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Klassenfahrten aus einer Hand: Weniger Stress, mehr Zeit für die Schüler

KÖLN. Klassenfahrten sind fester Bestandteil des deutschen Schullebens und ergänzen die Erziehungs- und Bildungsarbeit sinnvoll. Doch während Schülerinnen und Schüler sie in erster Linie als Pause vom Schulalltag wahrnehmen, bedeuten sie für Lehrkräfte zunächst einmal mehr Arbeit. An diesem Punkt setzt der Landesverband Rheinland des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) mit seiner Reise- und Serviceagentur „DJH Go2City“ an. Das Ziel: Lehrern das Leben leichter machen.

Die Jugendherberge Köln-Riehl wurde erst 2011 kernsaniert. Foto: Ludolf Dahmen / DJH-Rheinland

Die Liste der im Vorfeld einer Klassenfahrt zu erledigenden Aufgaben ist umfangreich: Zielort suchen, Übernachtungsmöglichkeiten buchen, Programm und Transfer planen sowie organisieren. Hinzukommen die nötigen Absprachen mit den Eltern, der Schulleitung und eventuell den Schülerinnen und Schülern. Das alles müssen Lehrerinnen und Lehrer neben dem Schulalltag und der Vor- sowie Nachbereitung des Unterrichts erledigen. „In der momentanen Situation, in der sich das ganze deutsche Bildungssystem befindet, haben die Lehrer kaum Zeit dafür“, sagt Marcus Höck, Leiter der Reise- und Serviceagentur „DJH Go2City“ des DJH Rheinland.

Ansprechpartner für alles
„DJH Go2City“ versteht sich daher als unterstützender Dienstleister, der sich auf Stadterlebnisse in Köln, Bonn, Düsseldorf und Duisburg spezialisiert hat. „Wir sind ein Ansprechpartner für alles: Übernachtung, Verpflegung, Programm und, wenn gewünscht, auch Transfer“, so Höck. Lehrer, die das Angebot nutzen wollen, können sich für eines der vorgefertigten Programme entscheiden oder ein auf ihre Wünsche maßgeschneidertes Angebot erhalten. „Wenn ein Lehrer mit dem Plan auf uns zukommt, ein bestimmtes Thema während der Klassenfahrt vertieft behandeln zu wollen, etwa Literatur, dann machen wir konkrete Vorschläge in diese Richtung.“ Insgesamt können Lehrkräfte aus über 100 Erlebnisbausteinen wählen, die „DJH Go2City“ in Zusammenarbeit mit ausgewählten Kooperationspartnern anbietet. Dabei vertreten sind die Bereiche Kunst, Politik, Geschichte, Kultur, Natur, Sport und Unterhaltung.

Zur Jugendherberge Duisburg-Sportpark gehört sogar eine eigene Sporthalle. Foto: Ludolf Dahmen / DJH-Rheinland

Sobald sich ein Lehrer für ein Angebot entschieden hat, übernimmt die weitere außerschulische Organisation „DJH Go2City“. Selbst spezielle Essenwünsche aufgrund von Lebensmittelunverträglichkeiten oder religiösen Speisevorschriften können Lehrkräfte an die Agentur weiterreichen. Sollte sich die Anzahl der Schüler noch einmal verändern, reicht ein rechtzeitiger Anruf, um die gesamte Buchung anzupassen. Kurz vor Anreise erhält der Lehrer eine „Erlebnismappe“, in der er alle notwendigen Eintrittskarten und Wegbeschreibungen findet. Ein weiterer Vorteil: Die gesamte Abrechnung erfolgt über die Reise- und Serviceagentur, sodass Lehrerinnen und Lehrer nirgendwo in Vorleistung treten müssen. Natürlich finde sich diese Serviceleistung im Preis wieder, räumt Höck ein, verweist aber gleichzeitig auf die zwei Freiplätze die „DJH Go2City“ pro Klasse ab 20 Schülern anbietet – für die Übernachtung und die einzelnen Programmpunkte, wie den Museumsbesuch oder die Stadtführung.

Unterschätzte Zielorte
Ausgangspunkt einer Klassenfahrt mit „DJH Go2City“ ist in der Regel eine von sechs Jugendherbergen in Stadtlage, von denen sich je zwei in Duisburg und Köln sowie eine in Bonn und Düsseldorf befinden – alles unterschätzte Reiseziele, sagt Höck: „Ich glaube, vielen Lehrern ist nicht bewusst, dass auch deutsche Städte, die vielleicht gar nicht so weit weg sind, viel zu bieten haben.“ Dabei habe jede der vier Städte ihren „besonderen Reiz“. Bonn beispielsweise biete als ehemalige Hauptstadt Deutschlands sehr viel Geschichte. Ein beliebter Programmpunkt unter Lehrkräften sei daher etwa das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Zudem eigne sich die ehemalige Hauptstadt als Geburtsort Beethovens auch für einen musikalischen Fokus. In Düsseldorf gehöre der Rheinturm zu den Klassikern der Sehenswürdigkeiten. Zudem ermögliche die dort ansässige größte japanische Gemeinde außerhalb Japans, die japanische Kultur zu entdecken. Duisburg begeistere mit seinem Landschaftspark, den Spuren des vergangenen Industriewandels, dem größten Binnenhafen Europas und der „perfekten Nähe ins Ruhrgebiet“. „Und zu Köln, glaube ich, brauche ich gar nichts sagen. Mit dem Dom und dem internationalen Flair ist die Stadt natürlich besonders gefragt.“ Unabhängig von der Stadt seien Stadtführungen und Nachtwächtertouren bei Lehrkräften beliebt.

Die Zimmer sind in den zum „DJH Go2City“-Angebot gehörenden Jugendherbergen ähnlich ausgestattet. Foto: Ludolf Dahmen / DJH-Rheinland

Seit Anfang 2014 locken Programm und Angebot von „DJH Go2City“ Schulklassen aus ganz Deutschland und dem Ausland an Rhein und Ruhr. „Wir hatten schon Lehrer und Schüler aus den USA zu Besuch, aus Großbritannien, Frankreich, Spanien und den Niederlanden“, sagt Höck. Regelmäßig erreichen die Agentur positive Rückmeldungen zufriedener Lehrer. Sie loben die Unterkünfte, die Verpflegung, die freundliche Beratung, die gelungene Organisation, die einzelnen Programmpunkte und die kompetenten Guides. Viele kündigen an, die nächste Klassenfahrt wieder mithilfe von „DJH Go2City“ planen zu wollen, wie Geografielehrer Jörg Labeau vom Berliner Robert-Havemann-Gymnasium.

Das Ziel: Zufriedenheit und Entlastung
Schon zweimal hat Jörg Labeau über die Agentur mit seinem Geografie-Leistungskurs den Strukturwandel im Ruhrgebiet erkundet. „Mich hat die breite Programmpalette begeistert. Sie ist unglaublich vielseitig und dabei sowohl fachlich- als auch erlebnisorientiert.“ Anteil daran hätten auch die Guides, so Labeau: „Die Führung durch den Landschaftspark in Duisburg startete am ersten Tag fast direkt nach der etwa sechsstündigen Hinfahrt und ich dachte, das könnte für die Schüler zu eng getaktet sein, aber die Guides haben sie so attraktiv gestaltet, Informationen mit Stories verknüpft, das meine Schüler sichtlich begeistert waren.“

Das Angebot von „DJH Go2City“ entdeckte Labeau, als er im Internet nach fachlicher Unterstützung vor Ort suchte, um die geplante Exkursion von Berlin aus organisieren zu können. „Ich war zunächst skeptisch, schließlich sitzt die Agentur in Köln und mein Ziel war das Ruhrgebiet, aber es hat sich gezeigt, dass das kein Hindernis ist.“ Besonders beeindruckt habe ihn die geführte Hafenrundfahrt in Duisburg – und die entspannte Planung. „Die Organisation war viel einfacher. Ich musste mir deutlich weniger Gedanken machen.“

Zufriedenheit bei den Lehrkräften und Schülern und spürbare Entlastung – gerade das will „DJH Go2City“ mit seinem Angebot erreichen, sagt Leiter Marcus Höck: „Wir wollen, dass es den Lehrern so gut gefällt, dass sie uns nicht nur ihren Kollegen empfehlen, sondern selbst wiederkommen wollen – und wir haben auch Lehrer, die wiederkommen, die auch sagen: Das nimmt mir so viel Arbeit ab. Das ist perfekt.“ Agentur für Bildungsjournalismus

 

Das Angebot des DJH Rheinland
Vier Metropolen, sechs zentralgelegene Jugendherbergen und über 100 mögliche Programmpunkte, das sind die Eckpunkte des „DJH Go2City“-Angebots. Der gleichnamige Katalog für das Jahr 2018 des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) Rheinland bietet Abschlussfahrten und Stadterlebnisse für Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse. Ob eine Fackelführung durch die Bonner Altstadt, ein Besuch im Capitol-Theater Düsseldorf, eine Hafenrundfahrt in Duisburg oder ein Stadtspaziergang durch Köln mit einem Insider – alle Programmpunkte stehen den Klassen zur Verfügung, unabhängig von der Stadt, in der sie übernachten. Der Standard ist in den zum „DJH Go2City“-Angebot gehörenden sechs Jugendherbergen in Köln, Bonn, Düsseldorf und Duisburg der gleiche und entspricht der höchsten Kategorie im Deutschen Jugendherbergswerk. Die Häuser sind modern eingerichtet und verfügen über Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmer, die jeweils mit Dusche/WC ausgestattet sind. Die Service- und Reiseagentur „DJH Go2City“ übernimmt die gesamte Organisation der Klassenfahrt, auf Wunsch mit Bustransfer.

Ein Service-Team steht für Anfragen unter der Telefonnummer 0221 / 77 87 33 – 0 bereit.
Hier kann der Katalog „Go-to-City 2018“ gratis bestellt werden.

Weitere Angebote des DJH Rheinland sind in den ebenfalls jetzt erschienenen Katalogen „FahrtFinder 2018“ (für die Klassen 1 bis 6) sowie „KlasseAktiv 2018“ (ab der 7. Klasse) zu finden – die gratis ebenfalls hier bestellt werden können.

Zum Herunterladen gibt es die Kataloge hier:
FahrtFinder 2018 – für die Klassen 1 bis 6
KlasseAktiv 2018 – ab der 7. Klasse
Go-to-City 2018 – für Abschlussklassen und -kurse

Ein Kommentar

  1. Die Jugendherberge in Köln Riehl ist zwar riesig, aber sehr empfehelnswert.
    Das genannte Programm übrigens auch.

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