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Schulbusunfall im westfälischen Warburg: Junge sehr schwer verletzt

WARBURG. Bei einem Unfall mit einem voll besetzten Schulbus sind im westfälischen Warburg fünf Grundschüler verletzt worden, drei von ihnen schwer. Ein Zehnjähriger wurde mit schwersten Verletzungen in eine Unfallklinik nach Kassel geflogen, zwei andere Kinder wurden schwer, zwei weitere leicht verletzt. Auch der Fahrer des Lastwagens (38) und der Busfahrer (44) wurden leicht verletzt. Der Schaden summiert sich nach Auskunft der Kreispolizei in Höxter auf 100.000 Euro.

Ein Sattelschlepper hatte an einer Kreuzung am Ortsrand des Ortsteiles Scherfede die Vorfahrt des Busses missachtet, der Bus kam durch den Aufprall von der Straße ab und erst 50 Meter weiter am Feldrand zum Stehen.

Kurz vor Schulbeginn war der Rektor der katholischen Grundschule im Ort telefonisch vom Busunternehmen über den Unfall informiert worden. «Ich bin sofort zur Unfallstelle und habe mich um die unverletzten Kinder gekümmert. Die standen alle massiv unter Schock», sagte Rektor Willi Ehls. Die Kinder und die Eltern wurden in einem nahe gelegenen Waldinformationszentrum seelsorglich betreut. «Einige Kinder wollten nicht in den Ersatzbus steigen, die waren völlig verstört», sagte Ehls.

Während die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle liefen, stand Sabrina Ludwig kopfschüttelnd vor dem an der rechten Seite völlig demolierten Bus. Ihre siebenjährige Tochter Dana saß im Bus und kam mit einem Schock und leichten Schnittwunden und Prellungen davon. «Wenn ich das sehe, bin ich heilfroh, dass ihr nichts Schlimmeres passiert ist», sagt sie. Aber sie mache sich Sorgen, weil ihre Tochter auch mitbekommen hatte, wie ihre Schulkameraden schwer verletzt wurden. dpa

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