Debatte um bundesweite Lösung bei Verschiebung des Uni-Starts läuft heiß

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HAMBURG. Hamburg setzt bei einer möglichen weiteren Verschiebung des Semesterstarts an den Hochschulen wegen der Corona-Pandemie auf eine bundesweit einheitliche Lösung. «Die Wissenschaftsbehörde stimmt sich zu diesem Thema derzeit mit den staatlichen Hochschulen sowie Bund und Ländern ab», sagte eine Behördensprecherin am Mittwoch. Eine bundeseinheitliche Vorgehensweise sei dringend erforderlich, «allein schon wegen der damit verbundenen Frage der Zulassung für die Folgesemester».

Der Literaturwissenschaftler Prof. Peter-André Alt ist Präsident der Freien Universität Berlin. Foto: Bernd Wannenmacher / FU Berlin
Regt eine Verschiebung des Sommersemesters an: Prof. Peter-André Alt, Chef der Hochschulrektorenkonferenz. Foto: Bernd Wannenmacher / FU Berlin

Es gebe dabei verschiedene Szenarien, die gemeinsam geprüft würden. «Derzeit gilt, dass der Vorlesungsbetrieb an den Hochschulen in Hamburg zunächst auf den 20. April 2020 verschoben wurde», sagte die Sprecherin.

Zuvor hatte sich der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Peter-André Alt, für eine Verschiebung des Sommersemesters stark gemacht. «Wir sollten den Beginn des Sommersemesters nach hinten schieben und deutschlandweit etwas später starten – natürlich nur, wenn der Shutdown bis dahin aufgehoben ist», sagte er dem «Handelsblatt». «Danach organisieren wir eine möglichst komplette Vorlesungszeit, die später als üblich endet. Das Wintersemester würde dann ebenfalls etwas zeitversetzt, beispielsweise ab 1. oder 15. November beginnen. So könnten wir im Sommersemester 2021 wieder in den Normalmodus zurückehren.» dpa

 

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