Beckmann für drei Jahre im Amt des VBE-Bundesvorsitzenden bestätigt

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BERLIN. Udo Beckmann ist für weitere drei Jahre zum Bundesvorsitzenden des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) gewählt worden. Er wurde von der in Berlin tagenden Bundesversammlung des VBE, dem höchsten Entscheidungsgremium des Verbandes, im Amt bestätigt. Von 1996 bis 2017 war Beckmann Landesvorsitzender des VBE NRW. Ab 1998 bis 2009 war er stellvertretender Bundesvorsitzender und ist seit 2009 Bundesvorsitzender des VBE. Für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement wurde Beckmann im Oktober 2019 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Sieht den Einsatz von zu vielen Seiteneinsteigern kritisch: VBE-Chef Udo Beckmann. Foto: VBE / Jean-Michel Lannier
Einer der profliertesten Lehrervertreter in der deutschen Bildungspolitik: VBE-Chef Udo Beckmann. Foto: VBE / Jean-Michel Lannier

Als 1. stellvertretender Bundesvorsitzender wurde Rolf Busch wiedergewählt. Er ist seit 1999 Landesvorsitzender des thüringer lehrerverbandes tlv, dem VBE Landesverband aus Thüringen. Ab 1998 bis 2009 war er stellvertretender Bundesvorsitzender und ist seit 2009 1. stellvertretender Bundesvorsitzender des VBE.

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Im Amt des Bundesschatzmeisters bestätigte die Bundesversammlung den Landesvorsitzenden des VBE Baden-Württemberg Gerhard Brand. Beide Funktionen führt er bereits seit 2010 aus.

Zudem wurden die stellvertretenden Bundesvorsitzenden berufen:

  • Simone Fleischmann (Schul- und Bildungspolitik)
  • Jens Weichelt (Tarifpolitik)
  • Stefan Wesselmann (Beamtenpolitik)
  • Tomi Neckov sowie die Referentin Gitta Franke-Zöllmer (beide: Internationales)

Dem Bundesvorstand, dem Gremium des VBE, in dem gewerkschaftliche Positionen, Aktivitäten und Kooperationen abgestimmt werden, gehören neben dem geschäftsführenden Vorstand, den stellvertretenden Bundesvorsitzenden und den 16 Landesvorsitzenden auch die Sprecherinnen und der Sprecher der Querschnittsvertretungen an. Diese sind derzeit:

  • Jutta Endrusch (Frauen im VBE)
  • Susann Meyer (Junger VBE)
  • Max Schindlbeck (Seniorinnen und Senioren im VBE)

Bei der Bundesversammlung stimmten die Teilnehmenden zudem über die Grundsatzpositionen des Bundesverbandes ab. Die Antragstexte sind einsehbar unter:

https://www.vbe.de/der-vbe/bundesverband/positionen-des-bundesverbandes

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4 KOMMENTARE

  1. Sich mit 67 nochmals für drei Jahre wählen lassen, Respekt! Ob man als 70-jähriger Pensionist noch weiß, was in den Lehrerzimmern los ist …

  2. Es geht weniger um das Alter. Mich stört mehr, dass viele Verbandsfunktionäre im Lehrerbereich seit Jahren und Jahrzehnten keine Schule mehr von innen gesehen haben, weil sie entweder voll freigestellte Personalräte sind oder hauptberuflich von ihren Verbänden bezahlt werden.

    Ich finde, dass man diese Praxisferne auch vielen Stellungnahmen anmerkt.
    Das gilt natürlich auch für Interessensgruppen in anderen Berufssparten.

    • Der Mann stand bis vor wenigen Jahren immerhin in der Praxis, was man von vielen angeblichen und einflussreichen Experten nicht sagen kann. Die reden und urteilen ausschließlich aus schöner Theorie.

      • Luk: “bis vor wenigen Jahren”?
        15 Jahre ist das bei Herrn Beckmann her, ein halbes Lehrerleben!

        Aber klar: Entscheidend sollte die Fachkompetenz sein.

        Auffallend ist aber doch, dass sich viele Verbände im Lehrerbereich sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene damit schwer tun, in ihren Vorständen bei Neuwahlen einen Generationenwechsel hinzukriegen.
        Gibt es keinen Nachwuchs mehr oder klammern sich die Vorstände so an ihre Posten?

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