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Sturm Elon sorgt für Wirbel an der Kieler Universität

KIEL. Aus Sicherheitsgründen hat die Kieler Universität ab Mittag mehrere sanierungsbedürftige Gebäude geschlossen. Die Studenten reagierten mit stürmischen Protesten.

In den betroffenen 12 Gebäuden fiel am Nachmittag wegen des Sturms der gesamte Dienst- und Lehrbetrieb aus, wie die Hochschule mitteilte. Unter der Überschrift «Wir brauchen eine sturmfeste Uni!» reagierten die Studenten mit harscher Kritik. Der Ausfall in zwölf Gebauden sei absolut inakzeptabel, sagte die Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses, Sophia Schiebe.

Mit Orkanböen fegt der Sturm Elon über Deutschland. Foto: Dirk Ingo Franke / flickr (CC BY-SA 2.0).

Mit Orkanböen fegt der Sturm Elon über Deutschland. Foto: Dirk Ingo Franke / flickr (CC BY-SA 2.0).

«Kiel ist keine Stadt der lauen Lüftchen und sanften Brisen. Wir brauchen eine Universität, die auch einem leichten Sturm standhalten kann.» Die Situation um die gesperrten Gebäude ist aus Sicht der Studenten unhaltbar. Ein Sanierungsprogramm im Volumen von 165 Millionen Euro wurde Ende 2013 beschlossen. Der Sanierungsbedarf wird auf mehr als 200 Millionen geschätzt. Die Bauarbeiten sollen 2016 starten. 160 der 200 Uni-Gebäude sind älter als 30 Jahre und 120 sogar älter als 40 Jahre. (dpa)

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