will das Parlament dann immer noch nicht den Vorstellungen der Initiative folgen, kann sie einen Volksentscheid erzwingen.

Die Initiative will erreichen, dass nicht nur an den Stadtteilschulen das Abitur nach neun Jahren abgelegt werden kann. G9 soll an Gymnasien neben G8 zusätzlich angeboten werden. Bislang müssen Gymnasiasten ihre Hochschulreife bereits nach acht Jahren nachweisen. Kritiker des vor elf Jahren in Hamburg eingeführten «Turbo-Abis» bemängeln, Bildung und Kindheit kämen dabei zu kurz. dpa

Zum Bericht: Basta: Seehofer schließt Rückkehr zum G9 aus

 

Ein Kommentar

  1. Scholz sollte dem alten Rat von Bertold Brecht folgen: das Volk auflösen und ein neues wählen!

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