Zahl der Lehrer an Förderschulen im Saarland gestiegen

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SAARBRÜCKEN. Die Zahl der Lehrkräfte an saarländischen Förderschulen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Im laufenden Schuljahr 2017/18 arbeiten 987 Lehrer an den Förderschulen und damit 15 Prozent mehr als fünf Jahre zuvor, wie aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Barbara Spaniol (Linke) hervorgeht. 71 Prozent der Lehrkräfte sind ausgebildete Förderschullehrer. Ein Teil der Lehrer wird auch an Regelschulen eingesetzt, um dort Schülern zu helfen.

Eine Lese-Rechtschreibschwäche schon vor dem Beginn des Lesenlernens zu erkennen kann wichtige Vorteile bei der Förderung bringen. Foto. info-graz / flickr (CC BY 2.0)
Förderschullehrer werden auch an Regelschulen eingesetzt.                                 Foto. info-graz / flickr (CC BY 2.0)

In den Gemeinschaftsschulen des Saarlandes gibt es derzeit 1536 Schüler, die einer sonderpädagogischen Unterstützung bedürfen. In den Gymnasien sind es 79 Schüler, in den Berufsschulen 26. In der Antwort auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Rudolf Müller (AfD) heißt es, die meisten der förderbedürftigen Schüler an Gemeinschaftsschulen hätten Lernprobleme (573), Schwierigkeiten in der emotionalen und sozialen Entwicklung (345) und beim Sprechen (244).

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In den Gymnasien ging es vor allem um die emotionale und soziale Entwicklung (20), die körperliche und motorische Entwicklung (22) sowie um Hör- und Kommunikationsprobleme. An den allgemeinbildenden Schulen des Saarlandes werden nach Angaben des Bildungsministeriums derzeit rund 90 000 Schüler unterrichtet. dpa

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