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Gewerkschaft in Mecklenburg-Vorpommern fordert Verbeamtung bis 45 Jahre

SCHWERIN. Die Gewerkschaft dbb m-v hat eine Ausweitung der LehrerVerbeamtung auf Pädagogen bis zum Alter von 45 Jahren gefordert. Bisher hätten erst 20 Prozent der unter 40-Jährigen, die ab 1. August den Beamtenstatus erlangen können, einen Antrag gestellt, sagte der Landesvorsitzende des dbb m-v, Dietmar Knecht in Schwerin. Dabei berief er sich auf Angaben aus Kreisen der Landesregierung. Damit sei die Sorge vor zu großen Pensionsansprüchen unbegründet, sagte Knecht. Das Thema Verbeamtungen bis zum Alter von 45 Jahren solle deshalb für alle Landesbediensteten wieder aufgegriffen werden.

Dem Bildungsministerium zufolge liegen bislang 864 Anträge auf Verbeamtung von Lehrern vor. Von den Pädagogen, die schon im Schuldienst sind – die sogenannten Bestandslehrer – erfüllten 783 die Altersvoraussetzungen, sagte ein Ministeriumssprecher. Die höhere Zahl Anträge im Vergleich zu den Berechtigten könne darauf zurückzuführen sein, dass darunter möglicherweise auch Anträge von Älteren seien oder auch von Referendaren. Die Anträge seien noch nicht gesichtet worden.

Für die Berechnung der Pensionsansprüche der künftigen Lehrer-Beamten werden nur fünf Jahre aus der Zeit als Angestellter anerkannt, wie es aus dem Finanzministerium hieß. Damit sollen Doppelansprüche aus der gesetzlichen Rente und der Beamtenversorgung vermieden werden. Für die Berechnung des Gehalts würden jedoch alle zuvor geleisteten Jahre im öffentlichen Dienst anerkannt. dpa

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