Staatsanwaltschaft: Festgenommener Schüler drohte bereits an anderer Schule mit Gewalttat

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FLENSBURG. Der Schüler, der eine Gewalttat an einer Flensburger Berufsschule angedroht hat (und mit mehreren Messern auf dem Schulweg aufgegriffen wurde), ist bereits wegen eines ähnlichen Vorfalls an seiner früheren Schule in Erscheinung getreten. Es habe auch im Mai 2018 einen Chat gegeben, sagte die Leitende Oberstaatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt am Donnerstag. In diesem habe er sich merkwürdig geäußert, allerdings nicht so eindeutig wie im aktuellen Fall. «Es reichte nicht für eine Straftat damals.» Es habe ein Gespräch mit dem Jungen gegeben, auch wurde er der Jugendpsychiatrie vorgestellt.

Der Schüler wurde auf dem Schulweg festgenommen. Foto:
Christoph Scholz / flickr (CC BY-SA 2.0)

Der Sprecher des Bildungsministeriums in Kiel bestätigte ebenfalls, dass es bereits einen ähnlichen Vorfall mit dem Schüler an einer anderen Schule gegeben haben soll. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

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Der 17-Jährige hatte in einem Internetchat angekündigt, am Mittwoch an seiner Schule mehrere Menschen töten zu wollen. Die über den Chat informierte Polizei führte Einlasskontrollen durch und konnte den Jugendlichen festnehmen. Er führte in seinem Rucksack griffbereit mehrere Messer mit, die er nach eigenen Angaben gegen andere Menschen einsetzen wollte.

Er hatte bei der Polizei die geplante Tat eingeräumt und wurde in eine psychiatrische Klinik für Kinder und Jugendliche eingewiesen. Hintergrund der geplanten Tat dürften nach Polizeiangaben persönliche Probleme sein. dpa

Amok-Alarm: 17-jähriger Schüler kündigt Gewalttat in Flensburger Schule an – Polizei findet in seinem Rucksack mehrere Messer

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