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Nach Unfall im Chemiesaal ermittelt Polizei gegen Lehrerin

BURGKUNSTADT. Nach dem misslungenen Experiment im Chemiesaal eines Schulzentrums im oberfränkischen Burgkunstadt (Landkreis Lichtenfels) mit zwei schwer verletzten Schülern ermittelt die Polizei gegen die Lehrerin. Es werde geprüft, ob ein Fall von fahrlässiger Körperverletzung vorliege, sagte ein Polizeisprecher.

Stichflamme bei einer Feuerwehrübung. Foto: Joergelman / pixabay (CC0 1.0)

Stichflamme bei einer Feuerwehrübung. Foto: Joergelman / pixabay (CC0 1.0)

Mittlerweile ist auch klar, wie es zu der Verpuffung in dem Chemiesaal am Mittwoch gekommen war: Nach den Ermittlungen waren die etwa 30 Realschüler einer neunten Klasse dabei, ein Experiment mit Laborbrennern durchzuführen. Von der Referendarin wurde dabei brennbare Flüssigkeit in kleine Fläschchen gegossen – plötzlich entzündete sich der Stoff. Die beiden 15 Jahre alten Schüler erlitten durch die Stichflamme schwere Verbrennungen und mussten in eine Spezialklinik nach Erfurt geflogen werden. Ein weiterer Schüler erlitt einen Schock. Er konnte bereits gestern das Krankenhaus wieder verlassen. dpa

Zum Bericht Stichflamme im Chemiesaal verletzt zwei Schüler schwer – Wie riskant sind Experimente im Unterricht?

Ein Kommentar

  1. Die Ermittlungen sind (wahrscheinlich) ganz normal bei solchen Fällen.

    Ich wusste bisher nicht, dass es sich bei der Lehrerin um eine Referendarin handelt, offensichtlich auch noch eine im BDU. Hoffentlich hat sie alles notwendige beachtet, weil sie ansonsten ihres Lebens nicht mehr froh wird und im Extremfall ihr Examen vergessen kann.

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