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Verband der Elternräte beklagt schlechte Unterrichtsversorgung in Niedersachsen – Kritik am Ministerium: “340 Referendare nicht eingestellt”

Schlechte Unterrichtsversorgung, ein zu knappes Schulbudget für Klassenfahrten sowie fehlende Sozialarbeiter hat der Verband der Elternräte der Gymnasien Niedersachsens beklagt. Die Maßnahmen des Landes zur Verbesserung der Unterrichtsversorgung griffen an den Gymnasien ins Leere, sagte der Verbandsvorsitzende Hartwig Jeschke am Freitag. Nach einer Online-Umfrage unter den Vorsitzenden der Elternräten an mehr als 200 niedersächsischen Gymnasien beträgt die Unterrichtsversorgung aktuell 97,1 Prozent. Dies sei ein historischer Tiefstand, kritisierte der Verband. Trotz der angespannten Situation habe das Ministerium etwa 340 Referendare nicht eingestellt. dpa

2 Kommentare

  1. 340 Referendare nicht eingestellt ?

    Und wieso reden dann alle von Lehrermangel? Und überall müssen Quereinsteiger aushelfen?

    • Einstellungsvoraussetzungen nicht erfüllt? – Das wäre doch der wahrscheinlichste Grund. Eine Überversorgung mit Lehrkräften mit der Fächerkombi D/Ge ist auch nicht das Gelbe vom Ei.
      Wenn Mangelfächer ausgeschrieben sind und es keine Bewerber gibt, dann laufen die Stellen leer. Das ist nun einmal so.
      Wenn eine Stelle Herzchirurgen ausgeschrieben sind, kommt auch kein Krankenhaus auf die Idee HNO-Ärzte zu nehmen, nur um die Stelle besetzen zu können.

      Sie kenen das Prinzip von Angebot und Nachfrage?

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