Familienminister: Kassiererinnen und Kassierer haben Anspruch auf Kinderbetreuung

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DÜSSELDORF. Auch Verkäufer und Kassierer in Supermärkten haben grundsätzlich Anspruch auf einen Betreuungsnotplatz ihrer Kinder in Kitas und Schulen. Er wolle unterstreichen, was Kassiererin und Kassierer im Einzelhandel in Zeiten der Corona-Pandemie für eine verantwortungsvolle Position hätten, sagte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Mittwoch in Düsseldorf.

Kassiererinnen und Kassierer halten in der Corona-Krise die Stellung. Foto: Shutterstock

«Die sind für uns im Moment absolut systemrelevant», betonte Stampt. Deswegen hätten auch in diesem Bereich Alleinerziehende ebenso wie Eltern, die beide in der sogenannten «kritischen Infrastruktur» arbeiteten, Anspruch auf eine Notbetreuung ihrer Kinder. dpa

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7 KOMMENTARE

  1. Das Personal des Lebensmittelbereichs erhält immer noch keine Mundschutzmasken, um sich gegen eine möglich Infektion zu schützen. Das geht eigentlich gar nicht, da der Abstand zu den Kunden auch noch viel zu niedrig ist. Es müsste eine derartige Maßnahme als eine von vielen umgesetzt werden, damit es in diesem sensiblen Bereich keine Erkrankungen gibt.

      • Eigentlich schützen nur FFP3-Masken, das sind spezielle Masken mit einem Inspirationsfilter, die aber gibt es nicht mehr, außer im Notarzteinsatz, wo der Gesichtsschutz Pflicht ist, da die Zahl der Patienten mit einer akute Atemnot derzeit saisonbedingt sowieso ansteigt, unabhängig davon, welcher Keim, z.B. Grippe, oder diverse Pollen zusätzlich unterwegs sind.
        SARS-Covit-2 gefährdet auch junge Menschen, es hängt seine letale Wirkung eben auch von der Menge der Viren ab, die der Infizierte eingeatmet hat, was in geschlossenen Räumen und großer Enge, wie in Ischgl geschehen, der Fall war.
        Der Täter SARS-COVIT-2 breitet als Folge der globalen Vernetzung und der hohen Mobilität infizierter Träger sehr schnell aus, wobei das Virus im Verhältnis zum Ebolavirus noch relativ harmlos ist, obwohl die Zahl der Toten durch die intensivmedizinische Überforderung der diversen Gesundheitssysteme sehr stark ansteigen kann, da ein ARDS bzw. akutes Lungenversagen zwingend beatmungspflichtig ist und nur mit Hilfe der Anwendung hoher PEEP-Werte bis 20 mbar und Bauchlagerungsmanövern bei hohen FiO2 -Werten/inspiratorische Sauerstoffwerte über 18 Stunden überlebt werden kann, wobei sehr hohe PCO2-Werte und eine tiefe Sedierung in Kauf genommen werden müssen.
        Unser deutsche und andere Gesundheitssysteme wurden im Verlaufe der vergangenen Jahre einem massiven finanziellen Druck ausgesetzt, um die Zahl der Krankenhäuser zur Schließung zu bringen.
        Gleichzeitig wurde die Zahl der erforderlich auszubildenden Ärzte deutlich im untersten Bereich der anstehenden Erfordernisse gehalten, was sich jetzt im Angesicht der medizinischen Katastrophe rächt, die sich am Horizont abzeichnet.
        Es wird sich eine Menge ändern müssen, angefangen mit den finanziellen Anreizen für das ärztliche und pflegerische Personal in den Kliniken, der Herstellung von Bedarfsartikeln und Medikamenten im Anwendungsland, damit die Abhängigkeit von einer weit entfernt gelegenen Herstellungsorten entfällt und ausgeschlossen wird.
        Außerdem müssen die bestehenden Krankenhäuser erhalten werden und dies bestehenden finanziell besser ausgestattet werden.
        Wir werden über diese Probleme nach der Krise reden müssen, um diese abzustellen !

    • Eine durchsichtige, ausreichend große Scheibe auf Augenhöhe würde wahrscheinlich mehr schützen, da das ganze Gesicht dahinter wäre. Müsste irgendwie an der Decke bei den Kassen befestigt werden, unten ist Platz für die Hände zum bezahlen und oben kann man sich dennoch sehen.

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