Jeder dritte angehende Erstklässler hat Probleme beim Sprechen

6

Ein Drittel der angehende Erstklässler in Sachsen kann einem Medienbericht zufolge nicht richtig sprechen. Das berichtet die «Leipziger Volkszeitung” und beruft sich auf eine Statistik des Sozialministeriums.

Sprachförderrung ist eine elementare Aufgabe.                                              Foto: Peter Dowley / flickr / CC BY 2.0

Demnach haben mehr Jungen als Mädchen Probleme. Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) appellierte an die Eltern, sich mehr Zeit zu nehmen. «Damit Kinder altersgerecht sprechen, sollten Eltern viele Gelegenheiten für Gespräche suchen. Eltern sollten ein gutes Sprachvorbild sein.»

Anzeige


Aus der Statistik gehe außerdem hervor, dass beim Einschulungstest nicht einmal jedes fünfte Kind die Kriterien für eine altersgerechte Entwicklung erfülle. Probleme gebe es aber nicht nur bei der Sprache und beim Sprechen, sondern auch in der Körperkoordination, beim Sehen sowie bei der Visuomotorik. Bei fast zehn Prozent der angehenden Erstklässler sei außerdem Übergewicht bis hin zu Adipositas diagnostiziert worden. dpa

Die Dauer des Kita-Besuchs hat Einfluss auf das Lernen der Sprache

Anzeige


6 KOMMENTARE

  1. Das lesen bitte all diejenigen hier, die immer und ausschließlich die Grundschullehrer für das sinkende Niveau in Deutsch verantwortlich machen!

    • Nicht nur in Deutsch, denn Sprache ist für alles wichtig, Sehen und Visuomotorik hat ebenfalls einen großen Einfluss, auch auf Mathe.
      Das lesen bitte auch all diejenigen, die immer meinen, man könne ohne Rücksicht auf alles in Klasse 1 den Unterricht durchziehen und müsse sich dabei nicht um Differenzierung und Förderung bemühen.

  2. Vielleicht liegt das daran, dass die Sachsen ansich eine tiefliegende Aversion gegen die deutliche Aussprache haben?

  3. Mich wundert es nicht. Viele Mamas schieben den Buggy vor sich her und haben die Knöpfe im Ohr oder das Handy in der Hand. Kommunikation mit dem Kind, was man sieht, wer da bellt, warum da gebaut wird findet nicht statt. Das Kind bekommt Kekse und Limo in die Hand gedrückt und es gibt Ruhe. Und zu Hause wird es vor dem billig Babysitter Fernsehen geparkt.
    Das kann nicht funktionieren.

  4. Es ist kompliziert den Kindern die Sprache näher zu bringen, wenn mann die Finger nicht vom mobilen Gerät lassen kann. Man kann von den überarbeiteten, nicht auf Information verzichten wollenden Eltern doch nun wirklich nicht verlangen, dass sie auch noch mit ihren Kinder sprechen. Dazu sind Erzieher und Lehrkräfte da.
    *Für das Vorhanden sein von Ironie in diesem Post wird nicht gehaftet. Bitte fragen Sie bei Ironie und Sarkasmus Ihren Germanisten oder Komiker*

    Man beobachte einen Teil der jungen Eltern, die mehr mit ihrem Mobilgerät beschäftigt sind als mit ihrem Nachwuchs.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here