Schüler fordern mehr Hilfsangebote bei Mobbing

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Hessens Schüler klagen über Mobbing und fordern mehr Hilfsangebote an den Schulen. Nach einer aktuell veröffentlichten Online-Umfrage der Landesschülervertretung sind 27 Prozent der Kinder und Jugendlichen schon einmal rund um den Unterricht Opfer von Mobbing gewesen.

Die Stimmung der Schüler beschreibt die Polizei in eine Meldung als ausgelassen. Ein Umschlagen in Aggressivität habe verhindert werden können, Foto: Rodrigo Della Fávera / flickr (CC BY 2.0)
Nicht immer ist die Stimmung unter Schülern so friedlich. Foto: Rodrigo Della Fávera / flickr (CC BY 2.0)

33 Prozent hätten das auch bereits im Zusammenhang mit Gewalt erlebt. Im Förderschulbereich liege die Zahl sogar bei knapp 60 Prozent. Es müsse deshalb mehr vorbeugende Maßnahmen und Hilfe im Ernstfall geben, forderte die stellvertretende Landesschulsprecherin Hannah Kriebel.

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Kultusminister Alexander Lorz (CDU) verwies auf die bereits laufenden Programme im Kampf gegen Mobbing an Schulen. Diese würden fortgesetzt und weiter ausgebaut. Die Online-Umfrage der Landesschülervertretung gebe dafür gute Orientierungspunkte.

An der Umfrage hatten zwischen Dezember letzten Jahres und März 2018 rund 50.000 Schüler teilgenommen. Befragt wurden Kinder und Jugendliche aller Jahrgangsstufen und Schulformen. Dabei ging es auch um die Themen Hausaufgaben, Inklusion, Mediennutzung und Berufsorientierung. dpa

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