Stadt folgt RKI-Empfehlungen für Schulen und kündigt halbierte Klassen an – Gebauer lässt prüfen, ob sie dagegen vorgehen kann

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DÜSSELDORF. In Nordrhein-Westfalen hat eine erste Kommune, die Stadt Solingen, angekündigt, den Unterricht in den weiterführenden Schulen im Schichtbetrieb laufen zu lassen. Damit soll die Abstandsregel in den Klassenräumen wieder gelten. Solingen folgt mit der Maßnahme den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Der Landesregierung aber passt das nicht. Das Schulministerium macht offenbar Druck – und kündigt an, Schritte gegen die Stadt zu prüfen.

Hat einen "Masterplan Grundschule´" angekündigt - und der sorgt für Ärger. Foto: Martin Kraft (photo.martinkraft.com) CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Macht Druck: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer. Foto: Martin Kraft (photo.martinkraft.com) CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

In Solingen, zwischen Düsseldorf und Köln gelegen, ist der Inzidenzwert vor dem Wochenende auf 283 gestiegen, einer der höchsten Werte in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt hatte bereits in der vergangenen Woche beschlossen, auf die rasant steigenden Corona-Neuinfektionen zu reagieren. Auch in den weiterführenden Schulen: Ab Mittwoch sollen dort die Klassenstärken halbiert und die Hälfte der Schüler im Wechsel jeweils digital unterrichtet werden. Eine entsprechende Verfügung für weiterführende Schulen soll bis Ende November gelten, sagte Schuldezernentin Dagmar Becker am Freitag in einer Video-Pressekonferenz. Eine Maskenpflicht im Unterricht der weiterführenden Schulen gilt in Nordrhein-Westfalen ohnehin.

Robert-Koch-Institut empfiehlt für Risikogebiete, die Abstandsregel im Unterricht wieder einzuführen

Damit entspricht die Stadt den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI), zum Teil jedenfalls. Das RKI empfiehlt ab einem Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen innerhalb einer Woche auf 100.000 Einwohner für alle Schulen des betroffenen Gebiets eine generelle Maskenpflicht im Unterricht (also auch in Grundschulen) sowie eine Verkleinerung der Lerngruppen, damit die Abstandsregel in den Klassenräumen eingehalten werden kann (News4teachers berichtet ausführlich über die Empfehlungen des RKI für den Schulbetrieb – hier geht es hin).

Ziel der Maßnahme sei es, die insgesamt rund 20.000 Schüler in Solingen vor Schulschließungen zu bewahren, erklärte Becker. Höchstens 50 Prozent einer Klasse dürften zum Präsenzunterricht erscheinen, für die anderen laufe es dann als Distanzunterricht. Das «Solinger Modell» lasse dabei die Schulen organisatorisch entscheiden, ob sie etwa im Wochenblock oder tageweisen Wechsel verfahren wollten. Diese «außergewöhnliche» Maßnahme zur Eindämmung der Neuinfektionen gelte nicht für Grundschulen und Förderschulen, erläuterte die Grünen-Politikerin. Ausgenommen seien zudem die Abschlussklassen der Sekundarstufen I und II.

Trotzdem geht der Schritt NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) offenbar zu weit. Das Schulministerium teilte gegenüber der „Rheinischen Post“ mit, man prüfe, „ob und inwieweit das Vorgehen der Stadt Solingen den rechtlichen Vorgaben entspricht und aufgrund des Infektionsgeschehens an den Schulen angemessen ist“.

Solinger OB: Diffuses Infektionsgeschehen – ein paar Jungs spielen zusammen Fußball, alle danach infiziert

Wie diffus das Infektionsgeschehen in Solingen ist, hatte Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) bereits am 19. Oktober, also noch in den Herbstferien festgestellt – und den mittlerweile erfolgten Schulstart infrage gestellt. «Richtig passiert ist – ja fast leider – nichts», sagt er.

In Solingen seien es «viele kleine Zusammenkünfte» gewesen – etwa ein paar Jungs, die zusammen in einer Halle Fußball gespielt hätten. «Die sind jetzt alle infiziert», so berichtete Kurzbach. Der OB sagte, die Stadt müsse nun den Überblick über die Infektionen behalten. Bislang seien im Gesundheitsamt mehr als 50 Mitarbeiter gewesen, am Montag sollten 30 weitere dazukommen. Mit Blick auf die Zeit nach den Ferien erwarte er sich auch eine Antwort der Landesregierung, wie es weitergehe. Auf die Frage, ob Schule überhaupt stattfinden könne, sagte der OB: «Ich glaube, die Frage stellen sich gerade ziemlich viele. Nicht nur Oberbürgermeister.»

Mutter schildert Laschet ihre Angst, dass ihre Kinder das Coronavirus von der Schule mit nach Hause bringen

Wie wenig die Landesregierung von einer Verkleinerung der Lerngruppen hält, machte Ministerpräsident Armin Laschet am Morgen im Radio deutlich. Er verteidigte die Entscheidung, die Schulen trotz gestiegener Corona-Infektionszahlen offenzulassen. Es gebe Regeln, wer wo sitze und es gebe die Maskenpflicht – «wir wollen alles tun, um den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten», sagte der CDU-Politiker bei WDR 2. In der Sendung hatte eine Radiohörerin und Mutter Bedenken gegenüber dieser Entscheidung geäußert – sie habe Sorge, dass ihre Kinder das Coronavirus mit nach Hause brächten und dadurch auch die ältere Generation in Gefahr brächten.

Die Mutter plädierte für die Teilung von Klassen, um die Abstände unter den Schülern zu erhöhen – wie die Stadt Solingen es vorsieht. Nach Darstellung von Laschet gibt es dafür aber nicht genügend Personal und Räume. Er sei dagegen, im Wechsel einen Teil der Schüler nach Hause zu schicken und den anderen Teil in den Schulklassen zu belassen. Nicht alle Eltern könnten ihre Kinder daheim tagsüber angemessen unterstützen bei den Schularbeiten. Keinem Kind dürfe die Chance auf Bildung verwehrt werden, so Laschet. News4teachers / mit Material der dpa

KMK nimmt Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für Schulen zur Kenntnis – beachtet sie aber nicht

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102 KOMMENTARE

  1. „Es gebe Regeln, wer wo sitze“ (Laschet)

    Regeln, wer wo sitzt?
    Ja klar.
    28 Stühle für Schüler und alle besetzt.
    Voll der Infektionsschutz.

    Oder sollte Lehrer den ein oder anderen auf die kaputte Fensterbank setzten lassen?
    Wäre auch eine Regel – eine neue.
    Voll der Infektionsschutz.

    • Ja, es gibt eine feste Sitzordnung, die dokumentiert werden muss, um nachvollziehen zu können, wer in welcher Stunde in welchem afch neben wem gesessen hat. Und das schon seit der regelbetrieb nach den sommerferien wieder begonnen hat. Ist Bestandteil des Hygienekonzeptes für Schulen.

      • @dickebank

        Ach so, das ist gemeint.
        Das hilft der Mutter, die über Ansteckungsängste berichtet hat, aber genau NULL.
        Danke dennoch.
        Konnte nicht so verschwurbelt denken.

      • @dickebank – Super Hinweis – Die Aerosole bleiben auch auf ihrem Platz sitzen, so dass sie von keinem Schüler eingeatmet werden können. Wirklich sehr gutes Hygiene Konzept.

      • In S-H offenbar nicht.
        Die Fünftklässler werden seit Schuljahresbeginn regelmäßig durchgemischt, damit sich alle kennen lernen und keine kleinen Gruppen entstehen, sondern eine gute Klassengemeinschaft.
        Finde ich super und pädagogisch durchdacht, sollten mehr Schulen machen.
        ABER DOCH NICHT JETZT!

  2. Verlogene Bande. Hoffentlich bekommt dieses menschenverachtende Etwas von Ministerpräsident nicht auch noch die Verantwortung für ganz Deutschland.

    Wenn man niemandem die Bildung verwehren will und alles für geregelten Unterricht tun will? Wo bleiben dann die Plexiglaswände? Wo die Liftfilter?
    Wieso müssen Schüler dann in die Klassenzimmer? Recht ist doch nicht gleich Pflicht.

    Der hat kan leicht reden. Die Feiglinge in den Regierungen halten immer schön Abstand, treffen sich nicht mal in großen Hallen und haben bei sich schön Luftfilter einbauen lassen.

    Wenn es die ersten Toten wegen dieser menschenverachtenden Politik gibt, rollen hoffentlich Köpfe. Dann ist die politische Karriere beendet.

    • Wieso verlogen? Es gibt einen weiten gesellschaftlichen Konsens, dei Schulen offen zu lassen, damit kein Kind zurück gelassen wird. „No child left behind“ ist übrigens die Aussage von B. Sommer (CDU), der Vorgängerin von S. Löhrmann (Grüne) gewesen, die wiederum von Y. G. FDP) abgelöst worden ist. Also unter drei Ministerinnen unterschiedlicher Couleur an der Spitze des MSB ist dieses Motto parteiübergreifender Konsens.

      Plexiglaswände, Luftfilter etc. sind Sachaufwand, folglich sind die Kommunen dafür zuständig. Da sie das nicht umsetzen können, ist der Weg der Stadt Solingen, die Empfehlungen des RKI umszusetzen, nur konsequent. Ebenso ist es eine Anerkennung der Realitäten, dass dem Land für den Regelbetrieb der Schulen nicht mehr Personal und Räume zur Verfügung stehen. Dass die Schulen offen gehalten werden müssen, liegt schlussendlich in der attsache begründet, dass es für das „lernen auf Distanz“ weder die erforderlichen personellen und technischen Ressourcen noch die erforderlichen didaktischen und methodischen Unterrichtskonzepte einschließlich entsprechender Programme und Materialiengibt. Auf gut Deutsch: Es fehlt schlicht und ergreifend an allem.

      Ebenso wie die Alu-Hut-Fraktion derzeit das Virus leugnet, hat sie in der Vergangenheit vor der Strahlenbelastung von WLAN-Verbindungen in geschlossenen Gebäuden gewarnt.

      Bevor aus eigennützigen Interessen die Spitze der Exekutive versucht wird ins schlechte licht zu rücken – das kann sie schon ganz alleine , hätten viele die Verpflichtung, sich selbst an die eigene Nase zu packen. Die regierung hätte einmal versuchen sollen, die Kontaktbeschränkungen im Sommer und im Frühherbst aufrecht erhalten zu wollen. Selbst als die BK‘ Ende September vor der exponemtiellen Entwicklung warnte, war der Aufschrei groß. – Und nun ist bei einer 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Weihnachten zwei Monate vorverlegt, entgegen aller Unkenrufe.

      • Es braucht viel weniger Worte, dafür aber standfeste Eigeninitiative. Wenn die allerdings auch fehlt….
        Was derzeit fehlt, aber ganz ohne Y.G. angegegangen werden muss – UND erreichbar ist, bezieht sich auf 7 Tage, in denen Schule+Elternschaft im Infektionsfall g e m e i n s a m die BEOBACHTUNGS-Quarantäne durchführen – nach konkreter Vorabsprache mit dem örtl. Gesundheitsamt und von diesem als Quarantäneanordnung in Kraft gesetzt : Schule in Unterrichts- plus Betreuungszeit – die Eltern danach bis zum nächsten Morgen.
        Und dafür braucht es je betroffene, dreifach geteilte Klasse je 1 Lehramtsstudi als Lernbegleiter*in. DAS ist die harte Nuss, die es zu knacken gilt – Platzprobleme gibt es nicht ernstahft, wenn die OSt oder die Jahrgänge 7-9 in dieser BEOBACHTUNGSWOCHE im DigiFU sind.
        Und wer diesen Ansatz weiterdenkt, kommt bald auf interessante Ideen, wie ein erweitertes Q – Management aussehen könnte, das von der Schulaufsicht nur noch knirschend zK genommen werden kann.

    • Schon wieder der. Sowas will Kanzler werden? Kann ja nicht sein. Erst die viel zu frühen Lockerungen und jetzt haut er auf die Schulen. Den kann man wirklich nicht gebrauchen.

    • Nein, wegen eines direkten Kontaktes mit einem infizierten Schüler sitze ich daheim und weiß noch nicht, wie es weitergeht. Kein Schutz – keine Infos – läuft!

  3. Ich habe Laschet heute Morgen im WDR gehört, und er hat in seinen Antworten in Sachen Schule ein ganz schwaches Bild abgegeben. Sinngemäß: Wir haben das Mittwoch so beschlossen, und jetzt ist es nunmal so.
    „Mein“ Ministerpräsident Weil gibt sich heute Abend im NDR ebenfalls die Ehre und beantwortet Hörerfragen – ich denke mal, da werden ähnlich wattige Worte zu hören sein.

  4. Ja, der hat leicht reden! Die Säle sind mit Luftfiltern ausgestattet und größtenteils „sicher“. Er muss nicht mit 30 Kindern in einer Klasse sitzen. Was spricht denn dagegen auch Luftfilter in Klassen zu installieren? 1 Mrd?
    Lufthansa & Co. bekommen viel mehr zur Unterstützung.

  5. Hier ein Vorschlag, wie die Pandemie sofort beendet werden könnte:

    Kommen Sie alle in die Schulen. Schulen sind sichere Orte, da kann Ihnen nichts passieren.

    – irony off –

    • Ohne Spaß: Lasst uns Eltern alle in die Schulen gehen! Irgendwie müssen wir doch zeigen, dass wir nicht bereit sind, diese verlogene Schei.. weiter hinzunehmen und Menschleben zu opfern, nur weil unsere Vertreter im Sinne der Wirtschaft so entschieden haben.

  6. Ich kann das mit den Schulen auch nicht nachvollziehen, dass man sie auf Biegen und Brechen so weiterlaufen lässt. Ich kann mich da den Kommentaren vorher nur anschliessen. Die Politiker sitzen hinter Plexiglasscheiben und wer weiss wie weit auseinander und die Schüler eng an eng.Sind es unsere Kinder und Jugendlichen und deren Familien nicht wert, mehr Schutz in die Schulen zu bringen? Ich als Mutter einer 17 jährigen Tochter,die kurz vor den Abi steht, ist es auch sehr wichtig, dass es ihr ermöglicht wird, weiterhin zur Schule zu gehen,aber dann vielleicht wirklich in einem Wechsel aus Präsenzunterricht und zu Hause lernen.Ich persönlich habe grosse Angst, dass sie sich in der Schule mit Corona ansteckt, da sowohl ich als auch auch mein Mann zur Risikogruppe gehören und wir uns sonst an die Regeln halten und auch unsere Tochter zur Zeit ihre Kontakte total runtergefahren hat . Es muss an den Schulen mehr passieren, als nur Maskenpflicht und Lüften!!!!

  7. Ich kann es nicht mehr hören… Schulen bleiben offen. Was hat unsere Regierung im letzten halben Jahr getan um unsere Kinder und Lehrer und dessen Familien zu schützen… Nix!!! Es kann einfach nicht sein das Kinder 6 bis 7 Stunden mit Maske in der Schule sitzen, bei offenen Fenstern!!! Aber 30 Kinder in einem Klassenzimmer und zwei Kinder an einer Bank!!! Ach ja und das tägliche Desinfektionsmittel ist bitte von zu Hause mit zu bringen…. Auch wir haben Großeltern, die täglich Hilfe brauchen und wir jeden Tag Angst haben müssen, das eventuell eins unserer Kinder mit Corona Heim kommt. Im privaten werden Kontakte unterbunden, aber Schule, mit 30 Kindern soll funktionieren. Das passt doch nicht zusammen!!!! Plexiglas und Luftfilder, geteilte Klassen… Wann kommt das endlich???? Oder Schulpflicht in dieser schweren Zeit aufheben, damit jede Familie für sich entscheiden kann ob Schule oder Homeschooling…. Zum Schutz der Großeltern, Eltern, Geschwister, Lehrer und deren Familie. Unsere Kinder und Lehrer sind doch keine Versuchskaninchen!!!!

    • Ich schließe mich einigen dieser Kommentare an. Der Teillockdown ist in keinster Weise nachvollziehbar. Ich bin Mutter von zwei “ schulpflichtigen“ Kindern. Es beginnt mit dem Schulweg in überfüllten Bussen und Bahnen. In Klassenräumen sitzen weitaus mehr als 2 Hausstände.
      Ich fühle mich der Willkür der Regierung machtlos ausgesetzt und einem wird jegliches Entscheidungsrecht zum “ Wohle der Kinder “ und allen anderen Beteiligten genommen. Ich befürworte die Entscheidung der Solinger Schulen und ein anstreben unserer lieben Frau G. dagegen vorzugehen, erscheint mir schon als eine Frechheit. Homeschooling ist eine Mehrbelastung, aber machbar!!!! Wir Eltern sollten selbst entscheiden dürfen, inwieweit wir in der Lage sind unsere Kinder zu schützen und den Alltag zu managen. Denn sitzt man erst in Quarantäne, kräht kein Hahn mehr danach wie das zu bewerkstelligen ist und wie es für die Familien und dessen Angehörige weitergeht.

  8. Sehr geehrte Frau Gebauer.
    Ich möchte Ihnen hier die Vorteile des sog.Hybridsystems vorstellen.
    Süß ab der Mittelstufe können, solange sie ein Smartphone haben, ohne Betreuung durch die Eltern zu Hause arbeiten. Die Lehrer/innen senden vorbereitende Aufgaben, die die SUS ganz traditionell mit Papier und Stift bearbeiten können.
    An den Präsenztagen kann dann sehr gut in geteilten Klassen intensiv weitergearbeitet werden. Jede Schule hat in den vergangenen Monaten funktionierende Konzepte auf die Beine gestellt.
    NRW ist komplett dunkelrot und Sie verbieten einer Stadt, wo die Fallzahlen förmlich durch die Decke Gehen, ihre Bevölkerung zu schützen?
    Man sollte erwarten, dass ein Dienstherr der Aufgabe nachgeht, also Sie, alle Lehrer/innen, Schüler/innen und deren Angehörigen zu schützen! Leider geschieht das Gegenteil! Die letzte Schulmail stammt von 8.10.20 und darin geht es noch nicht einmal um Gesundheits- und Infektionsschutz.Bitte handeln Sie und erlauben den Schulen ihre funktionierenden Konzepte durchzuführen! Noch einmal, Jugendliche brauchen keine Lernbetreuung durch die Eltern, wenn es sich um jeden 2.Tag handelt! Das Problem beschränkt sich auf Kitas und Grundschulen. Aber auch, oder insbesondere diese brauchen dringend Schutzmaßnahmen !
    Handeln Sie bitte, bevor es zur Katastrophe kommt!
    MfG
    C.Vogt-K

    • Das Beste, was diesem Land passieren kann, wäre der Rücktritt von Gebauer.
      Diese Frau ist eine Schande für ihre Partei, eine Schande für NRW, eine Schande für alle Politiker.

      • Gebe ich dir in vollem Umfang Recht. Gebauer müsste sofort aus ihrem Amt verschwinden, bevor sie noch mehr Unheil anrichtet. Und am besten geht der Printen Armin gleich mit. Am besten wäre es ihr das Lautstark bei einer Demo vor dem Landtag in Düsseldorf ins Gesicht zu rufen.

        • Jaaa, so ist es einfach Schei…. und wahrlich nicht nur in NRW.
          Alle (!!!) Kultusminister*innen in allen(!!!) Bundesländern handeln gleichermaßen verantwortungslos und ignorant.
          ich glaube. ich werde auch kündigen…

      • Ich kann das alles nicht fassen! Ich bin alleinerziehend und eine Risikopatientin,chronisch krank.
        Ich bin auch der Meinung,dass unsere Minister,Gebauer und Laschet,auf einem anderen Planeten leben! Sie trifft,besser noch betrifft das alles nicht,was sie entscheiden! Ich finde das antisozial,so zum Wohle der Wirtschaft und der Finanzen zu entscheiden,aber bestimmt nicht zum Kindeswohl! – Menschen,die im Biologie oder im Hygieneunterricht aufgepaßt haben,die studiert haben!!!,können doch nicht solche fatalen Entscheidungen treffen! – Die Schule meines Kindes hatte genau eine Woche,zwischen mehreren Coronaausbrücheb geöffnet und nun hat es auch uns getroffen! – Ich habe Angst,mich über meine Tochter angesteckt zu habenund meine Tochter wird bald verrückt vor Angst,mich zu verlieren. Sie sitzt seit einer Woche in ihrem Zimmer!!! Sie darf nicht raus,ist total isoliert,bis auf das Smartphone und sieht sehr blass aus. Sie wirkte sehr traurig,vermißt mich. Sie ist in Quarantäne und evtl.infiziert,weil das zwei Politiker so entschieden,dass wir uns überhaupt nicht schützen können,selbst,wenn wir wollten!
        Soll das jetzt jede Woche so gehen,ein russisch Roullette – Spiel suf Leben und Tod ! Wir dürfen nicht in den Distanzunterricht! Ich erntete,mit anderen Eltern,die auch zur Risikogruppe gehören oder deren Kinder,Spott! Das muß man sich mal vorstellen,dass es kein Recht mehr gibt,dass wir unversehrt blieben oder die sogn. A-ha Regeln einhalten können. Ich mache mir nur noch Sorgen!
        Die Kinder verstehen oft besseer,als die Erwachsenen. Ich kenne kein Kind,dass gerne seine Eltern verlöre,kenne keine Eltern,die gerne uhre Kinder zu Grabe tragen möchten! – Ich habe eine Freundin,deren Sohn ist schwer erkrankt,seit seiner Geburt und muss alle paar Monate eine neue Herzklappe haben,ist 7. Er wird gezwungen zur Schule zu gehen!!! – Die Verantwortung liegt doch nicht mehr bei den Eltern,nee! Sie liegt in den Händen von Herrn Armin Laschet und Frau Yvonne Gebauer,die unrealistischer und am Thema vorbei nicht mehr argumentieren könnten! – DIE REALITÄT SIEHT ABSOLUT ANDERS AUS !!! – Wie kann man nur solche Leute über unser Wohl entscheiden lassen! Ich fühle mich nicht mehr rechtsmündig in diesem Staat! Es ist ein Trauerspiel!
        Die Infektionszahlen sagen es deutlichst aus!
        Ich will doch nur,dass wir diese Verantwortung,die uns Frau Merkel zugestand,dass es an uns läge,auch wahrnehmen dürfen!
        Es ist eine Schande,dass unsere Kinder in dieser Regierung zu den Leidtragenden der Pandemie,zum Wohle der Wirtschaft,zu Opfer und Zahlen werden,sich und andere anstecken müssen (haben keine andere Wahl !!!),gezwungen werden,sich an Orte zu begeben,wo das Infektionsgeschehen offensichtlich stattfindet,nichtmal vorher getestet werden….Ich fasse es nicht!!!
        Wenn es nur Läuse zuvor waren,mußten die Kinder nicht gehen! Wenn Glatteis war,konnte man seine Kinder zuhause halten,bei Sturm,Hagel und Schnee dasselbe….Jetzt leben wir in einer Pandemie,in der die Menschen sogar sterben können,an den Folgen dieses Virus,doch die Kinder müssen zur Schule !!! Das ist höchst fahrlässig – zum Tode verurteilt fühle ich mich,durch Ihre Inkompetenz,liebe Frau Gebauer und Herr Armin Laschet !!! Hatten Sie jemals Angst um ihr Leben,weil andere entschieden,was sie selbst hätten verhindern können???!!! – nun ich habe es,mit meinem Kind und vielen,vielen anderen Erziehungsberechtigten,jeden Tag!
        Ich möchte selbst entscheiden dürfen,ob ich mein Kind in dieser Zeit zuhause halte und in den Distanzunterricht schicke! Bitte überdenken Sie das! Es wäre mir ein großes Anliegen!

        • Das, was Sie durchmachen, ist ein Alptraum.
          Bei uns in RLP ist es genauso. Ich verstehe diese menschenverachtende Politik nicht und kann die Ignoranz der Politik gegenüber dem RKI als oberster Gesundheitsbehörde einfach nicht begreifen . Was soll damit bezweckt werden? Die Durchseuchung wird nur Elend bringen, sonst nichts. Keinem Schüler ist damit geholfen.

        • Liebe It’s me,
          ihr Kommentar treibt mir die Tränen in die Augen!
          Bleiben Sie und Ihre Tochter gesund!
          Und mögen die Verantwortlichen ENDLICH ein Einsehen haben !

        • It’s me,
          in der Petition, die S. hier auf dieser Seite verlinkt hat, finden sich auch Selbsthilfegruppen für Risikohaushalte. Haben Sie sich schon an Oppostionspolitiker im Landtag oder an die Presse gewandt? Schreiben Sie Reinhard Mey einen Brief und legen Sie diesen Text bei…Irgendjemand muss die Unmenschen zur Vernunft bringen.
          Für Ihre Freundin, für Sie und Ihre Kinder alles Gute.

  9. „Trotzdem geht der Schritt NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) offenbar zu weit. Das Schulministerium teilte gegenüber der „Rheinischen Post“ mit, man prüfe, „ob und inwieweit das Vorgehen der Stadt Solingen den rechtlichen Vorgaben entspricht und aufgrund des Infektionsgeschehens an den Schulen angemessen ist“.“

    Hier geht es nicht um Recht (= §), hier geht es auch nicht um sinnvolle Maßnahmen zum Schutze aller Beteiligten, hier geht es NUR darum jemandem (= dem Solinger Bürgermeister und seinen Mitstreitern) „die Flügel zu stutzen“ und eventuelle Nachahmer brav auf ihren Stühlen zu halten, bevor diese auf die Idee kommen, sie könnten jetzt auch „aufstehen“!

    „Keinem Kind dürfe die Chance auf Bildung verwehrt werden, so Laschet.“
    Ganz anders verhält es sich offensichtlich mit der Chance auf körperliche und seelische Unversehrtheit, nicht wahr?

    Gebauer und Laschet verlassen sich auf den Satz (von Herrn Spahn?), den sie wohl sehr falsch verstanden haben:
    „Wir alle werden uns nach der Pandemie noch viel zu verzeihen haben.“

    Frau Gebauer,
    Herr Laschet,
    immer weniger BürgerInnen werden dann noch Lust haben, Ihnen etwas verzeihen zu wollen.

    Frau Gebauer,
    Herr Laschet,
    immer weniger BürgerInnen werden dann noch Grund haben, Ihnen etwas verzeihen zu können. (Beachten Sie die Berichte von Krankenhäusern/Intensivstationen in den Bundesgebieten mit den höchsten Fallzahlen!)
    Die Fakten und auch sinnvolle Vorschläge zum Thema „Schule“ liegen seit Wochen und Monaten auf dem Tisch. Täglich kommen neue hinzu.
    Sie beide „glänzen“ (Ironie!) im Hinblick auf „Schule“ wechselweise mit zeitweiliger medialer Tauchstation oder einer fatalen Mischung aus Ignoranz und Überheblichkeit – das ist mittlerweile schwer abzugrenzen.
    Ein Mangel an Kompetenz kann es wohl nicht sein?

    Und jetzt werfen Sie noch möglichst große Steine in den Weg der Leute, die versuchen IHRE Versäumnisse auszubügeln und den Schaden möglichst gering zu halten?

    DAS lässt sich an Schäbigkeit kaum noch überbieten!
    (Allerdings darf man gespannt sein, Ihnen und Ihren „Teams“ wird da bestimmt noch etwas einfallen …)

    Dem Solinger Bürgermeister und seinen Mitstreitern wünsche ich jedenfalls viel Kraft und Durchhaltevermögen!
    DIESE Leute erinnern mich an jemanden:
    „In diesem Moment des gigantischen Chaos zeigt Helmut Schmidt, was in ihm steckt. Für Punkt sieben Uhr beraumt er den ersten Krisengipfel an. Der erkrankte Bürgermeister Paul Nevermann weilt auf Kur in Bad Hofgastein und wird erst am Sonntag um 2.30 Uhr aus München kommend in Fuhlsbüttel landen. Schmidt fackelt nicht lange, sondiert die katastrophale Lage, gibt kurze, präzise Anweisungen. Endlich einer, der das Heft in der Hand hat – und der weiß, was er tut. Kurzent­schlossen und mit sicherem Instinkt fällt er genau die richtigen Entscheidungen, wie später von allen Seiten bestätigt wird.
    Für bürokratische Bedenken, Rangordnungen, den Blick in Gesetzestexte oder Nachfragen bei Juristen oder Verwaltungs­experten ist an diesem frühen Sonnabendmorgen keine Zeit. Folglich schert sich Schmidt nicht um derartigen Ballast und handelt kompetent und aus dem Bauch heraus.“
    Vollständig nachzulesen hier:
    https://geschichtsbuch.hamburg.de/epochen/sechziger-jahre/helmut-schmidt-in-den-sechziger-jahren/
    Darin heißt es am Ende „… wird […] zur Stimme der politischen Vernunft Deutschlands.“

    SOLCHE Leute mit dem Mut, dem Herz und vor allem dem Verstand und der Vernunft des Solinger Bürgermeisters und seines Teams brauchen wir jetzt!
    DIESEN Leuten kann man gar nicht genug Respekt zollen.

    Hoffen wir, dass sich in vielen ähnlich Positionen Entscheider mit ähnlich begrenzter, aber eben nicht unerheblicher Machtfülle erheben und dass sie es rasch tun.
    Viele kleine „Glutnester“ der Vernunft lassen sich nicht mehr so leicht ausTRETEN!

    Und JETZT ist die Zeit für Medien – jenseits von n4t – genau hinzusehen und DIESE Leute zu unterstützen in Form von tagesaktueller Berichterstattung, damit nicht „aus dem Hinterhalt abgesägt und stumm gemacht“ werden kann!

    Und tun wir alles, um DIESE Vernünftigen durch Zuspruch – und wenn möglich auch vor Ort praktisch – zu unterstützen!

    • Verzeihen?

      Ich kann mir gut vorstellen, dass es Eltern und andere Angehörige gibt, die, nachdem sie ihr Kind oder ein anderes Familienmitglied verloren haben, nicht verzeihen können. Was hat man nich zu verlieren, wenn das eigene Kind tot ist?

    • Danke für diesen Beitrag. Ich finde es trifft die Sache auf den Punkt. Können sie diesen eventuell auch auf dem Bildungsland.NRW hinterlassen? Leider herrscht dort seit dem 28.10.2020 Schweigen im Walde

  10. Was genau nutzt die Dokumentation, wer neben wem gesessen hat, wenn man dann die Betroffenen doch nicht testet oder informiert?

    Das Argument von Herrn Laschet ist sehr schwach: Warum leitet er aus der Tatsache, dass sich nicht alle Eltern zu Hause um die Kinder im Homeschooling kümmern können, ab, dass dann alle zur Schule gehen müssen? Das ist doch vollkommen widersinnig. Wenn sein Ziel wirklich ist, dass die Kinder derer, die kein Homeschooling leisten können (aus welchen Gründen auch immer), in Präsenz beschult werden, dann muss er doch über jedes Kind froh sein, dessen Eltern das mit dem Homeschooling hinbekommen, denn das reduziert das Infektionsrisiko im Klassenzimmer und steigert die Chance, dass die fragliche Klasse länger offen bleiben kann.

    • Die Dokumentation, wer neben wem sitzt, ist in sofern Blödsinn, da die Schüler einer Klasse spätestens in der Pause oder im Bus durcheinander laufen. Deswegen ist die Begründung nur die Sitznachbarn unter Quarantäne zu stellen genauso Unsinnig: Zwar hat Hänschen nicht neben Fränzchen im Unterricht gesessen, aber nach Hause im Bus sind sie gemeinsam.

    • Sehr richtig,komme auch aus H ! Unglaublich,wir sizen gerade wegen dieser Politik in Quarantäne,von wegen Eigenverantwortung und es läge an jedem selbst,sich zu schützen….Ich sehe das alles als einen riesengroßen Verrat an der Menschlichkeit an. Russisch Roulette,vielleicht haben wir ja Glück und uns passiert nicht,wenn unsere Kinder weiter in dieses Menschenexperiement – Präsenzunterricht gezwungen werden.
      Ich bin echt entsetzt,und meine Tochter,bis zum und gegebenenfalls auch noch danach,in ihrem Zimmer eingesperrt,Kindeswohl so so. …..Selbst Straftäter haben einen Umschluß und Hofgang einmal pro Tag,nur unsere Kinder nicht,dass wohl gemerkt unverschuldet,doch Frau Gebauer und Herr Laschet meinen,dass dass immernoch besser ist,damit ihre Eltern Profit machen können! – Kindeswohlgefährdung wäre es,das Kind nicht zur Schicken, „nur“ weil ich Risikopatientin bin! Vielleicht sollte ich mir mal Gedanken machen,wo das Kind ‚vorübergehend‘ unterkommen könnte,doch wenn ich niemanden hätte,könnte ich mich beim örtlichen Jugendamt gerne nach Pflegeeltern oder einer Heimunterkunf erkundigen – oder aber mein Kind endlich wieder zur Schule schicken,wie sich das gehöre.
      Das wurde mir von der Digitalunterricht Beauftragten meiner Schule,am Telefon mitgeteilt und nicht nur mir,die ich mich sorge,sondern auch noch anderen besorgten Eltern…..fasse es nicht,was hier los ist!!!

  11. Bei den Ansteckungszahlen in Solingen tut die Stadt genau das Richtige und reagiert lokal flexibel. Es gibt noch Hoffnung! Es gibt noch Vernunft, puh!

    Gebauer will prüfen lassen, ob der Überlebenstrieb des Menschen o.k. ist? Wir werden – soviel ist jetzt klar – von einem Roboter regiert, vielleicht aus einem virusfreien Paralleluniversum????

  12. Die Kultusministerkonferenz ignoriert die Empfehlungen des RKI , weil sie ihr dieses Mal nicht passen . Im Frühling war das anders : Da wurden die Risikogruppen abgeschafft . Und die KMK war begeistert .
    Fast schon kriminell ist die Absicht , das Vorgehen der Stadt Solingen rechtlich zu prüfen und eventuell zu untersagen . Man tut nichts für den Infektionsschutz in Schulen und möchte es anderen sogar noch verbieten .
    Wie immer rennen die Politiker dem Virus hinterher und lassen es gewähren …

  13. Gestern erst der Artikel über die neueste Niedesachsenregel – wer schreibt die Titelgeschichten so als gäbe es die gestrige schon nicht mehr?
    NiSa verknüpft ENDLICH die Schulaufsichtlichen Regelungen mit denen der Gesundheitsbehörden – und das eindeutig: Vorrang hat das IfSG, die Landesregelungnen schließen sich an.
    Der Kollege von Madame Gebauer, Herr Tonne, hats verstanden – sie will >rechtliche Schritte< prüfen lassen – gegen die Stadt. Und sie wird knirschend erkennen müssen, dass sie gegen das staatl. Gesundheitsamt anrennt, das seinen Sitz in der kreisfreien Stadt Solingen hat. Es entscheidet SELBSTÄNDIG – rechtsverbindlich, Frau Gebauer!
    Und es kann Ort, Dauer und sonstige Umstände eines Quarantänefalles bestimmen. Wer das als Schulleitung oder KitaTräger versteht, macht es wie der OB: sie/er entwickelt sein kita- bzw. schulspezifisches Schutzkonzept INKLUSIVE des möglichen Infektionsfalles – und stimmt mit dem örtl. GA ab, dass dessen Q-Anodnung genau diese Regelungen beinhaltet – rechtsverbindlich, Gebauer hin oder her…. ok?
    Aber Achtung: wäre ich Amtsarzt, würde ich verlangen, dass im Akutfall für 7 Tage = 1 Kita-/Schulwoche zumindest die betroffene Klasse oder Kitagruppe dreigeteilt und isoliert geführt wird = BEOBACHTUNGSWOCHE in Kita oder Schule , Elternhäuser ziehen mit nach/bis Öffnungszeit.
    Das ist machbar – und nach Ersterprobung als Muster für jedes weitere InfGeschen nutzbar.

  14. Diesem Pack wünsche ich nichts mehr nettes.

    Schulsport 11 Klasse….meine Tochter schrieb mir gerade sie müssen im Sport Maske tragen. Jetzt reicht es und ich werde das nicht dulden. Dann sollen sie den verdammten Schulsport einfach lassen.

    Ist das mit Maske im Schulsport überhaupt zulässig? Laufen, Joggen mit Maske, Spinnen die jetzt total?

  15. Ich denke genauso. Wo sind die Plexigläser für Abtrennung und die Luftfilter. Zudem müssen die Kinder bei minusgraden im Klassenzimmer sitzen wobei sie frieren und sich erkälten könnten. Außerdem wenn unseren Kindern was passiert wer übernimmt die Verantwortung, wer haftet. Obwohl sich nur 2 Haushalte treffen dürfen sitzen in der Klasse über 25 Haushalte. Dazu habe ich leider von dem Schulministerium auch keine konkrete Antwort bekommen. Es sollten sich alle Eltern zusammen tuen und sich gegen diesen Blödsinn stellen.

  16. Frau Gebauer , was fehlt bei Ihnen?
    Ach ja, fällt mir ein….das Herz? Der Verstand? Der Mut auch mal zu seinen Fehlern zu stehen? Das Verantwortungsbewusstsein? Hören Sie mal tief in sich rein. Schämen Sie sich nicht? Was seid Ihr denn für Menschen? Sie und Herr Laschet?

    • Laschet mit seinem Hofvirologen Streeck und der Immobilienkauffrau, die mit Toten kalkuliert, setzt auf Durchseuchung? Die höchste Zahl an Neuinfizierten, volllaufende Intensivstationen, Ärzte und KH Personal am Rotieren und Schulen sperrangelweit offen. Solingen trifft eine richtige Entscheidung und wird von Gebauer torpediert. Das kann doch alles nur noch Satire sein! In drei Wochen spricht keiner mehr von Präsenzunterricht, wenn sich die Intensivstationen weiter so füllen.
      In Österreich sind die Oberstufen im Distanzlernen, aber Deutschland trotzt dem Virus mit Regelunterricht in allen Altersgruppen.

      • In Tschechien und Israel sinken die Infektionszahlen deutlich. Dort waren bzw. sind noch die Schulen zu. Israel fängt gerade mit der Grundschule wieder an.
        Finde leider gerade den passenden Link nicht mehr.

        • Ja es stimmt. Israels Wissenschaftler hatten sehr früh festgestellt, welche Rolle Kinder bei der Verbreitung des Virus in der Gesellschaft einnehmen und deshalb wurden folgerichtig erstmal alle Schulen bei den ansteigenden Zahlen geschlossen…mit Erfolg wie man nun feststellen kann.

          Scheinbar wird nur in Deutschland das Märchen erzählt, Kinder seien unwesentlich an der Verbreitung des Virus beteiligt. Einige Auftragsschreiber verteidigen natürlich hier im Sinne der Politik diese Mähr.

          Kinder verbreiten das Virus genauso wie Erwachsene!!!
          https://twitter.com/DrEricDing/status/1322633048698036229

  17. Ich bin doch etwas verwundert. Überall heißt es Abstand halten. Die Risikogruppen müssen beschützt werden. Weitere Ansteckungen vermeiden. Auch die Schüler können mittlerweile das Virus bekommen. Und die sitzen jeden Tag eng zusammen in der Schule. Somit können sie das Virus mit nach Hause bringen, wo leider immer mehr Menschen mit Vorerkrankungen leben.
    Frau Gebauer teilen sie die Klassen. Eine Hälfte befindet sich in der Schule und die andere Hälfte könnte online mit machen. Es gibt heute viele Möglichkeiten dafür.
    Auch die Anweisung mehr Lüften finde ich gut aber was bringt es wenn die Fenster nicht aufgehen oder die Kinder dadurch krank werden. Trotz Jacken. Und wie wollen sie so schnell Lüftungsgeräte in alle Klassen und Schulen in NRW einbauen lassen. Das wird viel Zeit in Anspruch nehmen, die nicht vorhanden ist!!!

  18. Abendgymnasium Rhein Sieg hat einen aktiven Corona Fall!! Eine weitere muss in Quarantäne!! Aber der Unterricht soll weiterhin „nach Plan“ laufen!!
    Wollt ihr da oben, dass wir alle in Quarantäne landen, oder uns anstecken?!!!

  19. Unfassbar! In welchem Interesse handelt Frau Gebauer eigentlich? Wie kann jemand mit gesundem Menschenverstand so etwas überhaupt in Erwägung ziehen? Wir als Eltern wollen, dass so schnell wie möglich gehandelt wird und die Klassen endlich im Wechsel unterrichtet werden dürfen. Auch in der Grundschule! Unsere Kinder sind doch keine Versuchskaninchen! Von den dazugehörigen Familien mal ganz zu schweigen.

  20. Wann nutzen Eltern endlich IHRE rechtlichen Möglichkeiten???
    Strafanzeige wg. vorsätzlicher Körperverletzung an tausenden von SuS, die von Frau Gebauer gezwungen werden, am Präsenzunterricht teilzunehmen, ohne dass diese Dame ihrerseits dazu bereit ist, für den dringend notwendigen, maximalen Infektionsschutz in den Schulen zu sorgen.
    Im Gegenteil :die Maßgaben des RKI werden von ihr ignoriert und Empfehlungen von Experten wie Prof. Dr. Kähler (Luftfilteranlagen und Plexiglasabtrennungen zwischen den Sitzplätzen) werden in der Öffentlichkeit gegenteilig dargestellt und als „viel zu teuer“ rigoros abgelehnt.
    (Genau diese Luftfilter wurden jedoch von mehreren Bundes- und Landesbehörden für den eigenen Schutz angeschafft!)
    Wenn die KM und die MP der Länder die Schulen offen halten wollen, müssen sie dort den maximalen Infektionsschutz für alle an Schule Beteiligten gewährleisten – da reicht AHA+L bei weitem nicht aus!!!

  21. @stink sauer
    Und die entsprechende Qualifikation fehlt ja sowieso!
    Warum hört denn niemand auf die dringenden Hilferufe der Experten(Lehrer/innen) und weiteren Betroffenen (Schüler/innen und Angehörige).
    Da die Regierung aus reinen Politiker/innen besteht. Da zählt nur die nächste Wahl und der richtige Dienstweg. Menschenleben müssen doch Bildungsminiszer nicht interessieren…
    Armes Deutschland!

  22. Wir müssen Druck machen, sonst werden wir nicht gehört:
    Die Unterzeichner*innen der Online-Petition (siehe link unten) fordern, dass die Bundesregierung den Krisennotstand auch für Schulen anerkennt und verlangen mit der Petition einen verbindlichen Stufenplan, Verkleinerung der Lerngruppen und Entzerrung des ÖPNV, Ausbau des Hybridunterrichts, Anschaffung von Schutzhilfen wie Masken bis Raumluftfilter, den Ausbau der Digitalisierung und angepasste Fortbildungen, die personelle Aufstockung aller Bereiche, sowie die Nutzung außerschulischer Räumlichkeiten. Doch vor allem fordern die Petitionszeichner*innen ein gemeinsames Handeln und ein regelmäßiges Abstimmen mit den betroffenen Lehrenden, Eltern, Lernenden und Schulleitungen.

    Unterstützen Sie bitte die Forderungen des bundesweiten Bündnisses für „Sicherheit in der Pandemie“ und zeichnen und verbreiten Sie die folgende Petition mit – in allen Netzwerken:

    Link: https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsgerechtigkeit-und-gesundheitsschutz-in-der-pandemie

    Die Petition wurde organisiert von Bundeselternsprecher Stephan Wassmuth und zahlreichen bundesweiten Elternverbänden, Verbänden und Privatpersonen. Sie wurde geschaltet von Reiner Schladweiler, Landeselternsprecher RLP.

    • https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsgerechtigkeit-und-gesundheitsschutz-in-der-pandemie

      Die Petition kann man auch als PDF herunterladen, ausdrucken und Nachbarn, Freunde, Arbeitskollegen bitten zu unterschreiben!
      Nicht jeder nutzt das Internet und/oder sucht nach Petitionen. (Besonders Großeltern und Urgroßeltern) Aber die meisten freuen sich und unterschreiben gerne!
      Und auch Ärzte, Ergotherapeuten, Dorfhöker und Ähnliche legen sie vielleicht für Patienten und Kunden aus… Versuch ist es wehrt!

    • Wir kennen uns, Herr Wasmuth – aber gerade Weil Sie auf Bundeebene tätig sind, frage ich Sie: Wo bleiben die Adressen der Bund-Länder -Fachkonferenzen für Kitas und Schulen? Und die der einzelnen Bundesländer?
      Die BKanzlerin samt ihren Minister*innen anhzusprechen reicht nicht!
      Deshalb schenke ich mir die Unterzeichnung!
      Zur Sache bitte oben nachsehen.

  23. Sehr geehrter Herr Armin Laschet und Frau Yvonne Gebauer,
    ich bin in meiner Aussage,dass ich Sie für inkompetent halte,deutlich zu weit gegangen! Verstehen Sie,ich habe schlichtweg Angst um mein Leben! Ich habe ein Attest von meinem Hausarzt bestätigt bekommen,dass eine Covid – 19 Erkrankung bei mir sehr wahrscheinlich schwerwiegen bis tödlich endete. Daher sollte neine Tochter lieber in den Distanzunterricht gehen,doch von der Schule wurde das nicht anerkannt,wegen Ihrer Anordnungen! – Nun sitzt meine Tochter in Quarantäne,weil sich Schüler aus ihrer Klasse ansteckten! Ich hätte das,wenn ich eine Entscheidungsfreiheit gehabt hätte verhindern können! Wir wissen nicht,was wird!
    Wie gehabt,das ist nun die zweite Schulschließung binnen zwei Wochen,dazwischen waren Herbstferien. Das ist kein einfacher Schnupfen,wissen Sie!
    Ich lege mein Vertrauen in Ihre Kompetenz,Herr Laschet und Frau Gebauer! Ich habe keine andere Wahl,obwohl es mein Leben ist,so nicht mehr meine Entscheidung,obwohl die Bundeskanzlerin von Eigenverantwortung sprach! So,was können wir denn noch entscheiden?!
    Die Präsenzpflicht ist momentan lebensgefährlich für uns,wissen Sie?
    Bitte lassen Sie die Eltern zwischen Präsenzunterricht und Digitalunterricht selbst entscheiden,so dass wir uns schützen könnten!
    Wir haben eine Pandemie,die nicht umgangen werden sollte. Menschen sterben qualvoll,mitunter!
    Ich denke,sie sollten allen Menschen das Recht gesund zu bleiben einräumen! – Ich würde mir das für unsere Politik wünschen,jedenfalls!
    Bitte verzeihen Sie! – unter diesen Entscheidungen fühle ich mich derzeit nur noch wie eine Zahl,aber nicht als Mensch wahrgenommen! Überdenken Sie Ihre Entscheidungen,bitte!

    • Nein, Sie sind nicht zu weit gegangen. Es geht um Ihr Leben und auch das von mir und Millionen anderen Menschen. Da ist es niemals zu weit, auf sein Recht auf Gesundheit zu pochen.

      Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen alles Gute.

  24. Laschet und Gebauer spielen in der zukünftigen Politik vermutlich keine Rolle mehr.
    Laschet wird so kein Parteivorsitzender oder gar Kanzler werden.
    Die Kombo CDU und FDP wird sich mit dieser Leistung auch in NRW nicht mehr durchsetzen.

    Spätestens wenn Krankenhäuser abmelden und die Triage einleiten müssen, sollten Eltern und Lehrer den Mut haben den Schulbetrieb zu boykottieren.
    Wenn keiner mehr kommt, können die beiden auch keinen Schaden mehr anrichten.

  25. Was nutzt Bildung, wenn man schwer an Corona erkrankt oder sogar stirbt?!

    Mit 30 Haushalten in einem Raum, dazu auch noch die Lehrer, aber treffen im öffentlichen Raum nur mit zwei Haushalten und höchsten 10 Personen (falls es nicht wieder anders ist).
    Man erkläre bitte den Sinn dahinter!

    Leider gibt es auch Schüler, die alle Regeln bezgl. Corona ignorieren.
    Die Schüler die alles beachten, haben nachher die A….karte.

    Schulsport zur Zeit auch der absolute quatsch! In der Klasse darf man zusammen sitzen, aber eine Sporthalle darf nicht benutzt werden. Folglich ab in den Regen und ein bisschen Ball spielen, der durch 30 paar Hände geht.

    Können die Politiker nicht verstehen, dass auch die Kinder unsicher sind und Angst haben die Familie anzustecken?

    Herr lass Hirn regnen

  26. Ich möchte Herrn Laschet nicht als Kanzler. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Er verhält sich durch und durch wirtschaftslobbyistisch und verliert den Rest aus dem Blick.

  27. @its me
    Die beiden Sympathieträger lesen Ihren Hilferuf hier leider nicht.
    Herr Laschet ist mit Ahnenforschung beschäftigt und Frau Gebauer plant nach der Entmündigung der Eltern jetzt die Entmachtung ganzer Kommunen.

  28. Da trifft eine Stadt eine absolut richtige Entscheidung und folgt den Empfehlungen des RKI und dann ist es den Oberen auch wieder nicht Recht. Über soviel Unvernunft kann man doch nur den Kopf schütteln. Aber privat dürfen sich meine Töchter nur noch mit einer Freundin treffen und in der Schule hocken sie mit 30 anderen Teenies in einer Klasse. Nur geschützt mit einer Maske. Trotzdem gab es an den Schulen meiner Töchter 4 positive Corona Fälle. Und jedes Mal hoffe ich bitte nicht in der gleichen Stufe oder gar Klasse in der meine Töchter sind. Und ich hoffe für die Betroffenen dass sie schnell wieder gesund werden.

  29. Vielleicht sollte sich Solingen Hilfe beim Schulleiter der Essener Elsa-Bränström Realschule holen. Er hat die Klassen seit vergangener Woche wieder halbiert – nicht erteilte Präsenzstunden werden über die Distanzbeschulung unterrichtet.

  30. An der Essener Elsa-Brändström-Realschule wird seit Beginn des Unterrichts nach den Herbstferien wieder mit halbierten Klassen im Wechsel gearbeitet. Alle SuS haben täglich Präsenzunterricht, der Rest wird über die Distanzbeschulung mit moodle vermittelt.

    • Hallo Silke.
      Leider hat nicht jede Schule die Möglichkeit, über digitalen Unterricht zu verfügen. Nur ein paar Straßen weiter ist die Ausstattung meiner Schule grottig. Moddle hat kaum einer und das im edlen Rüttenscheid.
      Ihre Schule hatte schon vor 10 Jahren eine digitale Tafel, diese haben wir bis heute nicht 🙂

  31. „«wir wollen alles tun, um den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten», sagte der CDU-Politiker bei WDR 2.“

    Was genau bedeutet „alles tun“ in dem Satz?
    Habe ich eine andere Vorstellung von dem, was da gesagt und getragen wird?

    Bisher erscheint es eher wie „Wir wollen den Präsenzunterricht aufrechterhalten“,
    was dafür außerhalb der Anordnung getan wird
    oder was „alles“ und „tun“ bedeuten, erschließt sich mir nicht.

    Vielleicht habe ich da etwas übersehen?
    Kann des jemand aus NRW noch mal konkretsisieren?

    • „alles tun“ heißt eigentlich nur: wir verzichten auf den Arbeitsschutz für Lehrer, erklären ihnen, wie man Fenster öffnet und schließt und reden den Eltern ein, dass Schulen und KiTas sichere Orte sind. Außerdem werden Kinder nicht mehr getestet (wo kein Fall, da keine Quarantäne, also Regelbetrieb. Sind halt immer wieder Kinder „erkältet“). Jegliche Vorschläge, Unterricht für alle Beteiligten sicherer zu machen, werden mit Verweis auf die Kosten oder die Wirtschaft abgebügelt.

  32. Ich bin maßlos erschüttert und enttäuscht von unserer Regierung!
    Ja, ich Stimme zu, dass Kontakte auf ein Minimum reduziert werden müssen.
    In den Ruhr Nachrichten war heute eine ganzseitige Anzeige, in der Herr Laschet aufgerufen hat, zu Hause zu bleiben.
    Ja, aber….
    Ich komme Aua dem Gesundheitssystem und bin inzwischen aus gesundheitlichen Gründen im Bildungssystem.
    Beides Bereiche, in denen man Verantwortung für Andere übernimmt…
    Jetzt frage ich mich, was ist schlimmer, welcher Bereich ist Pest und welcher Cholera?
    Es werden hier hilfsbereite Menschen verheizt und grob fahrlässig in Lebensgefahr gebracht!
    Wo bleibt hier ein christliches oder liberales Menschenbild?
    Wo sind Vorbilder in der Politik?
    Ich wohne im dunkelroten NRW und Frage mich, wie Sie hier die Wahl gewinnen wollen Herr Laschet. Frau Gebauer, von Ihnen hört man gar nichts mehr!
    Wann kümmern Sie sich endlich um die Millionen Menschen, die von Ihnen abhängig sind? Lehrer/innen, Schüler/innen und all die Angehörigen?!
    Ich bin kein politischer Mensch , aber informiere mich tagtäglich! Und ich lese medizinische Studien, die ich sogar verstehe..
    Und Ihre Politik (auf Bundes- und Landesebene) kann ich nicht nachvollziehen!
    WANN tun Sie endlich etwas für die Menschen im Gesundheits- und Bildungswesen bevor zuviele berufsunfähig werden oder sogar sterben?
    WANN WANN WANN?

  33. Naja ja das „Solinger Modell“ wird zur gleichen Kasperbude wie alles in NRW.

    Eine Schule macht ab 04.11. dieses kompetente Programm:
    Klassenaufteilung der 5. – EF in zwei Gruppen mit wöchentlichem Wechsel. Schulbeginn für alle Gruppen zeitgleich und volle U-Stundenzahl.
    Klassenarbeiten dann – egal welche Gruppe – am angesetzten Termin im Klassenverband. Erledigte Distanzlernaufgaben werden ausdrücklich nicht online abgelegt, sondern erst zum Präsenzunterricht mitgenommen.
    Abschlussklassen haben Präsenzunterricht in voller Klassen-, nee Gruppenstärke. Natürlich in Gruppen, die sich mehrmals täglich durchmischen müssen.
    Angepeiltes Ende zum 30.11. oder wenn Inzidenzwert unter 50.
    Halbe Klassenstärke ist das eigentliche Ziel und immer wieder diese unausgegorenen Ausnahmen.
    Das Virus versteht dies sicher nun auch nicht mehr.

  34. Was mich grundsätzlich am Meisten ärgert ist, dass Frau Gebauer seit Monaten die Verantwortung auf Kommunen, Gesundheitsämter und Schulen abwälzt. Nur, damit sie keine Verantwortung übernehmen muss.
    Jetzt machen die das. Und auf einmal fällt ihr ein, dass sie auch noch mitreden möchte????

    Tut mir leid, bisher dachte ich immer, ich lebe in einem Rechtsstaat. Dieser Glaube ist mir abhanden gekommen. Die da oben machen tatsächlich was sie wollen!!!! Ich bin einfach nur noch fassungslos!

    Bleibt bloß gesund, Ihr Alle!!!

  35. Geh, Bauer! Die muss weg. Inkompetent und menschenverachtend (“ Ja, es wird Tote geben,…“). Bisher war ich in meiner Kritik an der Immobilientussi noch zurückhaltend, doch ich kann das nicht mehr. Deren Verhalten qualifiziert sie für einen Posten in der Trump-Administration!

    • Skinner: Warum so weit weg, in die Staaten? Lieber in einer Alufoliefabrik oder beim Attila in der Küche. Arbeit gibt es genug:)

    • Sehe ich auch so. Hubig und Co. möchten sich offenbar auch für die Trump-Administration qualifizieren, wenn sie fachwissenschaftliche Analysen und Empfehlungen nicht ernst nehmen und sich auf fachfremde Meinungen beziehen. Traurig, traurig.

  36. Das ist alles richtig !!
    Aber leider hört das keiner in der Republik !
    Es ist ein Thema , das totgeschwiegen wird.
    Eigentlich ist dieser ganze Vorgang ein Skandal erster Kajüte !!!!
    Ich schreibe mir die Finger wund, an Radaktionen von Zeitungen, Fernsehen usw.
    An das Bildungsministerium habe ich geschrieben, aber nichts passiert.
    Ja, unfassbar, ich habe auch den Glauben an unseren Staat verloren und ….. diese Ohnmacht….

  37. …tja, das passiert, wenn ein Ministerpräsident, der sich mehr für den Küchenbau in NRW interessiert und eine Immobilienmaklerin ohne Hochschulabschluss weitreichende Entscheidungen bzw. Beschlüsse und Vorgaben für Schulen treffen und festlegen.

    Beide haben gar kein Bild davon, was aktuell in den Schulen geleistet wird und wie wenig Infektionsschutz überhaupt stattfindet. Masken? Ja, bei einigen SuS aber nur widerwillig. Abstand? Nein definitiv nicht – weder auf dem Schulhof, den Fluren oder Klassen. Die Kiddies spielen, knutschen, umarmen sich wie eh und je!
    Desinfektionsmittel gibt es oft auch nicht.
    Übrigens tummeln wir uns auch mit 60 Kollegen im Lehrerzimmer – zwar mit Masken, aber auf engsten Raum! In Betrieben wäre das so nicht möglich, da Infektionsschutz gewährleistet werden muss!

    Lüften: ja – allerdings verbringt man aufgrund der kühleren Herbstluft unglaublich viel Zeit, sich immer wieder vor den SuS zu rechtfertigen, warum wir so oft lüften müssen. Es war mir echt peinlich, den Eltern mitteilen zu müssen, dass sie ihren Kindern Westen, Decken und waren Tee mitgeben sollen… Mittlerweile erkennen so aber wenigstens auch immer mehr SuS und Lehrer, dass da in der Schulpolitik einiges gewaltig schief läuft! Ich hoffe zutiefst, dass die entsprechenden Personen irgendwann zur Rechenschaft gezogen werden!!!

    Zum Hybridunterricht, den die Stadt Solingen einführen möchte (und der eigentlich in ganz NRW/Deutschland gelten müsste):
    – nur so ist etwas mehr Schutz möglich (Entzerrung der Schulwege, kleine Klassen usw.)
    – sinnvoll, da in kleinen Gruppen viel intensiver und schneller gearbeitet werden kann
    – digitale Ausstattung bei den SuS ist nicht zwingend notwendig, da sie ja z.B. alle zwei Tage in der Schule kommen und die Aufgaben für zuhause eigentlich nur „erweiterte“ Hausaufgaben darstellen und dafür nicht zwingend Medien benötigt werden
    – notfalls können digitale Endgeräte (Tablets) von Schulen ausgeliehen werden
    – Betreuung für jüngere SuS würde sowieso (wie auch vor und in den Osterferien) gewährleistet

    Deshalb: worüber sprechen wir hier eigentlich? Eigentlich nur darüber, dass Gebauer und Laschet keine Ahnung haben, sich falsch (u.a. von falschen oder fachfremden „Experten“) beraten lassen und den Infektionsschutz in Schulen einfach außer Acht lassen.
    Ein Trauerspiel, aber hoffentlich mit bitterem (politischen) Ende für die Verantwortlichen!

  38. Soll sie es doch prüfen lassen. Sie wird viel lernen können über das Grundgesetz der BRD. Normalerweise sollte man ALLE Gesetze und Rechte im Blick haben und über seinen Tellerrand schauen können in dieser Position. Das Abstandhalten gehört zum Schutzkonzept des Staates in der Pandemieeindämmung der BRD. Der Staat ist verpflichtet, alle Menschen gleich zu behandeln (Art. 3 Absatz 1 GG). Sind Schüler keine Menschen? Gilt das Grundgesetz nicht für Schüler? Wir Bürger MÜSSEN im öffentlichen Raum Abstand halten, Kontakte reduzieren und uns mit Höchstzahlen für Veranstaltungen (Beerdigungen etc.) konfrontieren. Schule ist doch auch ein öffentlicher Raum, zudem kein rechtsfreier …bisher zumindest offiziell noch nicht. Es wäre viel mehr damit gedient, endlich konstruktiv zu überlegen, wie Bildung in Pandemiezeiten aussehen kann, ohne das Grundgesetz auszuhebeln (!) und vielleicht auch mal auf pflichtbewusste und engagierte Fachleute, die die Konzepte schon in der Schublade haben, hören statt sich aus Prinzip gegen sie zu stellen. Von den Leuten aus der Praxis kann und sollte man viel lernen…unseren Gesetzen und unser ALLER (!) Leben geschuldet! Das eigene (Politiker)ego sollte sich ganz hinten anstellen…es ist nicht die Zeit für sowas…

  39. Frau Gebauer tut sich seit Monaten mit kompletter Rücksichtslosigkeit auf Gesundheit und Unversehrtheit ihrer Lehrer und auch der Schüler und deren Eltern hervor. Diese Frau und ihr Krisenmanagement in der Pandemie sind einfach nur indiskutabel und verantwortungslos. Ich bin sehr froh, nicht in ihrem Verantwortungsbereich leben und unterrichten zu müssen.

  40. Es wird Zeit, dass sich mehr Leute an ihre Städte wenden, wie in Duisburg oder Solingen, und diese zum Umdenken bewegen. Nur auf breiter Front lässt sich gegen diese Politik handeln, damit endlich die Empfehlungen des RKI beachtet werden. Die Landesregierung muss mehr unter Druck geraten, damit sie nicht bald über ganz Deutschland entscheiden kann.

  41. Die Kultusminister haben sich gehörig vergalloppiert mit ihrer Entscheidung, die Schulen auf Teufel komm raus offen zu halten und sind auch jetzt immer noch nicht Willens, den Fehler zuzugeben. Für diese Fehlentscheidung gab es meiner Meinung nach zwei hauptsächliche Beweggründe:
    Erstens den gewaltigen Shitstorm der Eltern während der ersten Schulschließung, wo ja nichts schnell genug gehen konnte und nichts gut genug gemacht wurde (ohne dass berücksichtigt wurde, dass die Situation für alle Beteiligten, also auch für die Lehrer, komplett neu war). Der Gefahr, die Eltern noch einmal so aufzubringen, wollte sich kein Kultusminister stellen. Doch die Eltern erkennen mittlerweile auch die Gefahr, die diese Entscheidung mit sich bringt.
    Der zweite Beweggrund wird immer offensichtlicher, das ist das Offenhalten der Schulen aus wirtschaftlichen Gründen, also Schule als Aufbewahrungsort für die Kinder, damit die Eltern arbeiten gehen können. Das hat mit Bildung nichts zu tun, wird aber leider immer noch so verkauft.
    Wenn der zweite Beweggrund aber so wichtig ist, wie jetzt immer klarer wird, dann muss auch „die Wirtschaft“ kreative Lösungsansätze anbieten, damit die Eltern trotz (teilweiser) Schulschließung weiterarbeiten können und nicht immer nur erwarten, dass Eltern alles einfach irgendwie wuppen. Also beim Wunsch nach Homeoffice oder nach Stundenreduzierung keine Steine in den Weg legen, zusätzliche freie Tage gewähren, Kinder mitbringen dürfen, was auch immer. (Ich dachte immer, Unternehmer sind so kreativ und innovativ, sonst wären sie ja Beamte geworden…;))
    Je länger die Kultusminister warten, dass Steuer herumzureißen, desto weiter fahren sie Karre in den Dreck. Es ist mir seit Wochen unbegreiflich, warum nicht verschiedene Konzepte ausprobiert werden, wie man die Teilbeschulung (die natürlich auch wieder Probleme mit sich bringt) vernünftig lösen kann. Je länger die Kultusminister warten, desto schwieriger wird es und um sicherer steuern wir wieder auf eine komplette Schließung zu, ganz einfach, weil es nicht mehr genügend Lehrer gibt, um die Schulen offen zu halten (weil zu viele in Quarantäne hocken).

  42. Wenn bereits hinlänglich bekannt ist, welche Gefahren für die Gesundheit inklusive Lang- und Folgeschäden durch Covid-19 ausgehen, dann handelt die Schulministerin wissentlich und vorsätzlich, wenn sie diese Gefahren ausblendet und die SuS und LuL diesen Gefahren aussetzt. Aus meiner Sicht liegt hier vorsätzliche Körperverletzung in Kombination mit Untreue im Amt vor.

  43. Es ist so traurig für die Kinder. Ihre Psyche wird langsam zerstört. Was ist so schlimm wenn Kinder zuhause unterrichtet werden, von Menschen die dieses wünschen. Seit Februar leiden alle unter diesem hin und her. Was haben die Kinder den gelernt in diesen Monaten? Nichts, ausser Verlustängste zu spüren. Das sie keine kontaktspiele haben dürfen. Was unsere Regierung den Kindern mit dem Zwang in die Schule zu müssen unter diesen Bedingungen ist fahrlässige Körperverletzung. Wenn ich alleine an den Schwimmunterricht denke wird mir schlecht. Mit dem Reisebus zum Schwimmbad, 1 Minute Duschen mit 3 Personen, dann im Wasser Abstand ohne Maske, dann wieder 1 Minute Duschen und nass darauf warten bis man dran ist. Ohne föhnen zurück zur Schule in die Pause. Evnt am offenen Fenster 5 Minuten föhnen möglich. Und sagt man etwas dagegen bekommt man den zarten Hinweis, wir haben Schulpflicht in NRW und das sieht Schwimmen nun mal vor. Ernsthaft? Armes NRW der Zukunft

  44. Es wird in der Pandemie bestmöglicher Schutz für LuL / SuS mittels Testmöglichkeiten und Hygienevorgaben sowie bestehenden Vorgaben zur Maskenpflicht gewährt.

    -Bin einfach sprachlos-

    Bericht des MSB an Land NRW zu „Sachstand Unterricht in Pandemiezeiten“

    „Die Landesregierung verfolgt hierbei das Ziel, den bestmöglichen Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte, die z.B. durch Testmöglichkeiten, aber ebenso durch die Hygienevorgaben oder auch die bestehenden Vorgaben zur Maskenpflicht unterstützt werden, sowie die Erfüllung des staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrages auch in Zeiten der Pandemie zu gewährleisten. Sie wird wie bisher die weitere Entwicklung sehr aufmerksam beobachten, wenn notwendig, kontinuierlich weitere zielführende Handlungsoptionen prüfen und diese bei Bedarf auch zeitnah umsetzen.“

    https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/esm/MME17-1520.pdf

  45. Gebauer begründet das Verbot des Solinger Sonderwegs per Dekret mit fehlender Chancengleichheit? Wir sollten dagegen vor- und auf die Straße gehen.

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