Kindernotfall-App soll Eltern und Lehrer unterstützen

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Die Krankenkasse Barmer und die Johanniter-Unfall-Hilfe haben eine Kindernotfall-App entwickelt. Die Anwendung für das Smartphone soll Eltern, Lehrern oder Trainern dabei helfen, im Notfall die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die App könne zwar weder professionelle Hilfe durch einen Arzt noch einen Erste-Hilfe-Kurs ersetzen, erklärte Barmer-Landesgeschäftsführer Axel Wiedemann. «Sie ist aber im Ernstfall eine wertvolle Stütze, um die notwendigen Hilfsmaßnahmen einzuleiten, bis professionelle Hilfe am Unfallort eintrifft.»

Sofern eine Lehrkraft es als notwendig erachtet, über Messenger mit Eltern oder Schülern zu kommunizieren, kommen laut Leitfaden nur europäische Anbieter, die eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anbieten, in Betracht. Foto: Marco Verch / flickr (CC BY 2.0)
Die Notfall-App soll bei Unfällen eine mögliche Hilfestellung bieten. Foto: Marco Verch / flickr (CC BY 2.0)

Die Anwendung biete ein Erste-Hilfe-ABC, wie Barmer und Johanniter-Unfall-Hilfe mitteilten. Sie weise den Weg zum nächsten Arzt oder Apotheker und ermögliche einen Notruf, wenn professionelle medizinische Hilfe gebraucht wird. Bei Notfällen von Kindern sei die Unsicherheit von Eltern häufig besonders groß, sagte Swen Hildebrandt, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe. «Doch das Schlimmste ist, nichts zu machen, einfach weil man Angst hat, etwas falsch zu machen.» dpa

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