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Positive Zwischenbilanz für zehn Jahre G8 in Rheinland-Pfalz

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Zehn Jahre nach Einführung der ersten G8-Gymnasien in Rheinland-Pfalz hat das Bildungsministerium eine positive Zwischenbilanz gezogen. Die meisten Gymnasien im Land sind weiterhin neunjährig.

Hubig freut sich über die positive Entwicklung von G8 und G9 in ihrem Bundesland. Foto: Olaf Kosinsky / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Der rheinland-pfälzische Sonderweg habe sich bewährt, teilte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) mit. «Die G8-Gymnasien wurden in Rheinland-Pfalz nur dort eingerichtet, wo dieses Angebot von den Eltern gewünscht und von den Schulen und ihren Schulträgern gewollt war.»

Zusammen mit dem vorgeschriebenen Ganztagskonzept mit abwechselnden Lern-, Übungs- und Entspannungsphasen sorge dies für eine große Akzeptanz für G8. «Diskussionen wie in anderen Ländern gab es hier nie», sagte Hubig.

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Auch die Landesvorsitzende des Philologenverbands, Cornelia Schwartz, zeigte sich sehr zufrieden: «Wir werden von anderen Bundesländern beneidet.» Es sei klug gewesen, G8 nicht wie in etlichen anderen Bundesländern flächendeckend einzuführen, sondern eine Wahlfreiheit zu bieten: «G8 ist nicht für jeden Schüler geeignet.»

Manche Bundesländer rudern nach massiven Schwierigkeiten wieder zurück zu G9. Andere erproben Mischformen – ein deutscher Flickenteppich. In Rheinland-Pfalz gibt es derzeit laut Bildungsministerium 20 G8- und 131 G9-Gymnasien. dpa

Zahl der minderjährigen Studenten steigt seit G8

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