Schlimmer Missbrauchsfall unter Grundschülern: Der mutmaßliche Haupttäter ist zehn

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BERLIN. Nach einem Missbrauchsfall an einer Berliner Grundschule dürfen die mutmaßlichen Täter nicht mehr zum Unterricht kommen. «Sie kehren nicht an ihre Schule zurück. Wir haben sofort gehandelt. Schulpsychologie und die Sozialarbeit sind vor Ort», sagte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft am Samstag. «Ich bin entsetzt über diesen schockierenden Fall. Es muss alles getan werden, um das geschädigte Kind und die Familie zu unterstützen», zitierten die Zeitungen «Bild» und «B.Z.» Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD).

Die Jugendhelfer bemühen sich zunächst vorrangig um eine ambulante Unterstützung der Familien, bevor ein Kind herausgenommen wird. Foto: Lauri Heikkinen / flickr (CC BY 2.0)
Der Missbrauchsfall schlägt Wellen. Foto: Lauri Heikkinen / flickr (CC BY 2.0)

Das Opfer befinde sich in Obhut seiner Eltern, erklärte die Senatssprecherin weiter. Ob es sich bei den Kindern um Jungen oder Mädchen handelt und wie alt sie sind, teilten weder Polizei noch Senatsverwaltung mit. Wo sich die Tat ereignete wurde ebenfalls nicht genannt. «Aus Opferschutzgründen geben wir keine Einzelheiten heraus», so die Sprecherin. Ein zehn Jahre altes Kind sei während einer Klassenfahrt in die Uckermark missbraucht worden, hatten «Bild» und «B.Z.» berichtet. Demnach hätten zwei elfjährige Mitschüler das Opfer festgehalten, der Haupttäter sei zehn. Erst anderthalb Wochen später habe ein Freund des Opfers einen Sozialarbeiter der Schule über den Vorfall informiert. dpa

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