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Unbesetzte Ausbildungsplätze: Kammern beklagen unzureichende Berufsorientierung für Schüler

SCHWERIN. In den Unternehmen Mecklenburg-Vorpommerns bleiben nach Angaben der Industrie- und Handelskammern immer häufiger Lehrstellen offen. Wie schon im Vorjahr zeichne sich auch zu Beginn des neuen Lehrjahres ab, dass die Hälfte der Ausbildungsbetriebe im Land ihre Ausbildungsplätze nicht besetzen kann. Diese Entwicklung sei alarmierend, sagte der Neubrandenburger IHK-Hauptgeschäftsführer Torsten Haasch am Dienstag bei der Präsentation einer Umfrage in Schwerin.

Auszubildende bemängeln eine schlechte Abstimmung zwischen Betrieb und Berufsschule. Foto: Arbeitgeberverband Gesamtmetall / flickr (CC BY 2.0)

Viele Lehrstellen bleiben offen. Foto: Arbeitgeberverband Gesamtmetall / flickr (CC BY 2.0)

Demnach sind aus Firmensicht unklare Berufsvorstellungen der Schüler das größte Hindernis bei der Besetzung der Lehrstellen. Viele Interessenten ließen sich zudem von langen Anfahrtswegen zu den Berufsschulen abschrecken. Als objektive Gründe für die rückläufige Nachfrage nach einer klassischen Berufsausbildung gelten aber lange Zeit sinkende Geburtenraten und die zunehmende Zahl von Abiturienten. dpa

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