Ein Jahr im Amt – Bildungsministerin Prien fühlt sich gut angekommen

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Nicht nur das Schuljahr steht vor dem Abschluss, auch das erste Amtsjahr von Bildungsministerin Karin Prien ist zu Ende gegangen. Sie fühle sich angekommen und außerordentlich wohl in Schleswig-Holstein, sagte Prien im Gespräch.

Prien hat in ihrem ersten Amtsjahr viel erlebt.                               Foto: Frank Peter / Staatskanzlei Schleswig-Holstein

Prien war vor dem Regierungswechsel in Kiel schulpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion in Hamburg. In ihrem ersten Jahr habe sie bereits viele Aufträge aus dem Koalitionsvertrag abgearbeitet: G9 an Gymnasien komme, Hunderte neue Lehrerstellen seien geschaffen worden und mit der neuen Grundschulverordnung werden beispielsweise Noten ab der dritten Klasse wieder die Regel. Auch neue Fachanforderungen für Grundschulen wurden konzipiert.

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Auch im kommenden Jahr hat die Ministerin im Schulbereich einiges vor. Langweilig werde ihr nicht, sagte Prien. So wurde ein Konzept zur Berufsorientierung angeschoben und auch der sogenannte Bildungsbonus steht in den Startlöchern. «Es geht darum, eine bessere Ausstattung für Schulen mit besonderen Herausforderungen hinzubekommen. Das können zum Beispiel mehr Lehrerstellen sein, Schulsozialarbeiter oder auch eine Beratung der Kollegien von außen.»

Derzeit werde eine Art Schul-Sozialatlas erarbeitet. Wenn einzelne Schulen mehr Mittel erhalten als andere, müssten sorgfältig und transparent gerechte Kriterien entwickelt werden. «Das ist alles andere als trivial.» Den Bildungsbonus will Prien zum Schuljahr 2019/20 mit zunächst zwei Millionen Euro einführen. Zudem soll das Thema politische Bildung und Demokratieerziehung deutlich gestärkt werden. «Anlässlich des Jubiläumsjahres Verfassung aber auch weil wir das grundsätzlich in der aktuellen politischen Situation für geboten erachten.» dpa

Wie lässt sich Schülern der Wert von Demokratie vermitteln? Ohne Allgemeinbildung geht es nicht – ein Gastbeitrag

 

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3 KOMMENTARE

  1. Allerdings scheint sie doch eher sich selbst und ihre eigenen Interessen zu vertreten als die ihrer Bürger. Die sind nämlich mehrheitlich für die Wiedereinführung der “Kopfnoten” (Sekundaärtugenden), sie behauptet hingegen, die Mehrheit wolle das nicht. Typisch Politiker eben!

    Siehe meine 2 Kommentare hier (sofawolf 7. Juli 2018 um 02:06): https://www.news4teachers.de/2018/03/puenktlich-ehrlich-fleissig-lieb-forscher-schule-muss-mehr-auf-sekundaertugenden-achten/#comment-267101

    • Warum muss das eigentlich auf einer Seite im deutschen Sprachraum (also über die BRD hinaus) “at 02.06 Uhr” heißen und nicht “um 02.06”? Wäre es sonst nicht verstanden worden?

      Ebenso wie dieses: “Save my name, email, and website in this browser for the next time I comment.”

      Ist das für englischsprachige Nutzer, äh, User?

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