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Schule schließt früher aus Angst vor Fußball-Randale

KÖLN. Mehr als 2000 Polizisten sicherten die Stadt Köln zum Europapokalspiel des 1 FC Köln gegen Roter Stern Belgrad, zu dem neben gewaltbereiten Kölner Anhängern auch rund 500 serbische Risikofans erwartet wurden. Eine Kölner Schule hat vorsichtshalber ihre Schüler früher nach Hause geschickt.

Aus Angst vor Randale vor dem Europapokal-Spiel des 1. FC Köln gegen Roter Stern Belgrad hat ein Kölner Gymnasium seine Schüler früher nach Hause geschickt. «Wir wollten unsere Schüler wohlbehalten zuhause wissen», sagte eine Sprecherin der Liebfrauenschule, die zwischen Innenstadt und Stadion liegt. Demnach durften die 1200 Schüler bereits am Donnerstagmittag nach der sechsten Stunde – also knapp zwei Stunden vor dem eigentlichen Unterrichtsschluss – gehen. Zunächst hatte die «Bild»-Zeitung darüber berichtet.

ußballspiele sind heutzutage Großeinsatztage für die Polizei. Nicht alle Fans feiern friedlich. Foto: Francisco Gonzalez /flickr (CC BY 2.0)

ußballspiele sind heutzutage Großeinsatztage für die Polizei. Nicht alle Fans feiern friedlich. Foto: Francisco Gonzalez /flickr (CC BY 2.0)

Mehrere hundert serbische Fans hielten sich bereits im Innenstadtbereich auf, sagte eine Polizeisprecherin am Nachmittag. Es sei auch schon zu einzelnen Auseinandersetzungen gekommen. Einige Personen seien in Gewahrsam genommen worden. Die Polizei wollte verhindern, dass Fußballfans ohne Karte zum Stadion kommen. Sie hatte deshalb ein Großaufgebot im Einsatz, auch Wasserwerfer standen bereit. Bereits am Mittwochabend mussten Beamte in der Kölner Innenstadt vereinzelt rivalisierende Fangruppen voneinander trennen. (dpa)

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