DÜSSELDORF. Eltern in Nordrhein-Westfalen nutzen auch für kleine Kinder unter drei Jahren zunehmend Betreuungsangebote in Kitas oder bei Tagesmüttern. Im März 2017 seien in NRW knapp 132.200 Kinder aus der Altersgruppe betreut worden – gut 9400 mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Statistische Landesamt mit.
Die Betreuungsquote bei den unter Dreijährigen legte insgesamt von 25,7 auf 26,3 Prozent zu. Bei den Zweijährigen gehen bereits mehr als die Hälfte des Jahrgangs in Einrichtungen oder zu Tagesmüttern, Kinder unter einem Jahr werden dagegen laut Statistik fast immer zu Hause betreut. Seit August 2013 haben Eltern für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz. dpa
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Und trotz dieser scheinbaren Erfolgsmeldung: Viele zigtausend Eltern schauen in die Betreuungsröhre.
Sie zahlen Steuern wie andere auch, zahlen Gebühren und Abgaben, die jeweiligen Kommunen kommen aber nicht aus dem Quark, endlich das Recht auf Betreuungsplätze allen Eltern zu gewähren. Übrigens fast ein Jahrzehnt nach dem “Anfassen” des Rechts auf Krippenplätze. Ein Jahrzehnt Zeit, in vielen Kommunen nichts passiert. Ein gutes Beispiel dafür, wie Politik im Nebel stochert