Die Planung macht‘s! Neue Ausgabe der Zeitschrift „Grundschule“ erschienen

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Ein Großteil der Arbeit, die Lehrkräfte leisten, bleibt oft ungesehen, denn er findet nicht im Klassenraum und meistens auch nicht im Schulgebäude statt. Stattdessen kümmern sich Lehrerinnen und Lehrer zum Beispiel am heimischen Schreibtisch um die Vor- und Nachbereitung ihres Unterrichts. Dabei gilt es, so einiges zu beachten. Die GRUNDSCHULE möchte mit der Ausgabe 05/2020 Unterstützung bieten.

Die Vorgaben des Curriculums, die Kompetenzen der Kinder, die zur Verfügung stehenden Materialien und Räumlichkeiten – sie alle beeinflussen die Unterrichtsplanung. Es existiert bereits eine Fülle an Theorien und fachdidaktischen Konzepten, die sich der Unterrichtsvorbereitung widmen. Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile. Uwe Maier, Professor für Erziehungswissenschaft, möchte Lehrkräften unabhängig von diesen helfen, die Übersicht im Zuge des Prozesses zu behalten, und präsentiert dafür fünf allgemeingültige richtungsgebende Fragen. Ebenso lassen sich das AVIVA-Modell sowie „Inklusionsdidaktische Netze“ bei der Planung für jedes Fach und jede Altersstufe einsetzen. Neben diesen allgemeinen Methoden bieten weitere Beiträge Anregungen, wie Lehrkräfte mithilfe der Unterrichtsvorbereitung spezifische Kompetenzen vermitteln können.

Der zweite Schwerpunkt: Wie lassen sich Spiele in den Schul- und Unterrichtsalltag integrieren

Der zweite Schwerpunkt richtet den Fokus ebenfalls auf die Planungsebene, wenn auch eher indirekt. Er widmet sich der Frage, wie sich Spiele in den Schul- und Unterrichtsalltag integrieren lassen. Denn Spiele eignen sich nicht nur als mögliche Belohnung am Ende einer erfolgreichen Unterrichtsstunde. Das zeigt Diplom- und Spielpädagoge Norbert Stockert in seinem Beitrag „Spiele in die Schule!“. Mit ihnen können Lehrkräfte die Konzentration und Motivation ihrer Schülerinnen und Schüler steigern, Inhalte in aufgelockerter Atmosphäre vermitteln oder wiederholen lassen sowie Kompetenzen fördern.

Wie das in der Praxis funktionieren kann, zeigt etwa Hanna Sauerborn, Professorin für deutsche Sprache und ihre Didaktik, für den Bereich der Sprach- und Leseförderung. Für den Einsatz im Unterricht empfehlen sich allerdings nicht nur analoge, sondern auch digitale Spiele. Jessica Trixa, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Sozial- und Medienpsychologie, und Johannes Breuer, Senior Researcher bei GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, geben in ihrem Beitrag „Press Start: Digitale Spiele im Unterricht“ daher Tipps, wie Lehrkräfte für den Grundschulunterricht geeignete Spiele erkennen können.

Weitere Informationen zum Heft sowie die Möglichkeit, die Ausgabe oder einzelne Beiträge zu erwerben, finden Sie auf der Homepage zur Zeitschrift: https://www.westermann.de/artikel/53200500/Grundschule-Unterrichtsplanung-Spiele

Eine Pressemitteilung der Westermann Gruppe.

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