Umfrage: Klimaschutz-Demos von Schülern entzweien die Bürger

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DÜSSELDORF. Sollen Schüler, die während der Unterrichtszeit für mehr Klimaschutz demonstrieren, bestraft werden? Die freitäglichen Klimaschutz-Demos spalten die Gemüter. Einer Umfrage in Nordrhein-Westfalen zufolge finden es 49 Prozent der Befragten in Ordnung, dass die Schüler dafür zum Teil die Schule sausen lassen. 49 Prozent sehen es genau andersherum.

Gestern, am 25. Januar 2019, in Berlin: Schülerinnen und Schüler "streiken" für eine andere Klimapolitik. Foto: Leonhard Lenz / Wikimedia Commons (CC0 1.0)
Schülerinnen und Schüler “streiken” für eine andere Klimapolitik. Foto: Leonhard Lenz / Wikimedia Commons (CC0 1.0)

Das meiste Verständnis haben Anhänger der Grünen, der Linken und der SPD. Mehrheitlich nicht gut finden die Demos die Anhänger von AfD, FDP und CDU. 92 Prozent der Befragten finden es allerdings grundsätzlich gut, dass sich Schüler für mehr Klimaschutz einsetzen. Die Umfrage wurde im Auftrag des WDR-Magazins «Westpol» von Infratest dimap erstellt.

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Die «Fridays for Future»-Bewegung geht auf die schwedische Aktivistin Greta Thunberg zurück. Die 16-Jährige demonstriert seit Monaten freitags in Stockholm. Mittlerweile schließen sich auch in Deutschland Schüler an. Die NRW-Landesregierung hatte zuletzt bekräftigt, dass die Schulpflicht gelte, und mit Sanktionen gedroht. dpa

GEW fordert: Fürs Klima “streikende” Schüler nicht mit Schulstrafen belegen

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