Eisenmann: Neues Verfahren für schriftliche Abiturprüfungen lief ohne Probleme

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STUTTGART. Die Abiturprüfungen an den allgemein bildenden Gymnasien sind mit einem neuen Verfahren reibungslos über die Bühne gegangen. Wie Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) in Stuttgart mitteilte, lagen alle schriftlichen Abiturprüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch pünktlich ausgedruckt auf den Tischen der Schüler bereit. Die Schulleitungen hatten zuvor USB-Sticks und ein Passwort erhalten, um die Aufgaben selber ausdrucken zu können und sie nicht mehr in den Schulen lagern zu müssen.

Sorgt für Empörung unter Grundschullehrkräften: Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann. Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg
Zeigt sich zufrieden: Susanne Eisenmann. Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg

Eisenmann sagte: «Ohne die tatkräftige Unterstützung und Bereitschaft der Schulleitungen, Lehrkräfte und Schulsekretariate, mit uns das neue Verfahren umzusetzen, hätte die Organisation des Abiturs sicherlich nicht so erfolgreich gemeistert werden können.» Bisher waren die Aufgaben bereits gedruckt verschickt worden. Nach zwei Einbrüchen in Gymnasien 2017 im Stuttgarter Stadtteil Weilimdorf und 2018 im niedersächsischen Goslar hatte Baden-Württemberg wie andere Bundesländer das Verfahren umgestellt.

Eisenmann sagte weiter: «Wir werden nun gemeinsam mit den Schulen weiter abwägen, ob wir beim Stick bleiben oder andere Lösungen infrage kommen.» dpa

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