„Keine Rückschlüsse auf die Normalsituation“ – RKI stellt klar: Wissenschaftliche Grundlage für weite Schulöffnungen fehlt bislang

79

BERLIN. Sind Kinder weniger durch Corona gefährdet als Erwachsene? Kultusminister behaupten das – und begründen damit, dass weite Schulöffnungen ohne Abstandsregel nach den Sommerferien möglich sind. Tatsächlich scheinen dies einige Studien zu bestätigen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat jetzt jedoch den Stand der Forschung gesichtet und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. Es könne sein, dass diese Untersuchungen nur die Auswirkungen des Lockdowns beschreiben. Eine Einschätzung, welche Effekte die geplanten Schulöffnungen nach den Sommerferien haben werden, ist deshalb „zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich“. Für Landesregierungen, die sich weit aus dem Fenster gelehnt haben, ist das ein peinlicher Befund.

Auf die Abstandsregel in den Schulen zu verzichten, ist ein riskanter Kurs, für den es keine wissenschaftliche Grundlage gibt. Foto: Shutterstock

„Der zeitweilige Verlust von vertrauten Bezugspersonen hat für viele Schülerinnen und Schüler einen tiefen Einschnitt bedeutet – trotz des großartigen Engagements der Pädagoginnen und Pädagogen und der Unterstützung durch das Lernen auf Distanz“, so heißt es in einer Mail des Schulministeriums NRW, die vor kurzem alle Schulen im Land erreichte (und die mit ähnlichen Formulierungen wohl von den meisten Kultusministerien in diesen Tagen verschickt wurde). „Umso wichtiger ist es nun, den Kindern und Jugendlichen eine weitgehende Rückkehr zur schulischen Normalität zu ermöglichen. Das Ziel der Landesregierung ist es daher, im kommenden Schuljahr 2020/2021 unter Beachtung des Infektionsgeschehens wieder einen Regelbetrieb als Präsenzunterricht zu ermöglichen.“

„Kinder sind in deutlich geringerem Umfang infektionsgefährdet“

Woher das Schulministerium seinen Optimismus zieht, dass „der Unterricht in Präsenzform den Regelfall“ im kommenden Schuljahr darstellt, wie es wörtlich heißt, wird in dem Schreiben durchaus erklärt: „Vertreter von vier medizinischen Fachgesellschaften haben (..) mit Stellungnahme vom 19. Mai 2020 die nachdrückliche Empfehlung einer Wiederöffnung von Schulen mit Primarstufe ausgesprochen, da jüngere Kinder in deutlich geringerem Umfang infektionsgefährdet seien, zudem auch in geringerem Maße Überträger des SARS CoV-2-Virus. Diese wissenschaftliche Empfehlung wird durch die jetzt bekannt gewordene Stellungnahme von vier südwestdeutschen Universitätskliniken bestätigt.“

Fazit: „Das Ministerium für Schule und Bildung hat schon in den vergangenen Monaten die Lage permanent intensiv analysiert und regelmäßig neu beurteilt. Da sich das Infektionsgeschehen positiv entwickelte, konnten die Schulen schrittweise den Regelbetrieb wiederaufnehmen und immer mehr Schülerinnen und Schülern Präsenzunterrichtanbieten. Die aktuelle Lage gebietet es nun, nach den Sommerferien den Regelbetrieb in allen Schulformen und allen Schulen wiederaufzunehmen.“

Kaum eine Lockerung der Hygienevorschriften in Schulen, die in diesen Tagen von vielen Bundesländern angekündigt oder bereits vollzogen werden, kommt ohne Verweis auf vermeintliche wissenschaftliche Erkenntnisse aus – quer durch alle Parteien. Zu der Entscheidung, die Grundschulen zwei Wochen vor den Sommerferien ohne 1,50-Meter-Abstandsgebot wieder zu öffnen, habe auch die Einschätzung von Gesundheitsexperten beigetragen, dass sich Kinder deutlich seltener mit dem Virus infizierten als Erwachsene, erklärte beispielsweise Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU).

„Kinder sind von der Pandemie kaum betroffen“

„Die Wissenschaftler haben überzeugend deutlich gemacht, dass insbesondere Kinder von der Pandemie kaum betroffen sind und es an der Zeit ist, die Schulen für Kinder wieder zu öffnen. Nach diesem Gespräch bin ich sehr sicher, dass Hamburg nach den Ferien an allen Grundschulen zum Regelunterricht zurückkehren wird“, sagte Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe (SPD) nach einer Videokonferenz der SPD-Kultusminister mit Vertretern von Ärzteverbänden, die seit Wochen für schnelle und weitgehende Schulöffnungen trommeln (und auch die „wissenschaftliche Empfehlung“ vom 19. Mai verfassten, auf die sich das NRW-Schulministerium bezieht).

Kinder spielten nur eine untergeordnete Rolle bei der Übertragung des Coronavirus, behauptete auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Sie würden anscheinend nicht nur seltener krank, sondern seien wohl auch seltener infiziert als Erwachsene. Es könne zumindest schon mal ausgeschlossen werden, dass Kinder besondere Treiber des aktuellen Infektionsgeschehens seien. Kretschmann begründete damit, dass auch Baden-Württemberg seine Kitas und Grundschulen weit öffnete – ohne die bundesweit ansonsten in der Öffentlichkeit geltende Regel, dass Menschen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander halten sollen.

Kretschmann verwies – wie das NRW-Schulministerium – auf die „Stellungnahme von vier südwestdeutschen Universitätskliniken“. Kein Wunder: Er hat die Studie selbst in Auftrag gegeben. Die Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm hatten 5000 Menschen getestet, die keine Symptome aufwiesen. Sie wurden auf das Virus und auf Antikörper untersucht, darunter 2500 Kinder unter zehn Jahren und je ein Elternteil. Ergebnisse: Im Untersuchungszeitraum von 22. April bis 15. Mai war aktuell nur ein Elternteil-Kind-Paar infiziert. 64 Getestete hatten Antikörper gebildet und weitgehend unbemerkt eine Corona-Infektion durchlaufen, was einer Häufigkeit von 1,3 Prozent entspricht. Darunter befanden sich 45 Erwachsene und 19 Kinder. Aus der geringeren Zahl von betroffenen Kindern schlussfolgerten die Mediziner, dass sie sich nicht so häufig mit dem Coronavirus infizieren wie ihre Eltern.

Daten der Studien wurden nach Schulschließungen erhoben

Allerdings: Die Schulen waren zum Zeitpunkt der Untersuchung schon wochenlang geschlossen. Sind womöglich nur die Schulschließungen der Grund dafür, dass weniger Kinder betroffen waren? Eine Frage, die für Klarheit hätte sorgen können, blieb unbeantwortet: Man habe nicht untersucht, ob Kinder besonders infektiös sind, hieß es seitens der Studienautoren. Man könne bei den positiv getesteten Eltern-Kind-Paaren deshalb auch keine grundsätzliche Aussage darüber treffen, wer wen angesteckt hatte.

Tatsächlich ist die Studie – wie auch andere Untersuchungen mit ähnlichem Setting – in ihrer Aussagekraft begrenzt. Dies stellt das Robert-Koch-Institut (RKI) in einer aktuellen Zusammenfassung der Forschungslage fest. „Zu beachten ist, dass die meisten Studien im Lockdown durchgeführt wurden. Sie lassen daher keine Rückschlüsse auf die Normalsituation mit geöffneten Bildungseinrichtungen zu. Eine abschließende Einschätzung ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich“, so heißt es bei der Bundesbehörde für Infektionskrankheiten.

Zwar zeige sich: „In der Mehrzahl der vorliegenden Studien waren Kinder seltener von einer SARS-CoV-2-Infektion betroffen (..). In den meisten Studien, in denen Haushaltskontaktpersonen von Indexfällen nachuntersucht wurden, zeigte sich bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen eine niedrigere Empfänglichkeit für eine SARS-COV-2-Infektion, während eine Studie eine ähnliche Wahrscheinlichkeit zeigte.“

Womöglich waren Kinder einfach nur mehr zu Hause

Das aber kann laut RKI einen ganz anderen Grund haben, als dass „jüngere Kinder in deutlich geringerem Umfang infektionsgefährdet sind“, wie etwa das NRW-Schulministerium behauptet. Nämlich: „Nicht auszuschließen ist, dass Kinder in Lockdown-Situationen weniger Expositionen außerhalb des Haushaltes hatten als Erwachsene.“ Heißt: Kinder waren nach den Schulschließungen einfach mehr zu Hause. Zudem stellt das RKI fest: „In den genannten Haushaltscluster-Untersuchungen wurden nur symptomatische Personen als Indexfall gewertet, so dass es zu einer Unterschätzung der Eintragung in die Familien durch asymptomatische Kinder gekommen sein kann.“ Der Befund, auf den sich die Kultusminister stützen, könnte also auch einfach nur falsch sein.

Zwar stellt das RKI fest: „Die Mehrzahl der Kinder zeigt nach bisherigen Studien einen eher milden und unspezifischen Krankheitsverlauf.“ Aber auch hier gibt es gravierende Einschränkungen: Zum einen könnten, insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern, schwere Verläufe vorkommen. Zum anderen zeigten „Fallberichte aus Nordamerika und weiteren Ländern (..), dass COVID-19-Infektionen bei Kindern und Jugendlichen mit einem Krankheitsbild einer multisystemischen Inflammation einhergehen können, welches dem im Zusammenhang mit anderen Virusinfektionen beobachteten Kawasaki-Syndrom ähnelt.“

„Engere physische Kontakte können eine Übertragung begünstigen“

Fazit des RKI: „In der Zusammenschau der bisher erhobenen Daten scheinen Kinder etwas weniger empfänglich für eine SARS-COV-2-Infektion zu sein und spielen im Übertragungsgeschehen möglicherweise eine geringere Rolle als Erwachsene, obgleich erste Studien zur Viruslast bei Kindern keinen wesentlichen Unterschied zu Erwachsenen erbracht haben. Auch wenn Kinder möglicherweise eine geringere Empfänglichkeit für eine Infektion aufweisen, bestehen bei ihnen andererseits in der Alltagssituation i. d. R. häufigere und engere physische Kontakte, die eine Übertragung begünstigen können.“

Was das RKI nicht weiter ausführt, liegt auf der Hand: Die weiten Schulöffnungen ohne Abstandsgebot bringen sie genau dorthin. News4teachers

Hier geht es zur aktuellen Übersicht des Robert-Koch-Instituts über die Corona-Forschung.

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

Riskieren Kultusminister den Corona-GAU? Oxford-Studie: Schulschließungen sind in der Pandemie am wirkungsvollsten

 

Anzeige


79 KOMMENTARE

  1. Viel „Spaß “ im herbstlich, überfüllten Klassenraum bei Regelbetrieb….

    Here is another simulation from scientists in Japan of transmission via micro-droplets: notice how microdroplets can float around for 20 minutes
    https://twitter.com/AliNouriPhD/status/1279771317366112256

    Und für alle Marktschreier des Regelbetriebes, die so gerne auf andere Länder verweisen. So sieht der Regelbetrieb in Thailand aus:
    https://www.rtl.de/cms/thailand-oeffnet-nach-corona-shutdown-schulen-wieder-doppelter-schutz-fuer-kinder-4570487.html

    Und nochmals, es geht nicht darum die Bildungseinrichtungen zu schließen, sondern sie anders zu organisieren ( Beispiel Thailand, Dänemark).
    Es ist weltweit in wissenschaftlichen Veröffentlichungen sowie auch in Tageszeitungen ( jetzt auch hier der Spiegel ) von Patienten zu lesen, die über gravierende Langzeitfolgen berichten. Bei Kindern ist die Studienlage dazu noch sehr gering, aber es gibt auch weltweit Hinweise, dass bei Kindern Langzeitschäden nach eine milden Infektion Wochen später auftreten können, die als solche oftmals gar nicht erkannt wurden.
    Die Erkenntnisse zu teilweise sehr schweren Langzeitfolgen bei Patienten, die als genesen entlassen wurden, häufen sich. Was nützt da der Einwand von AvL Kinder seien weniger betroffen, wenn die Kinder nunmehr sogar in Folge einer Mutation das Virus sehr stark im Herbst in die Gesellschaft verbreiten. Lehrer und Eltern sind in der Regel Erwachsene. Ich kann nicht verstehen, dass man wie AvL alles nur isoliert betrachtet. Wem ist denn geholfen, wenn durch Fehlentscheidungen wie – Regelbetrieb – die Kinder wieder im Herbst zu Hause sind, weil das Virus dann die Erwachsenen sehr befällt.

    Lesen Sie hier die Berichte:

    Ich bin seit über 100 Tagen krank und du machst mich traurig, COVID-19-Patienten werden nicht besser. Große medizinische Zentren versuchen herauszufinden, wie sie helfen können, sind monatelang krank. Dieser Arzt ist einer von ihnen
    Dr. Scott Krakower sagt, bei ihm wurde im April COVID-19 diagnostiziert, und heute treten immer noch Symptome auf, 100 Tage krank: Schottlands Gesundheitsministerin Jeane Freeman verspricht Unterstützung für Covid-19-Langzeitpatienten, die nie besser wurden, COVID-19-Umfrage zeigt Berichte über bizarre Symptome, „Langzeitfolgen“ -Trend,
    Wie Coronavirus Sie monatelang an Atemnot und Müdigkeit leiden lässt
    Dort melden sich relativ junge Patienten zu Wort.
    hier nachlesen:
    https://www.c19recoveryawareness.com

  2. Das RKI hätte sich in Anbetracht der umstrittenen und dürftigen sogenannten Studien (Siehe Baden-Württemberg), die als wissenschaftliche Grundlage für die komplette Öffnung der Grundschulen ohne Abstandsregel und nun auch sogar für die weiterführenden Schulen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen dienen, schon längst klar positionieren müssen. Nicht erst jetzt, nachdem die Kultusministerien sich quasi schon auf Regelbetrieb ohne Abstand, Maskenpflicht oder weiteren Schutz festgelegt haben. Zumindest habe ich noch nichts darüber gelesen, wie unter diesen Bedingungen Infektionsschutz stattfinden soll. Und die aktuelle Diskussion einiger Bundesländer über eine Abschaffung der Maskenpflicht im Einzelhandel dürfte, wenn es dann so kommt, ein weiteres Argument sein, auf Schutzmaßnahmen auch in Schulen zu verzichten. Klassenraum ist ja auch nichts anderes als Supermarkt. Oder so…

    • Wenn man den tagesaktuellen Originaltext vom RKI liest, so steht dort, dass die Beurteilungen und Einschätzungen des RKI sich den wandelnden wissenschaftlichen Erkenntnissen anpassen.
      Ältere Arbeiten mit einem anderen Ergebnis werden nicht durch neuere widerlegt.
      Fakt ist, so das RKI, dass Kinder sehr viel seltener erkranken und einen milden und unspezifischen Krankheitsverlauf haben (84,85).
      Und weiter schreibt das RKI : „In der Mehrzahl der vorliegenden Studien waren Kinder seltener von SARS-COV-2-Infektionen betroffen (25,67.71). In den meisten Studien, in denen Haushaltskontaktpersonen nachuntersucht wurden, zeigte sich bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen eine niedrigere Empfänglichkeit für eine SARS-COV-2-Infektion (72-74), während eine Studie (75) eine ähnliche Wahrscheinlichkeit zeigte.“

      • … und dann kommt das dicke ABER, warum diese Studien eben nicht aussagen, was sie angeblich aussagen sollen.

        Boah, sind Sie ignorant.

        • Man sind sie ignorant, sie können noch nicht einmal eine zusammenfassende Meinung, hier die des RKI, die sich am derzeitigen wissenschaftlichen Stand orientiert, nicht vom wissenschaftlichen Gehalt der beurteilten Arbeiten trennen.
          Ihnen kommt es nicht in den Sinn, dass man auch zu einer anderen subjktiven Beurteilung kommen kann.
          Wissenschaft ist im Fluss, und es sind die Vorwürfe an das RKI, man habe sich zu spät für eine Maskenpflicht ausgesprochen, lächerlich.

        • @Bernd, Sie missverstehen @AvL, der meint das Kinder das Virus vermutlich nicht infizieren können oder so ähnlich:)

          • Ich denke, dass es AvL vor allem darum geht, recht zu haben – womit auch immer.

            Da kommen dann sinnfreie Sätze heraus wie „Wissenschaft ist im Fluss und es sind die Vorwürfe an das RKI, man habe sich zu spät für eine Maskenpflicht ausgesprochen, lächerlich“. Und nachts ist es kälter als draußen.

          • Sie haben anscheinend nicht verstanden, dass auch die 4 beschriebenen Ärzteverbände auf der Grundlage bestehender medizinischer Arbeiten über das SARS-COV-2 Virus ebenso zu einer anderen Interpretation als eben hier das RKI gekommen sind.
            Ihre Masche ist es immer wieder die gleiche, Leute , die eine wissenschaftlich begründete andere Meinung als sie die vertreten, diese zu versuchen lächerlich zu machen.

          • Auf welcher Grundlage sind die Ärzteverbände denn zu ihrer Schlussfolgerung gekommen?

            Oben lesen wir ja: eine wissenschaftliche kann es nicht gewesen sein. Offenbar war es dann eine politische…

            Wenn Ärzteverbände Lobbyismus betreiben und dabei die Gesundheit Hunderttausender Kinder und Lehrer aufs Spiel setzen, dann darf man schon mal nach den Hintergründen fragen. Das ist kein „lächerlich machen“. Lächerlich wird die Nummer nur, wenn auf Wissenschaftlichkeit gepocht wird, wo partout keine zu finden ist.

          • Die entsprechenden Arbeiten sind unter anderem in der Auflistung im Anhang der RKI-Stellungnahme mit aufgeführt.
            Da sind alle Arbeiten aufgeführt, die sich mit dem Thema SARS-COV-2 befassen. Im Moment werden doch noch Daten gesammelt, und entsprechend kann sich die Sichtweise auch wieder ändern.
            Die USA könnten uns in sarkastischer Weise durch ihre hohe Erkrankungsrate von zur Zeit 100.000 Neuinfektionen am Tag sehr viel Informationen zum Virus liefern.

          • Das heißt also: Das, was Sie uns seit Monaten als unumstößliche Wahrheit verkaufen, ist tatsächlich nur eine Vermutung von Ihnen, die sich in den USA vielleicht bestätigen könnte – oder auch nicht?

            Ich fürchte, nicht einmal auf Trump ist Verlass: „Am Donnerstag wurden in Florida sogar mehr als 10.000 neue Fälle registriert – so viele wie noch nie an einem Tag in dem Bundesstaat mit seinen 21 Millionen Einwohnern. (…) Und fast die Hälfte sind diesmal Kinder, Jugendliche und Heranwachsende, nicht Senioren wie im April.“

            Quelle: https://www.spiegel.de/politik/ausland/coronavirus-in-florida-wir-werden-nichts-schliessen-a-4bb57eb5-7c75-436c-ba4d-5d92a02e522c

          • Wieso Vermutung, das sind die Ergebnisse der entsprechenden Arbeiten.
            Die Neuerkrankungsrate in den USA ist zur Zeit höher als 10.000 am Tag. Herr Fauci rechnet mit 100.000 Neuerkrankungen am Tag, weil sich ein Großteil der Trumpanhänger nicht an die empfohlenen Richtlinie hält.
            Amerika first wird zur neuen Wahrheit in Bezug auf SARS.

          • @Avl: Richtig lesen! Im Beitrag von Bernd steht nicht mehr als 10000 Neuinfektionen pro Tag in den USA, sondern „mehr als 10000 Neuinfektionen in Florida“.
            Die genannten „medizinischen Arbeiten“ sind keine validen Studien. Dass man eine Schulöffnung zur Verhinderung psychosozialer Schäden befürwortet, ist ja nicht umstritten, sondern die Frage, welches gesundheitliche Risiko für Kinder, Jugendliche und Beschäftigte der Schule sowie deren Familien man dafür in Kauf zu nehmen bereit ist.

      • Neue Corona Studie sieht Kinder als gleichwertige Verbreiter des COVID19 Virus.
        https://twitter.com/DrEricDing/status/1278445193155489793

        Und nochmals für AvL:
        Neue Corona Studie sieht Kinder als gleichwertige Verbreiter des COVID19 Virus.
        https://twitter.com/DrEricDing/status/1278445193155489793

        Schon bezeichnet, was Sie wegleugnen, wenn es ihnen nicht in den Kram passt. Kleiner Hinweis: Stefan mit F.

        Und im Regelbetrieb werden die Kinder das Virus breitgefächert in der Gesellschaft verteilen und Leute wie Sie LvA unterstützen durch ihre Einseitigkeit die daraus resultierenden Folgen, die neben den gesundheitlichen, evt. ganz gravierende wirtschaftliche Schäden mit sich bringen.

        So sieht Schule in Thailand aus, weshalb verfahren die denn so? Nach Ihrer Auffassung LvA nicht nötig.
        Doppelter Schutz für Kinder
        https://www.rtl.de/cms/thailand-oeffnet-nach-corona-shutdown-schulen-wieder-doppelter-schutz-fuer-kinder-4570487.html

        Covid19-Welle im Süden der USA betrifft zunehmend jüngere Bevölkerungsschichten.
        Intensivstationen schon jetzt am Limit.
        https://twitter.com/keithboykin/status/1279924971146485760

        • Das wird leider noch viel schlimmer werden, und am meisten leiden die vielen nicht versicherten und ärmeren Bürger dort unter den desaströsen Vorgehensweisen der Administration.

  3. Mehr als 200 Wissenschaftler aus der ganzen Welt stellen die offizielle Sichtweise der WHO über die Ausbreitung des Coronavirus in Frage.

    https://www.brisbanetimes.com.au/world/north-america/serious-threat-scientists-say-who-ignores-aerosol-risk-of-coronavirus-20200705-p5595g.html

    ‘Serious threat’: Scientists say WHO ignores aerosol risk of coronavirus
    Zitat: „Mehrere Studien belegen, dass Partikel, die als Aerosole bekannt sind – mikroskopische Versionen von Standard-Atemtröpfchen – lange Zeit in der Luft hängen und mehr als vier Meter schweben können, was schlecht belüftete Räume, Busse und andere enge Räume gefährlich macht, selbst wenn Menschen 1,5 bleiben Meter voneinander entfernt.“

  4. Hm. Steckt hinter AvL vielleicht irgendein*e Kultusminister*in? Die lesen ja auch nur, was sie lesen wollen… ;o)

    • Ich lese dessen Kommentare zum Amüsement und ich muss sagen, es hilft, wenn man dabei nicht über das geschriebene großartig nachdenkt.

      *Achtung! Dieser Post enthält Sarkasmus und Ironie. Für Interpretationsdifferenzen konsultieren Sie bitte den Kömidianten oder Satieriker Ihres Vertrauens.*

  5. Aus nicht gesicherter Quelle habe ich erfahren, dass niedergeschriebene Studien aus Buchstaben und Zahlen bestehen. Diese Buchstaben und Zahlen werden, je nach Besteller, so verdreht, dass das Beste für die eigene Sichtweise herauskommt. Erwähnt man es dann so häufig, muss es ja der Wahrheit entsprechen.
    Zwei Thesen von mir:
    Stefan heißt wirklich Stephan.
    Die Abkürzung AvL heißt: Armin von Laschet.
    Aber bitte die Informationen mit Vorsicht genießen.

    • Liebe Teachers,
      Nun versucht doch wenigstens Mal die Kommentare von dem, der oder das AvL zu ignorieren. Und keine Kommentare zu seinen, ihren oder wessen auch immer, zu Posten! Der,die oder das hat soviel Aufmerksamkeit gar nicht verdient. Vielleicht hat er, sie oder es nichts besseres zu tun. Da müssen die teachers nicht jedesmal mit 3 Füßen draufspringen. Vielleicht findet er,sie oder es dann endlich ein anderes Forum, das seine Ansichten würdigt ???
      Ein Versuch wäre es doch wert???!!!

      • Ooooch, das macht aber so Spaß! Ich freu mich jedesmal auf einen neuen Eintrag von unserem Ärzte-Rumpelstilzchen.
        Vielleicht sollten wir auch mal anfangen, uns ein Ärzteforum zu suchen und dort unsere qualifizierte Meinung kund zu tun, mal sehen, was dann passiert.

        • Interessant, das Thema SARS-COV-2 ist also nicht medizinischer Natur sondern schulpolitischer Natur ?
          Man kann es instrumentalisieren, es kann Ängste auslösen, auch irrationale und es ermöglicht es zugang zu wissenschaftlichen Meinungen zu finden.
          Irgendwann gibt es dann Leitlinien, und dann wird die Vorgehensweise vorgegeben.
          Wie wäre es, wenn Schulpädagogik auf der Basis von evidenzbasierten prospektiven Studien entwickelt würde und ähnlich wie in der Medizin funktionieren könnte.

          • Wie wäre es, wenn die Ärzte gleich den Unterricht übernehmen? Die können und wissen ja bekanntlich sowieso alles besser.

          • Wie wäre es, …

            Ach nein.
            Es scheint mir in diesem Fall nicht möglich, jemandem mit steter Forderung nach evidenzbasierten Studienergebnissen, der gleichzeitig dies für sich selbst nicht in Anspruch nimmt, sondern unbelegte Behauptungen gebetsmühlenartig zur Wahrheit versteifen möchte und immer wieder eine festgefahrene, undifferenzierte Sicht auf schulische Abläufe zeigt, das Wort „Differenzierung“ zu vermitteln – aller Pädagogik zum Trotz.

            Vielleicht kann ja mal jemand eine evidenzbasierte prospektive Studie finanzieren, die eines guten Tages erklärt, wie das gehen könnte.

          • Zitat:
            „Wie wäre es, wenn Schulpädagogik auf der Basis von evidenzbasierten prospektiven Studien entwickelt würde und ähnlich wie in der Medizin funktionieren könnte.“

            Leider kann man in der Schule keine Doppelblind-Studien durchführen. Außerdem kommt es beim Unterrichten auch immer auf den Lehrer an – man kann also die verwendete Unterrichtsmethode nicht losgelöst von der jeweiligen Lehrkraft betrachten.
            Falls man doch mal eine neue Methode in Fach X einführt, führt schon der Neuigkeitseffekt zu besseren Ergebnissen, also muss man diese neue Methode über Jahre testen. Dazu müssten noch die Nebeneffekte auf die anderen Fächer untersucht werden, was leider bisher kaum jemand macht.
            Es ist nicht so einfach wie manche denken, medizinische Medikamenten-Studien auf die Schule zu übertragen.

        • @ …haha, die Idee ist auch nicht schlecht. Lassen wir ihn, sie oder es sich halt die Finger sind schreiben. OMG

      • Stefan, mit grossem Interesse lese ich Ihre Kommentare. Danke für Ihre Mühe und für die links. Ich lese selbst in drei Sprachen plus Deutsch, meine Tochter in Englisch. Das hilft natürlich sehr zu erfahren, wie es hinter dem eigenen „Gartenzaun“ aussieht, sozusagen. MfG

      • @Stephan
        Das bedeutet dann also auch, dass die Erwachsenen als nachgestellte Überträger des SARS-COV-2 eigentlich das fröhliche Feiern von Festen, das erfrischende Leben an den dicht belegten Stränden, in den überfüllten wiedereröffneten Cafés und Restaurants ebenso weiter betreiben könnten wie die dicht gedrängten Besuche in den Geschäften und Einkaufszonen, weil Schulkinder und Kitakinder eben die Haupttreiber der Pandemie sind ?

        • LvA…ich habe mich nur zu Schulen eingelassen; insofern Thema verfehlt.

          Sie sind auch kein Fachmann auf dem Gebiet der Epidemiologe! Ich orientiere mich aber an Fachleuten für die Virusverbreitung und dieser israelische Fachmann kommt zu einem eindeutigen Schluss, dass der Regelbetrieb an Schulen ein große Fehler war! Und nun schließen sie die Schulen wieder. Ein Szenario welches ich genau so hier kommen sehe im Herbst und Leute wie LvA befördern es auch noch…..

          Schulöffnung war einer von drei Fehlern in Israel, sagt Prof. Barbash, Epidemiologe in Tel Aviv. Kinder >9 sollten wie Erwachsene behandelt werden und nicht mit mehr als 10 – 15 Kindern zusammen sein.
          https://www.timesofisrael.com/where-we-went-wrong-expert-says-these-3-blunders-caused-new-israeli-covid-chaos/

          Und die Schulen sind noch nicht geöffnet….
          Während sich Eltern im ganzen Land fragen, ob es sicher ist, Kinder zurück in die Kindertagesstätte zu schicken, hat Texas mit einer Flut von Covid-19-Fällen aus Kindertagesstätten zu kämpfen.
          https://edition.cnn.com/2020/07/06/health/texas-coronavirus-cases-child-care-facilities/index.html?utm_term=link&utm_content=2020-07-06T17%3A23%3A14&utm_source=twCNN&utm_medium=social

          Kann in Deutschland natürlich alles so nicht geschehen…..oder vielleicht doch?

          Gefürchtetes Corona-Szenario eingetreten: Schulkind in Oberbayern infiziert – Dutzende tragen Konsequenzen
          https://www.merkur.de/lokales/wolfratshausen/geretsried-ort46843/geretsried-coronavirus-isardamm-grundschule-quarantaene-infektionen-wolfratshausen-bayern-covid19-13823943.html

          • Ihre schriftlichen Beiträge, die verlinkten Arbeiten und Zeitungsartikel beziehen sich einseitig auf Kinder, die nach Aussagen des RKI aüßerst selten als Kleinkinder schwerer erkranken.
            Die von ihnen eingestellten Zeitungsartikel und verlinkten Arbeiten sind streng selektiert, ebenso die Beiträge über die Erkrankungsschwere von SARS-COV-2-Erkrankungen und Folgeerkrankungen, sodass durch die Verbindung ein falsches Bild von der Gefahrenlage für Kinder und Erwachsene her vermittelt wird.
            Eine realistische Wahrnehmung der derzeitigen und der zukünftigen Gefahrenlage vermag ich in Angesicht der prophezeiten desaströsen Entzeitstimmung nicht zu erkennen.
            Erreicht wird damit ein vollkommen verzerrtes Bild von der derzeitigen Situation in Deutschland.
            Hauptüberträger und Hauptbeteiligte am Pandemiegeschehen sind Erwachsene. Die aktuellen Hotspots in Deutschland betreffen die fleischverarbeitenden Großbetriebe und in Teilen die desaströsen Massenunterkünfte der Tönniesangestellten.

          • Ganz zu Beginn hat LvA hier in seinen Beiträgen nicht eine Silbe verloren zu Langzeitfolgen der Virusinfektion ( Nachprüfbar ). Erst durch meine umfangreichen Hinweise konnte er sich dem Thema nicht mehr ganz verweigern, stellte dann aber immer wieder die milden Verläufe bei Kindern heraus.
            Diese habe ich nie in Zweifel gesetzt, wobei auch da seriös noch keine Aussage zu evt. Langzeitschäden gemacht werden kann.
            Im Regelbetrieb werden aber die Schüler zu Virenverteilschleudern innerhalb der Gesamtgesellschaft – zumal das Virus nun eine 6x so hohe Infektionsübertragung aufweist.

            Und bei Erwachsenen treten weltweit immer sehr schlimme Langzeitfolgen auf, die auch Leugner wie LvA nicht wegdiskutieren kann. Ich muss doch so ein geschehen ganzheitlich betrachten und nicht nur isoliert die Schulen herausstellen.

            Schlimme Langzeitfolgen….selbst nach milden akuten Verläufen:
            COVID-19 damages lungs of patients showing no symptoms

            Infectious disease expert Dr. Aileen Marty explains how tests are showing that the coronavirus is damaging the lungs of patients showing no symptoms
            https://www.msnbc.com/11th-hour/watch/doc-covid-19-damages-lungs-of-patients-showing-no-symptoms-87129669600

            Do. Not. Get. This. Virus.
            Thousands continue to suffer symptoms months after being infected

            Extreme fatigue, nausea, chest tightness, severe headaches, „brain fog“ and limb pains are among the recurring symptoms described by some sufferers of Covid-19 for weeks – and even months – after their diagnosis.

            They call themselves „long-haulers“ and their symptoms persist long after the 14-day period that’s officially said to be the average length of the illness.

            There are calls for both health professionals and employers to recognise that some people will take a lot longer than two weeks to recover.

            „It’s the weirdest thing I’ve ever experienced,“ Helen Calder, from Liverpool, told BBC health correspondent Dominic Hughes.

            Nearly four months after she and her family caught the virus, and after needing hospital treatment twice, she still experiences a relapse roughly every two weeks where she is hit by debilitating fatigue, nausea, headaches and limb pain.

            Wenn Sie es nicht lesen können, benutzen Sie ein Übersetzungsprogramm.
            https://www.bbc.com/news/health-53269391

            Die Verharmlosungsstratgie, die LvA seit Beginn hier gemäß seinem Schreibauftrag verfolgt, halte ich für gefährlich.

          • Genau, Stefan, verlinken Sie endlich mal auf ausgewogene Quellen:

            xavier-naidoo.de
            der-joker.com
            alternative-fakten.de
            hobbythek/wissenschaft-selbstgebastelt.de
            spass-mit-sars.org

      • Nein, erstaunlicherweise gehen in Staaten mit frühem und harten Lockdown nun die Zahlen massiv nach oben. Vielleicht ist das Interesse an der Studie der Niederlande da? Kinder unter 12 fielen nie unter die Abstandsregel, Spielplätze waren immer offen, Schule läuft schon fast 2 Monate gut. Auch hier besagt die Studie, dass Kinder keine Virusträger und Spreader sind. Kinder wurden in den Niederlanden nie isoliert!

          • @Stefan
            Ihrem Urteil zu paranoiden Wahnvorstellungen als Folge der Coronakrise kann ich mich uneingeschränkt anschließen!
            Alleine der Bezug ist ein anderer als der ihre.
            Wenn man sich permanent mit dem Thema beschäftigt, ohne einen direkten, praktischen Bezug zu derartigen Krankheitsbildern zu haben, egal wie der Schweregrad ausfällt, nicht mit positiven Testergebnissen konfrontiert wird ohne dass Symptome auftreten, dann besteht die Gefahr als Nichtbetroffener Laie, sich ein übersteigertes, bis in Richtung der Paranoia sich entwickelndes Bild auszumalen. Und sie schreiben auch immer wieder, dass im Herbst ein neuer Ausbruch stattfindet, es entspricht ihrer Erwartungshaltung, es wird aber nicht so kommen, weil man entsprechend bedarfsgerecht gegenregulieren wird.
            Pyschische Krankheiten scheinen bei ihnen besondere Ängste auszulösen, so man all ihre Texte liest.
            Das Thema wird immer wieder angerissen.
            Zudem bezichtigen sie mich für eine übergeordnete Behörde im Auftrag zu schreiben.
            Die meisten der hier Schreibenden kennen mich aber bereits schon seit einigen Jahren, so dass diese übersteigerte Gedankenrichtung schlicht falsch ist.
            In jedem Fall ist ein mehr sachlicher Bezug für eine weiter Kommunikation sinnvoll.

          • Dann lesen wir doch mal, was ein Arzt, der täglich mit Corona-Patienten zu tun hat, berichtet – leidet der auch an Paranoia?

            „Die schwersten Krankheitsverläufe waren wirklich dramatisch, sie folgten einem Muster. Man besuchte den Patienten, er fühlte sich stabil, wie im ‚Vorzustand‘. Dank des guten Überwachungssystems durch unsere Pflege fiel dann plötzlich auf, dass der Sauerstoffgehalt im Blut stark abgenommen hatte. Auf Nachfrage sagten die Patienten auch weiterhin, sie würden sich unverändert stabil fühlen. Unsere Befunde zeigten aber was anderes. Sie wurden dann unmittelbar auf die Intensivstation verlegt, wo die Patienten weiter therapiert und manchmal auch maschinell beatmet wurden – leider gab es auch Todesfälle.

            (…)
            Wir hören ja oft Vorwürfe, dass Covid-19 keineswegs gefährlicher sei als die Grippe. Nun, wie gesagt kann die Diskrepanz zwischen subjektivem und tatsächlichem Zustand sehr groß sein. In solch einem Zustand kann man den Zeitpunkt, in dem akuter Handlungsbedarf besteht, sehr leicht verpassen. Das kennen wir so von der Grippe nicht. Auch stimmt der Vorwurf nicht, die an Covid-19 Verstorbenen wären auch ohne Infektion in sehr naher Zukunft gestorben. Zudem ist die Genesung auch bei den nicht im Krankenhaus stationär behandelten Patienten oft sehr zäh und mühselig gewesen.“

            https://www.rnz.de/nachrichten/region_artikel,-der-corona-arzt-die-genesung-ist-oft-zaeh-und-muehselig-_arid,523247.html

          • Bernd
            Ihr Kokommentator Stefan erlaubte sich hier mehrfach voreilige Urteile hinsichtlich der Entwicklung psychiatrischen Langzeitschäden und Krankheitsbilder, die durch SARS-COV-2 als Folge einer Langzeitbeatmung hervorgerufen werden und diese als bleibende Langzeitschäden zu beschreiben und diese hier zu verlinken, obwohl man nach Aussagen des RKI diesbezüglich kein abschließendes Urteil fällen kann, da das Virus erst seit einem halben Jahr bekannt ist und untersucht wird.
            Diese Symptome werden immer wieder von ihm hervorgehoben und thematisch in einen Zusammenhang mit Kita- und Schulöffnungen gebracht.
            Das nenne ich unseriös und spekulativ, um Eltern aufzubringen, obwohl Kinder nur äußerst selten an SARS_CO-2 schwerer erkranken , siehe RKI.
            Sie brauchen mir nicht an Hand von Protokollen von Kollegen erklären, wie sich ein ARDS mit den entsprechenden Symptomen auf die Patienten auswirken kann, weil ich regelmämig mit derartigen Krankheitbildern konfrontiert werde.
            Die hier Kokommentierenden sind weit von der Klinik entfernt, und so können sie diese Krankheitsbilder nicht einordnen.
            Es wird in den Raum gestellt, dass das politische Handeln schuldhaft und unverantwortlich weitere Schäden hervorrufen wird, so wie sich ein prominenter Politiker aus der Regierungskoalition ständig darin ergeht, auf Kultsminister der eigenen Partei und andere einzudreschen.

          • LvA..Ihre Anwürfe oder besser ausgedrückt: Auswürfe – offenbaren immer mehr, wessen Kind Sie sind…..dem muss ich nichts hinzufügen.
            Ich habe von einem befreundenden Wissenschaftler sehr früh eine Einschätzung erhalten, dass er das Virus hinsichtlich seiner Mortalität für nicht sonderlich gefährlich hält, aber Langzeitfolgen vermutet. Somit beschäftigte ich mich auch schon frühzeitig mit dieser Thematik, weil die Menschen darüber Aufklärung bedürfen.

            Schon sehr früh wurde in internationalen Veröffentlichungen auf evt. Spätfolgen des Virus hingewiesen, da waren Sie noch gedanklich in Schweden verhaftet. Trump tritt auch für einen Regelbetrieb in schulen ein, obwohl seiner Fachleute ihm widersprechen. Somit befinden Sie sich in bester Gesellschaft.

            Zu Kindern gibt es auch wieder neue Nachrichten…

            Wenn wir Röntgenaufnahmen von Kindern machen, auch wenn sie keine Symptome haben, gibt es Veränderungen in der Lunge“, sagte Alonso. „Wir haben keine Ahnung, wie der langfristige Schaden aussehen wird.“

            Ferner wurde bei einem 2-jährigen Jungen in der Grafschaft das Multisystem-Entzündungssyndrom diagnostiziert, eine möglicherweise tödliche Krankheit. Zwei 17-Jährige und ein Kind unter 14 Jahren sind an anderer Stelle im Bundesstaat gestorben, berichteten Gesundheitsbeamte.

            Daten zeigen, dass das Virus weiterhin Kinder angreift. 29 Prozent der 1.083 Kinder unter 18 Jahren, die in der Grafschaft getestet wurden, erfuhren, dass sie an der Krankheit leiden, berichtete das Gesundheitsamt.

            Während die Anzahl der getesteten Kinder gering ist, gibt die zunehmende Anzahl positiver Tests Anlass zur Sorge, sagte Alonso. „Das ist eine bedeutende Anzahl von Kindern, die Konsequenzen haben werden“, sagte sie.

            Die Auswirkungen von SARS-CoV-2 auf Kinder bezüglich Folgeschäden sind überhaupt nicht erforscht, auch wenn ihr Geschwätz anderes vermuten läßt.
            https://www.palmbeachpost.com/news/20200707/lsquothings-are-not-getting-better–they-are-getting-worsersquo-fire-chief-says

            Es wird immer mehr auf eintretende Spätfolgen verwiesen und nichts anderes mache ich seit ich hier schreibe. Ihre schwedische Mär ist gnadenlos gescheitert.

            Forscher von Corona-Langzeitfolgen verwundert: „Merkwürdigste Krankheit, die ich kenne“

            https://www.merkur.de/welt/coronavirus-langzeitfolgen-infektion-forscher-virologe-symptome-covid-19-verlauf-erkenntnisse-zr-13823498.html

            Immer mehr Experten gehen davon aus, dass Covid-19 auch eine Reihe von Langzeitfolgen mitbringen kann, die sich nach einer scheinbar überstandenen Infektion zeigen……genau davor warne ich seit Wochen.

            Sehr vertrauensvolle Gilde…Ärzte stellen falsche Anti-Masken-Atteste aus
            https://www.bild.de/ratgeber/2020/ratgeber/corona-in-deutschland-aerzte-stellen-falsche-anti-masken-atteste-aus-71761134.bild.html?wtmc=twttr.shr

            AEROSOLÜBERTRAGUNG: „In Innenräumen liegt das Infektionsrisiko höher: In einer Preprint-Studie, betrachteten Forscher 110 Infektionen und resümierten, dass eine Infektion drinnen 19-mal wahrscheinlicher war als draußen (MedRxiv: Nishiura et al., 2020)….hat natürlich nichts mit dem Regelbetrieb in Schulen zu tun.

            Karl Lauterbach
            @Karl_Lauterbach
            ·
            In dieser Schule in Australien haben sich, wahrscheinlich von 1 Lehrer ausgehend, über 110 Lehrer und Schüler infiziert. Lehrer infizierten Schüler und umgekehrt. Eine Warnung für den Herbst. Ich erlebe leider kaum Vorbereitungen der Schulen auf eine mögliche 2. Welle, ein Fehler

            Und ich teile seine Einschätzung, wir werden das blaue Wunder im Spätherbst erleben und die Spätfolgen werden auch immer sichtbarer hervortreten. Daß wir uns Zeit unseres Lebens gegen Schädlinge aller Art zur Wehr setzen müssen ist ja keine neue Erkenntnis, sondern vielmehr generalisierte und also lebensnotwendige Aufgabe jedes Individuums selbst.
            Diese Aufgabe kann das Individuum nicht an irgendwen delegieren, ohne dabei des Lebens für untauglich erkannt zu werden. Dennoch hat ein Staat eine Verantwortungsaufgabe zu erfüllen.
            D. h. zum Thema Schulen bei dieser unklaren Einschätzung des Virus andere Organisationsformen zu entwickeln wie es verschiedene Länder auch gewährleisten und damit dem Schutz der betroffenen Personen in besonderer Weise Rechnung tragen.

            LvA…Zu ihren persönlich Ausfällen möchte ich Ihnen als Biologe sagen:
            Was juckt es die Eiche, wenn sich die Wildsau an ihr reibt.

          • Avl: Vielleicht wäre es an der Zeit, Ihren Kommentator „Ignaz Wrobel“ aus dem Archiv zu holen, damit zumindest einer Ihren krusen Thesen zustimmt.
            Ansonsten grenzt Ihr Auftreten hier langsam an Lächerlichkeit!!!

          • Und da taucht mal wieder der Heckenschütze aus dem Hintergrund auf, der eigendlich nie sachdienliche Kommentare liefern kann.

  6. 1) selbstverständlich (allgemein)politisch, denn die Reaktion auf den jeweiligen Wissensstand erfolgt immer in einer politischen Bewertung unter Abwägung der Risiken. Ob man das manchmal zu optimistisch/pessimistisch findet ist eine andere Frage.
    2) ausgerechnet das komplexe Coronaproblem ermöglicht es Zugang zu wiss. Meinungen zu finden?
    3) Nicht die medizinischen Leitlinien (zur Behandlung/Vorbeugung) legen das Vorgehen fest, sondern Fakten, Risiken und politische Bewertungen aus denen dann Leitlinien erwachsen
    4) Google ist hilfreich, evidenzbasierte Pädagogik ist nicht nur kein Fremdwort, sie wird intensiv mit pro und contra diskutiert. Die Wirksamkeit pädagogischer Ansätze wird meist prospektiv untersucht, denn rückblickend lässt sich selten erkennen, inwieweit gleiche Bedingungen vorgelegen haben. ‚ähnlich wie in der Medizin‘ ? Interessant, das nannte man mal den Nürnberger Trichter, Aktion A hat aus Erfahrung immer Reaktion B zur Folge. Wurde u.a wegen evidenzbasierter prospektiver Studien vor einer Reihe von Jahren ad acta gelegt.
    Warum sie allerdings glauben, ‚die Schulpädagogik‘ angreifen zu müssen, wo es um unterschiedliche Meinungen zu einem ganz anderen Thema geht, bleibt ihr Geheimnis (oh, das war ja nur ein Vorschlag…). Pädagogik ist eine Sammlung unterschiedlichster Theorien und Ansätze, die je nach Situation mehr oder weniger gute Ergebnisse bewirken können, immer auch abhängig von den Handelnden. Wer hier einen wahren Weg für sich beansprucht, wirkt ziemlich überheblich, etwas womit sie offenbar bei der medizinischen Bewertung keine Probleme haben. Auch wenn nicht nur Stefan (mit F) immer wieder (evidenzbasierte…) Publikationen nennt, ist diese Selbstgerechtigkeit nicht zu erschüttern.
    Lehrer diskutieren bis sie recht bekommen, Ärzte haben recht ?

  7. Ärzte schützen sich hinter Gesichtsmasken, Visieren, Gummihandschuh und 2 m Entfernung, Lehrer dürfen keinen solchen Schutz!

    • Ärzte und anderes medizinisches Personal haben direkten Kontakt mit Patienten, oder wie sollte diese iintravenöse Zugänge legen, Blut abnehmen, intubieren, Magensonden legen, operieren, als HNO-Arzt den Rachen inspizieren etc.
      Wir tragen nur die einfachen FFP1 Mund-Nase-OP-Masken.

      • Avl, Sie scheinen die Empfehlungen der kassenärztlichen Bundesvereinigung nicht gelesen zu haben.
        Dort steht für Ärzte:
        „Untersuchung: Der Arzt untersucht den Patienten; besondere Schutzmaßnahmen (FFP2-Maske, Handschuhe, Schutzkittel und -brille) sind vor allem bei Auskultation und Abstrichentnahme nötig.“
        Für Praxispersonal:
        „ Das Praxispersonal hält einen Abstand von mindestens 1,50 Meter zu dem Patienten und trägt Schutzausrüstung je nach Risikoabwägung.“
        Ihre Ausführungen lassen Zweifel an Ihrem tatsächlichen Beruf bzw. an Ihrer Qualifikation aufkommen.

        • Und wenn sie medizinische Untersuchungen durchführen, wie Operationen, Leitungsanästhesien, Blutentnahmen etc, dann halten sie einen Abstand 2 Meter ein ?

          • Nee, dann schützen sie sich mit Masken und Handschuhen u.ä. Oder ziehen Sie bei OPs keine Handschuhe an? Auch beim Legen von Leitungsanästhesien und Blutentnahmen tun Sie das hoffentlich. Ein anästhesierter Patient niest Sie auch bestimmt nicht an.

          • Noch mal, jeder Patient wird spätestens bei der stationären Aufnahme auf MRSA und SARS-COV-2 abgestrichen !
            Das gesamte Personlal trägt einfache FFP1 OP-Masken und Handschuhe.
            Bei Neuaufnahmen mit einem Verdacht auf SARS-COV-2 werden FFP2-Masken, Schutzkittel, Handschuhe und eine persönliche Schutzbrille getragen.

        • LvA besitzt eine Tarnkappe, die es ihm ermöglicht, so zu schreiben, wie er schreibt….im Auftrag der Majestät?

          LvA hat sich ja auch seit Beginn hier für die Durchseuchung / Herdenimmunität ausgesprochen.

          Dieses Modell wurde von einer Forschungsarbeit in Spanien als sehr fragwürdig beurteilt:

          Die COVID-19-Antikörperstudie in Spanien warnt davor, dass eine Herdenimmunität ohne verheerende Auswirkungen nicht erreicht werden kann

          Eine Studie in Spanien hat ergeben, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Menschen COVID-19-Antikörper hat, was darauf hinweist, dass die Herdenimmunität „schwer zu erreichen“ sein wird.

          Die spanische Studie, die im Lancet veröffentlicht wurde, umfasste mehr als 61000 Teilnehmer.

          Nur 5 Prozent der Befragten hatten Antikörper, eine Zahl, die in Küstenregionen auf weniger als 3 Prozent zurückging, obwohl diese in einigen anderen Teilen Spaniens höher war. Mehr als 10 Prozent der Befragten in Madrid hatten beispielsweise Antikörper.

          Die Studie ergab, dass trotz der hohen Wirkung von COVID-19 In Spanien sind die Schätzungen zur Prävalenz von Antikörpern nach wie vor niedrig und „eindeutig unzureichend“, um eine Herdenimmunität zu gewährleisten. „Dies kann nicht erreicht werden, ohne den Kollateralschaden vieler Todesfälle in der anfälligen Bevölkerung und die Überlastung der Gesundheitssysteme zu akzeptieren“, schrieben die Forscher. „In dieser Situation, Maßnahmen zur sozialen Distanz und Bemühungen, neue Fälle und ihre Kontakte zu identifizieren und zu isolieren, sind für die künftige Seuchenbekämpfung unerlässlich. “

          LvA…nochmals für Sie in der Wiederholung:

          Dies kann nicht erreicht werden, ohne den Kollateralschaden vieler Todesfälle in der anfälligen Bevölkerung und die Überlastung der Gesundheitssysteme zu akzeptieren“, schrieben die Forscher.

          „In dieser Situation, Maßnahmen zur sozialen Distanz und Bemühungen, neue Fälle und ihre Kontakte zu identifizieren und zu isolieren, sind für die künftige Seuchenbekämpfung unerlässlich. “

          Also Regelbetrieb an Schulen stellt wohl das Beste aller Mittel dar, dem oben beschriebenen Geschehen Vorschub zu leisten.

          https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)31483-5/fulltext

          https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)31483-5/fulltext

          • Ich habe mich hier zu keinem Zeitpunkt für eine aktive Herdenimunisierung ausgesprochen, weil diese zu einem massiven Anstieg an Schwersterkrankten mit einer vollkommenen Überlastung des Gesundheitswesens geführt hätte !
            Allein durch den anfänglichen Shut-Down zu Beginn der Pandemie und die sich anschließende Entwicklung von angepassten Verhaltensweisen jedes Einzelnen ließ sich die Pandemie eingrenzen.
            Wir hatten zu Anfang nicht annähernd ausreichend persönliche Schutzausrüstungen, kaum FFP 2 und FFP3 Masken, es wurden keine Beatmungsschläuche mehr aus China geliefert etc.

          • @AvL
            Im Gegensatz zu anderen lese Ihre Beiträge mit großer Zustimmung. Mit Ihren Kommentaren beleuchten Sie die Corona-Maßnahmen von einer Seite, die bei vielen Lehrern anscheinend unerwünscht ist. Nur so kann ich mir die oft höhnischen und feindseligen Reaktionen auf Ihre Meinung erklären.
            Ich stimme Ihnen zu, dass Schulöffnungen aus übertriebener Angst und Schürung von Alarmismus nicht ewig aufgeschoben werden dürfen, weil jede Übertreibung der Corona-Gefahren und Abwehrmaßnahmen durch Ignorieren der diesbezüglichen massiven Folgeschäden unverantwortlich sind.

  8. Also bei uns sagen die Lehrer kurz stop, setzen die Maske auf und das Kind darf näher kommen, damit denke ich kann jeder leben. Ich respektiere das.

    • Die „Community“-Masken wirken vor allem als Schutz für Andere. Wenn also die Lehrkraft eine Maske aufsetzt, schützt sie damit das Kind. Richtig so.
      Wenn aber die Kinder keine Masken aufziehen, dann gefährden sie damit die Lehrer.

  9. AvL, und liebe teachers,

    das Infektionsrisiko hat auch mit direkten Kontakt zu tun, aber Ihnen ist doch sicher nicht entgangen, dass eine Übertagung auch durch abgesprochenes/abgeatmetes Aerosol stattfinden kann! Und eine große Personengruppe, die sich täglich immer wieder trifft, also z.B. eine Klassengemeinschaft, ist daher natürlich bestens geeignet, sich untereinander unbemerkt zu infizieren. Ich schließe mich der Meinung von Mama51 an: Liebe teachers, ignoriert die stursinnigen Kommentare von AvL! Sie sind zwar auf ihre Art unterhaltsam, aber sie lenken auch ab. Vielleicht steckt hinter AvL ja ein Ministerium, welches vom eigentlich Skandal: „Bestmöglicher Infektionsschutz für Schul- und Kitabeschäftige, ersatzlos aufgehoben“, ablenken möchte. Vielleicht ist es jetzt viel effektiver sich an die Öffentlichkeit zu werden, z.B. Markus Lanz ist ja seit einigen Wochen im Thema drin.

  10. LvA..Ihre Anwürfe oder besser ausgedrückt: Auswürfe – offenbaren immer mehr, wessen Kind Sie sind…..dem muss ich nichts hinzufügen. Schon sehr früh wurde in internationalen Veröffentlichungen auf evt. Spätfolgen des Virus hingewiesen, da waren Sie noch gedanklich in Schweden verhaftet.
    Zu Kindern gibt es auch wieder neue Nachrichten…

    Wenn wir Röntgenaufnahmen von Kindern machen, auch wenn sie keine Symptome haben, gibt es Veränderungen in der Lunge“, sagte Alonso. „Wir haben keine Ahnung, wie der langfristige Schaden aussehen wird.“

    Ferner wurde bei einem 2-jährigen Jungen in der Grafschaft das Multisystem-Entzündungssyndrom diagnostiziert, eine möglicherweise tödliche Krankheit. Zwei 17-Jährige und ein Kind unter 14 Jahren sind an anderer Stelle im Bundesstaat gestorben, berichteten Gesundheitsbeamte.

    Daten zeigen, dass das Virus weiterhin Kinder angreift. 29 Prozent der 1.083 Kinder unter 18 Jahren, die in der Grafschaft getestet wurden, erfuhren, dass sie an der Krankheit leiden, berichtete das Gesundheitsamt.

    Während die Anzahl der getesteten Kinder gering ist, gibt die zunehmende Anzahl positiver Tests Anlass zur Sorge, sagte Alonso. „Das ist eine bedeutende Anzahl von Kindern, die Konsequenzen haben werden“, sagte sie.

    Die Auswirkungen von SARS-CoV-2 auf Kinder bezüglich Folgeschäden sind überhaupt nicht erforscht, auch wenn ihr Geschwätz anderes vermuten läßt.
    https://www.palmbeachpost.com/news/20200707/lsquothings-are-not-getting-better–they-are-getting-worsersquo-fire-chief-says

    Es wird immer mehr auf eintretende Spätfolgen verwiesen und nichts anderes mache ich seit ich hier schreibe. Ihre schwedische Mär ist gnadenlos gescheitert.

    Forscher von Corona-Langzeitfolgen verwundert: „Merkwürdigste Krankheit, die ich kenne“

    https://www.merkur.de/welt/coronavirus-langzeitfolgen-infektion-forscher-virologe-symptome-covid-19-verlauf-erkenntnisse-zr-13823498.html

    Immer mehr Experten gehen davon aus, dass Covid-19 auch eine Reihe von Langzeitfolgen mitbringen kann, die sich nach einer scheinbar überstandenen Infektion zeigen……genau davor warne ich seit Wochen.

    Sehr vertrauensvolle Gilde…Ärzte stellen falsche Anti-Masken-Atteste aus
    https://www.bild.de/ratgeber/2020/ratgeber/corona-in-deutschland-aerzte-stellen-falsche-anti-masken-atteste-aus-71761134.bild.html?wtmc=twttr.shr

    AEROSOLÜBERTRAGUNG: „In Innenräumen liegt das Infektionsrisiko höher: In einer Preprint-Studie, betrachteten Forscher 110 Infektionen und resümierten, dass eine Infektion drinnen 19-mal wahrscheinlicher war als draußen (MedRxiv: Nishiura et al., 2020)….hat natürlich nichts mit dem Regelbetrieb in Schulen zu tun.

    Karl Lauterbach
    @Karl_Lauterbach
    ·
    In dieser Schule in Australien haben sich, wahrscheinlich von 1 Lehrer ausgehend, über 110 Lehrer und Schüler infiziert. Lehrer infizierten Schüler und umgekehrt. Eine Warnung für den Herbst. Ich erlebe leider kaum Vorbereitungen der Schulen auf eine mögliche 2. Welle, ein Fehler

    Im Gegensatz zu Ihnen ist er Fachmann und bewertet realistisch das Kommende.

    • So, nun ist die Katze aus dem Sack, und so erfahrten wir so ganz nebenbei, in wessen Auftrag sie hier unendwegt schreiben. Danke für die Offenbahrung.
      Erkenne, was du vor Augen hast, denn alles was verborgen ist, wird sich irgendwann zu erkennen geben.
      Es stellt sich mir nur noch die Frage, wie eng die Verbindung ist.
      Es war schon sehr auffällig, mir zu unterstellen, ich würde für jemanden im Auftrag schreiben.
      Meine einzigen Mitgliedschaften bestehen im örtlichen Schwimmverein und im Berufsverband Deutscher Anästhesisten, dem ich seit mehr als 25 Jahren angehöre.

      • Mittlerweile ist ihr Niveau so gesunken, dass es auch etwas mit Bildung zu tun hat, auf solche Einträge von Ihnen nicht mehr zu reagieren. Besitzen Sie eigentlich null Kompetenz hinsichtlich Selbstreflektion? Mein Schreibauftrag ist ein persönlicher, weil ich durch einen Lehrer auf ihre Verharmlosungsstrategie aufmerksam gemacht wurde ( Schweden wäre da so ein Stichwort LvA). Und es war und ist mir ein Anliegen auf die Gefährlichkeit des Virus hinsichtlich seiner Spätfolgen hinzuweisen. Nichts anderes habe ich seit Beginn getan, kann jeder nachprüfen, da dämmerten Sie noch in schwedischen Gedankenwelten.

        Wenn führende Wissenschaftler sich mit den Spätfolgen mittlerweile eingehend beschäftigen und warnen:

        Wissenschaftler warnen vor einer möglichen Welle von COVID-gebundenen Hirnschäden
        LONDON (Reuters) – Wissenschaftler warnten am Mittwoch vor einer möglichen Welle von Hirnschäden im Zusammenhang mit Coronaviren, da neue Erkenntnisse darauf hindeuten, dass COVID-19 zu schweren neurologischen Komplikationen wie Entzündungen, Psychosen und Delir führen kann.

        Eine Studie von Forschern des University College London (UCL) beschrieb 43 Fälle von Patienten mit COVID-19, die entweder vorübergehende Hirnfunktionsstörungen, Schlaganfälle, Nervenschäden oder andere schwerwiegende Gehirneffekte hatten.

        Ich mache mir Sorgen, dass wir jetzt Millionen von Menschen mit COVID-19 haben. Und wenn wir in einem Jahr 10 Millionen Menschen haben, die sich erholt haben, und diese Menschen kognitive Defizite haben … dann wird dies ihre Arbeitsfähigkeit und ihre Fähigkeit beeinträchtigen, Aktivitäten des täglichen Lebens auszuführen “, so Adrian Owen, Neurowissenschaftler bei Western Universität in Kanada, sagte Reuters in einem Interview.

        In der in der Fachzeitschrift Brain veröffentlichten UCL-Studie wurde bei neun Patienten mit einer Gehirnentzündung eine seltene Erkrankung namens akute disseminierte Enzephalomyelitis (ADEM) diagnostiziert, die häufiger bei Kindern auftritt und durch Virusinfektionen ausgelöst werden kann.
        „Diese Krankheit betrifft eine enorme Anzahl von Menschen“, sagte Owen. „Deshalb ist es so wichtig, diese Informationen jetzt zu sammeln.“

        Es somit zwingend auf die Gefahren einer überstandenen Infektion hinzuweisen, dies haben Sie hier nie gemacht und stellten sich erst dem Thema, als ich unzählige Berichte dazu hier verlinkte.
        Sie sind für mich so unglaubwürdig wie Spahn und das RKI, die anfangs von nicht schlimmer als eine Grippe faselten sowie Maskenschutz fast ins lächerliche zogen.
        ———————————————–
        AvL 18. April 2020 um 19:21 ein Eintrag von Ihnen aus dem Archiv:
        Hört endlich auf zu jammern und stellt euch der Situation wie jeder andere auch !
        Der Bericht der Lehrerin ist rein emotional geprägt und zeugt von wenig Wissen über die tatsächen Risiken für die unterschiedlichen betroffenen Personengruppen.
        ————————
        Sie hatten null Wissen, mit keinem Wort haben sie auf evt. Spätfolgen verwiesen. Dann solch einen Appell zu posaunen, dabei waren die Krankmeldungen in den Gesundheitsberufen am stärksten verbreitet.
        https://www.lz.de/owl/22820674_Krankschreibungen-Gesundheitsberufe-am-staerksten-von-Corona-betroffen.html

        Beraten Sie doch mal ihre Kollegen im Sinne von Berufsethik:

        Sehr vertrauensvolle Gilde…Ärzte stellen falsche Anti-Masken-Atteste aus
        https://www.bild.de/ratgeber/2020/ratgeber/corona-in-deutschland-aerzte-stellen-falsche-anti-masken-atteste-aus-71761134.bild.html?wtmc=twttr.shr

        Was juckt es die Eiche, wenn sich die Wildsau an ihr reibt.
        In diesem Leitgedanken werde ich ihre einseitigen Einlassungen ignorieren. Ich habe zwei Klinikärzte in der erweiterten Verwandtschaft, die haben auch eine Meinung zu ihrem Geschreibsel hier….

        • Die möglichen neurologische Langzeitauswirkungen, über die das RKI zusammenfassend mit heutigem Datum schreibt, dass diese noch nicht abschließend beurteilt werden können, finden immer wieder Eingang in die sich wiederholenden, schleifenartigen Ausführungen ihrer gleichlautenden Kommentare über SARS-COV-2.
          Oben schreiben Sie, dass sie sich große Sorgen machen, dass wir bald 10.000.000 Menschen genesene Patienten mit einem möglichen kognitiven Defizit haben.
          Jede schwere Erkrankung, die zu einer Langzeitbeatmung führt, zieht kognitive Defizite nach sich, begleitet von Schlückstörungen, Darmatonien in Folge der Sedierung, Muskelatrophien etc.
          Sie können das Gesamtbild nicht zuordnen, weil ihnen die klinische Erfahrung fehlt, ebenso wie sie dem von ihnen zitierten Politiker fehlt.
          Dabei sollten sie doch als belesener Experte wissen, dass das SARS-COV-2 in erster Linie durch seine Wechselwirkung mit dem ACE-2-Rezeptor in erster Linie in Interaktion mit den Endothelzellen tritt und so bei schweren Verläufen von SARS-COV-2 die Bildung von Thrombosen mit Lungenembolien in ca.35 % und arteriellen Embolien in 5 % auslöst. Im nativen Niedrigosis-CT (1,7 mSievert) stellen sich die über die Lunge verteilten, milchglasartigen, zum Teil konfluierenden Rundherde sehr früh schon dar. Derartige Veränderungen sind in ihren Auswirkungen wesentlich häufiger und schlimmer, weil diese Schäden beim weiteren Fortschreiten zu irreversiblen LStrukturschäden mit einer restriktiven Einschränkung der Lungenfunktion führen.
          Ihr Sprachgebrauch lässst wenig hoffen, mit ihnen noch in einen normalen Dialog treten zu können. Und da sie bei eigenen Erkrankungen schon eher auf Heilpraktiker vertrauen, Ärzte als Gilde…Ärzte bezeichnen, denke ich mir, das ihr Vertrauen in Bezug auf Ärzte nicht besonders ausgeprägt ist.
          Der Leser mag selbst entscheiden, wer sich ausfallend äußert.
          Inzwischen haben sie sich auf die Ärzte eingeschossen, die sie abwertend als Gilde…Ärzte bezeichnen.
          Mit dem ihnen gebührenden Respekt verabschiede ich mich aus diesem Dialog.
          Mit freundlichen Grüßen Ihr AvL.

          • Nur zur Richtigstellung ihrer immer wieder falschen Einlassungen; nicht alle Ärzte, es gibt Ausnahmen, Gott sei Dank. Wie soll ich denn solche Ärzte nennen? Ärzte stellen falsche Anti-Masken-Atteste aus…

            Ich habe Experten zitiert, nicht meine Meinung geäußert:
            Adrian Owen, Neurowissenschaftler bei Western Universität in Kanada:
            Ich mache mir Sorgen, dass wir jetzt Millionen von Menschen mit COVID-19 haben. Und wenn wir in einem Jahr 10 Millionen Menschen haben, die sich erholt haben, und diese Menschen kognitive Defizite haben … dann wird dies ihre Arbeitsfähigkeit und ihre Fähigkeit beeinträchtigen, Aktivitäten des täglichen Lebens auszuführen “, so Adrian Owen, Neurowissenschaftler bei Western Universität in Kanada, sagte Reuters in einem Interview.

          • @AvL
            Bisher habe ich mich hier mit dem Lesen der Kommentare begnügt, tue dies aber schon seit einiger Zeit.

            Ich wundere mich nur, wie viel Zeit Sie trotz Ihrer verantwortungsvollen und sicher auch erschöpfenden beruflichen Tätigkeit hier in einem für Sie berufsfremden Bereich verbringen – könnten Sie diese Zeit doch bestimmt sehr viel gewinnbringender nutzen und Ihre Kollegen im Bereich Medizin ebenso umfassend aufklären.

            Jüngst heute morgen im Morgenmagazin von ARD/ZDF findet sich ein Bericht, der doch zumindest nachdenklich stimmen sollte – und zwar alle denkenden BürgerInnen (m/w/d, alle Alters- und Berufsgruppen usw.), denn alle KÖNNEN betroffen sein … auch Kinder KANN es treffen. Wie viele Kinder es treffen WIRD?

            AvL, für Ihre „Kinder sind unkaputtbar und übertragen diese Viren nicht“-These gilt, dass wir wohl alle Ihnen wünschen, dass Sie Recht behalten – aber nicht um Ihretwillen …

            https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/videos/corona-aktuell-langzeitfolgen-100.html
            „Covid-19-Erkrankte leiden nach überstandener Erkrankung häufig unter Langzeitfolgen. Typische Beschwerden sind u.a. Husten, Erschöpfung und auch seelische Belastungen. Auch Torsten Steenbeck war infiziert und kämpft mit den Nachwirkungen der Pandemie.“

            Die Kinder haben dann allerdings den Nachteil, dass sie sich länger mit den Spätfolgen herumschlagen werden, so es denn keine Auswirkungen auf die bloße zu erwartende Lebenslänge haben würde, sondern „nur“ auf die Lebensqualität!
            Allerdings hätte das – böse gesagt! – erfreuliche Auswirkungen auf den Pharmabereich: Da kann man diese armen Leute (ja, auch Kinder KANN es treffen) für den Rest des Lebens mit Medikamenten versorgen, die es dann nicht mehr für ein Taschengeld an der nächsten Klümpchenbude (=Kiosk) gibt.
            Das rechnet sich (ja, wieder böse) – das läppert sich auch volkswirtschaftlich gesehen!
            Davon haben dann nämlich auch wieder alle etwas: Die einen haben die Jobs in der Pharmaindustrie, die anderen (Rest der Bevölkerung) kriegt die monetäre Rechnung und zahlt über die Kassenbeiträge, Steuern, und und und.

            Ach ja: Wir wollen natürlich die Betroffenen nicht vergessen, denn die kriegen auch ihre ganz spezielle Rechnung: Jeder Einzelne ist nicht nur eine Nummer in der Statistik, sondern ein Mensch mit einem verhunzten Leben!

            Sehr geehrter AvL,
            spätestens dann werden Sie sich seltener in diesem Forum einbringen können, denn Sie werden sehr viel im Land herumreisen müssen um den Betroffenen in Ihrer unvergleichbaren Art klar zu machen, dass das alles gar nicht so schlimm ist.
            Vorausgesetzt, die Betroffenen mögen Ihnen zuhören, weil die Ärmsten hoffentlich dankbar für Ihre Belehrungen in Endlosschleife sind.

    • Im übrigen eignen sich CT-Aufnahmen als nativ Niedrigdosis-CT des Thorax sehr viel besser, um schnell zur Diagnose SARS-COV-2 zu gelangen, da die spezifischen Veränderungen schon früh bei weitgehend symptomlosen Patienten zu erkennen sind.
      Entsprechende prospektive Untersuchungen wurden von der UK-Aachen im Verbund mit dem Krankenhaus Düren zur Schnelldiagnostik des SARS durchgeführt. Dabei war die Treffsicherheit
      ähnlich hoch wie eine PCR-Testung, die allerdings mindestens 8 Stunden in Anspruch nimmt und eine sehr viel spätere Diagnose ermöglicht. Quelle: Deutsches Ärzteblatt Heft 22-23/2020 Seite 389.
      In diesem von ihnen als Ärztepamphlet bezeichneten Informationsorgan stehen die meisten neuen Arbeiten.

      • Woher kommt nur immer dieses Gerede über bestehende Langzeitfolgen bei einem Virus, dass erst seit ein paar Monaten bekannt ist? Dazu kann man schlicht noch nichts sagen, für die Beurteilung bezüglich Langzeitfolgen muss es erst Langzeit Studien geben, die es logischerweise noch nicht geben KANN. Jetzt schon über feststehende Langzeitfolgen zu reden ist schlicht unseriös

  11. @ der, die oder das AvL

    Du lieber Himmel, die Person hat wirklich zu viel Zeit und weiter nix zu tun.
    Und die wahren Teachers, die versuchen gegenteilige Überzeugungsarbeit in ebensolcher Dauerschleife zu leisten, wohl auch… Lasst ihn doch einfach „in Ruhe“ – … quasseln !!!

    • Etwas anderes an Reaktion war auch nicht zu erwarten, wenn selbst die Statistiken und Fachkommentare des RKI nicht zur Kenntnis genommen werden.
      Das Ganze hat inzwischen eine Art eines sturen Glaubensbekenntnis angenommen.
      Und so wird jede Einzelnachricht in den Zeitungen dazu verwendet, die eigenen Thesen und Ansichten gegenüber größeren Arbeiten zu stützen.

      Das RKI aber passt seine Richtlinien an neue Erkenntnisse und Arbeiten an, befinden deren Mitarbeiter sich doch auch in einem großen Team von Fachleuten, die sich mit der Materie auskennen, sämtliche neue Literatur und die neuen Arbeiten auf diesem Gebiet sichten und einordnen können.
      Und schließlich hat das RKI eine große Übersicht über die Entwicklung der Fallzahlen, neue Ausbruchsherde und die Infektionsketten, sowie die Infektionscluster.
      Vielleicht setzen sie sich einmal mit dem RKI auseinander.
      Da können sie dann noch an Verschwörungstheorien herumfeilen, wo ich hier schon als „Kurier des Zaren “ oder als Auftragsschreiber, für wen eigentlich, diffamiert wurde, weil ich andere Schlüsse.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here