BVB-Chef Watzke ist Pate für Bitterfelder «Schule ohne Rassismus»

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BITTERFELD. Die im Rahmen des Projekts «Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage» ausgezeichnete Berufsbildende Schule Anhalt-Bitterfeld hat zwei berühmte Paten gewonnen. Handball-Bundestrainer Christian Prokop und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke waren bei der Verleihung des Titels am Dienstag in Bitterfeld vor Ort. Prokop sagte, er sei stolz, Pate an einer Schule zu sein, die für besseres Zusammenleben in der Gesellschaft stehe. «Ich möchte Danke sagen an euch Schülerinnen und Schüler, dass ihr euch so stark macht gegen Rassismus und gegen Fremdenfeindlichkeit.»

Engagiert sich für die "Schule ohne Rassismus": BVB-Geschäftsführer Watzke. Foto: Martin Davidsen / Wikimedia Commons (CC BY 2.0)
Engagiert sich für die “Schule ohne Rassismus”: BVB-Geschäftsführer Watzke. Foto: Martin Davidsen / Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Der in Köthen geborene Prokop betonte, dass solche Werte auch im Sport sehr wichtig seien. Beim Handball müsse man taktisch gut sein, «aber vor allem muss die Gemeinschaft funktionieren». Was man dabei als Sportler lerne, helfe einem auch im Leben außerhalb des Sports. Der Deutsche Handballbund arbeite daran, allen Menschen Zugang zum Sport zu bieten. Die Vereine seien mit sehr viel Engagement dabei.

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Für die Schüler in Bitterfeld hatte Prokop noch eine Überraschung parat: 80 Tickets für ein Bundesligaspiel zwischen Leipzig und Stuttgart und ein Spiel der Nationalmannschaft gegen Serbien. Auch Watzke lud eine Schülergruppe zu einem Ligaspiel des BVB nach Dortmund ein. Die Berufsbildende Schule Anhalt-Bitterfeld ist bereits die 137. im Netzwerk von «Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage». dpa

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