dpa-Informationen: Bund schlägt bundesweite Schulschließungen bis 3. Mai vor

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Aktuell: Bund und Länder einigen sich auf einen schrittweisen Schulstart in Deutschland ab dem 4. Mai – auch schon für die vierten Klassen

BERLIN. Kanzlerin Angela Merkel berät am Nachmittag mit den Ländern, wie es mit den Beschränkungen für Bürger und Wirtschaft wegen der Corona-Krise weitergeht. Nun sind erste Überlegungen durchgesickert. Danach soll eine schrittweise Öffnung der Kitas und Schulen erst ab dem 3. Mai erfolgen.

Mahnt offenbar ein gemeinsames Vorgehen der Länder in sachen Schulöffnungen an: Kanzlerin Angela Merkel. Foto: Shutterstock

Im Kampf gegen das Coronavirus will der Bund den Ländern vorschlagen, die bestehenden Kontaktbeschränkungen für die Bürger noch mindestens bis zum 3. Mai aufrecht zu erhalten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch nach einer Schaltkonferenz von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) mit den Staatskanzleichefs der Länder vom Dienstag, nachdem «Bild» zuvor darüber berichtet hatte.

Ein Eckpunktepapier mit entsprechenden Empfehlungen sollte am Mittwoch (ab 10.30 Uhr) in den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Mitgliedern des Corona-Kabinetts beschlossen werden.

Öffnungen bei Schulen: abgestimmtes Vorgehen wichtig

Merkel wollte im Corona-Kabinett demnach einen Beschlussvorschlag des Bundes vorbereiten, der am Nachmittag (14.00 Uhr) bei der Videokonferenz der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten diskutiert und voraussichtlich verändert werde, hieß es weiter. In welchen Punkten es Veränderungen geben könnte, blieb zunächst unklar. Aus Bundessicht wurde erneut betont, bei möglichen schrittweisen Öffnungen im Schulbereich sei ein abgestimmtes Vorgehen wichtig.

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Wie die dpa erfuhr, liegt der Vorschlag auf dem Tisch, die Schulen in Deutschland erst wieder ab dem 4. Mai schrittweise zu öffnen. Die Kultusministerkonferenz könnte demnach damit beauftragt werden, bis zum 27. April ein Konzept für die Wiederöffnung der Schulen ab Mai vorzulegen. Dabei solle es unter anderem um den Schulverkehr, das Pausengeschehen und die Lerngruppengröße an den Schulen gehen.

Ab dem 4. Mai sollen nach den Vorstellungen des Bundes prioritär die Schüler der Abschlussklassen und qualifikationsrelevanten Jahrgänge wieder in die Schule können, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen. Zudem soll die letzte Klasse der Grundschule wieder in die Schule dürfen.

Abschlussprüfungen sollen möglich sein

Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen der Abschlussklassen des laufenden Schuljahres sollten nach entsprechenden Vorbereitungen allerdings unmittelbar wieder stattfinden können, heißt es in dem Papier weiter. Die Notbetreuung in den Kitas werde fortgesetzt und auf weitere Berufs- und Bedarfsgruppen ausgeweitet. Dadurch solle besonders Eltern in zentralen Wirtschaftsbereichen eine Rückkehr in den Arbeitsalltag ermöglicht werden.

Die Kultusminister der Bundesländer wollen noch am Mittwochabend (19.30 Uhr) in einer Schaltkonferenz über das weitere Vorgehen an den Schulen in der Corona-Krise beraten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Kreisen der Kultusministerkonferenz (KMK). Mit Ergebnissen sei aber noch nicht zu rechnen, hieß es. News4teachers / mit Material der dpa

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

Bund und Länder einigen sich auf einen schrittweisen Schulstart in Deutschland ab dem 4. Mai – auch schon für die vierten Klassen

 

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