Sozialministerin: Kitas sollten Fördermittel auch tatsächlich ausschöpfen

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ROSTOCK. Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) hat die Kitas aufgefordert, zur Verfügung stehende Landesmittel zur individuellen Förderung und Entwicklungsbeobachtung von Kindern besser zu nutzen.

«Das Kindertagesförderungsgesetz M-V sieht vor, dass kindliche Entwicklungsgefährdungen möglichst früh erkannt und ihnen entgegengewirkt wird», sagte sie laut einer Mitteilung in Rostock auf einer Konferenz ihres Ministeriums und der Universität.

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Noch nicht alle Kitas nutzen die zur Verfügung stehenden Landesmittel zur individuellen Förderung. Foto: Stadt Troisdorf / flickr (CC BY 2.0)
Noch nicht alle Kitas nutzen die zur Verfügung stehenden Landesmittel zur individuellen Förderung. Foto: Stadt Troisdorf / flickr (CC BY 2.0)

Neben Kitas könnten auch Tagesmütter oder -väter die Fördermittel in Anspruch nehmen. Basis sei das sogenannte DESK-3-6 R-Verfahren, bei dem das Verhalten der Kinder im Alltag und bei Gruppen- und Einzelaufgaben altersspezifisch getrennt beobachtet wird. Viele Einrichtungen nähmen die Förderung bereits in Anspruch, sagte Drese: «Es dürfen aber noch mehr werden.»

Die Fördersummen betragen den Angaben zufolge für Kitas mit mehr als 50 Kindern 40 000 Euro pro Jahr, kleinere Kitas erhalten mindestens 20 000 Euro, Tagesmütter und -väter bekämen mindestens 5000 Euro pro Jahr. Die Förderung laufe jeweils über drei Jahre. (dpa)

Gibt’s erstmal doch kein Geld für den Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz?

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