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Städtetag NRW fordert vom Land mehr Unterstützung beim Schulunterricht für Flüchtlinge

DÜSSELDORF. Der NRW Städtetag kritisiert die Schulpolitik der Landesregierung. Beim Unterricht für Flüchtlingskinder müsse das Land die Kommunen gezielter und intensiver unterstützten – auch auf unbürokratischem Weg. Die Kommunen leisteten Enormes, um den Jungen und Mädchen aus Flüchtlingsfamilien eine gute Aufnahme in das Schulsystem zu ermöglichen, sagte der Verbandsvorsitzende Thomas Hunsteger-Petermann der dpa. Die Haushaltslage vieler Städte sei aber angespannt, die rot-grüne Regierung müsse ihnen deutlich mehr Mittel zukommen lassen. «Ob die schulische Integration von Flüchtlingen erfolgreich ist, darf nicht von der Haushaltslage der jeweiligen Kommune abhängen.»

Zusätzliches Geld sei nötig etwa für neue Schulräume, Ausstattung oder geeignetes Lehrmaterial, betonte Hunsteger-Petermann, der auch Oberbürgermeister von Hamm ist. Die zusätzlichen 2.625 neuen Lehrerstellen in NRW seien gut, aber nicht ausreichend, um im erforderlichen Umfang Unterricht erteilen zu können. Unbürokratisch solle man auch Lehramtsstudenten, Studienreferendare, pensionierte Lehrkräfte, Quereinsteiger und Ehrenamtliche in den aktiven Schuldienst holen. dpa

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