Ministerin Prien fordert Milliarden vom Bund für Digitalisierung der Schulen

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KIEL. Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hat an die künftige Bundesregierung appelliert, die (längst in Aussicht gestellten) fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung der Schulen bereitzustellen. Notwendig sei «ein großer Wurf» für die technische Ausstattung sowie für die professionelle Aus- und Fortbildung der Lehrer, sagte Prien ain Kiel auf dem Bildungsforum «Digitale Revolution: Globale Trends und Entwicklungsperspektiven für Schule und Unterricht». Die Landesregierung stelle auch 2018 wieder 1,85 Millionen Euro bereit.

Macht Druck: Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU). Foto: Frank Peter / Staatskanzlei Schleswig-Holstein

Schule müsse digitale Kompetenzen ebenso vermitteln wie die Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen, betonte Prien. Die Strategie «Bildung in der digitalen Welt» der Kultusministerkonferenz (KMK) mit ihren verbindlichen Anforderungen für den Schulbereich setze dabei auch für Schleswig-Holstein den Rahmen. Ziel sei es, dass alle Schüler, die zum Schuljahr 2018/19 in die erste Klasse oder in die Sekundarstufe I kommen, bis zum Ende der Pflichtschulzeit diese Kompetenzen erwerben.

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«Wir haben bereits wichtige Schritte bei der Umsetzung der Strategie gemacht», betonte die Ministerin. Sie verwies auf landesweit 113 digitale Modellschulen. Durch stärkere Netzwerkarbeit werde das Wissen der Modellschulen in andere Schulen getragen. Mindestens ebenso wichtig sei es, im kommenden Jahr das Fortbildungsangebot für Lehrkräfte auszubauen. Ein Fokus liege dabei auf digitalem Lernen im Fachunterricht. Die Ministerin kündigte für das Frühjahr eine entsprechende Handreichung für Lehrkräfte an. dpa

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