Eisenmann will Einfluss von Sekten stärker bekämpfen

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HEILBRONN. Baden-Württemberg will Kinder und Jugendliche besser vor Sekten schützen.

Nimmt Geld für den Ganztag in die Hand: Baden-Württembergs Kultusministerin Eisenmann. Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg
Eisenmann nimmt sich des Themas Sekten an. Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg

«Der Markt religiös-weltanschaulicher Angebote, Verschwörungstheorien sowie in den Bereichen Lebenshilfe und Esoterik ist heute schnelllebiger als früher und wird immer unübersichtlicher», sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) der «Heilbronner Stimme» und dem «Mannheimer Morgen» (Samstag). Deswegen sei es wichtig, in Zusammenarbeit mit Beratungsstellen die Öffentlichkeit noch stärker zu sensibilisieren und zu informieren. Im Kultusministerium ist die interministerielle Arbeitsgruppe des Landes für Sekten angesiedelt.

Die beiden Zeitungen zitieren weiter aus einem internen Bericht der Landesregierung zu Sekten. Demnach will das Land ein zentrales Internetportal einrichten, um Betroffene besser zu informieren. Außerdem sollen Lehrer besser geschult werden und mehr Unterrichtsmaterial zu dem Thema erhalten.

Bislang fördert das Land zwei Beratungsstellen in Freiburg und Stuttgart mit zusammen mehr als 180.000 Euro im Jahr. Vom Südwest-Verfassungsschutz beobachtet wird bislang nur Scientology. Die Sekte hat laut dem Bericht des Ministeriums im Südwesten 750 bis 800 Mitglieder. Seit Beginn der Beobachtung im Jahr 1997 habe Scientology damit rund ein Drittel der Mitglieder verloren, sagte eine Sprecherin des Kultusministeriums. (dpa)

Studie legt nahe: Muslimische Schüler eher seltener radikal als nicht-muslimische

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Carsten60
11 Monate zuvor

Wie sieht diesen Punkt wohl die neue Kultusministerin, Frau Schopper? Das scheint auch in BaWü ein Thema zu sein:
https://schuldekan-schorndorf.de/de/unterrichtshilfen/filmideen-fuer-den-ru/sekten
Sind Sekten für die Jugend nicht sogar gefährlicher als etwa die Querdenker? Man hört inzwischen so wenig darüber.