Startseite ::: Nachrichten ::: Die Bundesländer haben sich geeinigt: So soll das Bachelorstudium reformiert werden

Die Bundesländer haben sich geeinigt: So soll das Bachelorstudium reformiert werden

BERLIN. Nach den Sommerferien beginnt für viele Abiturienten in Deutschland ein Bachelor-Studium. Der «kleine» Hochschulabschluss hat sich zwar als Brücke in den Beruf oder als Vorstufe zum höherwertigen Master-Grad bewährt. Doch finden viele den Bachelor zu schulisch und immer noch oft minderwertig. Nun haben sich die Hochschulen und die Bundesländer auf Reformvorschläge geeinigt – ein Überblick:

Warum soll es Änderungen am Bachelor-Studium geben?

Die Reformer wollen teils harscher Kritik begegnen. Der auf sechs Semester angelegte Bachelor wird gern geschmäht – als gerade mal dreijähriges «Schmalspurstudium», zu eng getaktet und mobilitätsfeindlich. Einige Schwachpunkte wollen Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) jetzt ausräumen.

Um wie viele Bachelor-Studenten geht es in Deutschland?

Um sehr viele. Im Wintersemester 2014/2015 waren 88 Prozent aller Studiengänge Bachelor- und Masterstudiengänge, bei den Fachhochschulen lag der Anteil bei 99 Prozent, wie die neue Erklärung von KMK und HRK auflistet. An Musikhochschulen betrug er 84, an Kunsthochschulen 62 Prozent. Bei Lehramt, Medizin, Pharmazie und Rechtswissenschaften ist der Bachelor weniger weit verbreitet. Laut Statistischem Bundesamt studieren drei Viertel der 2,7 Millionen Studenten auf Bachelor oder Master. Die Reform für kürzere Studienzeiten, europaweite Vergleichbarkeit und Mobilität, ist also angekommen. Aber 28 Prozent brechen das Bachelor-Studium ab.

Steht das Bachelor-Studium vor einer Reform? Foto: this.is.seba / flickr (CC BY-SA 2.0)

Betroffen von der Reform sind drei Viertel der 2,7 Millionen Studenten in Deutschland. Foto: this.is.seba / flickr (CC BY-SA 2.0)

Was könnte konkret anders werden im Studienverlauf?

Studierende sollen mehr Freiräume erhalten. Hochschulen sollen mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Studienverläufen bekommen. Angesichts der heterogenen Studierendenschaft soll die Lehre qualifizierter werden. Die «Übersättigung mit Inhalten» im knapp bemessenen Bachelor-Studium müsse aufhören, sagt HRK-Vize Holger Burckhart. Teilzeit-, Fern- oder berufsbegleitendes Studium sowie Studieren mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten soll gestärkt werden. Vorgaben zur Regelstudienzeit sollten flexibler gehandhabt werden.

Was soll sich bei den Noten ändern?

Um Druck vom Kessel zu nehmen, sollen Hochschulen insbesondere für die ersten beiden Semester von einer Einbeziehung von Noten in die Berechnung der Endnote absehen können. Auch «bestanden» oder «nicht bestanden» könne reichen.

Soll ein Studium dann insgesamt länger dauern?

Das kalkulieren die Hochschulen ein. «Es sollte künftig keine starre staatliche Vorgabe für eine Gesamtstudienzeit Bachelor und Master von zehn Semestern mehr geben», sagt HRK-Chef Horst Hippler. «Ein Bachelor in Physik ist nie im Leben ein Physiker», sagte der Karlsruher Physik-Professor einmal.

Wie sind die Berufsaussichten von Bachelor-Studenten?

«Bachelor-Absolventen machen Karriere», sagt Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU). Die Arbeitslosenquote von Fachhochschulabsolventen liegt bei etwa drei Prozent, unter Uni-Absolventen sind es sogar nur rund zwei Prozent. Der Bildungsbericht 2016 notiert: «Zwei Drittel der Bachelors von Universitäten und drei Viertel aus Fachhochschulen, die nach dem Bachelor erwerbstätig werden, sind (…) etwa ein Jahr nach dem Studium in Positionen tätig, für die ein Hochschulabschluss erforderlich ist.» Die Praxistauglichkeit ist aber umstritten.

Wie geht es jetzt mit dem Reformschub weiter?

Im kommenden Wintersemester ändert sich im Uni-Alltag wohl noch nichts. Nun ist eine Vereinbarung zwischen Hochschulen und Ländern fertig. Wie schnell es zur konkreten Umsetzung an den Hochschulen kommt, bleibt abzuwarten.Werner Herpell und Basil Wegener, dpa

31 Kommentare

  1. „Das kalkulieren die Hochschulen ein. «Es sollte künftig keine starre staatliche Vorgabe für eine Gesamtstudienzeit Bachelor und Master von zehn Semestern mehr geben», sagt HRK-Chef Horst Hippler. «Ein Bachelor in Physik ist nie im Leben ein Physiker», sagte der Karlsruher Physik-Professor einmal.“

    Was hat die Aussage, dass die Vorgabe Bachelor und Master nicht mehr innerhalb von 10 Semestern zu absolvieren seien mit der Aussage zu tun, dass ein Bachelorabsolvent kein Physiker sei?

    Die Fokussierung nur auf den Bachelor ist daher auch falsch, denn die gleichen Vorgaben, von denen hier geredet wird, gelten auch für den Master.

    Richtig ist wohl eher, dass Leute, die früher ihr Diplom in Physik (oder Informatik oder Ingenieurwesen oder oder oder) machen konnten, eben weil sie keine strikten zeitlichen Vorgaben hatten, im heutigen Bachelor-/Mastersystem knallhart heraus gekickt worden wären, einfach weil sie nicht die Zeitvorgaben einhalten konnten.
    Dabei ist zu beachten, dass das Ganze ja nicht nur von der Gesamtstudiendauer aus betrachtet werden darf, denn die zeitlichen Vorgaben gelten für jedes einzelne Modul und als in bestimmter Zeit zu erbringender Credit Points.

    Es ist also der richtige Weg, dass diese zeitlichen Vorgaben wegfallen.

  2. Ein Bachelor ist vergleichbar mit einem besseren Vordiplom. Sie können mir nicht erzählen, dass ein Mensch mit Physik-Vordiplom die Physik wirklich verstanden hat ?!?

    Den Satz «Zwei Drittel der Bachelors von Universitäten und drei Viertel aus Fachhochschulen, die nach dem Bachelor erwerbstätig werden, sind (…) etwa ein Jahr nach dem Studium in Positionen tätig, für die ein Hochschulabschluss erforderlich ist.» finde ich herrlich verschwurbelt, allerdings im negativen Sinne, weil so viele Bedingungen enthalten sind. Es geht nur um die Bachelor-Studenten, die ohne Master (warum auch immer) abgehen _und_ eine Stelle gefunden haben _und_ nach einem Jahr noch darin tätig sind. Viele unds für die Prozentzahlen 2/3 bzw. 3/4 …

    Bedenklich finde ich allerdings, dass auch die Universitäten sich an die heterogener werdende Studentenschaft anpassen soll, weil heterogen hier nichts anderes bedeutet als eigentlich an der Universität falsch aufgehoben. Eine universitäre Ausbildung soll nicht qualifizierender werden, weil eine qualifizierender Ausbildung an einem Betrieb und ohne Studium viel besser gelingt.

  3. Der Bachelor-Abschluss entspricht nicht dem alten Vorexamen. Im gegensatz zum Vorexamen ist er ein berufsqualifizierender Abschluss. Der Master-Studiengang ist – anders als der alte Hauptexamensstudiengang eine universitäre Weiterbildung ähnlich wie ein postdoc-Studium.

    Der Bachelorabschluss ist im ÖD die Voraussetzung zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes im gehobenen Dienst. Von der wertigkeit im Europäischen Referenzrahmen entspricht der Bachelor-Abschluss der Gesellenprüfung der HK oder IHK – mehr nicht. Entsprechend ist das Niveau dieser „Hochschulausbildung“.

    Der sechsemestrige bachelor, der in D vergeben wird, ist international nicht anerkannt, da Bachelor-Studiengänge im Ausland in der Regel auf 8 Semester ausgelegt sind. Dieser deutsche Sonderweg ist ein Irrtum, der viele in die Master-Studiengänge treibt.

    Die Alternative ist der Fachwirt/Fachkaufmann bzw. der Techniker – Fachoberschulreife, berufliche Ausbildung im Betrieb oder einem Berufskolleg (Fachoberschulklasse) und anschließend der Abschluss an einer Berufs- oder Verwaltungsakademie bzw. Technikerschule. Aber auch das ist ein deutscher Sonderweg, dei Abschlüsse taugen international nicht die Bohne, genausowenig wie die Abschlüsse am Ende der Dualen Ausbildung.

    • Puh, wo fange ich da bloß an?

      „Der Bachelorabschluss ist im ÖD die Voraussetzung zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes im gehobenen Dienst.“

      Na dann versuchen sie mal mit einem Meister, pardon, Gesellenbrief in den gehobenen Dienst zu kommen!

      „Von der wertigkeit im Europäischen Referenzrahmen entspricht der Bachelor-Abschluss der Gesellenprüfung der HK oder IHK – mehr nicht.“

      Sie meinen den Europäischen Qualifikationsrahmen. Dieser dient lediglich als „Übersetzungsmedium“, weil viele Ausbildungen in unterschiedlichen Ländern überhaupt nicht bekannt sind und wenn sie eine Ausbildung in Land R gemacht haben sich auch in Land D bewerbern können. Dazu entwickelten die Länder dann zusätzlich ihren Qualifikationsrahmen. Die Einteilungen erfolgen auch eher grob, aber selbst da haben sie es nicht geschafft sie richtig wiederzugeben.

      Sie vergessen auch zu erwähnen, dass diese Einteilungen auch für das Diplom gilt. Das Diplom (FH) ist genau wie der Bachelor eingruppiert und der Master und Dipl. (univ.) werden mit nicht studierten Berufen, wie Betriebswirten, zusammengewürfelt.

      Selbst nach dieser Einteilung wird der Bachelor nicht mit dem Gesellen verglichen, sondern mit dem Meister und darüber sollten sie froh sein, denn so wäre ihr Dipl-Ing. mit dem Meister ‚gleichgesetzt‘ worden, so ist es dagegen der unstudierte, aber geprüfte) Berufspädagoge oder der unstudierte Betriebswirt nach der Handwerksordnung.

      „Der sechsemestrige bachelor, der in D vergeben wird, ist international nicht anerkannt, da Bachelor-Studiengänge im Ausland in der Regel auf 8 Semester ausgelegt sind.“

      Falsch. Nicht nur, dass es Bachelorstudiengänge mit unterschiedlichen „Längen“ gibt, richtet sich die ‚Wertigkeit‘ nur nach zwei Faktoren:
      1. die Anzahl der zu erreichenden Credit Points
      2. wurde die Qualität des Studienganges durch Akkreditierung sichergestellt

      Und selbstverständlich ist der deutsche Bachelor international anerkannt. Die Akkreditierung erfolgt nämlich meist sogar durch mehrere und durch internationale Organisationen wie das European Committee for Quality Assurance.

      „Die Alternative ist der Fachwirt/Fachkaufmann bzw. der Techniker – Fachoberschulreife, berufliche Ausbildung im Betrieb oder einem Berufskolleg (Fachoberschulklasse) und anschließend der Abschluss an einer Berufs- oder Verwaltungsakademie bzw. Technikerschule.“

      Was ja auch als Ersatz für das Dipl. (univ.) und Master gilt oder glauben sie allen Ernstes, dass der Betriebswirt, der nach der Handwerksordnung ausgebildet wird, dieses an der Uni macht?

      „Dieser deutsche Sonderweg ist ein Irrtum, der viele in die Master-Studiengänge treibt.“

      Der Sonderweg der Deutschen ist tatsächlich ein Irrtum, aber hat nichts mit dem Abschluss an sich zu tun. Es ist eher das deutsche Unvermögen und die Arroganz mit der die Bolognaumstellung erfolgte.

      Das hat jedoch nichts mit dem Master zu tun, denn der setzt, so oder so, einen Bachelor voraus. Ein Grund warum viele Studenten meinen, dass sie ein Master bräuchten, sind eher Leute wie sie, die krampfhaft versuchen die Studienabschlüsse der jungen Leute schlecht zu reden, selbst wenn es keine Rolle spielt, ob den Schreibtischjob später ein Bachelor oder Master besetzt. Manchmal weiss ich wirklich nicht was sie kompensieren müssen.

      Auf ein faires Tête-à-tête. Sport frei!

      • Dann sehen Sie sich die Einstellungsvoraussetzungen für Hochschulabsolventen in den gehobenen Dienst an. Als Hochschulabschluss werden ein Diplom (FH) oder ein Bachelor verlangt. Dabei wird grundsätzlich nicht zwischen Universitäten/Hochschulen und Fachhochschulen unterschieden.

        Zum einstieg in den Vorbereitungsdienst des höhren Dienstes bedarf es eines Master- oder Diplom- oder Magisterabschlusses oder eines Ersten StEx. Bei den Masterabschlüssen ist es unerheblich ob diese von einer (wissenschaftlichen) Hochschule oder einer Hochschule für angewandte Wissenschaften verliehen worden sind.

        Über ein Diplom einer technischen Universität verfüge ich selber, ebenso wie über einen Abschluss als Assessor für den höheren Dienst in einer technischen Fachrichtung sowie einem zweiten 2. StEx für Lehramt im gehobenen Dienst, bedarf von dieser Seite her also keiner Belehrungen.

        • „Dann sehen Sie sich die Einstellungsvoraussetzungen für Hochschulabsolventen in den gehobenen Dienst an.“

          Und weil ich nichts gefunden habe bleibt die (von mir aus formulieren sie es um) Frage: ‚Na dann versuchen sie mal mit einem Meister, pardon, Gesellenbrief in den gehobenen Dienst zu kommen!‘, denn genau das war ihre Behauptung.
          —————————–
          „Bei den Masterabschlüssen ist es unerheblich ob diese von einer (wissenschaftlichen) Hochschule oder einer Hochschule für angewandte Wissenschaften verliehen worden sind.“

          Ich wusste gar nicht, dass es auch unwissenschaftliche Hochschulen gibt…
          —————————–
          „Über ein Diplom einer technischen Universität verfüge ich selber, ebenso wie über einen Abschluss als Assessor für den höheren Dienst in einer technischen Fachrichtung sowie einem zweiten 2. StEx für Lehramt im gehobenen Dienst, bedarf von dieser Seite her also keiner Belehrungen.“

          Wayne? Wenn sie Falsches schreiben, dann bleibt es falsch, auch wenn sie einen Nobelpreis hätten.
          —————————–
          „BTW Sie vergessen zu erwähnen, dass es in GB – und nicht nur dort – möglich ist den auf den Bachelor-Studiengang aufbauenden Master-Studiengang mit einer Dissertation abzuschließen, ohne einen Masterabschluss anzustreben.“

          Stellen sie sich mal, und in Deutschland kann man nach einem Bachelor sogar promovieren.

          Aber tatsächlich verstehe ich ihre Aussage nicht, denn warum sollte jemand ein Masterstudium beginnen, wenn er keinen Masterabschluss erreichen möchte (von Vergünstigen aufgrund des Studentenausweises sehe ich einmal ab)?
          —————————–
          „Originalton britischer Kollegen: “Der Masterabschluss ist nur für die Doofen.” – Also für diegjenigen, die es nicht schaffen eine Dissertation abzuliefern und deshalb einen Teil davon als Naster-Thesis einreichen.“

          Das erscheint mir doch jetzt etwas verquer. Würden sie mir diesen Punkt bitte einmal genauer ausführen?
          —————————–
          „Ferner vergessen Sie, dass der europäische Referenzrahmen die deutschen Berufsabschlüsse, die im Rahmen einer beruflichen Ausbildung im Dualen System erworben werden, nicht einmal den beruflichen Abschlüssen von Berufskollegs gleichsetzt und Facharbeiter mit Gesellenbrief angelernten Arbeitern gleichsetzt, da das Duale System nicht dem tertiären Bildungssektor zugerechnet wird.“

          Das habe ich nicht getan, sondern sie:
          „Von der wertigkeit im Europäischen Referenzrahmen entspricht der Bachelor-Abschluss der Gesellenprüfung der HK oder IHK – mehr nicht. Entsprechend ist das Niveau dieser “Hochschulausbildung”.“

          Dementsprechend habe ich sie darauf hingewiesen, dass a) ‚ihre‘ Einteilung falsch ist und b) ihr eigener Diplom-Abschuss nach dieser Einteilung ebenso mit einem Ausbildungsberuf mit Weiterbildung eingruppiert wird.

          Sie sollten sich also selber hinterfragen wie aussagefähig das ist. Ich verdeutliche das einmal an einem Beispiel: eine Meisterausbildung dauert 1 Jahr, der Bachelor in der Regel 3 Jahre und das Diplom (FH) 4 Jahre. Ist diese Einteilung also tatsächlich angemessen?

          Also fragen sie sich selber, entspricht „das Niveau dieser “Hochschulausbildung”“ für ihr Diplom dem eines Betriebswirtes?

          • Na, Sie sind ja richtig kundig. Man kann von einer Fakultät promoviert werden, man selbst kann nur eine Dissertation verfertigen. Und in D kann man nicht direkt nach dem Bachelor eine Dissertation beginnen sondern esrt nach dem Masterabschluss.

            Warum Sie den europäischen Referenzrahmen gleichsetzen mit den Einstellungsvoraussetzungen in den ÖD Deutschland ist mir ebenfals schleierhaft.

            Btw mein eigener Diplomabschluss war das Ende eines Studienganges, das Vorexamen hatte nämlich außerhalb der Uni keinerlei Bedeutung. Wer nach dem Vorexamen aufgehört hätte, hätte als höchsten Bildungsabschluss die Hochschulzugangsberechtigung gehabt.

          • Falsch, man kann in Deutschland mit Bachelor und Diplom (FH) promovieren. Der Master ist zwar die Regel, aber möglich ist das bereits mit Bachelor.

            5 Sekunden googlen und schon finden sie ein paar Erläuterungen

            http://www.e-fellows.net/Studium/Studiengaenge/Promotion/Wissenswertes-zur-Promotion/Promovieren-mit-Bachelor

            „Warum Sie den europäischen Referenzrahmen gleichsetzen mit den Einstellungsvoraussetzungen in den ÖD Deutschland ist mir ebenfals schleierhaft.“

            1. weil sie damit angefangen haben und ich das nur aufgriff.
            2. weil aus dem Europäischen Qualifikationsrahmen der Deutsche entwickelt wurde

            „Btw mein eigener Diplomabschluss war das Ende eines Studienganges, das Vorexamen hatte nämlich außerhalb der Uni keinerlei Bedeutung. Wer nach dem Vorexamen aufgehört hätte, hätte als höchsten Bildungsabschluss die Hochschulzugangsberechtigung gehabt.“

            ?

            Was wollen sie mir sagen oder worauf spielen sie an?

          • Ach was, dann beantragen Sie das auch mal an einer der TU9.

            Sorry, wir reden aneinander vorbei, ich habe die ganze Zeit von technischen Sudiengängen und nicht von kaufmännischen Hochschullehrgängen wie VWL oder BWL gesprochen.

            Und ja, der medizinische Doktor kann schon direkt nach der Immatrikulation begonnen werden.

            Die Verknüpfung von Referenzrahmen und Einstellungsvoraussetzungen im ÖD haben Sie hergestellt.

            Die Tatsache, dass der Bachelor dem Gesellenbrief gelichgestezt ist, heißt eben nicht, dass der Geselle einen Job im gehobenen Dienst bekommen könnte. Als Fachwirt mit Abschluss an einer Verwaltungsakademie sieht das hingegen schon anders aus. Da ist der Fachwirt sogar besser dran als ein Meister.

          • „Ach was, dann beantragen Sie das auch mal an einer der TU9.“

            Darum geht es doch gar nicht, sondern darum, dass das rechtlich möglich ist.
            Wenn die T9s als Ex-THs (als alte Version der FHs) irgendwas zu kompensieren haben, dann tangiert mich das erst einmal überhaupt nicht.

            „Sorry, wir reden aneinander vorbei, ich habe die ganze Zeit von technischen Sudiengängen und nicht von kaufmännischen Hochschullehrgängen wie VWL oder BWL gesprochen.“

            Das spielt keine Rolle, denn genauso wie sie den Gesellen (pauschal) mit den Bachelor (pauschal) verglichen habe, habe ich das Diplom (univ. pauschal) einfach mal so mit einer beruflichen Weiterbildung verglichen.

            Die Einteilung stammt ja so auch gar nicht von mir. Die Bundesregierung u. EU sagt, dass ihr Dipl.-Ing. in der gleichen Qualifikationsstufe ist wie der Betriebswirt.

            „Die Verknüpfung von Referenzrahmen und Einstellungsvoraussetzungen im ÖD haben Sie hergestellt.“

            Moooment, sie sagten, dass der Bachelor auf der gleichen Qualifikationsstufe sei wie ein Geselle und sie sagten, dass ein Bachelor den Zugang zum gehobenen Dienst erlaubt.

            Das ist ja schon der Widerspruch, denn wenn beides gleich qualifiziert wäre, dann könnte auch der Geselle in den gehobenen Dienst einsteigen.

            „Die Tatsache, dass der Bachelor dem Gesellenbrief gelichgestezt ist, heißt eben nicht, dass der Geselle einen Job im gehobenen Dienst bekommen könnte. Als Fachwirt mit Abschluss an einer Verwaltungsakademie sieht das hingegen schon anders aus. Da ist der Fachwirt sogar besser dran als ein Meister.“

            Richtig, jetzt haben wir es doch. Fragen sie sich doch warum das so ist!
            Diese Einteilung im Qualifikationsrahmen sagt nämlich überhaupt nichts über die tatsächliche Qualifikation aus, sondern versucht nur Vergleichbarkeiten für internationale Ausbildungen herzustellen. Der Geselle, wie wir ihn hier mit der dualen Ausbildung kennen, gibt es nur in Dtl., Österreich und der Schweiz. In anderen Ländern werden diese Ausbildungen als (Bachelor-)Studium absolviert, daher die Eingruppierung (wobei selbst das unzureichend in diesen Ländern ist, da es wiederum auf die Hochschule an sich, dem Hochschultyp, dem Studiengang an sich ankommt – alleine in den USA u. den Commonwealthstaaten ist das furchtbar kompliziert).

          • „Wenn die T9s als Ex-THs (als alte Version der FHs)“

            Richtigerweise TU9 – und somit schon einmal des Verdachtes enthoben jemals ein Diplom (FH) vergeben zu haben …

            Aber es hat schon Gründe warum Ihresgleichen dafür gesorgt haben, das die akademischen Grade von Technischen Fakultäten mit Dipl.-Ing. und Dr.-Ing. abgekürzt werden müssen. Am auffälligsten die Schreibweise des Dr.-Ing. im Vergleich zu medizinischen, theologischen, philosophischen und juristischen Doktirtiteln.

          • „Richtigerweise TU9 – und somit schon einmal des Verdachtes enthoben jemals ein Diplom (FH) vergeben zu haben …“

            Ich weiss, dass das TU9 heisst. Ihnen sollte mittlerweile schon aufgefallen sein, dass manchmal sogar ganze Worte in meinen Texten fehlen, da ich sie nie korrekturlese.

            „Aber es hat schon Gründe warum Ihresgleichen dafür gesorgt haben, das die akademischen Grade von Technischen Fakultäten mit Dipl.-Ing. und Dr.-Ing. abgekürzt werden müssen. Am auffälligsten die Schreibweise des Dr.-Ing. im Vergleich zu medizinischen, theologischen, philosophischen und juristischen Doktirtiteln.“

            Meines Gleichen? Was wissen sie denn so über mich und meine Gleichen?

            Ich finde es aber gut, dass sie die historischen Entwicklung hinter dem Dipl.-Ing. und Dr.-Ing. zu kennen scheinen. Viele wissen darüber nämlich gar nichts, was durchaus zu peinlichen Aussagen führen kann.

          • Und wieso sehen Sie die TU9 in der historischen Nachfolge oder der Rechtsnachfolge der vormaligen FHs – “ Ex-THs (als alte Version der FHs)“

            btw die FH Reutlingen überlegt tatsächlich die (Wieder-)Verleihung des Hochschulgrades Dilpom.

          • „Und wieso sehen Sie die TU9 in der historischen Nachfolge oder der Rechtsnachfolge der vormaligen FHs – ” Ex-THs (als alte Version der FHs)”“

            Das tue ich nicht.

            Die Technischen Hochschulen wurden aus den gleichen Gründen und mit den gleichen Aufgaben geschaffen wie die späteren FHs (deshalb alte Versionen der FHs). Irgendwann erhielten die THs den Status von Universitäten und „TH“ wurde bestenfalls aus traditionellen Gründen im Namen beibehalten wie beispielsweise in Aachen.

            Später wurden im Westen dann, aus den gleichen Gründen wie früher die THs, die FHs gegründet.

            Im Osten gab es die dagegen nicht. Nach der Wende wurden viele Hochschulen mit Promotionsrecht (beispielsweise Ingenieurakademien oder Technikum) zu Fachhochschulen herabgestuft, andere wurde wiederum zu TUs gemacht, obwohl diese beispielsweise kleiner waren. Nach der Wende herrschte quasi Willkür, was das betraf, weshalb ich, aus ostdeutscher Sicht, daher auch nicht viel aus dieser Unterscheidung zwischen FH oder Uni halte, da es, wie ich bereits sagte, schlicht Glück oder Pech war, in was man umgewidmet wurde. (Ohnehin ist es in Zeiten gleicher Bachelor/Master-Abschlüsse eh egal ob man an einer Uni oder FH studiert – ich denke, dass da der nächste, und in meinen Augen konsequent richtige, Schritt das Promotionsrecht für FHs sein wird)
            ——————————

            „btw die FH Reutlingen überlegt tatsächlich die (Wieder-)Verleihung des Hochschulgrades Dilpom.“

            Die FH Reutlingen ist nicht die einzige Hochschule. Es gibt Hochschulen an denen man das Diplom immer noch erlangen kann.

        • M(ensch)Meier – jetzt erzählen Sie aber Stuss.

          Ob Hochschule (in der vormaligen Diktion) oder Universität ist eine Frage der Anzahl der Fakultäten. Gibt es an einer akademischen Hochschuleinrichtung mehrere unterschiedliche Fakultäten, dann ist sie definitionsgemäß eine Universität.

          Die Besonderheit ist die RWTH Aachen, die in Wirklichkeit eine Universität ist. Da die Bezeichnung „RWTH“ aber eine eingetragene Marke ist, führt die Aachener Einrichtung nicht die korrekte Bezeichnung Universität im Namen.

          Die geschichtliche Entwicklung der technischen Studiengänge verkürzen Sie sinnentstellend. Der techsnische Fortschritt im 19. Jahrhundert machte es notwendig, entsprechende technische Wissenschaften an den Hochschulen zu etablieren, da es zuvor nur Ingenieurschulen bzw. Baumeisterschulen als berufliche Akademien bzw Graduiertenkollegs gab. Letztere wurden erst nach dem ZweitenWeltkrieg in den 60ern aufgelöst und durch Fachhoschulen ersetzt. Dies führte in den späten 70ern dazu, dass die Absolventen der Ingenieurschulen mit dem Abschluss „ing. grad.“ diesen auf Antrag als Dipl.-Ing. (FH) führen durften. Die Fachhochschulen wurden in den 70ern gegründet (1969 bis 1972) als Folge der Bildungsdiskussion in den 60ern, um die Wirtschaft mit Absolventen der betriebswirtschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen zu versorgen.

          Die Industrie, die damals noch stark zwischen Linien- und Stabsfunktonen unterschied, benötigte Personal mit Studienabschluss für die Linie – also das operative Geschäft. Folglich wurden die FH-Studiengänge – anders als die vergleichbaren Studiengänge an den Hochschulen und Universitäten – von vornherein auf 8 Semester begrenzt.

          Diese FH-Studiengänge ebenso wie die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge an TH und TU waren schon immer sehr verschult, anders als dei Studiengänge in den althergebrachten, klassischen Fakultäten. Für letztere ist deshalb auch die Umstellung auf die Bachelor- und Masterabschlüsse ein gewaltiger Paradigmenwechsel. Hinzukommt dass diese Umstellung in den vormaligen „Staatsexamenstudiengängen“ (Medizin, Lehramt, Rechtswissenschaften) keinen Sinn ergibt, da es weder für medizinische, juristische oder pädagogische BAchelorabsolventen Berufsmöglichkeiten in der Bundesrepublik gibt. Anders sieht es mit den Bachelorabsolventen von ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen aus. Diese können nach Bestehen des Vorbereitungsdienstes in den gehobenen technischen Dienst eingestellt werden. Die Umweltverwaltungen, Wasser- und Schifffahrtsämter, die Straßenbauverwaltung, die Gewerbeaufsicht etc. waren immer schon Hochburgen der FH-Ingenieure. Heute, nach Bologna gibt es eben keine FH-Ingenieure mehr sondern nur noch Bachelor und Master of Engeneering. Diese akademischen Grade können sowohl von vormaligen Fachhochschulen als auch Hochschulen und Universitäten verliehen werden. Da der MAster Voraussetzung für den Einstieg in ein Referendariat für den höheren Dienst ist, musste der BAchelor als Eingangsvoraussetzung für den gehobenen Dienst festgelegt werden.

          • Es gibt auch HAW’s mit verschiedenen Fakultäten.

          • Nur dürfen diese Hochschulen für angewandte Wissenschaften nicht die Bezeichnung Universität führen. Dies bleibt denen vorbehalten, die auch die klassischen Disziplinen wie Medizin, Juristerei, Philosophie, Theologie usw. anbieten.

            Aber schaun wir einmal, wie sich das Promotionsrecht weiter entwickelt. – Alles ist im Fluss oder klassisch : „panta rhei“

          • Widerspricht das nicht dem von Ihnen vorher gesagten?

            Zitat:
            „Ob Hochschule (in der vormaligen Diktion) oder Universität ist eine Frage der Anzahl der Fakultäten. Gibt es an einer akademischen Hochschuleinrichtung mehrere unterschiedliche Fakultäten, dann ist sie definitionsgemäß eine Universität.“

          • Das klären Sie bitte mit dem entsprechenden Bundesministerium (BMBF – aka Wissenschaftsministerium).

            Uni bedeutet derzeit noch mehere Fakultäten und Promotionsrecht.

            Lt. allgemeiner Diktion gibt es nur noch Hochschulen. Dies ist eine Sammelbezeichnung für die vormaligen FH und die weiterhin existierenden Hochschulen und Universitäten.

            Den vormaligen FH aka Hochschulen für angewandte Wissenschaften fehlt das Promotionsrecht, somit gelten sie nicht als „akademische“ Bildungseinrichtungen. Über diesen Sachverhalt schätze ich wird es in nicht allzu langer Zeit ein klärendes Gerichtsurteil geben werden. – Irgendwer wird schon klagen, um eine Gleichstellung aller Hochschulen auch bezgl. des Promotionsrechtes zu erlangen.

          • „Die Besonderheit ist die RWTH Aachen, die in Wirklichkeit eine Universität ist. Da die Bezeichnung “RWTH” aber eine eingetragene Marke ist, führt die Aachener Einrichtung nicht die korrekte Bezeichnung Universität im Namen.“

            Ich habe nicht abgestritten, dass die HS in Aachen eine Uni ist, sondern auf den historischen Überbleibsel „TH“ im Namen hingewiesen.

            „Die geschichtliche Entwicklung der technischen Studiengänge verkürzen Sie sinnentstellend.“

            Ich entstelle gar nichts sinnentstellend.

            „Der techsnische Fortschritt im 19. Jahrhundert machte es notwendig, entsprechende technische Wissenschaften an den Hochschulen zu etablieren, da es zuvor nur Ingenieurschulen bzw. Baumeisterschulen als berufliche Akademien bzw Graduiertenkollegs gab.“

            Hiermit schreiben sie genau das Gleich wie ich, nur benutzen ihre Worte dafür -> fehlendes auf entsprechend ausgebildetem Niveau ausgebildetes technisches Fachpersonal. Genau der gleiche Grund führte später im Westen zur Gründung von FHs.

            „Dies führte in den späten 70ern dazu, dass die Absolventen der Ingenieurschulen mit dem Abschluss “ing. grad.” diesen auf Antrag als Dipl.-Ing. (FH) führen durften.“

            Nur halb richtig. Der ‚klassische‘ Ingenieur wurde von Wilhelm II. eingeführt, weil die Unis ein Unterscheidungsmerkmal zum „Pöbel“, den Nichtuniabsolventen an THs, haben wollte. Mit der gleichen Begründung (nachdem die Unis dann doch merkten, dass der Dipl.-Ing. eigentlich ganz geil ist), man sollte ja erkennen, dass die Absolventen nicht von klassischen Unis kommen, fügte man dann später bei FHs das (FH) hinzu.
            Nix Neues im Neidland Deutschland halt.

            „Heute, nach Bologna gibt es eben keine FH-Ingenieure mehr sondern nur noch Bachelor und Master of Engeneering. “

            1. ist der Bachelor/Master of Engineering nicht an die FHs gebunden. Auch Unis verleihen den B.Eng/M.Eng.

            2. ist der Bachelor/Master of Engineering nicht einmal in den Ingenieursfächern (egal ob FH oder Uni) der Standardabschluss. Das ist sowohl an FHs als auch Unis der Bachelor/Master of Science.

            3. Neben Bachelor/Master of Engineering und of Science verleihen die Hochschulen, egal ob FH o. Uni, noch jede Menge andere Abschlüsse, die sich nach den Fachbereichen unterscheiden. BWLer (ebenfalls ein Fach der FHs) bekommen oft ein MBA (Master of Buisness Administration).

            „Diese akademischen Grade können sowohl von vormaligen Fachhochschulen als auch Hochschulen und Universitäten verliehen werden.“

            Okay, zu spät gelesen, aber mein Geschriebenes zu löschen wäre zu schade.

            „Ob Hochschule (in der vormaligen Diktion) oder Universität ist eine Frage der Anzahl der Fakultäten.“

            Quatsch, eine Universität zeichnet sich dadurch aus, dass sie ein Promotionsrecht (als einzig übrig gebliebenes Erkennungsmerkmal) hat (die brauchen nicht einmal den Begriff „Universität“ im Namen zu haben). Da spielt die Anzahl der Fakultäten und die Größe überhaupt gar keine Rolle. Stellen sie sich einmal vor, die FH, pardon – die heisst ja jetzt TH – Köln hat über 16.000 Studenten und 12 Fakultäten und trotzdem nicht das Promotionsrecht. Dagegen haben wir mit der Universität der Künste in Berlin gerade einmal 3400 Studenten und 4 Fakultäten.

          • „Nur dürfen diese Hochschulen für angewandte Wissenschaften nicht die Bezeichnung Universität führen. Dies bleibt denen vorbehalten, die auch die klassischen Disziplinen wie Medizin, Juristerei, Philosophie, Theologie usw. anbieten.“

            Auch das ist falsch. Bietet die TU Illmenau, die das Promotionsrecht hat, Medizin, Philosophie, Rechtswissenschaften, Theologie usw. an? Nein!
            Es gibt sogar Hochschulen, die nur eine Fachrichtung ausbilden, die Promotionsrecht haben: (Auswahl) Handelshochschule Leipzig, Filmuniversität Babelsberg, Zeppelin Universität Friedrichshagen, Hochschule Geisenheim, TU Clausthal, TU Illmenau, …

            Die Liste liesse sich beliebig verlängern.

            Gerade die von mir letztgenannten TUs sind dabei sehr auf anwendungsorientierte Wissenschaftsbereiche fokussiert.

            Illmenau ist sogar kleiner als viele FHs im Osten, also ehemalige Ingenieurakademien, die nach der Wende herabgestuft wurden, während die TU Illmenau zur Uni umfirmiert wurde. Der einzige Unterschied zwischen diesen war die Entscheidung von Politikern.

          • Natürlich haben Hochschulen (Vorsicht vormalige Diktion) Promotionsrecht; ich habe nichts anderes angedeutet.

            Nur die aus den ehemaligen FH hervorgegeangenen Hochschulen (für angewandzte wissenschaften) eben nicht – oder noch nicht.

            Die Technischen Hochschulen sind in der Kaiserzeit gegründet worden, ich habe ebenfalls nichts Anderes angemerkt. Sie sind aber aus den klassischen Ingenieurschulen hervorgegangen. Die FWT CLZ ist als Berg-und Hüttenschule Vorläuferin der TUC gewesen und hat heute noch neben ihr Bestand. Dasselbe gilt für die heutige TH Georg Agricola zu Bochum, die aus der gleichnamigen FH hervorgegangen ist und Bestand neben der Bergschule der DMT ín Bochum hat. In Leoben in der Steiermark ist dieses nicht anders, genauso wie in Freiberg.

            Es geht hier lediglich um die „klassischen Hochschulen“ mit Promotionsrecht nicht um die Umlackierungen ehemaliger FH – ganz zu schweigen von den HWT auf dem Gebiet der ehem. DDR.

          • Nachtrag:

            Ingenieurakademien gibt es seit den 70ern nicht mehr.

          • Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung worauf sie hinaus wollen.

          • Darauf dass ich im Gegensatz zu Ihnen die Unterschiede zwischen Diplom (BA), Dipl.-Ing.(FH) und Dipl.-Ing. auf der einen und Bachelor und Master auf der anderen durchaus kenne.

            Ahnung von der Historie der Ingenieursausbildung seit dem 19. Jahrhundert haben Sie auch nicht wirklich.

          • Fangen wir jetzt wieder an das Niveau durch die Kellerdecke zu drücken?
            Ich habe schon beim letzten Mal ihre Unverschämtheit ignoriert.

            Wenn sie eine andere Meinung, dann belegen sie das gefälligst durch Argemente, aber sprechen nicht, ihnen wildfremden, Menschen die Kompetenzen ab! Weder kennen sie mich als Person, noch kennen sie meinen Ausbildungsweg.

          • Wenn Sie wüssten wo mein Nick herstammt, wüssten Sie, dass es tiefer geht.

          • Also wäre es sinnvoller sie bei einer Kneipenschlägerei dabei zu haben als mit ihnen hier zu diskutieren?!

            Aber erhellen sie meinen kleinen Geist, woher stammt ihr Nick?

          • Aus der Stratigraphie des Ruhrkarbon.

            Im übrigen können wird ei Diskussion unendlich weiterführen, Sie definieren Hochschule anders als ich.

      • BTW Sie vergessen zu erwähnen, dass es in GB – und nicht nur dort – möglich ist den auf den Bachelor-Studiengang aufbauenden Master-Studiengang mit einer Dissertation abzuschließen, ohne einen Masterabschluss anzustreben.

        Originalton britischer Kollegen: „Der Masterabschluss ist nur für die Doofen.“ – Also für diegjenigen, die es nicht schaffen eine Dissertation abzuliefern und deshalb einen Teil davon als Naster-Thesis einreichen.

        Ferner vergessen Sie, dass der europäische Referenzrahmen die deutschen Berufsabschlüsse, die im Rahmen einer beruflichen Ausbildung im Dualen System erworben werden, nicht einmal den beruflichen Abschlüssen von Berufskollegs gleichsetzt und Facharbeiter mit Gesellenbrief angelernten Arbeitern gleichsetzt, da das Duale System nicht dem tertiären Bildungssektor zugerechnet wird.

  4. Endlich hat die KMK den Mut gefunden, das von fast allen längst als weitgehend gescheitert angesehene BOLOGNA anzugehen. Über die genannten „Schwachstellen“ hinaus wären allerdings weitere Punkte zu klären, wie:
    Die ( international?) gleichwertigen Kriterien für ein neu einzuführendes „bestanden“ – „nicht bestanden“,
    die Orientierung an Kompetenzmodellen bei gleichzeitiger Forderung nach starker „Profilbildung“ der einzelnen Universität/ Fachbereiche,
    die Feststellung und Verrechnung von „Kompetenzen“ und „Credit Points“ u.v. a.m.

    Ich frage mich, ob ich hoffen darf, dass das ebenfalls mal aus volkswirtschaftlichen Gründen eingeführte und heute im Prinzip wieder abgewickelte G8 nun in der universitären Landschaft eine ähnliche RE-form erfahrn wird

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*