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Wettbewerb: Schleswig-Holstein fördert Projekte zum Lernen mit digitalen Medien

KIEL. Schulen in Schleswig-Holstein können sich ab sofort für den Wettbewerb „Lernen in einer digitalen Gesellschaft“ bewerben. „Kinder und Jugendliche müssen für die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft ausgebildet sein“, sagte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) zum Start des Wettbewerbs. „Erfolgsversprechende und vorbildliche Schulvorhaben“, die das Lernen mit digitalen Medien für die Schüler ermöglichen, sollen gefördert werden.

Anbieter digitaler Medien - wie die Hersteller von elektronischen Whiteboards - prägen Anbieter digitaler Medien prägen das Bild auf der Bildungsmesse "didacta". Foto: Deutsche Messe AG

Die Bedeutung digitaler Medien steigt: Sie prägten auch das Bild der Bildungsmesse „didacta 2015“. Foto: Deutsche Messe AG

Insgesamt stellt das Ministerium für Schule und Berufsbildung 200.000 Euro zur Verfügung, mit denen die Siegerschulen nachhaltige digitale Konzepte umsetzen oder weiterentwickeln können. Eine einzelne Schule könne davon höchstens 30.000 Euro bekommen. Geplant ist, dass eine Jury die Schulen auswählt, die sich durch längerfristig angelegte und nachhaltige Konzepte auszeichnen, von denen alle Schüler profitieren.

Gefördert werden sollen „erfolgsversprechende vorbildliche Schulvorhaben, die das Lernen mit digitalen Medien für die Schülerinnen und Schüler ermöglichen“. Mitarbeiter des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig Holsteins (IQSH) beraten dem Ministerium zufolge zu den technischen Rahmenbedingungen, der weiteren Ausstattung und begleiten die Schulen bei der Planung der notwendigen Schritte sowie der Erprobung und Weiterentwicklung unterschiedlicher Aspekte des digitalen Lernens im Projektzeitraum. In dieser Zeit sollen digitale Schulbücher durch Kooperation mit Schulbuchverlagen kostenfrei genutzt und erprobt werden können. Eine Schule könne sich auch nur für die Erprobung digitaler Schulbücher bewerben.

Der Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 15. Mai 2015. Die Projekte an den Schulen laufen dann anderthalb Jahre ab Herbst 2015. „Unsere Idee ist, dass die Gewinnerschulen die Erfahrungen und Ergebnisse anderen Schulen weitergeben, dass sie also zu Modellschulen des digitalen Lernens werden“, sagte Bildungsministerin Ernst.

Die Bewerbung: Für die Teilnahme am Projekt „Lernen mit digitalen Medien“ können sich Schulen aller Schularten mit einer kurzen Darstellung ihres Konzepts bewerben. Es sollte um den unterrichtswirksamen Einsatz digitaler Medien gehen, und es werden nach Angaben des Ministeriums innovative Ideen zum systematischen Einsatz digitaler Medien im alltäglichen Unterricht erwartet. Grundsätzliche didaktische und methodische Vorgehensweisen sollten klar dargestellt werden, und es sollte erläutert werden, dass das Schulkonzept nachhaltig gedacht ist und alle Schüler erreicht.

Im Antrag sollte zudem das technische Konzept skizziert werden. Die notwendigen und gegebenenfalls schon geplanten Infrastrukturmaßnahmen sollten mit dem Schulträger abgestimmt sein. Um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, müssten die Folgekosten eingeplant sein, wie für Support, Reparaturen und Unterhaltungskosten.

Für die mögliche Teilnahme am Projekt „Lernen mit digitalen Medien“ sollte ein Beschluss des Konzepts/der Bewerbung durch die Schulkonferenz vorliegen. Teilnehmende Schulen erklären sich Ministeriumsangaben zufolge bereit, an einer begleitenden Evaluation des Projektes mitzuarbeiten. Schleswig-holsteinische Schulen können sich durch die elektronische Zusendung des Bewerbungsformulars an Stefanie Pein vom IQSH (stefanie.pein@iqsh.landsh.de) anmelden. mit dpa

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Titelbild: vernieman / flickr (CC BY 2.0)

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