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Abifeiern in Baden-Württemberg: Polizei zieht positives Fazit

FREIBURG/HEILBRONN. Die schriftlichen Prüfungen sind vorbei und Baden-Württembergs Abiturienten feiern. Insgesamt friedlich berichtet die Poliei, trotz unrühmlicher Ausnahmen.

Erst büffeln, dann feiern: In den vergangenen Tagen gab es in Baden-Württemberg die letzten schriftlichen Abiturprüfungen. Danach ist für viele der rund 54 000 Abiturienten erst einmal Party angesagt. In den vergangenen Jahren waren einige Feiern aus dem Ruder gelaufen. Für die bisherigen Veranstaltungen zieht die Polizei in Heilbronn, Freiburg und Mannheim aber ein überwiegend positives Fazit. Die Feiern seien trotz unrühmlicher Ausnahmen zum Großteil friedlich geblieben.

Größtenteils friedlich verliefen die Abipartys in Baden-Württemberg. (Foto: David Domingo/Flickr CC BY-NC-SA 2.0)

Größtenteils friedlich verliefen die Abipartys in Baden-Württemberg. (Foto: David Domingo/Flickr CC BY-NC-SA 2.0)

In den meisten Städten treffen sich die Schüler nach ihren Prüfungen in Parks oder am Flussufer. Nach Angaben der Polizei gab es die meisten dieser spontanen Abifeten im Land bereits am Dienstag. Da hatte der überwiegende Teil der Abiturienten seine Prüfungen hinter sich gebracht. Seit Mittwoch wurden nur noch die Prüfungen in allen Fremdsprachen außer Englisch und Französisch geschrieben.

Eine der landesweit größten Abipartys gibt es traditionell auf der Heidelberger Neckarwiese: Ungefähr 1500 Schüler haben sich am Dienstag dort getroffen. Der Polizei sei bei dieser Party eines besonders aufgefallen: Es habe deutlich weniger «Alkoholleichen» als noch in den vergangene Jahren gegeben. Zwei minderjährige Partygäste mussten alkoholbedingt in eine Klinik gebracht werden, im vergangene Jahr seien es bei insgesamt weniger Feiernden noch neun gewesen, sagte ein Sprecher der Mannheimer Polizei. Ebenso seien die Besucher der Fete entspannter und weniger aggressiv als früher gewesen.

Jedoch gab es in Heidelberg auch jetzt weniger erfreuliche Vorfälle: Wegen gefährlicher Körperverletzung ermittlen die Beamten gegen einen 21-Jährigen. Der junge Mann hatte einen 19-Jährigen verprügelt, der mit einem Nasenbeinbruch und einer Nierenprellung in Klinik eingeliefert werden musste wurde. Zudem griff die Polizei einen 16-Jährigen auf, der einen Teleskopschlagstock bei sich hatte.

«Im absolut normalen Rahmen» hätten sich die bisherigen Abifeiern in Freiburg bewegt, sagte Polizeisprecher Steffen Irmler. Dort ist es Tradition, dass sich die Schüler an der Dreisam treffen. In Heilbronn feiern die Abiturienten im Wertwiesenpark. Vier Besucher mussten nach einem massiven Alkoholkonsum nach Hause geschickt werden.

Im Juni haben die Abiturienten im Land wieder einen Grund zum Feiern: Zwischen dem 15. und 26 Juni gibt es die mündlichen Abiturprüfungen. Danach organisieren die Abschlussjahrgänge an einigen Schulen traditionelle Abischerze und -streiche. (dpa)

zum Bericht: Polizei rückt zu Wasserbombenschlacht von 200 Abiturienten aus – Angst vor weiteren Aktionen

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