F.A.Z.-Schulprojekt zur amerikanischen Wahl – Students for President

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Der Schulwettbewerb zum politischen Wettbewerb: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ruft gemeinsam mit dem Partner Google Schüler*innen der Sekundarstufen 1 und 2 dazu auf, sich am Beispiel des amerikanischen Wahlkampfes selbstbestimmt und kritisch mit demokratischer Politik auseinanderzusetzen.

Der Wettbewerb „Students for President “ der Partner Google und Frankfurter Allgemeine Zeitung beschäftigt sich mit dem amerikanischen Wahlkampf 2020 und verfolgt das Ziel, im Jahr der amerikanischen Präsidentschaftswahl das politische Bewusstsein von Schülerinnen und Schülern zu schärfen und sie gegen Fake News zu wappnen. Im Rahmen des Wettbewerbs werden die Schüler*innen auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den politischen Systemen und Wahlen in den USA und in der Bundesrepublik stoßen und diese hinterfragen. Ausgestattet mit ihren neuen Einblicken entwerfen die Schüler*innen ihre ideale Version einer präsidialen Amtsantrittsrede für die Vereinigten Staaten. Sie schreiben oder filmen aus der Perspektive des siegreichen Kandidaten eine fiktive, aber realistische Rede.

Jugendliche haben Zugang zu einer grenzenlosen Informationsflut. Diese mediale Flut enthält aber auch jede Menge Fake News, Hassreden und Verunglimpfungen. Besonders in Wahlkämpfen besteht die Gefahr, dass nicht die Vermittlung von Fakten im Mittelpunkt steht, sondern oftmals die Ansprache diffuser, wenig begründeter Gefühle. Gegen diese Vernebelungstaktik gibt der Wettbewerb den Teilnehmenden das Werkzeug für mehr Klarheit an die Hand: gründliche Recherche.

Indem die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sich kritisch mit dem amerikanischen Wahlkampf auseinandersetzen, stärken sie ihr politisches Verständnis. Sie lernen, die Mechanismen eines Wahlkampfes und der politischen Kommunikation zu durchschauen. Ihre Erkenntnisse aus dem amerikanischen Wahlkampf lernen sie auf Deutschland und den anstehenden Bundestagswahlkampf zu übertragen. Mit einem gesteigerten politischen Bewusstsein sollen die Schülerinnen und Schüler dann in das Bundestagswahljahr 2021 starten.

In seiner Rede gibt der amerikanische Präsident traditionell einen Ausblick auf seine Pläne für seine Präsidentschaft. Die Schüler*innen lernen das Format der Antrittsrede kennen, indem sie berühmte Beispiele wie die Rede von John F. Kennedy untersuchen. Es ist ihnen dabei freigestellt, in welchem Format sie selbst ihre Antrittsrede umsetzen. Denkbar ist zum Beispiel ein Text, ein Video oder eine Website.

Für die Teilnahme am Wettbewerb können sich Lehrerkräfte mit ihren Klassen, Kursen oder Projektgruppen bis zum 14. September 2020 anmelden. Alle Teilnehmer des Wettbewerbs erhalten die digitale F.A.Z. inkl. F.A.S. kostenfrei und ein umfangreiches Unterrichtsmaterial, in dem das Thema methodisch-didaktisch aufbereitet ist, und zusätzliche Tipps zur Planung, Organisation und Umsetzung des Wettbewerbs gibt. Zusätzlich wird ein „Election Guide“ mit themenrelevanten Inhalten und Hilfestellungen regelmäßig aktualisiert. Bis zum 18. Dezember 2020 können alle Teams ihre Reden in verschiedenen Darstellungsformen einreichen.

Ihre Mehrwerte im Überblick

  • Praktische Unterstützung, u.a. durch aufbereitetes Unterrichtsmaterial auf Deutsch und Englisch und digitalen Election Guide
  • Geeignet zur Zusammenarbeit vor Ort oder online
  • Umsetzung der Projekts auf Deutsch oder Englisch möglich
  • Kostenfreie Digital-Abonnements der F.A.Z.

Weitere Informationen, sowie die Möglichkeit zur direkten Anmeldung zum Projekt finden Sie hier: fazschule.net

Ansprechpartner:
Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH
FAZSCHULE.NET
Hellerhofstraße 2 – 4
60327 Frankfurt am Main
Tel. +49 69 7 59 10
schulportal@faz.de
www.fazschule.net

Projektbüro
c/o Helliwood media & education
Marchlewskistraße 27, 10243 Berlin
E Mail : studentsforpresident@helliwood.de

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1 KOMMENTAR

  1. Das Wort „demokratisch“ ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen und ohne das Wort „republikanisch“ zu lesen. Google ist ein ausgewiesener Gegner Trumps. Seine Impulsivität, stellenweise Naivität und. Das strikte „American first“ mag man kritisieren (tue ich auch), jedoch ist er der erste amerikanische Präsident seit langem, der keinen Krieg angefangen hat. Ausgewogenheit, unabdingbar für echte Demokratiebildung, ist anders.

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