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Vertretungsstunden gehen zulasten des Förderunterrichts

BERLIN. Wenn an Berlins Schulen Lehrer fehlen, müssen vor allem Kollegen aus dem Förderunterricht einspringen. 12.600 Mal ist im Schuljahr 2012/2013 deshalb Förderunterricht ausgefallen. Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Bildung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Stefanie Remlinger hervor.

Den Angaben zufolge werden am häufigsten Lehrer beispielsweise aus dem Unterricht zur Sprachförderung abgezogen, wenn es an anderer Stelle eng wird. «Deutsch als Bildungssprache zu können, ist der Schlüssel, der den Bildungserfolg ermöglicht oder eben nicht», sagte Remlinger der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag. Um die fehlenden Stunden unterrichten zu können, brauche es zusätzliche 450 Lehrer-Vollzeitstellen. dpa

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