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Deutschland und Mexiko wollen «Allianz für die Zukunft» – auch bei der Bildung

BERLIN. Deutschland und Mexiko wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Künftig soll es alle zwei Jahre größere Treffen zwischen den Regierungen beider Länder geben. Die beiden Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und José Antonio Meade sprachen am Dienstag nach der ersten Sitzung der sogenannten bilateralen Kommission von einer «Allianz für die Zukunft». Ähnliche Modelle der Zusammenarbeit gibt es schon mit Ländern wie Nigeria und Südafrika.

Zweitgrößte Volkswirtschaft in Lateinamerika: Mexiko. Illu: Wikimedia Commons

Zweitgrößte Volkswirtschaft in Lateinamerika: Mexiko. Illu: Wikimedia Commons

Als wichtige Themenfelder über die aktuelle Politik hinaus nannte Steinmeier die Bereiche Bildung, Wissenschaft und Energie. Zugleich versprach er deutsche Hilfe bei der Bekämpfung von Korruption und organisierter Kriminalität. In Mexiko gibt es große Drogenkartelle, die viel Einfluss auf Politik und Verwaltung haben. Mexikos Außenminister versprach weitere Anstrengungen. Meade betonte aber auch, dass die Gewalt in jüngster Zeit bereits zurückgegangen sei.

Mexiko ist die zweitgrößte Volkswirtschaft in Lateinamerika. Mehr als 1500 deutsche Firmen haben dort eine Niederlassung. An den zweitägigen Gesprächen waren unter anderem auch die Wirtschafts-, Umwelt- und Bildungsministerien beider Länder beteiligt. dpa

 

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