SPD-Vize stellt klar: Schulbesuche der Bundeswehr in Berlin weiter möglich

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BERLIN. Die Bundeswehr soll Berliner Schulen nach dem Willen der SPD auch weiterhin besuchen dürfen – nur dabei nicht für sich werben. «Wir haben ein Werbeverbot, kein Informationsverbot für die Bundeswehr an Schulen beschlossen», stellte der Innensenator und stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Andreas Geisel am Dienstag auf n-tv.de klar.

Parteitagsdeko wird abgeräumt. Symbolfoto: SPD Schleswig-Holstein / flickr (CC BY 2.0)

Die Besuche von Jugendoffizieren an Schulen seien nicht betroffen. Gemeint seien Veranstaltungen von Karriereberatern, die das Ziel haben, Personal für die Bundeswehr zu gewinnen. «Jeder Schule steht es frei, auch die Bundeswehr zu sich einzuladen», sagte Geisel.

Die Berliner SPD hatte auf einem Landesparteitag am vergangenen Samstag einen Antrag für ein Werbeverbot der Bundeswehr an Schulen beschlossen. «Es wird militärischen Organisationen untersagt, an Berliner Schulen für den Dienst und die Arbeit im militärischen Bereich zu werben», lautet die Formulierung für den Antrag. Dafür erntete die Partei viel Kritik, auch von der Bundes-SPD. dpa

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