Kunst statt Komasaufen – Plakataktion an Schulen startet

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Das sogenannte Komasaufen von Jugendlichen nimmt in Baden-Württemberg zu – mit einer Kunstaktion an Schulen machen die Landesregierung und die Krankenkasse DAK daher wieder gegen das Rauschtrinken mobil.

Vor allem zu viel Alkohol lässt Feiern eskalieren: Trinkspiel auf einer Abi-Party 2007. Foto: Bruegge / Flickr (CC BY 2.0)
Jugendliche können ihr Alkohol-Limit oft nicht einschätzen.                          Foto: Bruegge / Flickr (CC BY 2.0)

Heute startet die Präventionskampagne «bunt statt blau» und richtet sich an Schülerinnen und Schüler von 12 bis 17 Jahren. Sie sollen sich künstlerisch mit den Gefahren von übermäßigem Alkoholkonsum auseinandersetzen und Plakate gestalten, teilten Staatsministerium und Krankenkasse mit.

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Nach jüngsten Zahlen aus dem Jahr 2016 kamen den Angaben zufolge 2810 Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus – 2,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Der Plakatwettbewerb findet zum neunten Mal statt. Mehr als 2000 Schulen in Baden-Württemberg seien aufgerufen, teilzunehmen. Die Aktion läuft bundesweit. Im Juni soll eine Bundesjury den Gewinner küren. dpa

Bemerkenswerte Studie zu Fremdsprachen: Alkohol hilft womöglich wirklich bei der Aussprache (doch was bringt die Erkenntnis für den Sprachunterricht?)

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3 KOMMENTARE

  1. Komasufen ist ein echtes medizinisches Problem mit zum Teil tötlichem Ausgang beim anschließenden Ertrinken auch in sehr flachen Gewässer.
    Zudem werden die Intensivstationen mit Patienten belegt, für die die Krankenhäuser nur unzureichend entlohnt werden. Es fehlen dann zusätzlich Betten auf den Intensivstationen.
    Hinzu kommen noch die aggressiven Auftritte dieser enthemmten Jugendlichen, denen man dann im Einsatz nur noch mit Hilfe der Polizei beikommen kann.

    • Da hilft nur die Aufklärung über die akuten Folgen, wie von mir beschrieben. Hinzu kommt noch die Aspiration (Einatmen) von erbrochenem Mageninhalt mit einem schweren Krankheitsverlauf bis hin zum Tod der Patienten.

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