Altmaier für Unterricht in geschlossenen Gaststätten und Hotels

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BERLIN. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat Schulunterricht in geschlossenen Gaststätten und Hotels vorgeschlagen, um die Abstandsregeln besser einhalten zu können.

Gaststätten zu Schulhäusern? Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ruft die Kommunen auf, ihre räumlichen Möglichkeiten besser zu nutzen. Foto: CDU Kreisverband Saarlouis/Jan Kopetzky (CC BY-SA 3.0 DE) (Ausschnitt)

Er würde sich wünschen, «dass die physischen Möglichkeiten der Kommunen noch besser ausgeschöpft werden», sagte der CDU-Politiker der «Bild am Sonntag». «In Klassenräumen ist es oft schwer, den ausreichenden Abstand einzuhalten», begründete Altmaier seinen Vorstoß. «Ich würde es begrüßen, wenn der Unterricht deshalb auch zum Beispiel in Gemeindezentren, Kulturhäusern oder in den ungenutzten Räumen von Gaststätten und Hotels stattfinden würde.» (dpa)

„Trend bei Corona ist leider noch nicht durchbrochen“ – beschließen Merkel und die Länder am Montag den Wechselunterricht?

 

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40 KOMMENTARE

  1. Vielleicht kommen wir so doch noch zu Unterricht mit Raumluftfiltern und Hygienekonzept. lch hoffe, Herr Altmeier hat sich auch schon Gedanken darüber gemacht, wir das organisatorisch zu regeln ist. Als Hotel- oder Gaststättenbetreiber würde ich vermutlich die Krise kriegen, wenn ich nicht öffnen dürfte, aber Schulklassen unterbringen sollte. Das dürfte dann vielleicht auch Grundlage für Klagen sein.

  2. Bloß nicht!!!
    Das hatten wir schon mal.
    Chaos pur!

    – Die Lehrer mussten ständig durch den ganzen Ort rasen, die Schüler durften aber auf schulfremdem Privatgelände keine Sekunde unbeaufsichtigt bleiben.

    – Folglich war der Hauptaufwand von den Klassenlehrern zu stemmen; Fachunterricht war ohnehin nicht möglich.

    – Busschüler mussten abgeholt und gebracht werden, war ein irrer Organisationsaufwand.

    – Keine Ausstattung, nicht mal eine Kreidetafel möglich. Eigene Unterlagen mussten täglich angeschleppt und wieder mitgenommen werden.

    – Keine Möglichkeit, zur Pause raus zu gehen

    – Erreichbarkeit nur über Privathandy, Notfallnummern, Abholung erkrankter Schüler organisieren,…

    – Plötzlich waren überall „Beschädigungen“ zu finden -> Schuld hatten natürlich die Schüler (und der Lehrer, weil der nicht aufgepasst hat), laufend Anmahnungen wegen „unsachgemäßer Toilettennutzung“ usw.

    – definitiv schwache Umsatzung der Hygienekonzepte

    – Wirtsleute nutzten z.T. jede Gelegenheit, um mal kurz reinzuschauen, reinzuhören, usw., haben das hinterher auch entsprechend kommentiert („das hätte man mal zu unserer Zeit…“) – wir konnten sie aber auch schlecht rausschmeißen (Hausrecht?)

    Alles in Allem die Meinung des Kollegiums: Nein, Danke! Nie wieder!

    • @Caro: Damit haben Sie zu diesem Vorschlag und seiner möglichen Umsetzung alles gesagt, was der gesunde Menschenverstand und die praktische Erfahrung dazu zu sagen hatten.

      Man könnte höchstens noch darauf hinweisen, wie hier ein Bundespolitiker sich mit dem Vorschlag profiliert, dass Städte und Gemeinden ein Problem doch bitte eigenständig lösen sollen, das eindeutig ganz Deutschland betrifft.
      Und sie sollen das offenkundig ohne jede finanzielle Unterstützung des Bundes lösen, oder habe ich da was falsch verstanden? Denn wenn der besagte Herr dafür hätte Geld spendieren wollen, hätte er das doch wohl vollmundig und selbstlobend verkündet, oder nicht?
      Was den Grad der inhaltlichen Durchdringung der Materie bei diesem Lösungsvorschlag eines Politikers angeht, nun – da reicht es wohl aus, Ihren Kommentar zu lesen…

    • Hallo.
      So ähnlich habe ich es mir vorgestellt, ohne diese Erfahrungen selbst gemacht zu haben. Darf ich fragen, wo Sie, Ihre KollegInnen und SchülerInnen dieses Experiment durchführen durften? Solche Ideen können nur von Leuten kommen, die sich um die logistische, finanzielle usw. Umsetzung nicht weiter kümmern müssen. Apropos „finanziell“: wurden die Gastwirte für ihre Nettigkeit bezahlt?

  3. Super, tolle Idee!!!

    Mein zukünftiger Arbeitsalltag als Fachlehrer:
    Stunde 1/2: Mathematik in Klasse 5 in der GMS
    Stunde 3/4: Mathematik in Klasse 1 in der Grundschule
    Stunde 5: Musik in Klasse 8 in der Gaststätte Lamm
    Stunde 7/8: Ethik in Klasse 8 in der Krone
    Stunde 9: Mathematik in Klasse 9 im Ochsen

    Da bin ich mal gespannt, wie ich meiner Aufsichtspflicht nachkommen soll…
    Wahrscheinlich wird verlangt, an zwei Orten gleichzeitig zu sein! Wir sind ja Lehrer und können alles!

    • Das mit der Aufsichtspflicht wurde bei uns im Wesentlichen so „gelöst“, dass der Stundenplan umstrukturiert wurde, die Klassenlehrer die meiste Zeit am Stück in der Klasse waren und nur noch wenig Fachunterricht überhaupt stattfand. Dafür mussten die Fachlehrer allerdings die jeweiligen ausgelagerten Orte anfahren, was ihnen auch nicht wirklich gepasst hat. Die Klassenlehrer mussten bis zur „Ablösung“ bleiben. Wer daheim eigene Kinder zu betreuen oder nur ein begrenztes KiTa-Abholungs-Zeitfenster hatte, saß auf glühenden Kohlen. Je nach Verkehrslage und „Entspanntheitslevel“ des Fachlehrers konnten das schon mal 15 – 20 Minuten werden. Wirklich gut getan hat das der Stimmung und dem Zusammenhalt im Kollegium nicht.

    • Hab ich mich auch schon gefragt…!!!
      Je nach Förderschwerpunkt ein absolut erlenispädagogisches Event. Und es reicht auch schon die Pubertät aus. Der Zapfhahn muss dazu noch nicht mal angeschlossen sein.
      Ob Nobelrestaurant oder Dorfkneipe….das ist auf jeden Fall eine erheiternde Idee von Herrn Altmaier zum Sonntag…
      Statt einfach mal konsequent alles für 2 oder 3 Wochen dicht zu machen und sich einzugestehen, dass es nix wird mit den offenen Schulen, fahren wir von Restaurant zu Kneipe und wieder zum Restaurant….wenn es nicht so ernst wäre, wäre es ein echt gelungener Witz!

    • @Georg: Das ist eigentlich nicht relevant. Der Grad des wahnhaften Deliriums, den sie durch noch so intensive Nutzung des Zapfhahnes höchstens erreichen könnten, wird in jedem Fall um ein Vielfaches übertroffen und völlig in den Schatten gestellt durch das torkelnde Delirium, das die absurd übersteigerte Arbeitsbelastung in Ihnen auslösen wird.
      Alkoholzufuhr ist dafür nicht erforderlich und auch eher kontraproduktiv, da Sie gegebenenfalls aufgrund des Alkoholspiegels entspannt umkippen könnten, ehe Sie den Grad der maximal möglichen Erschöpfung durch Überarbeitung erreicht haben.
      Zur Ruhigstellung der Schüler ist der Zapfhahn allerdings unter Umständen geeignet.

      • @Kritischer Dad

        Köstlich!!!
        Man kann es nur noch mit Humor nehmen …

        Und wenn die Stimmung stimmt (Boah, „Stimmung stimmt“ … voll der Wortwitz … und „voll“ ist ja auch schon wieder … Kiiiinnndeeeer, Konzentration bitte.), dann unterrichten wir auch gerne noch fächerübergreifend, hier z.B. Musik:

        https://www.youtube.com/watch?v=kMAHqLIdTqg

        Wer noch Anregungen sucht für das Leistungskursniveau, wird in den Kommtentaren unter dem Videofenster fündig … (Geschichtsunterricht z.B).

  4. Soll das Satire sein? Wurde sein Account gehackt? Die Idee wurde letzte Woche als Witz im Kollegenkreis geteilt.
    Jeden Tag etwas Neues aus Absurdistan 🙂
    Aber warum nicht? Lieber Unterricht in Gaststätten, Kneipen und Bars als endlich zuzugeben, dass der Lockdown light ohne Schulschließungen ein Schuss in den Ofen war.
    Die Idee, Unterricht in den Kultusministerien (meist schöne Gebäude mit Luftfiltern und ausreichend Platz) finde ich allerdings noch viel besser!
    Die Kultusbürokratie könnte in der Zwischenzeit an die Schulen ziehen und das Lüften erproben.

  5. Schön, dass man in der Politik so sinnbringende und praktische Ideen für die Schulen übrig hat… Das zeigt uns vor allem 2 Dinge: 1. Man hat dort keine Ahnung, wie Schule und Unterricht inhaltlich und organisatorisch funktioniert und 2. man zeigt auch keinerlei Anstrengung, sich hier Ahnung zu verschaffen. Daraus ist m.E. jetzt schon ersichtlich, wie die weiteren Verhandlungen bzgl. SCHULE verlaufen…

  6. Naja, zumindest hat Herr Altmaier dann doch mal – ressourcenfern – zum Amüsement beigetragen. Einfach lieblich!
    Hotels hätten allerdings den Vorteil, dass sie gleichzeitig der Quarantäneunterbringung der Schüler und des Lehrpersonals dienen könnten. Gekocht und geputzt wird vom Lehrkörper, insofern kulinarische und raumpflegerische Skills zum persönlichen Profil gehören. Dann wären Eltern und Gesundheitsämter entlastet. Dreiunddrölfzig Fliegen mit einer Klappe!

    • @Christiane Cronester: „Hotels hätten allerdings den Vorteil, dass sie gleichzeitig der Quarantäneunterbringung der Schüler und des Lehrpersonals dienen könnten. Gekocht und geputzt wird vom Lehrkörper“ – Nein, nein, das muss man anders organisieren, um die Schüler zu aktivieren: Wir deklarieren diesen Zeitraum als praxisorientierte Projekttage, lassen die Schülerinnen und Schüler vom derzeit nahezu beschäftigungslosen Hotelpersonal im Eilverfahren zu Quasi-Hotelfachangestellten ausbilden, soweit das eben im Rahmen eines kurzen, nur wenige Monate andauernden Praxismoduls möglich ist – sagen wir bis Ende Februar? – und stellen uns großzügig als Versuchskaninchen zur Verfügung, um für unsere Schülerinnen und Schüler die Hotelgäste spielen.
      Statt Klassenarbeiten zu korrigieren, benoten wir am Ende die rauschende Party (wahlweise das festliche Abendessen), welche(s) die Schülerinnen und Schüler zu unseren Ehren veranstalten.

  7. Wer denkt da noch an unsere Kinder? Sie wissen dann gar nicht wo sie hingehören, wo sind die klaren Strukturen, die Kinder fürs lernen brauchen?

    • @M.

      Da seit Monaten „auf Sicht fahren“ der KMs zur Routine geworden ist, sind klare Strukturen der üblen Mischung aus kognitivem Nebel und – vermutlich schon als Langzeitleiden vorhandener – geistiger Umnachtung zum Opfer gefallen.
      Warum sollte das ein Exklusivrecht der KMs sein?

  8. Gerald Hüther hat in seinem hervorragenden Buch „Education for Future“ von der Notwendigkeit sogenannter Lernorte gesprochen und praktische Beispiele beschrieben, wie sie in Berlin schon zu finden sind!
    DAS könnte die Schule der Zukunft werden!

    Vielleicht zielt Herr Altmaier intuitiv in diese Richtung mit seinen wunderbar praktikablen und schnell umsetzbaren Ideen 😉
    Es ist so traurig, dass niemand in der Politik zugibt, dass unsere Schulen für absehbare Zeit geschlossen werden müssen, damit wir wenigstens erst einmal das Notwendigste retten. Danach muss jedoch dringend eine längst überfällige Schulreform angesteuert werden.

  9. Im Frühjahr hat das bei uns, mittlere Werkrealschule mit Grundschule ganz gut geklappt. In einer Kleinstadt mit 8000 Einwohnern ist es natürlich leichter zu realisieren. Wir nutzten zwar nicht die örtliche Gastronomie, wobei dort auch genug Konferenzräume vorhanden sind, ich muss zugeben, daran haben wir nicht gedacht. Wir nutzten die Schulungsräume und Probelokale der örtlichen Vereine, Feuerwehr, DRK, Musikvereine und Sitzungssaal des Gemeinderats. Dies Räume sind durchweg mit Beamer und auch ActiveBoards zum Teil Displays und Lüftungsanlagen ausgestattet. Die Klassen wurden geteilt und der Unterricht wurde über Dokumentenkameras an die andere Gruppe übertragen. Die technische Infrastruktur war überall vorhanden und würde von den Vereinsmitgliedern auf die neue Nutzung eingerichtet. KEIN Elternteil rebellierte wegen Datenschutz oder fehlender Unterschrift, alle waren voll des Lobes und unterstützten das System. Beschädigungen gab es nicht eine, sonst wäre der jeweilige Vereinsvorstand oder Kommandant eingeschritten, die haben wohl mehr Autorität als die Lehrer. Das größere Problem war dabei, dass manch eine Lehrkraft auf eine persönliche Toilette bestand. Natürlich geht das nicht in allen Orten komplett, kann aber zu einer Entlastung beitragen.

  10. Also ich finde es am besten wenn die 2 mal wöchentlich Schule gehen oder zuhause bleiben es wird schlimmer und schlimmer das geht nicht mehr so weiter klar wollen wir das unsere Kindern lernen und jeden Tag Schule gehen aber es were sinnvoller darüber machen wir uns sehr viel gedanken

  11. „Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) äußerte sich am Sonntagmorgen zum Altmaier-Vorschlag zurückhaltend. Ein Sprecher sagte: „Wir beobachten das Infektionsgeschehen sehr genau und bereiten uns auf verschiedene Eventualtäten vor.“

  12. Äh… Können wir seit neuestem Lehrer aus dem Hut zaubern??? Wir haben doch jetzt schin nicht genug Lehrkräfte um die Unterrichtsversorgung zu gewährleisten… Wie sollte das bitte gehen, wenn die Klassen doppelt so viele Lehrkräfte benötigen…

    Aber hey.. Lassen wir die schulen mit vollen klassen auf, bis nur noch ein komplett lockdown überhaupt als Option übrig bleibt… Warum sollte in diesem Land auch einfach mal vorausschauend gegandelt werden?

    • @Tria Mama

      Ja, scheinbar ist das der Plan.

      Wenn alles zugemacht werden muss, dann wären die KMs „fein raus“:
      – „WIR haben ja den kompletten harten Lockdown nicht zu verantworten.“
      – „WIR haben unser Wort gehalten, denn die Schulen und Kitas waren offen bis zum bitteren Ende …. Verzeihung: … bis zum Schluss.“

  13. Eh, geht’s noch ihr Politiker?
    Man setzt sich einfach in irgend einen Raum?
    Das Ganze ohne Tafel, mit kreativer Technik-Ausstattung (wenn überhaupt)?

    Das Ganze ist für mich dümmlicher, undurchdachter politischer Aktionismus!
    Muß nicht sein!

  14. Wo leben wir in Deutschland?

    Führen uns die Politiker jetzt zum Kasperle Theater.

    Dann beschule ich meine Tochter doch lieber zu Hause, dann lernt sie wenigstens noch was vernünftiges.

  15. Ja, ganz bestimmt. Wir dürfen im Moment keinen Spaziergang oder Wandertag im Wald machen, aber können in der Kneipe um die Ecke sitzen.
    Welcher Gastwirt / Eigentümer macht denn sowas mit? Der Nachbar, der dienen Gartenzaun angrenzend zum Schulgelände hat, möchte schon nicht, dass Kinder sich da mal anlehnen.
    Und ganz ehrlich: Was genau soll der Spaß denn bringen?

    Außerdem: Ich habe einen festgelegten Dienstort. Da gibt es schon genügend Abweichungen und Fahrtzeiten durch Abordnungen (die ja im Moment auch voll sinnvoll sind). Ich werde da den Teufel tun und noch mehr durch die Gegend eiern.

  16. Wegen mir könnte man das Lernen komplett nach Hause verlagern. Nur für Prüfungen kommen die Klassen in die Schule. Das ließe sich auch für Lehrer halbwegs vernünftig und ohne massive Arbeitsüberlastung einrichten. Natürlich setzt das eine gehörige Portion Selbstdisziplin bei den Schülern voraus. Aber wenn die Politiker mal einen Hintern in der Hose hätten, würden sie das als eine deutliche Ansage formulieren und bewusst im kommenden Schuljahr extreme Wiederholerquoten und Schulformwechsel (nach unten) in Kauf nehmen. Das kostet aber zu viele Wählerstimmen …

  17. Wer so etwas vorschlägt, hat keine Ahnung, was in Schule heute gemacht wird und wie Schule funktioniert. Ähnlich dämlich wie der Vorschlag in Schichten zu unterrichten. Und die Vorbereitung machen die Lehrer dann nachts?

  18. Es hätte den Vorteil, dass die Schulspeisung endlich mal schmecken würde. Ich würde gern im italienischen Restaurant um die Ecke unterrichten.

    • Super, dann sagen Sie es doch ihrem Koch bzw. Caterer, dass sein Essen nicht schmeckt. Oder kochen Sie doch gleich selbst, dann kommt für die paar Kröten die Sie für das Essen bezahlen sicher ein Top Menü auf den Tisch. Manchmal Frage ich mich echt was manche Leute sich dabei denken wenn sie so etwas schreiben. Erst Mal besser machen und nicht über andere Menschen herziehen. Vielleicht geht ja nicht mehr, bei dem Budget, dass die Schulen für das Essen bereitstellen. Es wäre auch eine Möglichkeit dieses Budget vom Gehalt der Lehrer aufzubessern.

  19. Wenn es nicht so ernst wäre, könnt man sich über manche Vorschläge aus der Politik kaputtlachen!
    Vielen Dank auch für die vielen kreativen Beiträge hier, endlich mal am Stück geschmunzelt !!
    Es gibt für für uns zur Zeit so wenig zum Lachen!
    Danke dafür!

  20. Wäre mal später schön zu wissen, ob Herr Pilsmaier noch gern gesehen ist im Restaurant, dort wo der Wirt erst schließen muss, um kurz drauf lauter nichts verzehrende und entsprechend nicht zahlende junge Gäste zu begrüßen.

    • @Waldvogel

      Aber der Wirt wird die kleinen „Racker“ schnell liebgewinnen …
      Denn jeden morgen tönt ihm entgegen „Ey Digga rock the house yoh!“

      Und Herr Pilsmaier 😉 (Der war gut, lieber Waldvogel!) kommt nach „dieser Coronazeit“ mit seinen Arbeitskollegen und renoviert, was von dem Restaurant übrig geblieben ist…
      🙂

      Irgendwie erinnert es mich an die Story mit dem „Rat Pack“ (= Frank Sinatra, Sammy Davis Jr., Dean Martin, Joey Bishop, Peter Lawford und Shirley MacLaine).
      Die haben einige Jahre lange ein Stammlokal gehabt und es ging immer hoch her, gelegentlich endete das auch in „Saalschlachten“ mit anderen Gästen, danach musste der Laden für Wochen schließen zwecks Renovierung.
      Auf die Frage, ob ihn das nicht stören würde, antwortete der Besitzer des Lokals sinngemäß: „Nein wieso? Ich bekomme den Verdienstausfall vom Rat Pack großzügig ausgeglichen und nach jeder Renovierung ist der Laden schöner als vorher!“

      Also, eigentlich ist doch allen geholfen.
      Auch das Handwerk hat dann wieder Aufträge, falls Altmaier und seine Freunde verhindert sein sollten.

      • Ich weiss ja nicht, was solche sinnbefreite Kommentare sollen. Weshalb sollte die Einrichtung eines Lokals durch die Schüler zerlegt werden? Es wird hier doch ständig auf der Aufsichtspflicht eingefügten, dass ja kein Schüler aus dem Fenster springt. Dann ist von der jeweiligen Aufsicht nichts zu halten oder es liegt an mangelnden Respekt. Ich arbeite seit Jahren beruflich und privat mit Jugendlichen. Gut, es wird Quatsch gemacht, dann passiert auch Mal was. Aber dass mutwillig die Einrichtung beschädigt wird, ist mir noch NIE passiert. Da ist dann wohl an der Eignung der Lehrer zu zweifeln. Meine Erfahrung ist, dass sich Lehrer die fachlich auch nicht geeignet sind auch nie den notwendigen Respekt erhalten. Das ist auch ein Problem der Nachwuchsgewinnung. Die jungen Anwärter sehen doch, dass die Ungeeigneten ihr Unwesen ungestraft weitertreiben können und den Jungen und Motivierten das Leben schwer machen. Sortiert einfach Mal das Kollegium aus und sanktioniert die Unwilligen. Es gibt genug geeignete freie Arbeitsplätze für diese Leute.

  21. Aus der Sicht eines Schülers:Das wird niemals klappen!An meiner Schule wird es schon zum Problem, herauszufinden in welchem Raum man hat.Wenn wir jetzt auch noch in Gaststätten Unterricht haben , kann ich ihnen versichern,dass höchstens 3 Schüler dort sind.Der Rest befindet sich entweder zu Hause, weil sie denken wir haben Ausfall,oder in der Mensa um zu warten, dass ein Lehrer sie abholt. Der Lehrer selbst wirs in irgendeinem Klassenraum sitzen, weil ihm niemand bescheid gesagt hat,wenn er überhaupt da ist.Hat Herr Altmaier überhaupt irgendeine Ahnung, wie es in unseren Schulen zugeht?Ohne Corona war das schon ein Chaos! Den Unterricht in Gaststätte zu verlegen wird es nur noch schlimmer werden.Dann ist von Unterricht nur noch zu träumen.

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