Tonne lobt “Renaissance” der plattdeutschen Sprache in Schulen

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HANNOVER. Platt ist lebendig und wird längst nicht mehr nur von alten Leuten gesprochen: Neun Schulen sind am Donnerstag für ihr Engagement für die plattdeutsche Sprache ausgezeichnet worden. Kultusminister Grant Hendrik Tonne überreichte ihnen in Hannover Urkunden und Plaketten für das Schulgebäude. «Die Regionalsprachen und Dialekte erleben eine Renaissance in Niedersachsen und über unsere Landesgrenzen hinaus», sagte der Minister. Die Regionalsprachen und Dialekte seien gleichermaßen Ausdruck von Vielfalt und von Traditionsbewusstsein. «Mehrsprachigkeit wirkt sich positiv auf das Lernen aus», betonte der SPD-Politiker.

Freut sich über Mundart im Unterricht: Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Foto: Foto-AG Melle, derivative work Lämpel – Own work / WIkimedia Commons / CC BY 3.0

Damit steigt die Zahl der «Plattdeutschen Schulen» in Niedersachsen auf 33. In vielen Grundschulen vor allem im Nordwesten wird der Unterricht in bestimmten Fächern wie etwa Sport «op platt» abgehalten. Dabei handelt es sich um regionale Varianten des Niederdeutschen sowie um das Saterfriesische. Die neun neuen «Plattdeutschen Schulen» liegen in Uelzen, Achim-Uphusen (Landkreis Verden), Uthlede (Landkreis Cuxhaven), Wildeshausen (Landkreis Oldenburg), Westoverledingen und Norden in Ostfriesland sowie Spahnharrenstätte und Rhede im Emsland. dpa

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