GEW fordert vom Land Mittel für flächendeckenden Schwimmunterricht

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STUTTGART. Angesichts der zunehmenden Zahl an Kindern, die nicht schwimmen können, fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg allgemeinen Schwimmunterricht an der Grundschule. Die Landesregierung sollte die benötigten Mittel zur Verfügung stellen, hieß es in einer Mitteilung der GEW.

Viele Eltern in Neukölln führen ihre Kinder nicht ans Schwimmen heran. Foto: Ctd 2005 / flickr (CC BY 2.0)
Viele Eltern führen ihre Kinder nicht ans Schwimmen heran – die Schulen sollen es richten. Foto: Ctd 2005 / flickr (CC BY 2.0)

Die GEW bezieht sich auf Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), nach der deutschlandweit 59 Prozent der Grundschulkinder nicht sicher schwimmen können. In Deutschland sind demnach im vergangenen Jahr 71 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 20 Jahren ertrunken. Auch in Baden-Württemberg seien 2018 mehr Menschen ertrunken als im Vorjahr.

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«Wenn Mutter und Vater selbst nicht schwimmen können, kein Schwimmbad in der Nähe ist oder die Eintrittspreise zu teuer sind, dann fällt das Schwimmen ganz aus», sagte die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz. Das Kultusministerium dürfe nicht den Eltern die Verantwortung zuschieben. Obwohl Schwimmunterricht in den Schulen in der Regel ab der dritten Klasse auf dem Programm stünde, hat laut GEW jede vierte Grundschule im Südwesten keinen Zugang zu einem Schwimmbad. Auch Schwimmlehrer fehlen demnach an vielen Schulen. dpa

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