KMK-Chef Lorz: Schluss mit Schülerstreiks zum Klimaschutz – sonst drohen Strafen

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WIESBADEN. Der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Alexander Lorz (CDU), hat zu einem Ende der regelmäßigen Schülerdemonstrationen für den Klimaschutz aufgerufen. Es bringe nichts, «jetzt noch weiter der Schule fern zu bleiben», sagte Hessens Kultusminister der Wochenzeitung «Die Zeit». «Der Klimaschutz hat auf der politischen Bedeutungsskala einen Riesensatz nach oben gemacht und ist als zentrales Thema in Politik und Medien angekommen.»

Europaweit demonstrieren Schüler für eine bessere Klimapolitik. Foto: Tommi Boom / flickr (CC BY-SA 2.0)

Zehntausende junge Menschen demonstrieren seit Monaten unter dem Motto «Fridays for Future» während der Schulzeit für den Klimaschutz. Ihren Ursprung haben die Aktionen in Schweden, wo die 16-jährige Schülerin Greta Thunberg als Erste regelmäßig vor dem Parlament demonstrierte.

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Wer Schule schwänzt, muss mit Konsequenzen rechnen

Sollten die Klimastreiks der Schüler nach den Sommerferien wieder beginnen, könne man nicht ausschließen, dass zu entsprechenden Mitteln gegriffen werde, sagte Lorz auf die Frage nach Bußgeldern und Sanktionen. «Wenn ich sage, ich möchte eine Regel brechen, hätte aber gern eine Garantie, dass danach nichts passiert, kann ich die Aktion gleich sein lassen», erklärte der Minister. «Wer zu einer Demo geht, die nicht Teil einer Lehrveranstaltung ist, fehlt unentschuldigt, mit allen Folgen.»

Für zivilen Ungehorsam dürfe es keine «Vollkasko-Versicherung» geben, betonte der KMK-Präsident. Es sei nicht die Aufgabe von Lehrern, eine Kompensationen für unentschuldigtes Fehlen anzubieten. «Wer sich entscheidet, nicht zur Schule zu gehen, bezahlt dafür einen
Preis, denn er muss nacharbeiten, aufholen und sich kümmern.» dpa

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

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