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NRW-Schulministerin heizt Debatte um “Schreiben nach Hören” an – VBE mahnt: Lasst die Grundschulen in Ruhe arbeiten!

DÜSSELDORF. Die neue nordrhein-westfälische Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) stellt die umstrittene Lernmethode “Schreiben nach Hören” auf den Prüfstand. “Das werden wir uns genau ansehen. Ich bin keine Freundin dieser Methode”, sagte Gebauer der “Rheinischen Post” in Düsseldorf.  VBE-Chef Udo Beckmann hat bereits reagiert – und in einer Pressemitteilung deutlich gemacht, dass er ein Verbot von Unterrichtsmethoden für wenig zielführend hält.

Wie Kinder am besten Schreiben lernen, ist keine rein pädagogische, sondern zunehmend eine politische Frage. Foto: Kathy Cassidy / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Wie Kinder am besten Schreiben lernen, ist keine rein pädagogische, sondern zunehmend eine politische Frage. Foto: Kathy Cassidy / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Die Ministerin werde zunächst Gespräche führen und Erfahrungen anderer Bundesländer auswerten, sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage. Derzeit sei nicht geplant, das Verfahren kurzfristig per Erlass zu untersagen. In Nordrhein-Westfalen entscheiden die Schulen, ob sie die Methode anwenden. Aus Gebauers Sicht kann «Schreiben nach Hören» für Erstklässler sinnvoll sein. “Danach ist diese Methode nicht mehr zielführend, gerade für Kinder mit Migrationshintergrund.”

„Kinder lernen Sprache durch Hören und Nachahmen. Welche Buchstaben hinter den gebildeten Lauten stehen, wissen sie zunächst nicht“, meint hingegen VBE-Chef Beckmann. “Entscheidend ist, Kinder so an die Schriftsprache heranzuführen, dass der Bruch zwischen dem Gehörten und Geschriebenen nicht zu groß ist. Dass dies gelingt, dafür sind Grundschullehrkräfte ausgebildet. Bei allen Kindern gehören Fehler zum Lernen dazu”. Beckmann: „Das Wesentliche ist, Fehler nicht als Schwäche anzusehen, sondern als Lernchance zu nutzen.“ Der Vorwurf, die „Reichen-Methode“ sei für den Unterricht nicht geeignet, ist dem Verbandsvorsitzenden zufolge nicht haltbar. Es gebe viele Schulen, die erfolgreich basierend auf dem Spracherfahrungsansatz in Kombination mit einem systematisch aufgebauten Rechtschreibunterricht arbeiten.

Streit um „Schreiben wie Hören“: Pure Ideologie ist im Spiel

Das Überstülpen einer bestimmten Methode von oben sei nicht zielführend. Vielmehr gehe es darum, dass sich gut ausgebildete Lehrkräfte in den Grundschulen auf der Grundlage der Fachwissenschaften darauf verständigen, welches Lehrwerk oder welche Methode sie in der einzelnen Schule einsetzen wollen, um ihren Kindern das Lesen- und Schreiben-Lernen zu ermöglichen. Beckmann betont: „Wer mehr Selbstständigkeit von Schule will, sollte den Lehrerinnen und Lehrern nicht die Methoden diktieren, mit denen sie im Unterricht arbeiten.“

Bei der seit Jahrzehnten in vielen Grundschulen praktizierten Methode sollen Kinder Wörter zunächst nach dem Hören aufschreiben, ohne ständig korrigiert zu werden. Ob sie dabei tatsächlich schneller Lesen lernen oder sich am Ende Rechtschreibschwächen manifestieren, ist hoch umstritten. In mehreren Ländern wird das Thema derzeit kontrovers diskutiert. Zuletzt hatte Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) ein Verbot von “Schreiben nach Hören” in Aussicht gestellt – ist davon aber offenbar wieder abgerückt. Agentur für Bildungsjournalismus / mit Material der dpa

Wird „Schreiben nach Gehör“ jetzt doch nicht verboten? Eisenmann deutet Rückzieher an

 

59 Kommentare

  1. Wir haben schon im Mai eine Petition zu diesem Thema gestartet:
    https://weact.campact.de/p/richtig-schreiben
    Auch wenn viele Grundschullehrer von dieser Metode überzeugt sind, die Lehrer der Weiterführenden Schulen schimpfen wie die Rohrspatzen.
    Tragisch ist diese Metode für LRS, Legasthenie und nicht muttersprachliche Kinder!
    Davon haben wir sehr viele in unserm Bildungssytem.
    Wenn wir doch alle immer von Inklusion und Integration reden, sollten wir hier dann nicht mal genau hinschauen, …?

    • Dem kann ich nur zustimmen! Die katastrophalen Ergebnisse dieser angeblich so erfolgreichen Methode sieht man an den weiterführenden Schulen.

  2. Zu der Methode gibt es einduetige wissenschaftliche Ergebnisse. Ob eine GS-Lehrkraft davon überzeugt ist kompensiert sicher nicht die dramatisch schlechten Ergebnisse. Hier wäre eine Nichtdiskussion sicher Wasser auf den Mühlen derer, die Lehrer für unbeweglich halten.

  3. Naja, ständige Neuerungen nerven, aber Neuerungen, die sich als Missgriff erweisen, muss man auch zurücknehmen dürfen!

  4. Axel von Lintig

    Palim

    Jetzt können Sie hier selber nachlesen, dass sich Lesen durch Schreiben in einer starken Verbreitung und in unkritischer Anwendung in NRW befindet und nicht nur eine vereinzelt Anwendung stattfindet.
    Leider wird hier in NRW-Grundschulen in den ersten zwei Jahren sehr wenig verbessert, so dass sich Fehler fixieren und den weiteren ,zügigen Lernprozess behindern.
    “Fehler als Chancen sehen” ,so der Verbandsvorsitzende. Wenn der Lehrer dann als Korrektiv versagt und der Schüler sich das Meiste eigen initiativ selbst beibringen soll, dann kommen eben solche valide schlechte Ergebnisse zustande. Deshalb schneiden NRW-Schüler in Vergleichsuntersuchungen eben so schlecht ab.
    Es wird endlich Zeit, dass diese Methode in NRW eingestellt wird.

    • Selbst Gebauer, die selbst sagt, sie sei kein Freund dieser Methode, äußert aber auch, dass die Methode für Erstklässler durchaus sinnvoll sein kann.
      Und der VBE-Chef führt aus, dass viele Schulen den Spracherfahrungsansatz (der nicht gleichzusetzen mit LDS ist) mit anderen Methoden kombinieren.

      Ich kann nicht erkennen, dass es dabei um einen unkritischen Umgang mit der Methode LdS geht, vielmehr zeugt doch eine Auswahl von Methoden und Methodenvielfalt davon, dass sich die KollegInnen durchaus Gedanken machen und weder blind einem einzelnen Vorschlag folgen, noch sklavisch ein Buch abarbeiten.

      • Axel von Lintig

        Palim

        Wenn wir Eltern die Ministerin bearbeiten , dann wird sich ihr Verhalten schon ändern, zumal sie sich erst einmal orientieren muss, wie die einzelnen Verbände zu diesen neuzeitlichen Methoden der gezielten Irreführung mit einer unterlassenen Hilfestellung Methoden.
        Es wird vielfach Material zentriert ohne direkte Instruktion “Schüler gesteuert”,eigen initiativ gearbeitet. Am Anfang wird weder die Struktur deutscher Wörter vermiielt, noch werden die einfachsten Regeln zur Verschriftlichung eingeübt oder vermittelt. Was fehlt sind eine fundierte linguistische Ausbildung junger Lehrer in der deutschen Sprache um die Haupt-und später die Orthographeme strukturiert zu vermitteln zu können.
        Der Sprachaufbau sollte gerade bei Kinder Migrantionshinmtergrund aktiv und unter Anleitung vermittelt werde. Was soll man mit der Anlaut-Tabelle beim freien Schreiben, wenn man als Schüler gar nicht die deutschen Wörter kennt. Deshalb schreiben türkische Kinder Fulugzeuk statt Flugzeug.
        Im türkischen gibt es keine Doppelkonsonanten, so dass aus Flu Fulu wird.
        Durch die Verlängerung der Wörter gelingt die Auflösung dess Problemes der Endlauthärtung bei Endungen auf b/p,g/k, d/t. Warum kann die Grundschule nicht Strategien vermitteln, die wir Eltern zu Hause anwenden. Das war jetzt nur ein Berispiel.In den Anfangsunterricht gehört endlich wieder eine Struktur hinnein.
        Und diese strukturierte Vermittlung erwarte ich einfach von grundschullehrern.
        Dann kann man sich auch über A 13 unterhalten. Vorher nicht.

        • Axel von Lintig

          stehen

          • Nach den vielen Diskussionen, die wir schon geführt haben:
            Letztlich stellen Sie sich nicht gegen eine Methode, die den Spracherfahrungssatz mit berücksichtigt oder integriert oder kombiniert, sondern dagegen, dass SuS ohne jedwede Anleitung allein auf Grundlage von AB oder AH selbst den Lehrgang absolvieren.

            Dass SuS mit türkischem (oder anderem) Sprachhintergrund Doppelkonsonanten vermeiden, leitet sich aus einer kontrastiven Sprachanalyse ab. Selbst wenn man diese nicht für alle Sprachen parat hat/ haben kann, erkennt man ja GERADE an den Wörtern beim Freien Schreiben, welche Wörter auffällig sind und kann daraus ableiten, wo Schwierigkeiten bestehen.
            Und die Strategien, die Lehrkräfte dann vermitteln, sind keine, die Eltern zu Hause anwenden sollen, sonderen welche, die die SuS selbst anwenden können. Da kann man sich dann darüber streiten, ob, um beim Beispiel zu bleiben, die Auslautverhärtung ins 1./2. oder 3. SJ gehören.

            P.S. Wenn Menschen Ärzte “bearbeiten”, werden sie dann ihr Verhalten auch ändern? Und wenn genügend “Eltern die Ministerin bearbeiten”, dahingehend, dass alles viel einfacher im Unterricht sein soll, oder dahingehend, dass das Einmaleins am Ende von Klasse 2 komplett beherrscht werden soll, welcher Meinung wird sie dann stattgeben?
            … die Geister, die ich rief! An der benachbarten Privatschule ist Kreationismus toll, Darwin eine abstruse Meinung und Abraham hat zur Zeit der Neandertaler gelebt.

          • Axel von Lintig

            Seit 1988 habe ich durch die Neuerungen der Medizin ständig hinzugelernt und wir sind heute dabei evidente Methoden,l die hoch effektiv sind umzusetzen. Auch haben sich wissenschaftsbasiert unsere Vorstellungen von Krankheiten geändert,weil wir viel mehr wissenund dieses Wissen strukturiert vermitteln und umsetzen.
            Außerdem reden wir vielmehr mit den Patienten. Darauf haben diese auch ein Anrecht. Alles was wir am Patienten machen, bis auf Notfälle, sprechen wir mit diesen durch.Ich glaube das auch sie an gemeinsamen Elternabenden mit den Eltern ihr Vorgehen grob beschreiben.
            Ich möchte, dass unsere guten öffentlichen Schulen konkurrenzfähig für alle erhalten bleiben, ganz im Sinne von Humboldt.

          • “Seit 1988 habe ich durch die Neuerungen der Medizin ständig hinzugelernt ”
            Ebenso bleiben doch Lehrkräfte nicht auf dem Stand ihres Studiums stehen, sondern lernen stetig dazu. Und ebenso arbeitet so gut wie keiner das ab, was im Studium vor 10, 20, 30 oder 40 Jahren genannt wurde, zumal es zu meiner Zeit so war, dass im Studium recht wenig über Methoden gelehrt wurde. Angesichts der “Wissenschaftlichkeit” wollten die Herren und Damen Professorinnen dazu nämlich nicht so gerne lehren und hatten ihre Schwerpunkte weitestgehend anders gelegt. Dazu gab es Lehrbeauftrage aus Schulen, die sehr deutlich aus der Praxis darstellen konnten, wie sie etwas umsetzen.

            Die gute Ausbildung ist es, die Lehrkräfte befähigt, Materialien selbst zu entwickeln – siehe 4teachers – und Lehrwerke und Materialien nicht unreflektiert zu übernehmen. Die Arbeitsüberlastung führt hingegen dazu, dass es doch Lehrkräfte gibt, die quasi etwas aus dem Regal greifen, ohne genau zu beachten, worum es geht.

            “Ich glaube das auch sie an gemeinsamen Elternabenden mit den Eltern ihr Vorgehen grob beschreiben.”
            Ich beschreibe mein Vorgehen sogar möglichst genau und wenn jemand fragt, kann er es auch noch eingehender erläutert bekommen – einschließlich möglicher Aufgaben zum Freien Schreiben und warum die Schreibweisen fürs Erste so stehen bleiben sollen. Wenn es Auffälligkeiten gibt, spreche ich es frühzeitig an und sage, worauf ich achten will und wann man intervenieren sollte oder schicke die Eltern zum Arzt (HNO/ Pädaudiologe, Augenarzt, Hinweis auf Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie) mit mehr oder weniger Erfolg, denn auch nicht alle Ärzte setzen immer um, was sinnvoll erscheint.

  5. Auch die kombinierten Methoden sind in der wissenschaftlichen Analyse druchgefallen. Da heilt das Können der GS-Lehrkräfte einen interessanten, die Kinder aber in den kognitiven Möglichkeiten überfordernden Ansatz nichts.

    • Auf welche wissenschaftlichen Analysen zu welchen kombinierten Methoden stützen Sie denn Ihre Aussagen?

      • Axel von Lintig

        Vergleichende Studien zwischen den Methoden Silbenanalytische Methodik gegen dire Rechtschreibwerkstatt/Sommer-Stumpenhorst könnte man sofort initiieren. Ich kann Ihnen genügend Schulen mit den beiden Methoden benennen, aber den Vergleich scheut man seit der Marburger Studie. Da gibt es auch ideologische und wirtschaftliche Interessen die derartigem im Wege stehen.

        • Es ging ja nicht um initiieren, sondern darum, dass OMG angibt, es gäbe wissenschaftliche Analysen die nicht das eine mit dem anderen vergleichen, sondern kombinierte Methoden berücksichtigen. Da stellt sich für mich die Frage, welche Methoden kombiniert wurden und was dabei genau herausgekommen sein soll.

          • Axe lvon Lintig

            Ich kenne nur vergleichende Untersuchungen zwischen den Methoden.
            Und natürlich hängt der Erfolg vom jeweiligen Ausbildungsstand des Lehrers ab. Es wäre aber interessant zu erruieren , wie sich bei großer fallzahl die Methoden unterscheiden,wenn alle anderen Einflussfaktoren gleich sind .
            Auch sind die Schwerpunkte und Ausbildungsstandarts zwischen den einzelnen Universtäten verschieden. Da reicht allein ein Vergleich zwischen Münster und Osnabrück aus.

          • Ja, mich würde interessieren, wie die Universitäten ihre Schwerpunkte setzen. Ich verwehre mich dagegen, dass Lehrkräfte nicht gut ausgebildet seien.
            Dazu bin ich der Meinung, dass Grundschullehrkräfte gerade im sprachwissenschaftlichen Bereich Kenntnisse benötigen, die für die Alphabetisierung und die Förderung bei LRS und anderem notwendig sind. Und ich weiß, dass es Unis gibt, die das seit Jahrzehnten bieten.
            Mit dem Hintergrund ist man als Lehrkraft durchaus in der Lage, Materialien zu beurteilen und entsprechend einzusetzen oder ggf. abzuwandeln oder zu kombinieren.

          • Axel von Lintig

            Wenn man die älteren Lehrerinnen über 50 Jahre so arbeiten ließe,wie diese es gelernt haben, dann wäre denen und uns Eltern schon sehr geholfen.
            Den Unterschjed zwischen jüngeren und älteren Lehrern macht die Naivität von Uniabsolventen aus, die stark beeinflusst sind von wenig Praxis bezogenen Hochschullehrern, die diesen eine falsche Vorstellung vom Unterrichten vermitteln.
            Die Netzwerke der Reformpädagogen reichen bis in unsere Universitäten hinein. Dort halten diese Vertreter Seminare ab, so wie Herr Norbert Sommer-Stumpenhorst.
            Und selbstverständlich ist dieser Herr auch auf Weiterbildungworkshops für Lehrer vertreten. Das Geschäft muss ja weitergehen und es verspricht gute Gewinne.
            Den Ausgleich für die schlechten Ergebnisse besorgen dann die Eltern oder die Nachhilfeindustrie, an der man dann auch noch ganz gut verdienen kann.
            Es ist ein deutlicher Unterschied ob man in Bremen, Münster und Köln oder in etwa in Hildesheim,Osnabrück und Freiburg das Grundschullehramt studiert hat.

          • Und was ist dann mit den LehrerInnen unter 50 Jahre, die in “Hildesheim, Osnabrück und Freiburg” das Grundschullehramt studiert haben?
            Und mit den LehrerInnen über 50, die schon vor 20 Jahren aufgegeben haben und stumpf den Fibellehrgang abarbeiten: “Wer es nicht kann, muss gehn.” ?
            Das ist ganz schön plakativ, AvL.
            In Ihrer Darstellung gibt es immer nur KollgeInnen, die NUR und ausschließlich LdS machen und dabei die Kinder allein lassen. Das kann von uns Lehrerinnen so keine bestätigen. Bei uns arbeitet die älteste Kollegin am offensten und auch damals gab es kein “so, wie sie es gelernt haben”, sondern durchaus Unterschiede.
            Wer die Pädagogik von vor 30 Jahren oder früher zurück haben möchte, sollte sich genau überlegen, was er da fordert und was er mit heutigen Kindern, Voraussetzungen etc. umsetzen will.

          • Axel von Lintig

            In Hildesheim(Bredel), Osnabrück(Utz Maas) und Freiburg(Röber) ist die Ausrichtung eben linguistisch, Silben orientiert und pauschalisieren wollte ich eigentlich nicht.
            Verändern kann man sich immer.

    • Axel von Lintig

      omg

      Prof.Sendlemeier , Sprachwissenschftler an der Uni Berlin,hat die Tobi Fibel(Metze/analytisch-synthetische Methode, das ABC der Tiere(Kuhn et all/Silben-analytische Methode und die Rechtschreibwerkstatt/Sommer-Stumpenhorst der Methode Lesen durch Schreiben/Spracherfahrungsansatz miteinander verglichen .
      Dabei stellte er der Methode nach Sommer-Stumpenhorst eine negative Beurteilung aus. Er bezeichnete diese Methode als eine gezielte Irreführung in Verbindung mit unterlasssenen Hilfeleistung, in dem den Schülern keine gezielten Hilfen zur Vermittlung der Grapheme angeboten werden.Weder eine Lautdifferenzierung wird vermittelt, noch der Gleichklang unterschiedlicher Grapheme wird strukturiert vermittel.
      Die Marburger Studie , begleitet von Gert Schulte-Körne von 2002.2004 ist ihnen bereits bekannt. dort schnitt die Rechtschreibwerkstatt des Norbert-Sommer-Stumpenhorst mit 23 % Rechtschreibversagern gegenüber 3 % dem analytisch-synthetischen Fibellehrgang signifikant schlechter im Feldversuch von 3 x 3 Klassen ab. Nach dem 2.Schuljahr wurden die Ergebnisse bereits veröffentlicht, so dass die Eltern der Sommer-Stumpenhorst-Gruppe intervenierten. Die folgenden Ergebnisse fielen trotz des Ausscheidens der besten Klassen des analytisch-synthetischen Ansatzes weiterhin schlechter ab.

  6. Axel von Lintig

    Lieber Herr Beckmann. Die Buchstaben der lateinischen Alphabets bilden nicht die Laute der deutschen Sprache ab. Wenn man die verschiedenen Umlaute berücksichtig ergeben sich bei der erfordrlichen Differenziereung zwischenKurz- und Langvokalen 19 Vokale.
    Unsere Sprache ist ist in Silben gegliedert und diese Sprache setzt sich nicht an einer Aneinandereihung von Press- und Dehnlauten zusammen, sonder aus Silben.Das ABC als alleiniger Schriftsprachvermittler im eigen initiativen Modell ist denkbar ungeeignet die Schüler zügig an sichere , eigene Verschriftlichungen heranzuführen und als antiquiertes Verfahren abzulehnen.
    Das käme dem Versuch gleich Automotoren aus Holz zu konstruieren. Genau auf diesem Niveau bewegt sich die unkritische Anwendung dieser Methoden.
    Wir wollen Chancengleichheit für alle Schüler und nicht den Zufall der glücklichen Geburt darüber entscheiden lassen, wie sich die Schullaufbahnen der Kinder entwickeln.

  7. Selbst schwache und sehr schwache Rechtschreiber verbessern ihre Leistungen im Laufe der Sekundarstufe I signifikant bis zu den ZAP 10 und erst Recht bis zu den ZP 11 und dem Zentralabitur, bei denen die Jugendlichen zumeist einigermaßen rechtschreibsicher sind, für die allermeisten ist das dann überhaupt kein Thema mehr. Dementsprechend wird “Rechtschreibung” kaum gewichtet, in den zentralen Bewertungsdokumenten mit teils weniger als 3% (das variiert durchaus, auch nach Gewichtung der Lehrkraft); die sprachliche Gesamtqualität der Texte aber umso mehr, nämlich explizit mit bis zu 28% und implizit noch bedeutend mehr, wenn die negativen Effekte einberechnet werden, die ein unmündig verfasster Text auch für die inhaltliche Darstellung von Sachverhalten hat. Und genau das ist das Problem! Alle Welt, jetzt auch die wieder einmal ahnungslose Schulbürokratie, redet von “Rechtschrebung”, doch die relevanten Schwächen liegen ganz woanders: Im Ausdrucksvermögen vor allem, in der Syntax, in der mangelnden Kompetenz, zwei oder drei Gedanken sachlogisch miteinander zu verknüpfen. Das semantische Konzept “Konjunktion” wird vielfach gar nicht verstanden und deshalb ist das Lesen so wichtig, das ist nicht nur im Schulunterricht zu leisten. Systematisierte Leseförderung ist Kompetenzförderung und sollte von der gesamten Schulgemeinde ernsthaft betrieben werden.

    • Danke jagothello, das spiegelt meine Erfahrungen als Mutter wider. Als Grundschullehrerin sehe ich die Kinder ja immer nur bis Ende Klasse 4 und da kann ich sagen, dass der Rechtschreiblernprozess noch voll im Gange ist, selbst bei den Klassenbesten. Das hat einfach auch mit Erfahrung, Reifung, Lesen und langjähriger Übung zu tun. Meine 3 eigenen Kinder haben ungefähr bis Klasse 9 oder 10 gebraucht, bis Texte fehlerfrei geschrieben waren, obwohl alle Gymnasiasten sind/waren. Ausdrucksvermögen spielt wirklich eine wichtigere Rolle, auch bei den Fremdsprachen wir nicht nur Wert auf Grammatik und Rechtschreibung gelegt, sondern auch auf inhaltliche Textarbeit.
      Jetzt kommen gleich wieder die Stimmen, die behaupten, dass wir ja in der Grundschule die Kinder schreiben lassen, wie sie wollen. Bei uns stimmt es nicht. Wir werten Rechtschreibung unter den verschiedenen Teilbereichen sogar doppelt bei der Notenvergabe ab Klasse 2.
      Aber man kann es nicht erzwingen, wie gesagt, auch eine Sache der Reife.

      • Axel von Lintig

        Also sind die Rechtschreibleistungen, Syntax,schriftliche Ausdrucksfähigkeiten und Lesefähigkeiten von Schulabsolventen und Anfängern eines Hochschulstudiums nicht schlechter geworden.
        Alle Kritiker aus den Handwerkskammern, der Industrie und aus den verschiedenen den Berufszweigen , sogar die Aufnahmeprüfungsergebnisse für Polizisten sind falsch, Professoren ,wie Herr Prof. Thomé oder Herr Krück, alle irren sich und die beruhigenden Bekundungen eines Herrn Hans Brügelmann sind einzig richtig, weil Lesen und Schreiben Lernen nätürliche Prozesse sind wie das Erlernen des Gehens, nur einfacher als das Erlernen einer Sprache (Sommer-Stumpenhorst/Schulmaterialienunternehmer/Psychologe).
        Nein ,Jagothello verteidigt indirekt die Ideologie eines eigen initiativen, selbst gesteuerten Lernprozesses der Schüler.Die wollen das aber nicht mehr und auch nicht deren Eltern. Tatsächlich ist aber so, dass die Nachhilfeindustrie Jahr für Jahr Milliarden verdient, Eltern eigen initiativ Hilfestellung geben und damit einigermaßen passable Ergebnisse bei ihren Kindern erzielen. Jene, die sich das nicht leisten können oder nicht in der Lage sind ihren Kindern die entsprechende Nachhilfestellung zu geben,geraten ins Hintertreffen.
        Und dann wundern sich alle noch, dass Kinder mit Migrationshintergrund schlechter abschneiden als deutsche Kinder.

        • Axel von Lintig

          Ich habe die Fehler gesehen.

        • Die Schüler begegnen aber den Handwerkskammern, der Industrie, verschiedenen Berufszweigen oder machen Aufnahmeprüfungen aber nicht nach Klasse 4, sondern dazwischen liegen mindestens 5 oder 6 Jahre in Weiterführenden Schulen. Vielleicht wird da zu wenig an der Rechtschreibung gearbeitet. Ich kann mich gut an meine eigene Schulzeit im Gymnasium erinnern und wie viel wir Grammatik und Rechtschreibung gebüffelt haben. Bei meinen eigenen Kindern war das vergleichsweise wenig.

          • Generell wurde büffeln als pädagogisch überholt angesehen und abgeschafft.

          • Axel von Lintig

            Wir wurden bis zum Erreichen der vierten Klasse so weit gebracht, dass wir Schüler weitgehend unter spielerisch eingeübter Anwendung deutscher Rechtschreibregeln weitgehend sicher und fehlerfrei schreiben konnten. Gleichzeitig erlernten wir ,teilweise mit der Unterstützung der Lehrerin, die Umsetzung eigener Texte.
            Gleichzeitig wurde in der Schule und zu Hause sehr viel gemeinsam gelesen.
            Wir hätten heute sehr viel mehr Möglichkeiten zum strukturierten Hinführen der Schüler zum automatisierten Erlernen des Lesens und des Schreiben mit geeigneten Fördermaterialien, wie dem Intra-Akt-Plus-Konzept oder dem Kieler Leseaufbau.
            Allein es fehlt an gut ausgebildetem zusätzlichem Personal und der Bereitstellung von Geld dafür im “Bildungsland NRW” für diese Zwecke.
            Gezieltes Einüben wird dann heute so zu Hause umgesetzt, genauso wie das automatisierte Erlernen des Lesens, damit die Kinder eigenständig ihren Sprachwortschatz durch Lesen aufbauen können.
            Durch schriftliche Übungen zu Hause erfolgt der Aufbau der schriftsprachlichen Ausdrucksfähigkeit. So z.B. Satzanfänge, Wortfelder wie gehen,sehen etc.die Einübung von Konjunktionen um Zusammenhänge zu erklären, Sachtexte erkennen gegenüber persönlichen Beschreibungen , Schreibkonferenzen mit Wortketten, die weiter verarbeitet werden etc.. Alles das wäre heute in der Schule viel besser möglich als früher.
            Aber unsere Kinder arbeiten hier in den Grundschulen mit Sommer-Stumpenhorst und mit Rüdiger Urbaneks Tinto unter der Anwendung offenen Unterrichtsformen im Selbstlernverfahren, teilweise in “stiller Eigenarbeit” bei bis zu 100 dB im offenen Unterricht, grausam und langweilig.

    • Ich finde Ihre Ausführungen reichlich wolkig und wenig konkret, jagothello. Um ehrlich zu sein: sie klingen mir zu sehr nach heißer Luft.
      Und das alles, um zu behaupten, dass “Selbst schwache und sehr schwache Rechtschreiber” im Laufe der Zeit von allein zu guten Rechtschreibern werden, was mississippi zu der Aussage veranlasst, “man kann es nicht erzwingen, wie gesagt, auch eine Sache der Reife.”

      Dann hoffen wir mal, dass alle zu schlechter Rechtschreibung erzogenen Schüler aus Reifungsgründen dann doch noch bei Schulabschluss “zumeist einigermaßen rechtschreibsicher” sind, wobei gemutmaßt werden darf, was Sie unter “einigermaßen rechtschreibsicher” verstehen.

      Sie sagen noch, dass Lesen wichtig sei. Diese Binsenweisheit dürfte niemand bestreiten. Das Dumme ist nur, dass schlechte Rechtschreibung jedes flüssige und sinnentnehmende Lesen erheblich behindert, weil dieses auf rasche Wiedererkennung kurzer Wörter und bei längeren Wörtern auf rascher Zusammenziehung gespeicherter Silben im Gedächtnis beruht. Das allerdings können nur gute Rechtschreiber.

      Ihr Kommentar ist für mich ein Blendwerk, das Ihre eigene Kompetenz überragende Kompetenz ausweisen, im Grunde aber nur die umstrittene Methode “Schreiben nach Hören” rechtfertigen und weiter gutheißen soll.

      • Was soll das, E.S.? Ich habe in 25 Jahren nicht nach dieser Methode unterrichtet. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass auch bei der Arbeit mit anderen Leselernmethoden die Rechtschreibung nach Beendigung der Grundschulzeit nicht sicher genug beherrscht wird. In den Gymnasien wird auch wenig Wert auf Rechtschreibübungen gelegt. Zu Beginn von Klasse 5 gibt es bei uns ein ungeübtes Diktat, wer mehr als 10 Fehler hat, “hat LRS” und wird zusätzlich in einer 7. Schulstunde mit anderen (Klasse 5-7 gemeinsam) gefördert. Ansonsten spielt der Rechtschreibunterricht eine sehr untergeordnete Rolle im Gymnasium (BaWü).

      • Ich finde die Ausführungen nicht wolkig und sehe an den Äußerungen von jagothello und mississippi, dass die Diskussion um Lds ODER SST – das sind ja 2 Paar Schuhe – eine sehr begrenzte allein auf einen Ansatz der Rechtschreibung ist, der nur sehr begrenzt vertreten ist.
        Wer denkt, durch das Verbot einer einzelnen Methode würde er das Schulsystem maßgeblich verändern und die Rechtschreibleistungen bedeutend verbessern, hat offenbar wenig Einblick in Schulen, denn – das sagen jago und miss und ysnp: in vielen Schulen wird mit benannten Methoden überhaupt nicht gearbeitet, dennoch ist es auffallend schwierig, den heutigen Kindern in den heutigen Klassen Lesen, Schreiben, Rechtschreiben und Rechnen zu vermitteln.

      • Ich befürworte die Methode LdS absolut nicht und halte mich abgesehen davon im Bereich der Vermittlung von Rechtschreibung (leider) für überhaupt nicht sonderlich kompetent. Ganz gute Ergebnisse erziele ich persönlich bei SekI-Schülern mit der Arbeit mit einer Fehlerwörterkartei, was wohl eher einem Fibelcurrculum entspricht. Außerdem mit Diktaten. Der hier häufig genannte Rüdiger Urbanek ist ein Bekannter von mir. Urbanek sagt gerne: “Der Königsweg zu einer fehlerfreien Rechtschreibung führt über Diktate.” Nur so nebenbei; die eigentliche Kompetenz der Vermittlung haben aus meiner Sicht Grundschullehrer. Ich lasse mich da sehr gerne belehren. Urbanek selbst ist übrigens bekennender Legastheniker und absolut undogmatisch, wie ich finde.
        Dass aber eine systematisierte Leseförderung (nicht “Lesen”; vielleicht, E.S., lesen Sie mal selbst sorgfältig, bevor Sie Ihren Frust auf Kosten anderer ausposaunen) eine “Binsenweisheit” sein soll, bedeutet ja wohl auch, dass sie großflächig implementiert ist? Das ist doch wohl ein Gerücht! Und, dass der Zusammenhang zur Rechtschreibkompetenz geteilt wird? Ist es das, was Sie sagen wollen? Was ist “wolkig” an einem konkreten Bezug zu den Bewertungsrichtlinien zentraler Prüfungen? Oder sind Sie, E.S., soweit gar nicht gekommen? Hierzu jedenfalls hätten mich Einschätzungen einmal interessiert, am besten sachliche.
        Es mag schon sein, dass schwache Rechtschreiber inkompetent lesen. Aber gilt dann umgekehrt nicht auch, dass Lesetrainings (nach einem systematischen Curriculum) den regelgeleiteten Rechtschreiberwerb unterstützen und günstig beeinflussen können? An der Universität Münster (Prof. Bönninghausen) gibt es einen Lehrstuhl “Lesedidaktik, der genau hier ansetzt. Prof. Bönninghausen kann für schulinterne Fortbildungen zur Curriculumsentwicklung “Lesen” gebucht werden. Meine Schule macht hervorragende Erfahrungen damit, schon deshalb, weil ein kollegiumsweiter Austausch über diese Fragen in Gang kommt.

  8. Danke Axel von Lintig. Zumindest den Fragenden zur Methode helfen ihre Hinweise auf die Emperie weiter.
    Bei uns in der Gegend ist die Methode nur noch an einigen Schuleb vertreten, die damals im Flächenversuch der Marburger Studie ausgewählt worden waren, eben S.S.H. anwenden zu müssen. Ansonsten findet man auch an den GS keine Befürworter mehr.

    • Axel von Lintig

      Das sind paradiesische Verhältnisse. Hier in der Umgebung ist die Methode Sommer-Stumpenhorst weiter sehr stark vertreten. Es ist auch sein Heimatort und entsprechend sind dessen Arbeitsmaterialien hier stark im Unterricht vertreten. Viele Eltern intervenieren inzwischen frühzeitig durch eigene .Nachhilfe, eigene Übungen mit anderen Materialien und sofortige Korrekturen. Anders sind und waren,siehe Marburger Studien” die relativen “Erfolge” der Methode auch nicht zu erklären. Immer noch hallen im ersten Schuljahr der SSt ABC Reim A wie Affe, B wie Ball, D wie Dose klarer Fall etc durch die Klassenräume. Mit Hilfe seiner Wortkarten , die alberne Stereotype vermitteln, wie: “Der Teufel ist böse. Die Einbrecher rauben die Diamanten. Der Mörder ist böse.Opa hat einen dicken Bauch” lernen die lieben Kleinen so richtig etwas für ihr späteres Leben.Mit diesem Material wären in früheren Zeiten die Referendare durch die Prüfungen gefallen

      • Mit damaligem Material und Methoden wird die Berufswahl in Frage gestellt. In 5-10 Jahren sind die aber vielleicht wieder en vogue.

  9. Ursula Prasuhn

    Es ist rätselhaft, warum die Methode „Lesen durch Schreiben“ noch immer Befürworter findet. Es liegt doch nahe, dass richtiges Schreiben von Anfang an besser ist als die Ermunterung zu falschem Schreiben durch reines Lauthören, das dann später aus den Köpfen der Kinder wieder mühselig entfernt werden muss. Jede korrekte Technik fällt im Erlernen umso schwerer, je mehr hinderliche Gewohnheiten ihr im Weg stehen. Umlernen ist nun mal schwieriger als richtiges Erlernen von Anfang an.

    Beim Verteidigen der Methode „Schreiben nach Hören“ wird gern argumentiert, dass Kinder schon nach kürzester Zeit kleine Geschichten schreiben und damit ihre Ausdrucksfähigkeit und Kreativität stärken könnten, was sowohl motivierender als auch höherwertiger sei als das zeitaufwändige und sture Erlernen korrekter Rechtschreibung vorweg.
    Schriftlicher und mündlicher Sprachgebrauch stehen in enger Beziehung zueinander. Sprachliche Ausdrucksfähigkeit und Kreativität werden bereits von Geburt an gelernt und nicht erst in der Schule. Das Trainingslager dafür ist die Umwelt, vor allem die Familie. Gute Fähig- und Fertigkeiten im schriftlichen Sprachgebrauch basieren auf dem, was die Kinder an mündlichem Sprachbesitz – zu dem auch der gedankliche zählt – in die Schule mitbringen und hier weiter üben und ausbauen. Niemand lernt gute schriftliche Ausdrucksfähigkeit und Kreativität durch möglichst rasches eigenes Schreiben, bei dem die Rechtschreibung keine Rolle spielt. Jedes Kind bringt nur das zu Papier, was es im Denken oder Sprechen bereits kann und als Voraussetzung im Kopf hat.

    Beim „Schreiben nach Hören“ wird der mündliche Sprachbesitz auf eine Schlechtschreibschiene gesetzt und deren Benutzung ausgiebig trainiert. Sie führt zu erheblichen Rechtschreibschwächen, wenn nicht frühzeitig Hilfe von außen kommt und das Erlernen der Schriftsprache auf ein besseres Gleis gesetzt wird.

    Natürlich können Lese- und Schreibschwächen auch andere Ursachen haben. Wenn aber eine Methode so nachweislich Dreck am Stecken hat, sollte ihr schnellstens der Garaus gemacht werden, anstatt sie noch immer zu tolerieren.

    • Axel von Lintig

      1. Eine ganze Generation an Grundschullehrern wurde und wird weiter an dieser Methode ausgebilet , wurde entsprechend von Hochschulprofessoren so eingestellt und häIt daran bis zur Rente fest.
      2. Ideologische Gründe des Festhaltens am eigenständigen Schriftsprach und Leseerwerb der Schüler in Verknüpfung beider miteinander .
      3. An der Methodik mit den dazugehörenden Materialien wird sehr gut verdient, siehe Sommer-Stumpenhorst/Rechtschreibwerkstatt, Rüdiger Urbanek, Mitglied der Lehrplankommision Grundschule/Tinto, Brinkmann,Brügelmann/ABC Lehrlandschaft/Pusteblume
      4. Die Hauptvertreter und Miterfinder der Methodik sitzen in wichtigen Berufsverbänden, wie dem Grundschulverband ain den obersten Stellen, Brinkmann,Brügelmann,Barnitzki,Hecker
      5. Beim Verbotsantragsverfahren 2015 im Düsseldorfer Landtag waren drei dieser Personen, Frau Prof. Brinkmann, Herr Prof. Hans Brügelmann und Herr Bertling (Grundschulverband NRW) als Gutachter vor dem Landtag eingeladen und gaben entsprechende Plädoyers für diese Methode ab.
      6. Die Vertreter der Methode versprechen und versprachen alles umzusetzen, was die Kulturpolitik an neuen Ideen kreierte, wie beim gescheiterten Jahrgang übergreifenden Unterricht, dem eigenständigen, Schüler gesteuerten Lernen,

      • Ich dachte, Sie wollten nicht pauschalisieren?

        Sicherlich werden Grundschullehrer an den Unis ausgebildet, aber diejenigen, die “bis zur Rente” an allem, was sie da lernen, festhalten wollen, werden in der Schule kaum bestehen können. Ich sehe bzw. werte das Studium insgesamt offenbar anders. Neben fundierten Kenntnissen in den Wissenschaften, die man als Hintergrund benötigt, lernt man auch, sich sehr schnell auf wiss. Niveau in Themen einzuarbeiten, diese dann aber auch für den Unterricht didaktisch zu bewerten, ggf. zu reduzieren und methodisch aufzubereiten für den Unterricht.
        Bei Ihnen klingt das immer so nach Trichter-Lernen: Professoren setzen ihren Trichter an den Kopf der Studierenden, füllen ihre – aus Ihrer Warte nicht genügend wiss. begründeten – Methoden hinein und dann marschieren diese Lehrerinnen los und arbeiten ab, was ihnen eingetrichtert wurde, komme, was da wolle.

        Ansonsten ist es so, dass Unterricht und Methoden ein Markt sind. Dem stimme ich zu. Aber auch andere verdienen daran, z.B. ja auch Metze/Cornelsen und auch das IntraAct-Plus oder den Kieler Leseaufbau gibt es nicht umsonst. Schulbuchverlage und Medienkonzerne haben durchaus auch eine sehr große Lobby und deren Vertreter gehen auch ins Ministerium und wissen, wie sie Schulbücher oder Hardware/Software positionieren müssen.
        Im übrigen gibt es auch in der Bildung eine Entwicklung, die sich z.B. in Schulbüchern abzeichnet: Auch Metze hat früher nicht silbenbasiert gearbeitet, inzwischen ist aber die gefärbte Silbe auch in dieser Fibel angekommen, wie bei anderen übrigens auch. Das ist nicht länger allein auf Mildenberger beschränkt. Was 2000 noch eher unüblich war und von einzlenen umgeseetzt wurde, ist inzwischen allgemein vertreten.
        Ob der Weg derart ist, dass Professoren in Hochschulen wissenschaftliche Ansätze erdenken oder aber in Schulen arbeiten und Erfahrungen sammeln, die in ihre Materialien einfließen, oder eher Lehrkräfte im eigenen Unterricht innovativ sind und es sich allmählich verbreitet und von Profs aufgegriffen, wiss. durchleuchtet und belegt wird, darüber lässt sich streiten.
        Ich halte es für gut, wenn Lehrkräfte fundiert ausgebildet sind und sich nicht unreflektiert abhängig von Lehrerhandbüchern machen müssen.

        • Lehrer sind wissenschaftlich ausgebildet?
          Sie müssen ein anderes Wissenschaftsverständnis haben als ich.

          Ich habe mich als Lehrerin noch nie fundiert und wissenschaftlich ausgebildet gefühlt. Die Pädagogik ist für mich ähnlich wie die Soziologie ein ideologischer Tummelplatz, bei der die “wissenschaftliche” Lehre von Hochschule zu Hochschule anders aussieht, je nach Geschmack der Lehrstuhlinhaber.
          “Wissenschaftlich fundiert” bedeutet für mich, nicht so mode-, ideologie- und zeitgeistabhängig zu sein wie die Pädagogik.
          Was heute als wissenschaftlich fundiert und bewiesen gilt, darf nicht morgen schon als falsch und überholt gelten. Dann stand es eben auf tönernen statt fundierten Füßen wie das meiste, was in den Unis wieder als letzter Schrei und wissenschaftliche Erkenntnis der Pädagogik verkündet wird.

          • “Lehrer sind wissenschaftlich ausgebildet?
            Sie müssen ein anderes Wissenschaftsverständnis haben als ich.

            Ich habe mich als Lehrerin noch nie fundiert und wissenschaftlich ausgebildet gefühlt. ”

            Ja, das ist merkwürdig.
            Als Lehrkraft studiert man ja nicht allein Pädagogik, sondern auch Fachwissenschaften,
            und niemand lehrt an einer Uni “ein bisschen basteln und spielen”.
            Tatsächlich wählen auch Profs der Fachwissenschaften Schwerpunkte, wer Deutsch mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft studiert, muss nicht das Gleiche gelesen haben, wer Theologie studiert, kennt sich mit Dogmatik aus, hat aber dennoch Schwerpunkte bei unterschiedlichen Themen gesetzt.
            Auch begleitende Fächer, wie z.B. Psychologie und eben auch Soziologie und Pädagogik bilden Schwerpunkte.

            Und tatsächlich wird ja nicht allein um Rechtschreibung als solcher und die Vermittlung derselben gestritten, sondern es gibt sehr viele Fachbereiche und Themen, in denen man unterschiedlicher Meinung sein kann. Wenn Sie das im Studium nicht erfahren haben, dann wundert mich das tatsächlich.

            Was heute als wissenschaftlich fundiert gilt, kann morgen überholt sein. Die Forschung bleibt nicht stehen. Nicht in Pädagogik oder Soziologie, aber auch nicht in Naturwissenschaften oder sonstigen Disziplinen.
            Gerade deshalb ist es ja wichtig, dass man nicht bei dem Wissen stehen bleibt, das man in der Uni erhält.
            Darum geht es m.E. bei einem Studium auch nicht und das lässt einen auch in anderen Berufen nicht bestehen.

        • Axel von Lintig

          Was ist am Umgang Brügelmanns bei seiner Deutung zurückliegender Studien anderer Wissenschaftler, etwa zum Schriftsprcherwerb im Vergleich der Druckschrift zur lateinischen Schrift, wenn ihm falsche Deutungen nachgewiesen werden konnten, siehe Taubert hier im Forum oder bei Jansen unter http://www.grundschulservice.de.
          Der ganze Ansatz seines Spracherfahrungsansatzes, noch Lesen durch Schreiben von Reichen haben eine wissenschaftliche Grundlage, noch wurden vor deren Einführung große Feldversuche durchgeführt.
          Einzig die Rechtschreibwerstatt des Norbert Sommer-Stumpenhorst wurde 2002-2004 in einer Kleinstudie geteset und fiel im Vergleich mit einem Fibellehrgang von Metze kläglich durch.23 % Rechtschreibversager gegenüber 3 % beim Fibelkurs.

          • Was meinen Sie wohl, wie viele Verlage vor dem Veröffentlichen neuer Lehrwerke zunächst einen großen Feldversuch durchführen?

          • Feldversuche sind teuer und haben einen ungewissen Ausgang. Außerdem kann man die Kunden ja die Feldversuche machen lassen. Der Verlag verdient Geld durch den Verkauf der Lehrwerke und spart Geld, weil er die Feldversuche nicht durchführen muss. Wenn das Lehrwerk gut ist, werden viele Exemplare verkauft, wenn es schlecht ist, kommt halt ein neues Lehrwerk. Autoren hat der Verlag genug.

          • Was ist wiisenschaftlich

          • Palim

            Wenn im Bereich der Medizin neue Medikamente eingeführt werden oder neue Verfahren zur Anwendung zugelassen werden, dann müssen diese vorher einer oder mehrere großer, valider Studien unterzogen werden und das mit dem wissenschaftlichen Nachweis einer Effektivität.
            Wie sieht das im Bereich der Schulbuchindustrie aus?
            Werden die Kultusministerien ihrer Aufgabe darüber noch in ausreichendem Maße gerecht ?

          • @AvL – hat sich an den Inhalten schon einmal etwas geändert? Neue Schulbücher bzw. Ausgaben sind in der regel nur Anpassungen an die momentanen didaktischen und schulrechtlichen Vorgaben sprich Kompetenzorientierung und Niveadifferenzierung.

            Junger Wein in alten Schläuchen …

          • Verlage bringen Lehrwerke heraus, die den gerade neuen Curricula entsprechen. Schon in der nachfolgenden Ausgabe nach 3-4 Jahren, sind etliche Änderungen wieder zurück genommen, die Kompetenzorientierung deutlich zurückgefahren, Methode wieder gestrichen. So kann man Fehler ausmerzen, aber auch eine Rolle rückwärts vollziehen.
            Ich kann mir nicht vorstellen, dass jede Neuauflage im Ministerium akribisch geprüft wird, nicht gesichtet und nicht im Feldversuch …

            … wobei, DAS wäre ja auch eine gute Idee gegen Lehrermangel: Ministeriumsmitarbeiter gehen mit den aktuellen Lehrwerken in die Schulen und führen die Schulversuche damit durch. 😉

            Insgesamt ist es wohl eher so, dass Lehrkräfte bei Verlagen als Autoren mitarbeiten und das, was in Büchern veröffentlicht wird, von diesen KollegInnen selbst bereits im Unterricht eingesetzt wurde. Etliches wird aber auch vom Verlag als Konzept vorgegeben und die Lehrkräfte erarbeiten dann einzelne Themen ohne entsprechenden Einsatz im Unterricht.

            Dass, was Sie aus NRW berichten, kann ich mir in Nds. nur schwer vorstellen. Hier werden ständig die Schulbücher neu aufgelegt – dann gibt es die alten Versionen nicht mehr lang – oder von den Kollegien gewechselt. Hintergrund ist das Ausleihverfahren und die Maßgabe seitens des Ministeriums, dass Bücher nur 3 mal verliehen werden dürfen. Danach sollen sie in den Müll wandern.

            Wenn laufend die Möglichkeit besteht, ein anderes Lehrwerk zu wählen, halte ich doch nicht fortwährend daran fest, wenn ich der Meinung sein sollte, damit nicht grundlegend und gut arbeiten zu können. Entweder wird das Werk durch die Lehrkraft erweitert und ergänzt oder es wird ausgemustert.

          • Die Einführung neuer Schulbücher (Lehrwerke) muss in NRW von der Schulkonferenz auf Antrag der betreffenden FAchschaft genehmigt werden. Die fachschaft schlägt die Ausführung vor, die am besten zum bestehenden schulinternen Curriculum und zum festgelegten Kostenrahmen passt. Der Kostenrahmen wird vom Schulamt vorgegeben (Budgetierung Schulbuchetat), ebenso der von den Eltern zu tragende Anteil (Landesbestimmung), der derzeit bei rd. 30,00 EUR liegt.

            Um die Kostenstelle für Schulbücher zu entlasten, sind dei Schulen darauf angewiesen, einmal eingeführte Lehrwerke möglichst lange in der Ausleihe zu halten. Einjährige Lehrwerke (Schulbücher für ein Schuljahr) machenhäufig 7 bis 10 Umläufe, bevor sie dem Altpapier anheim gegeben werden. Bei weniger als fünf Ausleihen werden dei Eltern anteilig zur Kasse gebeten.

          • In Bayern halten die Lehrwerke lang, in der Regel werden diese erst nach einer neuer Lehrplangeneration neu aufgelegt oder höchstens in einer Lehrplangeneration 1x ausgetauscht. Der Sachaufwandsträger – bei Grundschulen die Gemeinde – bezahlt die lernmittelfreien Bücher. Da die Gemeinden nicht gerade im Geld schwimmen, schauen wir, dass wir ein Schulbuch möglichst lange Jahre verleihen können. Das Geld für neue Schulbücher sitzt nicht so locker.
            Das Genehmigungsverfahren ist etwas umständlich – es wird von mehren Lehrern, die von den Schulämtern angesprochen werden, geprüft und diese müssen dann ein Gutachten schreiben. D.h. pro Schulbuch existieren mehrere Gutachten für das Genehmigungsverfahren. Oft muss daraufhin der Verlag nacharbeiten um das Buch genehmigt zu erhalten. Die Gutachten schreiben übrigens Grundschullehrer zusätzlich, dies beruht allerdings auf Freiwilligkeit.

          • Ergänzung: Die Gemeinde gibt den finanziellen Rahmen für Schulbücher jedes Haushaltsjahr neu vor. Für die neu anzuschaffenden Bücher gibt es in der Schule einen Lernmittelausschuss. Wird ein Schulbuch über die Maßen verschmutzt bzw. hat es einen Wasserschaden und kann nicht mehr weiterverliehen werden, müssen die Eltern dafür je nach Benutzungsjahr bis es abgeschrieben ist, dafür aufkommen.

          • Es dürfen nur Schulbücher angeschafft werden, die offiziell vom Kultusministerium zugelassen bzw. genehmigt sind.

    • Axel von Lintig

      Ursula Prasuhn

      Danke für den sachlichen Kommentar.

  10. Die Methode ist eine Katarophe für die meisten Kinder und funktioniert in der breiten Masse nicht.
    Für Nicht-Muttersprachler ist sie eine unnötige Hürde beim Spracherewerb.
    Mein Sohn (und 90% seiner Schulfreunde) können bis heute keinen geraden Satz schreiben, mein Mann (Deutschlehrer) klagt, daß er bis zum Abitur nicht eine einzige Arbeit ohne Rechtschreibfehler zu sehen bekommt.

    Bei meinem Sohn kommt noch eine leichte Leghastenie dazu – diese wurde natürlich erst in der 3. Klasse bemerkt, als erstmals die Rechtschreibung kontrolliert wurde. Da war es dann fast zu spät, noch eine Empfehlung für eine vernünftige weiterführende Schule zu erhalten, nach Einschätzung der Lehrer sollte er auf eine Sonderschule!!!
    Wir haben dann die Schule gewechselt, er wiederhole das Schuljahr,bekam LRS-Förderung und macht nächstes Jahr seinen Realschulabschluß.

    Systemathisch ist die Methode ungeeignet für die breite Masse, auch weil sie schlecht transportiert wird. Zum einen wurde sie an einer Schweizer Schule für eine Klasse von 11 hochbegabten Muttersprachlern entwickelt. Unbedingt nötig ist es hierbei, daß die Kinder
    a) Muttersprachler sind
    b) mit Anlauttabellen arbeiten
    Punkt a traf in der Klasse meines Sohnes (28 Kinder) nur auf 5 Kinder zu.
    Punkt b wurde ignoriert, eine Anlauttabelle hat er nicht bekommen und wurde auch im Unterricht fast nicht benutzt.
    Es wurde natürlich auch nicht gelesen, da das die Kinder durch die richtige Schreibweise ja verwirrt hätte.

    Schlimm finde ich auch die mangelnde Kommunikation mit den Eltern, wenn man schon solche Experimente mit den Kindern macht. Es wurde uns nichts erklärt, wir wurden nur angefaucht, wenn wir Fragen stellten oder es wagten, die Kinder zu korrigieren. Mein Sohn kam mit seinem Heft und fragte: “Guck mal, ist das so richtig?”
    Auf Anweisung der Lehrer sollte ich ihn anlügen und sagen, daß alles richtig geschrieben sein.
    Im dritten Schuljahr wurde dann von heute auf morgen die Rechtschreibung korriert, das Heft war natürlich komplett rot angestrichen.
    Weinend kam der Junge nach Hause und fragte, wieso alles falsch sein, es sei doch all die Jahre richtig gewesen. ich mußte ihm dann eröffnen, daß seine Rechtschreibung immer schon falsch gewesen sei. Er war völlig fassungslos und kam sich verraten vor. Er hat der Lehrerin nichts mehr geglaubt.

    Vielleicht haben die Lehrer meines Sohnes es ja besonders schlecht gemacht, aber wieso wurde da nicht transportiert, daß es sich um eine Methode handelt, Schrift zu entwickeln, daß es da draußen durchaus eine andere Schrift gibt?

    Wieso bekamen wir keine Anlauttabelle mit nach Hause, warum sollten wir einfach akzeptieren, daß es da jetzt eine mirakulös funktionierende neue Methode gibt, in die wir einfach nicht reinpuschen sollen, die wir aber nicht verstehen oder hinterfragen sollen?

    Ich hätte ja gerne mitgearbeitet, aber uns Eltern wurde da einfach der Mund verboten. Sind wir Elltern zu doof, um die pädagogischen Konzepte zu verstehen, die dahinter stecken? Glauben Sie mir, sooo mirakulöse Einblicke in Didaktik und Kinderpsychologie bekommt man als Grundschullehrer nicht im Studium, daß man das nicht zumindest an den Teil der Eltern transportieren kann, die der deutschen Sprache mächtig sind. Und für den anderen Teil sollte man sich dann vielleicht mal die Mühe einer übersetzten Infobroschüre machen.

    Schafft den Blödsinn ab, für die meisten Kinder klappt das nicht, es ist eine unnötige Hürde bei der Integration und Inklusion. Versuchen Sie doch mal, auf diese Art und Weise eine Fremdsprache zu lernen! Die Schriftsprache ist eine kulturelle Vereinbarung mit Regeln, die gemacht wurden, damit man sich über die Grenzen der lokal gesprochenen Dialekte hinweg schriftlich verständigen konnte. Die Schrift entspricht nicht der Lautsprache, warum erzählen wir den Kindern, daß es so ist? Und wer gerade versucht, auf diese verquere Weise (seine Muttersprache – für viele Kinder aber die 1. Fremdsprache) schreiben zu lernen, soll dann aber parrallel auch schon mal Englisch lernen? Gruselig.

    Also, mein Sohn ist kein hochbegabter Schweizer – wie sieht´s mit Ihren Kindern aus?

  11. @ Linda Daheim: Darf ich fragen, um welches Bundesland es sich handelt?

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