“Sophie heißt jetzt Ben”: Kita-Broschüre zur sexuellen Vielfalt sorgt für Ärger

65

Eine Broschüre für Kita-Erzieher zur sexuellen Vielfalt sorgt in Berlin für Debatten. Die CDU-Fraktion will im Abgeordnetenhaus erreichen, dass das Heft nicht verteilt wird. Die Broschüre «Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben» soll an Kindertagesstätten ausgegeben werden, wie eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung sagte.

Aufkärung über Geschlechterfragen schon in der Kita? Die CDU macht mobil. Foto: Shutterstock

Die Autoren schildern auf rund 140 Seiten etwa, wie Erzieher damit umgehen können, dass bei manchen Kindern das Geschlecht nicht eindeutig männlich oder weiblich ist. Es geht zum Beispiel auch um gleichgeschlechtliche Eltern. Die Broschüre richte sich nicht an Kinder, sondern sei eine Fachinformation für Erzieher, sagte die Sprecherin. «Erzieher haben mit diesen Themen im Alltag zu tun und natürlich muss man ihnen fachliche Informationen anbieten.»

Anzeige


Die CDU will im Landesparlament beantragen, dass die Broschüre nicht verteilt wird. «Fragen der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt gehören nicht in die Berliner Kindertagesstätten», sagte CDU-Fraktionschef Florian Graf den Zeitungen «B.Z.» und «Bild». Auch die AfD kritisiert das Heft. Die Regierungsmehrheit liegt allerdings bei SPD, Linken und Grünen. dpa

Die AfD wirft Lehrern vor, Kinder durch Sexualaufklärung “akut zu gefährden” – Dragqueen Olivia Jones liest ihr dafür die Leviten

Anzeige


65 KOMMENTARE

  1. Ich glaube, die Berliner Kitas haben größere Probleme als sexuelle Vielfalt der Kinder. Vielmehr halte ich den linksgrünen Queerfeminismus für eine der wesentlichen Ursachen für die desolaten Zustände dort nicht nur im Bildungsbereich.

  2. Ich habe mir den Inhalt mal angeschaut. Die darin aufgestellten Behauptungen sind wirklich hanebüchen und reine queere Lobbyarbeit, mit einer wissenschaftlichen Darstellung der Entwicklung von Kindern haben sie nicht das geringste zu tun. Insbesondere verneinen sie völlig, dass Kinder auch eine Bestärkung und Bestätigung ihrer Identität als Bub oder Mädchen brauchen, um sich normal zu entwickeln. Wer den Empfehlungen dieser “Fachinformation” folgt, vernachlässigt die Bedürfnisse von über 95% aller Kinder, um vielleicht den 0,2% mit nicht eindeutiger Geschlechtszuordnung zu helfen (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Intersexualit%C3%A4t#Unterschied_zu_Transgender_und_Transsexualit%C3%A4t).

    • Die Vernachlässigung der Bedürfnisse von Mehrheiten zugunsten einer Verherrlichung und Unterstützung derer von Minderheiten ist eine politische und gesellschaftliche Entwicklung, die für mich nichts mehr mit demokratischem Rechtsstaat und sinnvollem Minderheitenschutz zu tun hat.
      Ihre Aussage, “dass Kinder auch eine Bestärkung und Bestätigung ihrer Identität als Bub oder Mädchen brauchen, um sich normal zu entwickeln”, möchte ich dick unterstreichen.
      Es ist unglaublich, zu welchen Auswüchsen (gerade auch im Bildungsbereich) und schädlichen Folgen das vornehmliche Kreisen um Minderheiten führt.

      • Wieso schließt das eine das andere aus? Warum dürfen nur Stereotype vermittelt werden, um ein Kind – ob Junge oder Mädchen – in seiner Identität zu bestärken? Jungs tun dies, und Mädchen jenes … Was ist daran falsch, Kindern den Wert von Individualität abseits von Klischees und den Respekt vor anderen zu vermitteln, egal ob die nun eine andere Hautfarbe oder eine andere sexuelle Orientierung haben?

        Es geht nicht um Minderheitenpflege, geli, es geht um die Botschaft an jedes Kind: Wir akzeptieren Dich, egal wie Du bist und wo Du herkommst. Was soll daran falsch sein? In weiten Teilen dieser Welt werden Menschen, die als “Andersartig” wahrgenommen werden, verfolgt. Auch in Deutschland gibt es Vorurteile gegen Homosexuelle und vermeintlich Fremde – dagegen erzieherisch anzuarbeiten und die Würde eines jeden Menschen zu vermitteln (Grundgesetz Artikel 1), ist doch nichts Schlechtes. Was gibt’s denn daran zu meckern?

        • Jeder, der die Existenz eines weiteren neben den beiden Geschlechtern behauptet, hat wissenschaftlich erwiesen Unrecht. Anders als bei vielen soziologischen Themen gibt es bei der Geschlechterfrage tatsächlich nur zwei Möglichkeiten. Ich halte es für sehr gefährlich, wenn Kitakinder, die noch überhaupt keine eigene Meinung haben können, schon mit solch ideologischer Propaganda in eine ganz bestimmte Richtung gelenkt werden sollen.

          Anna, Bernd und co: Bitte lesen Sie zuerst die Definition des Begriffes Propaganda, bevor Sie die Nazikeule schwingen, und argumentieren Sie wissenschaftlich fundiert. Emotionen sind nur Ausdruck fehlender Argumente.

          • Wie gut, dass Ihre Meinung so wissenschaftlich fundiert ist – Sie haben sich sicher ausführlich mit dem Thema Transsexualität beschäftigt.

            Ist natürlich alles nur linskgrünversiffte Propaganda, die anderes behauptet – wie “Planet Wissen”, der Wissenschaftskanal der ARD. Dort heißt es:

            “Wer transsexuell ist, spürt das in der Regel früh in seinem Leben. Schon als Vorschulkinder empfinden viele Transsexuelle das schwer zu artikulierende Gefühl, dass ‘etwas nicht mit ihnen stimmt’. Sie fühlen sich dem anderen Geschlecht zugehörig und äußern diese Zugehörigkeit beispielsweise im Spiel, wenn geschlechtsuntypische Rollen und Verhaltensweisen gezeigt werden: Jungen ziehen gerne Kleider an, schminken sich und wollen weiblich wirken, Mädchen schneiden sich die Haare ab und verhalten sich ‘männlicher’ als viele Jungen.”

            Quelle: https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sexualitaet/transsexualitaet/index.html

            Jetzt mal ernsthaft: Leben wir denn im Mittelalter, wo’s das nicht gab, was nicht sein sollte? Wie den Klimawandel, den Ihre Freunde von der AfD ja auch für erfunden halten. Es gehört zur Professionalität von Erzieherinnen und Erziehern, sich mit solchen Phänomenen wie dem oben beschriebenen zu beschäftigen.

          • Abgesehen davon, dass der Kommentar von küstenfuchs unten die Sache sehr gut trifft, wird es je nach Erhebung in einem großen Kindergarten mit 100 Kindern alle 4 bis mehr als 600 Jahre mal einen solchen Fall geben, vorausgesetzt der Anteil sich transsexuell empfindender Menschen unter den Kindern ist genauso groß wie in der Gesamtbevölkerung. Es gibt also sehr viele Erzieher, an denen das Phänomen während ihres gesamten Berufslebens vorbei geht. Diese Zahlen kommen folglich einem faktischen “gibt es nicht” ziemlich nahe, es sei denn, gewisse Lobbygruppen wollen ihre Ideologie bereits in leicht formbare Kinder festsetzen, z. b. im Sinne der Nachwuchsförderung, weil das biologisch schwierig ist. Wenn man Transsexualität durch streng heterosexuell, eine Ihnen nicht genehme Politik oder Religion ersetzen würde, würden Sie nicht so reagieren, sondern ins andere Extrem ausschlagen.

            (Die Zahlen stammen aus der Wikipedia zur Transsexualität.)

          • das sieht das bundesverfassungsgericht aber ganz anders, welches bereits im letzten jahr zugunsten eines dritten geschlechtes entschieden hat…

          • @ unverzagte
            Es gibt aber begründete Annahmen, dass bei diesem Urteil eine Marionette als Kläger gesucht wurde und sowohl Anklage als auch Richter gemeinsame Sache mit einem zuvor politisch gewollten Ziel gemacht haben. Mit Wissenschaft hat das nach wie vor nichts zu tun, es bleibt Ideologie.

            Wie Menschen mit einem dritten Geschlecht im Reisepass in islamischen Ländern ankommen oder schlicht und ergreifend überhaupt einreisen können, steht wieder auf einem anderen Blatt.

        • Und schon sind wir wieder bei einer Verschwörung – diesmal ist sogar das Bundesverfassungsgericht daran beteilgt.

          Mein Gott, ist es denn so schwierig anzuerkennen, dass es eine Welt außerhalb des eigenen, begrenzten Horizonts gibt – und dass es auch andere Haltungen als die eigene geben kann, die rational und begründet sind, ohne immer gleich daraus das geheime Wirken dunkler Mächte zu machen?

          • Wenn Sie es unbedingt drauf anlegen:

            – Der BeschwerdeführerIn Vanja war ein Strohmann der Gruppe Die Dritte Option: http://dritte-option.de/erfolg-vor-dem-bundesverfassungsgericht/
            – Ob Vanja das Ganze überhaupt verstanden hat, darf auf bezweifelt werden: http://www.taz.de/!5024783/
            – Das “Gutachten”, auf das sich das Bundesverfassungsgericht bezieht ist mehr eine Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/geschlechtervielfalt-im-recht/114072
            – Die Gruppe Dritte Option ist keine Rechtsform, keine juristische Person (Impressum auf deren Seite)
            – Eine der Verfassungerinnen der Beschwerde ist Friedericke Wapler, eine PD Friederike Wapler hat Verfassungsrichterin Susanne Baer an der HU Berlin vertreten: https://www.rewi.hu-berlin.de/de/lf/ls/bae/team/ehemalige-mitarbeitende/friederike-wapler
            – Eine andere Beschwerdeführerin ist Konstanze Plett, die laut dem oben zitierten Gutachten direkten Kontakt zum Familienministerium hat, und zusammen mit Susanne Baer im Vorstand der “Vereinigung für Recht & Gesellschaft” sitzt: https://www.rechtssoziologie.info/newsletter/newsletter-nr.-17/view
            – Das Gutachten stammt vom “Deutschen Institut für Menschenrechte” und einer interministeriellen Arbeitsgruppe. Man kann sich berechtigt fragen, weshalb eine solche Gruppe den Aufwand für ein(e) Vanja, die nur einen Eintrag im Pass geändert haben möchte, betreibt.
            – Das Institut für Menschenrechte wird hauptsächlich vom deutschen Bundestag finanziert https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Institut_für_Menschenrechte und darüber hinaus ein Interview mit Susanne Baer auf ihrer Webseite veröffentlicht: http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/v/289/

            All diese Punkte zusammengenommen sind ein wenig viel für eine Verschwörung und riechen nicht mehr nur stark nach Interessenkonflikt.

          • Anna
            Haben Sie ein Thema ausgemacht,
            über das einer sich Sorgen macht,
            ob am Tage oder in der Nacht,
            dieses Denken Sie verdrießlich macht.
            Warum auf Probleme der Schule kommen,
            wenn man kann es zeigen, all den Dummen.
            Da ist es doch viel bequemer
            und noch sehr viel angenehmer,
            Missetaten anderer, sei es nur in Worten,
            auf diese dann verdrießlich zu antworten.
            Und schon reden Sie von der Verschwörung,
            drücken aus ihre Weltempörung.
            Mittelalter ist nicht fern,
            so was hört man aber gern.
            Kommt es denn aus dem eigenen Mund,
            freud man sich im kleinen Rund.

          • Die Version mit Links wird vielleicht noch freigegeben. Die beim Gegenlesen entdeckte viel zu hohe Zahl Tipp- und Grammatikfehler bitte ich zu entschuldigen.

          • Ich nahm die Wahrheit mal aufs Korn.
            Und auch die Lügenfinten.
            Die Lüge macht sich gut von vorn,
            Die Wahrheit mehr von hinten.

            (Wilhelm Busch)

          • PS. Was für dankenswerte “Hintergrundinformationen” hat xxx denn geliefert, außer einer Dokumentation seiner Freizeitbeschäftigung? Offenbar hat er Stunden damit zugebracht, eine vermeintliche “Verschwörung” aufzudecken – kommt aber über Banalitäten nicht hinaus.

            Dass ein Verband die Klage eines Einzelnen vor dem Bundesverfassungsgericht unterstützt, ist zum Beispiel völlig normal, weil ein solcher Weg durch die Instanzen von einer Privatperson eben nicht finanzierbar ist. Zuletzt hat das die GEW bei Kollegen gemacht, die gegen Disziplinarstafen wegen eines Lehrerstreiks geklagt hatten – auch eine Verschwörung?

          • Anna
            Sie dürfen nicht von sich auf andere schließen, denn diese Recherchen sind bei der Eingabe der richtigen Schlüsselwörter schnell zu finden, vorausgesetzt man kann korrekt schreiben und man verfügt über ein ausreichendes Allgemeinwissen; was ja auf Grund der Abkehr vom allgemeinbildenden Status der Schulen in einem zunehmend , bescheideneren Maß möglich ist.
            Was haben diese Kläger denn faktisch erreicht und welche Vorteile hat das Verfahren vor dem BVG erreicht, außer dass die Eltern weiterhin das Geschlecht festlegen werden und wie viele Personen sind davon real betroffen ?
            Welch großer Wurf ist diesen neunmalklugen Rechtsphilosophen gelungen?
            Was ist dies im Verhältnis zum Großen Lauschangriff unseres SPD- Justizministers Heiko Maas, der vor der selben Instanz auch noch ein Desaster erleben wird ?
            Die Linke ist im wahrsten Sinne im Selbigen, weil denen die wirklich wichtigen nicht sichtbar werden. Die Folgen sind desaströse Ergebnisse als Folge der Abkehr von realen Problemen und Befürchtungen der Bevölkerung. Und Leute wie Sie leben eben in einem Paralleluniversum zur Normalbevölkerung.
            Aber irgendwann krachen diese aufeinander.

          • @Anna
            Das war weniger Arbeit als Sie glauben. Wieso die Unterlaufung des Bundesverfassungsgerichts mit ideologiegeleiteten Werkzeugen linker Politik unterwandert werden, eine Banalität und keine Gefahr für die Demokratie ist, wissen wahrscheinlich nur Sie bzw. Ihre Mitbewohner im Paralleluniversum.

          • Glauben Sie den Quatsch ernsthaft, den Sie hier posten – das Bundesverfassungsgericht wurde unterwandert? Und das nur, weil’s anders geurteilt hat, als es in Ihren engen Kopf geht?

        • An dem, was Sie hier formulieren, Anna, gibt es nichts zu meckern. Aber wenn Sie die Broschüre selber lesen, können Sie feststellen, dass es nicht um “Wir akzeptieren Dich, egal wie Du bist und wo Du herkommst” geht, sondern um eine penetrante Einflussnahme, die dem tatsächlich seltenen Vorkommen intersexueller Kinder völlig unangemessen ist. Kinder brauchen Orientierung. Die besonderen Bedürfnisse von Buben und von Mädchen werden allzu oft als “Rollenklischees” verunglimpft. Aber Männlichkeit und Weiblichkeit sind zwar in den Genen angelegt, müssen aber auch durch Tradierung positiver Vorbilder entwickelt, bestätigt, bejaht werden. Andernfalls werden sich die falschen Bilder von Weiblichkeit und Männlichkeit durchsetzen, die aus den Hollywoodfilmen, Rapmusik-Inszenierungen, Modelcastings etc.

          • Dem ersten Teil Ihres Posts, Pälzer, kann ich folgen – der Schlussfolgerung nicht. Klar brauchen Kinder Orientierung. Aber das, was Sie da an falschen Vorbildern aufzählen, sind ja genau die, die den tradierten Rollenklischees entsprechen: die dummen, aber hübschen Weibchen bei GNTM oder dem “Bachelor”, die dicken Macker in den Gangsta-Rap-Videos.

            Genau darum geht es doch: Solchen Karikaturen von Geschlechterrollen kindgerecht ein differenziertes Bild entgegenzusetzen, das Platz für Individualität abseits dieser platten Klischees lässt.

          • Entschuldigen Sie Pälzer, aber was bitte meinen Sie mit “besonderen Bedürfnisse von Buben und von Mädchen”? Und wieso müssen Männlichkeit und Weiblichkeit “entwickelt, bestätigt, bejaht werden”?

          • @ Alice
            Ich gebe Ihnen mal vier Situationen, die Sie mal aus Sicht einer aufgeschlossenen Mutter bewerten sollen:
            – Ein kleines Mädchen schminkt ihre Barbiepuppen.
            – Ein kleines Mädchen spielt Krieg mit ihren Barbiepuppen.
            – Ein kleiner Junge spielt Krieg mit seinen Actionfiguren.
            – Ein kleiner Junge schminkt seine Actionfiguren.
            So wie sich die Queer-Lobby aufführt, werden die klischeebehafteten Situationen 1 und 3 von ihr verteufelt.

          • Mal abgesehen davon, dass ich vom “Krieg spielen” nicht viel halte, erscheinen mir alle der von Ihnen erwähnten Aktivitäten für Kinder geeignet – unabhängig vom Geschlecht. Aus meiner Sicht können Junge und Mädchen hierbei auch wunderbar zusammenspielen und gemeinsam die Barbie-Puppen schminken oder Abenteuer mit den Action-Figuren erleben. Das beantwortet aber meine Frage bezüglich der Forderung von Pälzer nicht, dass Männlichkeit und Weiblichkeit “entwickelt, bestätigt, bejaht werden” müssen?

          • @Alice
            Mich interessiert die Gegenfrage: Müssen laut Genderlehre die vielfältigen Geschlechter bei Kindern “entwickelt, bestätigt, bejaht werden”?
            Wenn ja, warum sollte das dann bei der Männlichkeit und Weiblichkeit anders sein und Ihnen Verständnisprobleme bereiten?

          • @Maren: Wie die “Genderlehre” (was auch immer das sein soll) das handhabt, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Ich denke nur, dass es “die Männlichkeit” und “die Weiblichkeit” nicht gibt.

          • Alice
            Wenn denken ,dass es beides nicht als solches gibt, heißt es nicht das diese nicht real existieren und sich bei anderen Betrachtern in unterschiedlichen Verhaltensweisen bemerkbar machen. Dazu müsste man aber auch einen ständigen Vergleich haben, etwa an Hand mehrerer Kinder unterschiedlichen Geschlechtes.

          • @Alice
            Das darf gern gedacht werden, solange von Andersdenkenden nicht dieselben Vorstellungen verlangt werden.
            Wenn es Ihrer Meinung nach keine männliche oder weibliche Identität gibt, warum soll es dann andere Geschlechteridentitäten geben, die bei Kindern durch die Sexualpädagogik der Vielfalt “entwickelt, bestätigt, bejaht werden” sollen?

            Die Frage läst sich auch unbeleckt von Gender beantworten.

          • Ich habe mich anscheinend missverständlich ausgedrückt. Ich hatte geschrieben: “Ich denke nur, dass es ‘die Männlichkeit’ und ‘die Weiblichkeit’ nicht gibt.” Und damit gemeint, dass Männer und Frauen so vielfältig sind, dass es nicht das eine männliche und das eine weibliche Verhalten gibt, dass also kein fester Verhaltenskanon existiert, der einen Mann oder eine Frau ausmacht.

          • “… dass also kein fester Verhaltenskanon existiert, der einen Mann oder eine Frau ausmacht.”
            Damit kann ich leben, aber ich fürchte, das steht doch im Widerspruch zu dem, was pflichtgemäß im islamischen Religionsunterricht gelehrt werden muss. Denn gerade dort gibt’s diese festen Geschlechterrollen:
            https://www.orientdienst.de/muslime/minikurs/mann_im_islam/
            PS: Dieser Link stammt von einer christlichen Organisation, die ausdrücklich Flüchtlinge willkommen heißt (steht unter “über uns”). Das ist also keine Hetze irgendwelcher Art. Aber diese Kita-Broschüre passt dazu wie die Faust aufs Auge.

          • Alice
            Idealisierte Stereotype Geschlechter gibt es nicht, es existieren gleichwohl Unterschiede im Verhalten und das bemerkt man bereits bei heranwachsenden Kindern.

          • @Alice Mal angenommen, “die Männlichkeit” und “die Weiblichkeit” gibt es tatsächlich nicht (auch wenn das im Gegensatz zur anerkannten biologischen Forschung steht). Wie erklären Sie sich dann die angeborenen Verhaltensweisen in der Tierwelt, bei denen die Eltern keine oder nur sehr wenige erzieherische Aufgaben übernehmen?

            Die Verhaltensweisen, die heranwachsende Jungen und Mädchen an den Tag legen, decken sich in guten Teilen mit der Tierwelt, sind also tausende Jahre alt und somit angeboren. Durch die elterliche Erziehung müssen sie allerdings in gewisse Bahnen gelenkt werden und innerhalb gewisser Grenzen bleiben, weil andernfalls unsere Gesellschaft nicht funktioniert. Was Sie, Alice, verlangen geht schwer in Richtung Erziehungsverweigerung.

          • @cavalieri
            Es ging hier gar nicht um “islamischen Religionsunterricht” und auch nicht um die Rolle, die evangelikale Christen den Frauen oder Männern in ihrer Religion oder im Islam zusprechen.
            Beim orientdienst, inzwischen orientierung-m, geht es vor allem um Mission!

            Dass es Kinder gibt, die mit oder ohne bestimmte Rollenklischees aufwachsen, sollte Lehrkräften wie ErzieherInnen bewusst sein. Gleiches gilt für die Einschätzung von Materialien oder Texten. Ebenso müssen sie damit umgehen, dass Erziehungsberechtigte in Trennung oder neuer Beziehung leben, gleichgeschlechtlich orientiert sind, ihr Geschlecht ändern … oder was auch immer.

            Manchen Menschen hilft es, ihre Vorurteile zu überdenken oder sich eine Meinung zu bilden, wenn sie Informationen über die Hintergründe erhalten.
            Ungeachtet dessen, welche persönliche Meinung man zur sexuellen Orientierung seiner Mitmenschen hat, sind es Kinder, die man bildet/ erzieht/ unterrichtet, und Eltern, mit denen man sich gemeinsam berät.

          • @ palim
            So lange man dabei die Kirche im Dorf lässt, ist auch alles in Ordnung. Die Brochüre suggeriert allerdings, dass Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern und / oder Kinder mit geschlechts-atypischen Verhaltensweisen normal im Sinne von gibt es regelmäßig und nicht eine selten (Eltern) oder eine absolute Ausnahme (Kinder) sind. Wenn also so etwas vorkommt, dann kann man immer noch Rat suchen, allerdings dann idealerweise mit neutralerer Literatur.

          • Wer meint, Kinder müssten ohne “Vorurteile” und “Rollenklischees” aufwachsen, drückt sich vor Erziehungspflichten und betreibt ein verantwortungsloses Laisser-faire.
            Vorurteile haben ebenso wie Rollenbilder nicht nur Schattenseiten, sondern sind Lebenshilfe und -stütze.

          • Sind Sie Lehrer, F. H.? Na, dann ist ja alles klar.

            Dumm ist eben, wenn man Opfer vorurteilsbeladener Zuschreibungen ist.

          • @Bernd
            Oh ja, das ist mehr als dumm!
            Gut, dass Sie sich dessen als häufig kommentierender, “vorurteilsbeladener” Täter doch noch ein wenig bewusst sind.

          • Palim: Es ging nicht um Religionsunterricht, aber es dürfte doch klar sein, dass alle Religionen die traditionelle Geschlechterrolle predigen, natürlich auch im Religionsunterricht. Oder hat irgendeiner der Götter in einer heiligen Schrift schon mal was von einem “dritten Geschlecht” angedeutet?
            Ob da Leute missionieren oder nicht, ist hier doch unerheblich. Mir ging es um klare Aussagen, wie diese Rollen im Islam zu sehen sind. Gerade dort gibt es eine “geschlechtsspezifische Erziehung”, nicht wahr? Man kann das bewerten wie man will.

          • Stefan, Sie können offenbar Vorurteil von Beurteilung nicht unterscheiden – das eine geschieht ohne Zutun des Gegenübers, das andere bezieht sich genau darauf.

          • Bernd, ohne Vorurteile wäre ein Leben in der heutigen Gesellschaft nicht möglich. Z.B. müssen Sicherheitsdienste binnen Bruchteilen einer Sekunde erkennen, wen sie alles in eine Discothek hineinlassen un wen nicht. Je kürzer die zur Verfügung stehende Zeit ist, desto weniger Informationen stehen zur Verfügung und desto höher wird die Fehlerquote. Die Statistik lehr aber, dass die Vorurteile bzw. Stereotype aber häufig zutreffen.

            Ebenso gibt es gewisse Personengruppen, die aufgrund eigener Vorurteile bei Kritik gegen die eigene Meinung sofort die Nazikeule schwingen.

          • @xxx: Ich habe mich nicht gegen das biologische Geschlecht ausgesprochen, sondern dagegen, dass es je einen Verhaltenskanon gibt, wie sich Männer und Frauen zu verhalten haben, wenn sie “richtige” Männer und Frauen sein wollen.
            Mir geht es nicht um Erziehungsverweigerung, sondern um Erziehung, die Mädchen und Jungen in gleichem Maße fordert und fördert und ihnen die Möglichkeit lässt, ihre eigenen Interessen zu entdecken.

            Und abschließend eine Rückfrage: Welche Verhaltensweisen, “die heranwachsende Jungen und Mädchen an den Tag legen, decken sich in guten Teilen mit der Tierwelt”?

          • Jungs wollen sich z.B. untereinander messen, was in Keilereien ausartet.

            Es gibt übrigens eine aktuelle Studie, laut der die Verhaltensweisen im Kindesalter wenigstens zu einem guten Teil biologisch vorgegeben und wie die Soziologen behaupten ausschließlich anerzogen sind:

            https://www.lifesitenews.com/news/new-study-shows-gender-is-biological-unchangeable

            Demnach nehmen die geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen bei Jungs mit dem Alter zu, bei Mädchen mit dem Alter ab. Letzteres wohl auf sozialem Druck, die “typisch weiblichen” Verhaltensweisen abzulegen.

          • Erschreckend, wo Sie auf einmal alle diese ach-so-christlichen Seiten finden. Lehren Sie schon Kreationismus oder kommen Sie mit bisherigen naturwissenschaftlichen Ansätzen noch zurecht?

            Bei aller Ablehnung der Gender-Argumente sollte man doch darauf achten, was man letztlich zitiert und damit wirklich fordert und unterstützt.

          • Ganz ehrlich gruselt es mich, was hier verbreitet wird.
            Die ganze Gender-Debatte mag vielen übertrieben vorkommen, aber eine Rolle rückwärts finde ich absolut nicht angemessen:

            Haben Sie schon mal versucht, ein Kleidungsstück für Mädchen zu kaufen, das NICHT rosa ist?
            Was antworten Sie, wenn das Kind in Klasse 2 sagt: “Mathe kann ich nicht. Ich bin ein Mädchen!”?

            In Saudi-Arabien dürfen Frauen demnächst ihren Führerschein machen, was bisher verboten war, und wir diskutieren, ob ein traditionelles Familienbild Hilfe ist, aus Angst davor, dass einzelne Kinder keinem Geschlecht zuzuordnen sind oder gleichgeschlechtliche Paare ihre Kinder von der Schule abholen könnten?

          • Palim
            Warum sollte rosa eine geschlechtsgebundene Farbe sein.
            Wenn man sich die Bilder alter Meister aus dem 17.Jahrhundert anschaut, so fällt auf, dass die Jungen in rosa Kleidern dargestellt wurden, die wie richtige Kleidchen aussahen, während die Mädchen reicher Adeliger dunkelblaue Kleider trugen.
            Diese Farbwahl korrespondiert mit der Darstellung der Mutter Jesus in blauen Gewändern in der sakralen Kunst.

          • @Axel von Lintig: Das ist ja genau das Problem: Die Werbung vermittelt seit geraumer Zeit derart intensiv, dass Rosa eine Farbe für Mädchen und Blau für Jungen ist (entsprechendes Spielzeug und Kleidung, die jeweils als für Mädchen bzw. für Jungen deklariert sind), dass viele Erwachsene das verinnerlicht haben und auch nicht hinterfragen, obwohl es ja nicht immer so gewesen ist.

          • @Alice
            Was soll man denn dann als Elternteil tun? Das Kind fragen macht in dem Alter schon aus erzieherischen Gründen keinen Sinn, weil es lernen muss, auch Anweisungen von “ranghöheren” Menschen, auch fremden Menschen abseits der Familie, zu befolgen. Geschlechtsneutrale Kleidung wird spätestens dann schwierig, sobald das Kind mit anderen Kindern in Kontakt kommt, die geschlechtsspezifische Kleidung tragen. Ähnlich verhält es sich auch mit Spielzeug. Im Kindergarten freundet sich das Kind mit anderen Kindern an und spielt dabei höchstwahrscheinlich mit geschlechtstypischen Sachen.

          • @Alice
            Sozialer Druck wird doch bereits beim Tragen der Kleidung ausgeübt. Wer würde denn einem Jungen rosa oder rote Kleidung anziehen.
            Ab einem Alter über 4 Jahre wären Eltern und Kind einer hämischen Diskriminierung ausgesetzt. Und die angesprochene Werbebranche trägt ihren Teil dazu bei, dass bestimmte Denkschemata, siehe Barbiepuppen und rosa Spielzeug, sowie Kleidung, sich nachhaltig in unser Gehirn einprägen. Und natürlich erlernen wir alle im Laufe unserer Entwicklung bestimmte Rollenverhalten.
            Allerdings sind diese Rollentypen nicht derart stereotyp,
            wie zu früheren Zeiten oder wie in anderen Gesellschaften der Menschheit.
            Unsere Kinder haben in der hiesigen Gesellschaft die Möglichkeit im Laufe ihrer Entwicklung selbst zu entscheiden wie sie leben wollen und wie sie sich orientieren. In anderen Gesellschaften gibt es diese Entfaltungsmöglichkeiten nicht. Das muss einem klar sein, wenn man andere Gesellschaften assimilieren will.
            In jedem Fall bergen diese unterschiedlichen Positionen ein erhebliches Konfliktpotential.
            Versuchen sie mal diesen Gruppen Mozarts Zauberflöte, hier der Pamino und der Papageno, als Videoclip vorzuspielen. Ich hatte das Erlebnis und bemerkte eine riesige Kluft im Verständnis von Kultur. Was wird dann erst bei denen bei Rockmusik ausgelöst.

          • Das Hin und Her über Jungen und Mädchen und die Frage, was Sache der Gene und was Sache der Umwelt oder Erziehung ist, finde ich nur noch albern und überflüssig wie ein Kropf.
            Leider verschlingt das Kreisen um diesen Kropf Unsummen an Steuergeld für Lehrstühle, die sich der Frage widmen, wie man aus Mücken Elefanten macht und Probleme kreiert, die erst durch Aufblasen Gestalt annehmen.
            Dieses rausgeschmissene Geld und die Schar der Schmarotzer künstlicher Problemsuche ärgern mich am meisten.

          • wettrfrosch, Sie treffen es ziemlich genau auf dem Punkt. Allerdings haben die Hochschulen ganze Fakultäten mit Genderprofessuren durchseucht, die zwar weder wissenschaftlich legitimierte Forschung betreiben, aber dafür unsummen an Geld kosten, insbesondere von ministeriellen Förderprogrammen, weil echte Drittmittel mangels Substanz des Gegenstandes kaum eingeworben werden können.

  3. Ungeachtet der Richtigkeit des Inhalts ist mir nicht so ganz klar, weshalb eine Broschüre für das Kita-Personal – und nicht für Kinder – so einen Wirbel verursacht.

    • Unnötiger Wirbel – Zustimmung
      Richtigkeit – In sehr seltenen Einzelfällen ja
      Relevanz – Aufgrund der Seltenheit und häufigerer anderer Baustellen nein

    • @Küstenfuchs
      Der Weg zu den Kinderköpfen führt nun mal über die Erzieher. Insofern ist doch völlig klar, warum eine Broschüre für Kita- oder Schulpersonal für solchen Wirbel sorgen kann.
      Alles steht und fällt mit der Einstellung der Erzieher. Erst wenn sie ideologisch überzeugt sind, stehen die Chancen gut für eine wirkunsvolle Unterweisung der Kinder in sexueller Vielfalt.
      Was ist eine Broschüre für Kinder wert, wenn die Erzieher nicht hinter ihr stehen und vor den Kindern aufs Gendergleis gebracht wurden?

      • @Geli:
        Mal ernsthaft: Wie viele Broschüren bekommt man so pro Monat, kommerziell oder vom Ministerium? Viel zu viele um sie zu lesen. Die Erzieher werden sie vermutlich erst dann lesen, wenn sie tatsächlich mit dem Thema konfrontiert werden UND sich nicht selbst zu helfen wissen. Und auch dann sind die Erzieher denkende Menschen.

        Ändern Sie tatsächlich ihre Einstellung (egal zu welchem Thema), nur weil Sie eine Broschüre von ihrem Dienstherren bekommen? Ich hoffe doch nicht …

        • @Küstenfuchs
          Schmeißt der Berliner Dienstherr freiwillig Geld zum Fenster raus oder verspricht er sich (gemeinsam mit Lobbyisten) für die Kita-Sexualerziehung etwas von der Broschüre-Aktion?

          • @F.H.
            Mich wundert hier, wie viel Bedeutung hier dieser Broschüre beigemessen wird.
            In meinen Augen ist diese mit Blick auf den Bildungsbereich so relevant wie ein “Furz im Tornado”.

    • Auf die Richtigkeit eines Inhalts nicht zu achten ist aber falsch.
      Vielleicht verstehen Sie die Sache besser, wenn Sie sich vorstellen, Björn Höcke würde eine Kita-Broschüre herausgeben.

      • Höcke hat eine Schulbroschüre herausgegeben und an alle Schulen in Thüringen verschicken lassen – und keinen hat’s gejuckt, obwohl die AfD damit das Parteienwerbeverbot an Schulen ignoriert hat. Aber Lehrerinnen und Lehrer sind ja erwachsen und können Propaganda in der Regel schon von Information unterscheiden. Erzieherinnen und Erzieher übrigens auch, geli.

  4. Es gibt in Großbritannien offiziell 3,6 Millionen homosexuelle Menschen. Das sind keine Schätzungen ,sondern die offizielle Anzahl.Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Homophobie. In anderen Ländern gibt es noch mehr Homosexuelle. man muss bis 10 Millionen rechnen.Weltweit gibt es 2261044 gleichgeschlechtliche Paare(also 1287820 eingetragene Partnerschaften+973244 gleichgeschlechtlichen Ehen) die entweder in einer Ehe zusammen leben oder in einer eingetragenen Partnerschaft zusammen leben.
    Das sind 4522088 Menschen die auf das selbe Geschlecht stehen oder auch auf das selbe Geschlecht stehen(z.B. gleichgeschlechtliche bisexuelle Paare, oder ein Partner ist homosexuell und der andere Partner ist bisexuell).Also 4522088 Menschen leben in einer registrierten gleichgeschlechtlichen Partnerschaft.

    Gay Marriages(Gleichgeschlechtliche Ehe):

    Wie viele Gleichgeschlechtliche Ehen gibt es weltweit ?

    Argentinien: 9362 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet.
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_Argentina

    Belgien: 25257 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet. (also 21391+1898+1968 Paare)
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_Belgium
    http://www.west-info.eu/how-many-gay-marriages-were-celebrated-in-belgium-in-2015/

    Brasilien: 14268 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_Brazil

    Kanada: 21015 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_Canada

    Kolumbien: 117 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_Colombia

    Finnland: 857 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_Finland

    Frankreich: 31751 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_France

    Irland: 1147 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_the_Republic_of_Ireland

    Luxemburg: 120 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_Luxembourg

    Niederlande: 21330 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_the_Netherlands

    Neuseeland: 3051 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_New_Zealand

    Portugal: 1591 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_Portugal

    Südafrika: 6451 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_South_Africa

    Spanien: 31640 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_Spain

    Schweden: 8167 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_Sweden

    Großbritannien: 15000 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_the_United_Kingdom

    USA: 780 000 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://jontrouten.blogspot.de/2015/04/gallup-780000-americans-are-gay-married.html

    Uruguay : 200 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_Uruguay

    Norwegen: 1900 Gleichgeschlechtliche Paare haben geheiratet
    Quelle:http://sciencenordic.com/same-sex-marriages-are-rise-norway

    Weltweit gibt es 973 224 Gleichgeschlechtliche Ehen.

    Die Gleichgeschlechtliche Ehe ist außerdem in Dänemark, Island, teilweise in Mexico erlaubt.
    Von diesen Ländern habe iche keine Daten gefunden , wie viele Gleichgeschlechtliche Ehen es dort bisher gab.In Nordirland gibt es keine Ehe für gleichgeschlechtliche Paare.

    Domestic Partnerships/Civil Unions/Eingetragene Partnerschaften:

    Wie viele eingetragene Partnerschaften gibt es weltweit ?

    Deutschland: 68268 gleichgeschlechtliche Paare sind in einer eingetragenen Partnerschaft
    Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Recognition_of_same-sex_unions_in_Germany

    Kroatien: 174 Eingetragene Partnerschaften
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Recognition_of_same-sex_unions_in_Croatia

    Zypern: 70 Eingetragene Partnerschaften
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Recognition_of_same-sex_unions_in_Cyprus

    Czech Republic: 2174 Eingetragene Partnerschaften
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Registered_partnership_in_the_Czech_Republic

    Italien: 3000 Eingetragene Partnerschaften
    Quelle:http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.homosexuelle-in-italien-verliebt-verheiratet-versteckt.e282805c-fdc5-415c-b5a7-1145f0d941d8.html

    Lichtenstein: 11 Eingetragene Partnerschaften
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Recognition_of_same-sex_unions_in_Liechtenstein

    Malta: 153 Eingetragene Partnerschaften
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Recognition_of_same-sex_unions_in_Malta

    Mexico: 736 Eingetragene Partnerschaften
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_Mexico

    Schweiz: 8004 Eingetragene Partnerschaften
    Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Registered_partnership_in_Switzerland

    Taiwan: 2000 Eingetragene Partnerschaften
    Quelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Same-sex_marriage_in_Taiwan

    USA: 1200000 Eingetragene Partnerschaften
    Quelle:
    https://www.washingtonpost.com/news/the-fix/wp/2015/04/28/heres-how-many-gay-marriages-the-supreme-court-could-make-way-for/?utm_term=.53c7342ff4f7

    https://jontrouten.blogspot.de/2015/04/gallup-780000-americans-are-gay-married.html

    Australien: 1338 Eingetragene Partnerschaften
    Quelle:http://www.abs.gov.au/websitedbs/censushome.nsf/home/factsheetsssc

    Österreich: 1892 Eingetragene Partnerschaften
    Quelle:http://derstandard.at/1389860633784/Weniger-eingetragene-Partnerschaften-2013-als-im-Jahr-zuvor

    Weltweit gibt es 1287820 Eingetragene Partnerschaften.

    Auch Andorra;Chile,Ecuador,Estland,Griechenland,Ungarn,Slowenien und teilweise Japan haben die Eingetragene Partnerschaft für Gleichgeschlechtliche Paare.
    Jedoch gibt es keine Daten darüber wie viele eingetragene Partnerschaften es dort gab.

    Außerdem leben nach meinen Informationen so viele Kinder weltweit bei gleichgeschlechtlichen Paaren:
    Wie viele Kinder leben bei Gleichgeschlechtlichen Paaren?

    Kanada: 9600 Kinder leben bei gleichgeschlechtlichen Paaren (ofiziell, nicht geschätzt)
    Quelle:http://www.statcan.gc.ca/eng/dai/smr08/2015/smr08_203_2015#a2

    USA: Mehr als 16 000 Kinder leben bei gleichgeschlechtlichen Paaren in Kalifornien.
    Insgesamt leben in den USA 115000 Kinder bei Gleichgeschlechtlichen Paaren.
    Geschätzt leben ca.6-14 Millionen Kinder zumindest bei einem homosexuellen Elternteil.

    Quelle: https://www.lifelongadoptions.com/lgbt-adoption/lgbt-adoption-statistics

    Weitere Quellen: http://williamsinstitute.law.ucla.edu/wp-content/uploads/LGBT-Parenting.pdf
    https://www.thespruce.com/how-many-gay-parents-in-us-27175
    https://www.census.gov/prod/2011pubs/acsbr10-03.pdf

    Deutschland: 5600 Kinder leben bei gleichgeschlechtlichen Paaren.
    Quelle :http://www.sueddeutsche.de/leben/familienformen-im-zensus-mutter-mutter-kind-1.1685507

    Australien: 6300 Kinder leben bei gleichgeschlechtlichen Paaren.
    Quelle:http://www.abs.gov.au/AUSSTATS/abs@.nsf/Lookup/4102.0Main+Features10July+2013
    http://www.issuesmagazine.com.au/article/issue-june-2014/same-sex-parented-families-australia.html

    Dies ist nur ein kleiner Einblick auf die Anzahl der Kinder ,die bei gleichgeschlechtlichen Paaren leben.Da viel mehr Länder die Volladoption erlauben , können es natürlich viel mehr Kinder sein ,die bei gleichgeschlechtlichen Paaren leben.Außerdem haben einige Länder schon sehr früh die Volladoption eingeführt, deshalb gibt es ebenfalls mehr Kinder die bei gleichgeschlechtlichen Paaren leben könnten.

    Welche Länder haben die Volladoption(full joint adoption) siehe:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Regenbogenfamilie

    oder https://en.wikipedia.org/wiki/LGBT_adoption

    In jedem Land leben also fast so viele Homosexuelle, wie Menschen in einer Großstadt leben.
    Homosexualität ist die zweitgrösste sexuelle Orientierung der Welt.
    Es gibt mehr homosexuelle Menchen auf der welt als z.B. deutsche Menschen. 3 Länder würden
    komplett nur mit Homosexuellen bevölkert sein, wenn man alle Homosexuelle auf der Welt auf eine Fläche verteilen würde.Also Homosexualität ist keine Ausnahme oder unnormal.

    Ist Homosexualität krank?
    Ist Homosexualität unnatürlich?

    Heutzutage vertritt kein Ernst zu nehmender Wissenschaftler mehr die These von einer Krankhaftigkeit der Homosexualität.Homosexualität ist auch kein selbsterwählter Lebensstil.
    Forscher sind einig, dass Homosexualität völlig natürlich ist.
    1990 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten. 2013 erklärte der Weltärztebund: Homosexualität ist keine Krankheit und
    deshalb bedarf es keinerlei Heilung.Diskriminierung und Stigmatisierung von Menschen aufgrund derer sexuellen Orientierung ist allerdings häufige Ursache für negative psychische und physische Erkrankungen. Die Delegierten des Weltärztebundes lehnen sogenannte Reparations- beziehungsweise Konversionstherapien ab.Ein Kind wird nicht homosexuell sondern ein Kind ist es von Geburt an.Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass weder Schwule noch Lesben die Wahl haben, sich für eine sexuelle Orientierung zu entscheiden.Männliche Homosexualität hat nichts mit einer dominanten überfürsorglichen Mutter oder einem schwachen od.abwesenden Vater zu tun.Mädchen werden nicht lesbisch, weil sie sich gezielt eine männliche Rolle zum Vorbild nehmen.Weder durch Erziehung noch durch Verführung kann eine dauerhafte homosexuelle Ausrichtung beeinflusst werden.Familien von Homosexuellen waren eben nicht kaputter oder heiler als Familien von Heteros. Auch eine Verführung durch Vergewaltigung oder andere sexuelle Begegnungen ließ sich nicht belegen.Der weltgrößte Psychologenverband American Psychological Association gibt als Antwort auf die Frage “Is homosexuality a mental disorder”(Übersetzung:”Ist Homosexualität eine psychische Störung”)folgende Antwort:”Sowohl heterosexuelles Verhalten als auch homosexuelles Verhalten sind normale Aspekte der menschlichen Sexualität.”
    Auch der Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP) erklärt:”„Homosexualität ist keine Krankheit, sondern eine häufige Form menschlichen Zusammenlebens und bedarf keiner Therapie“

    Quelle:
    http://www.bundesaerztekammer.de/presse/pressemitteilungen/news-detail/weltaerztebund-homosexualitaet-ist-keine-krankheit/
    http://www.politische-bildung-schwaben.net/2017/05/17-mai-tag-gegen-homophobie/
    http://www.huffingtonpost.de/david-berger/wahre-ursache-fuer-homosexualitaet_b_7828530.html
    http://www.geo.de/magazine/geo-kompakt/964-rtkl-sex-leseprobe-wurzeln-der-homosexualitaet
    http://www.stern.de/gesundheit/sexualitaet/vorlieben/schwule-maenner-unter-sich-3150062.html
    https://www.elternimnetz.de/kinder/erziehungsfragen/entwicklung/homosexualitaet.php
    http://www.apa.org/topics/lgbt/orientation.aspx
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/58660/Homosexualitaet-ist-keine-Krankheit

    Und ja auch Regenbogenfamilien können für Nachwuchs sorgen !Wenn es auf der Welt nur noch Homosexualität gebe, dann würde die Menschheit trotzdem nicht aussterben !
    Dieser Mythos ,dass die Menschheit aussterben würde, wenn es nur noch gleichgeschlechtliche Paare gebeoder nur noch homosexuelle Menschen auf der Welt geben würde ist nicht korrekt.
    Man kann sich nicht nur durch sex auf natürliche weise fortpflanzen, sondern es gibt eine zweite Methode wie man sich auf natürliche Weise ohne Sex fortpflanzen kann.

    Gleichgeschlechtliche Paare haben bei allen Studien von verschiedenen Universitäten , Psychologen , Soziologen ,Wisschenschaftler und Ärzten besser bei der Erziehung des Kindes abgeschnitten ,als Mann und Frau -Paare die ein Kind erziehen. Das müssen sich Mann+Frau-Paare durchaus akzeptieren. Auch bei Pädophilie gibt es mehr Heterosexuelle Pädophile als Homosexuelle.

    Und das ist keine Verherllichung von Homosexualität , dass sind alle seriösen wissenschaftliche Fakten , von den größten Psychologenverbänden der Welt, Ärzten ,Soziologen.

  5. @xxx

    Jungs wollen sich z.B. untereinander messen, was in Keilereien ausartet.

    Es gibt übrigens eine aktuelle Studie, laut der die Verhaltensweisen im Kindesalter wenigstens zu einem guten Teil biologisch vorgegeben und wie die Soziologen behaupten ausschließlich anerzogen sind:

    https://www.lifesitenews.com/news/new-study-shows-gender-is-biological-unchangeable

    Demnach nehmen die geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen bei Jungs mit dem Alter zu, bei Mädchen mit dem Alter ab. Letzteres wohl auf sozialem Druck, die “typisch weiblichen” Verhaltensweisen abzulegen.

    Es gibt aber auch Soziologen die sagen man kann von gleichgeschlechtlichen Paaren etwas lernen. Also Mann und Frau -Paare können etwas von gleichgeschlechtlichen Paaren lernen. Siehe Wie leben Frauen mit Frauen und Männer mit Männern? :http://www.masgf.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.189464.de

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.