Schulen in der Corona-Krise: Warum Empathie von Lehrern gerade heute so wichtig ist – und trotz Digitalisierung wichtig bleibt

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OLCHING. Der Distanzunterricht, wie er zurzeit an den meisten Schulen stattfindet, lässt nicht viel Spielraum für das, was guten Unterricht eigentlich ausmacht. Beziehungsarbeit, Persönlichkeitsentwicklung, ein vertrauensvolles Miteinander: Das, was uns von Maschinen mit künstlicher Intelligenz unterscheidet, sollte besonders jetzt nicht in Vergessenheit geraten – auch wenn Politik und Wirtschaft zuweilen den Fokus auf die Fortschritte in Sachen Digitalisierung legen. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Pädagogik mit Herz unseres Gastautoren Peter Maier.

Beziehungsarbeit ist wichtig für Lehrkräfte – auch wenn der Distanzunterricht sie nur in eingeschränktem Maß erlaubt. Foto: Shutterstock

Zur Zeit dreht sich in der Schule alles um Corona und um die dadurch bedingten Umstände: Maskenpflicht, Hygienekonzept, Abstandsregelungen, Digitalisierung, Homeschooling/Distanzunterricht, Bereitstellung von genügend Tabletts, funktionierendes Internet usw. Es geht darum, die Schulen irgendwie am Laufen zu halten und eine Schulschließung möglichst zu vermeiden. Ich habe großen Respekt vor allen Schülern und Lehrern*, die unter diesen schwierigen, sich täglich oder wöchentlich verändernden Bedingungen lernen und lehren müssen. Es ist eine schwere Zeit…

Was aber in dieser ganzen Aufregung vollkommen auf der Strecke bleibt, ist die eigentliche Pädagogik, die auch in Corona-Zeiten eine Bindungsbildung bleiben muss. Die Pädagogik sollte stets ein doppeltes Ziel verfolgen: Den Schülern einerseits Fachwissen und Kompetenzen zu vermitteln (Bildungsziel I) und sie zugleich bei ihrem Prozess der Persönlichkeitsentwicklung, Charakter- und Herzensbildung sowie in der Werterziehung zu begleiten – auf ihrem Weg durch ihre Pubertät hin zum Erwachsenwerden (Bildungsziel II). Darin sehe ich unsere eigentliche pädagogische Aufgabe als Lehrer, auch wenn diese nicht so leicht greifbar und messbar ist wie etwa die Versorgung jedes Schülers mit einem neuen Tablett.

Digitalisierung versus Pädagogik?

Was bei der gegenwärtigen Schul-Diskussion jedoch leicht übersehen wird: Unsere Schüler sind eben keine kalten, digitalisierten, nur hirnig ausgerichteten Lernroboter, sondern Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung: in ihrer bisweilen mühsamen und langwierigen Persönlichkeitsbildung. Und das in Zeiten einer als immer unsicherer empfundenen globalisierten Welt, die von Terrorangst, Handelskriegen, einem sich völlig egozentrisch gebärdenden Donald Trump, von der berechtigten Angst ums Weltklima und eben vom Corona-Virus beherrscht wird.

Natürlich wird von uns Lehrern erwartet, dass wir uns der digitalen Entwicklung an den Schulen stellen und die uns anvertrauten Schüler Wissens-fit und Technik-kompetent für die Zukunft in einer sich immer schneller drehenden Welt machen – auch in der Coronakrise, in der die Digitalisierung durch die Notwendigkeit des Homeschooling gerade einen kräftigen Schub nach vorne erfährt. Es gibt immer mehr Stimmen aus der Wirtschaft und der Politik, die die Corona-Krise deshalb letztlich sogar als Glücksfall oder zumindest als Ereignis mit unerwartet positivem Nebeneffekt sehen wollen. Als Pädagoge mit 40-jähriger Berufserfahrung möchte ich jedoch einen leidenschaftlichen Appell an meine Lehrer-Kollegen, sowie an alle Bildungspolitiker und „Lehrplan-Macher“ richten: „Vergesst jetzt die Pädagogik nicht!“

Der Ordinarius für Schulpädagogik an der Universität Augsburg und Bildungsforscher Professor Dr. Klaus Zierer argumentiert aufgrund vieler Forschungsergebnisse gegenüber diesem falschen Optimismus bezüglich der Digitalisierung in Politik und Wirtschaftskreisen so: „Digitale Technik allein verbessert den Unterricht nicht… Wenn man angesichts von mehr als 40-jähriger Forschung zum Einsatz von digitalen Medien und dem damit verbundenen Ergebnis, dass sie nicht von sich aus wirken, immer noch glauben kann, dass sie Bildungsrevolutionen auslösen oder in Krisenzeiten zum Heilsbringer avancieren, zeugt von pädagogischer Naivität.“[i] Das gilt auch in der jetzigen Corona-Krise.

Nach Dr. Zierer hat der Digitalisierungsschub in Folge von Corona tatsächlich zu einer Transformation von Schule geführt, jedoch eher in eine negative Richtung. Denn die Schule ist heute seiner Ansicht nach kein Bildungsort mehr, sondern zu einem bloßen Lernort verkümmert, an dem nur noch das unterrichtet wird, was von ökonomischem Interesse ist. Der musische Bereich geht gerade völlig unter und wir steuern nicht nur aus diesem Grund auf eine neue Bildungskatastrophe zu.[ii]

Weiche Faktoren in der Pädagogik bleiben gefragt

Man lügt sich auch rein pädagogisch in die Tasche, wenn man in der Digitalisierung – in Smartboards für jedes Klassenzimmer, in Tablets für alle Lehrer und Schüler und in gut funktionierenden Lernplattformen in allen Schulen – das Allheilmittel der Pädagogik und die Zukunft von Schule sieht. Die Corona-Krise macht uns gerade sehr deutlich, worum es in der schulischen Erziehung stets gehen muss. Im Zentrum unseres pädagogischen Denkens darf nicht die Frage stehen: „Haben wir ausreichend Tablets? Sondern die pädagogische Frage schlechthin: Wer ist der Mensch?“ [iii]

Gerade jetzt in der Corona-Krise sind „weiche“ Faktoren in der Pädagogik mehr gefragt denn je. Darunter verstehe ich vor allem „Soft Skills“ wie Mitgefühl, Liebe und Empathie unseren Schülern gegenüber. Diese Eigenschaften sind entscheidend, auch wenn sie schlecht messbar und schon gar nicht operationalisierbar sind. Gerade in uns Lehrern suchen die Schüler einen Menschen,

  • der ihnen neben der Wissensvermittlung Orientierung gibt – auf ihrem Weg durch die Pubertät und hin zum Erwachsensein;
  • der ihnen notwendige Grenzen setzt und Leitplanken bietet, wenn sie über das Ziel hinausschießen;
  • der Geduld und Mitgefühl zeigt, wenn sie Probleme haben – etwa weil sich die Eltern gerade trennen, eine Beziehung zerbrochen ist, Opa oder Oma gestorben sind oder weil sich ein schulischer Misserfolg eingestellt hat;
  • der sie – einem Magier gleich – immer wieder durch seine Fächer, Themen und Projekte begeistern, aufbauen und vor allem emotional erreichen kann;
  • der auch im digitalen Zeitalter die Einstellung beherzigt: „Erziehung durch Beziehung“;
  • der eben Empathie-fähig ist, einen guten Draht zu ihnen hat und der ihnen in unserer schnelllebigen Zeit ein Anker ist, an dem sie sich immer festhalten können.

Kurzum: Unsere Schüler brauchen im Lehrer vor allem einen Menschen, der ihnen im Klassenzimmer gegenüber steht, der sie liebt, sie als Individuen wahrnimmt, ihnen zugewandt ist und ihnen Mut macht. Diese Einstellung ist um so wichtiger in Zeiten des „digitalen Klassenzimmers“ wie jetzt in der Corona-Krise während des Lockdowns (also bei Homeschooling/Distanzunterricht). Dr. Zierer folgert daher in diesem Zusammenhang: „Wer aus pädagogischer Sicht erfolgreich durch die Krise kommen und vor allem auch aus der Krise lernen möchte, der muss für eine Rehumanisierung der Schule eintreten.“

Julia fühlt sich betrogen

Was damit gemeint sein könnte, wird deutlich, wenn wir eine Stimme einer Betroffenen hören: Julia, 17 Jahre, Schülerin eines Münchner Gymnasiums, gehört dem Abitur-Jahrgang 2019/21 an und will heuer das Abitur absolvieren. Nach einem Beschluss der Kultusminister-Konferenz wird es trotz Corona ein Abitur geben. Gott sei Dank. Aber Julia fühlt sich – so wie viele ihrer KollegInnen auch – um ihre Oberstufe betrogen. Denn sie war im März 2019 gerade am Beginn ihres zweiten Semesters, als die Krise herein brach. Das zweite, dritte und vierte Semester konnte und kann nur unter Corona-Bedingungen stattfinden – mit Lockdowns, Homeschooling, im Distanzunterricht und mit einschneidenden Maßnahmen, falls Unterricht (etwa in Halbkursen mit Maskenpflicht) an der Schule überhaupt erlaubt ist und über die Bühne gehen kann.

Julia vermisst schmerzlich

  • den natürlichen sozialen Austausch mit ihren MitschülerInnen;
  • die Diskussionen in den Unterrichtsstunden; denn für sie ereignet sich Wissenszuwachs nicht im bloßen Büffeln zu Hause, sondern im lebendigen Unterrichtsgespräch;
  • Exkursionen und Studienfahrten;
  • die Feste und Feiern während des Schuljahres: Konzerte, Gottesdienste, Sportveranstaltungen, Abiturstreich, Abiturfeier und Abiturball, Vorträge von externen Gästen, Vollversammlungen des ganzen Abiturkurses usw.;
  • die Pausen und Freistunden während eines Schulvormittags, in dem zwanglose Kontakte geknüpft, Absprachen auf dem kürzesten Kommunikationsweg geschehen können und in der Schulmensa gemeinsam das Mittagsmahl eingenommen werden kann;
  • überhaupt das Grundgefühl, in ihrer Schule wirklich zu Hause zu sein.

Dies alles und noch vieles mehr macht für sie das Schulleben aus. Das, worum es Julia geht, drückt Dr. Zierer verallgemeinert so aus: „Schule ist nicht nur Lernort, sondern Lebensraum. Dazu gehört der soziale Austausch und deswegen auch das soziale Lernen. Der wichtigste Grund für Schüler, in die Schule zu gehen, ist nicht das Lernen – es sind die Gleichaltrigen.“[iv]

John Hattie macht Mut in der Krise und weitet den pädagogischen Blick

Der neuseeländische Bildungsforscher John Hattie erfährt gerade durch die Corona-Krise die volle Bestätigung seiner Forschungsergebnisse (Auswertung von 800 Meta-Analysen), die er in seinem Aufsehen erregenden Buch „Visible Learning“ (zu Deutsch „Lernen sichtbar machen“) dargelegt hat. Denn sein bereits 2013 in deutscher Übersetzung erschienenes Werk hat den Anspruch, die wichtigste Frage aller Bildungsforschung umfassend zu beantworten: Was ist guter und effektiver Unterricht?[v]

John Hattie konnte diese Frage beantworten, weil er den verschiedenen Unterrichtsmethoden und Lernbedingungen Einflussfaktoren zuordnete, die er als „Effektstärken“ bezeichnete. Mit diesen insgesamt 138 Effektstärken konnte er ein Ranking aller für den Lernerfolg wichtigen Einflussfaktoren erstellen. Diese geben einen wirklich interessanten Hinweis darauf, welche von ihnen für sich genommen das Lernen hemmen und welche es fördern. Die Hattie-Studie ergab: „Was Schüler lernen, bestimmt der einzelne Pädagoge. Alle anderen Einflussfaktoren – die materiellen Rahmenbedingungen, die Schulformen oder spezielle Lernmethoden – sind dagegen zweitrangig. Auf den guten Lehrer kommt es also an.“[vi]

Interessant ist diese Studie gerade jetzt in Corona-Zeiten. Denn im Ranking der Effektstärken (auch „Hattie-Faktoren“ genannt) nehmen die „Klarheit der Lehrperson“ und die „Lehrer-Schüler-Beziehung mit Platz 8 und Platz 11 somit ganz vordere Plätze ein, die „Klassenführung“ immerhin noch Platz 42. Hattie selbst sagt dazu: „Die Wirksamkeit der positiven Lehrer-Schüler-Beziehung ist entscheidend dafür, dass Lernen stattfinden kann. Zu dieser Beziehung gehört, dass den Lernern gezeigt wird, dass den Lehrpersonen ihr Lernen als Schülerinnen bzw. Schülern wichtig ist… Dann werden die Kräfte zur Entwicklung eines wärmenden sozio-emotionalen Klimas im Klassenzimmer, das fördernde Bemühen und damit das Engagement für alle Lernenden aktiviert.“[vii]

Daran kann man sehen, wie der ganze Lernprozess während des Distanzunterrichts leidet – ja leiden muss. Denn die gleiche Hattie-Studie offenbart auch, was gerade von Außenstehenden bisweilen so hochgepriesen wird: die Bedeutung der Digitalisierung und des Homeschooling. Im Ranking der 138 Hattie-Faktoren bekommt der „computergestützte Unterricht“ als Effektstärke lediglich Platz 71, die im Homeschooling vielbeschworene Individualisierung Platz 100 und das „Webbasierte Lernen“ (Nutzung des Internets) nur Platz 112.[viii]

Kommen wir zum Schluss der Diskussion. John Hattie belegt wissenschaftlich, was viele Lehrer tief in ihrem „Pädagogen-Herzen“ längst wissen: Schulische Erziehung geht nur über eine lebendige Beziehung zwischen Schülern und Lehrern. Der Digitalisierung sei Dank, dass Schule derzeit überhaupt stattfinden kann. Dies sollte man durchaus würdigen. Aber allen muss klar sein, dass der momentane digitalisierte Distanzunterricht nur einen „Notfall von Schule“ darstellen kann. Dieser sollte vor dem Hintergrund dieser Ausführungen niemals beschönigt werden. Ich kann nur allen Beteiligten wünschen, dass die Corona-Krise bald abebbt. Was man noch vor einem guten Jahr nicht für möglich gehalten hätte: Die meisten Schüler sehnen sich jetzt nach einem normalen Schulbetrieb und wollen wieder gerne in die Schule gehen  – zu Recht.

Foto: Peter Maier.

Peter Maier (Gymnasiallehrer a. D., Jugend-Initiations-Mentor, Autor)

 * Natürlich sind mit „Schüler“ stets Schülerinnen und Schüler, mit „Lehrern“ Lehrerinnen und Lehrer und mit „Kollegen“ Kolleginnen und Kollegen gemeint. Ich wollte aber den Artikel nicht unnötig aufblähen.

[i]           SZ Nr. 5 vom 8.1.2021, S. 5, Artikel von Klaus Zierer: „Unheilsbringer. Die Corona-Krise hat die Schulen digitaler gemacht. Ist das allein schon ein Zeichen des Fortschritts? Mitnichten, denn dabei verkümmert der Ort der Bildung“

[ii]         vgl. ebd.

[iii]        ebd.

[iv]         ebd.

[v]          vgl. Martin Spiewak in DIE ZEIT Nr. 02/2013 vom 14. Januar 2013

[vi]         ebd.

[vii]       John Hattie: Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von „Visible               Learning“, besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler, 2. Auflage 2014, S. 153

[viii]      ebd,, Anhang B, Rangliste der Faktoren, S. 433 – 439.

Über den Autor

Peter Maier ist Gymnasiallehrer, Jugend-Initiations-Mentor und Autor. Er hat Bücher zu Pädagogik und Lehrergesundheit verfasst.

„Schule – Quo Vadis? Plädoyer für eine Pädagogik des Herzens“  ISBN: 978-3-

95645-659-6 (Epubli Berlin, 2. Auflage 2016, 20,99 €); eBook: ISBN: 978-3-752956-93-1  (Epubli Berlin 2020, Preis: 12,99 €)

Weitere Infos und Buch-Bezug: www.initiation-erwachsenwerden.de

 

„Heilung – Plädoyer für eine integrative Medizin“ (Softcover)

ISBN: 978-3-752953-99-2. (Preis: 18,99 €, Epubli Berlin, 1. Auflage 2020);                      eBook: ISBN: 978-3-752952-75-9. (Preis: 12,99 €, Epubli Berlin)

Nähere Infos und Buch-Bezug: www.alternative-heilungswege.de

 

„Heilung – Initiation ins Göttliche“ (Softcover)

ISBN 978-3-95645-313-7 (18,99 €, Epubli Berlin, 2. Auflage 2016)                                    eBook: ISBN: 978-3-752956-91-7 (11,99 €, Epubli Berlin)

Nähere Infos und Buch-Bezug: www.alternative-heilungswege.de

 

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17 KOMMENTARE

  1. Zur Person von Klaus Zierer könnte man noch nachtragen, dass er zusammen mit Julian Nida-Rümelin ein Buch geschrieben hat mit dem Titel „Auf dem Weg in eine neue deutsche Bildungskatastrophe“. Das ist als Dialog zwischen den beiden Autoren geschrieben. Es gibt auch ein Kapitel zur Bildungsgerechtigkeit und einen Abschnitt zum „Mythos PISA“. Im letzteren steht aus dem Munde des Ko-Autors:
    „Ich will keineswegs negativ über die Kompetenz der beteiligten Bildungsforscher sprechen, aber wenn man das gesamte Wirken der OECD in den Blick nimmt, dann muss man sagen, dass die OECD eine Lobbyorganisation ökonomischer Interessengruppen und somit einseitig ausgerichtet ist. Sie ist keine Lobbyorganisation für Arbeitnehmerinteressen, keine der Bildungseinrichtungen. Sie vertritt Wirtschaftsinteressen wie sie von großen Unternehmen und Unternehmensverbänden vertreten werden. Und die Unternehmensberatung McKinsey sowie der Bertelsmann-Konzern spielen nicht zufälligerweise als Kooperationspartner im PISA-Projekt eine zentrale Rolle. Dahinter stehen Interessen.“

  2. Sehr geehrter Herr Peter Maier,

    in etlichen Punkten kann ich zustimmen, aber 2 Punkte sind mir ganz extrem negativ aufgefallen, die ich Ihnen – ohne anmaßend erscheinen zu wollen – noch einmal zu Überdenken ans Pädagogenherz legen möchte:

    1)
    „Gerade in uns Lehrern suchen die Schüler einen Menschen, […]
    der eben Empathie-fähig ist, einen guten Draht zu ihnen hat und der ihnen in unserer schnelllebigen Zeit ein Anker ist, an dem sie sich immer festhalten können.“

    Auch ein Anker muss sich irgendwo Halt finden können.
    Wo sehen Sie das
    a) im System Schule in „normalen“ Zeiten (= vor Corona)?
    b) im System Schule in der aktuellen Lage?

    Ich bin durchaus der Ansicht, dass auch ein „Anker“ keine unbegrenzten Superhelden-Kräfte haben kann und auch gar nicht haben muss.
    Sie sehen die Pädagogen selbst als Menschen.
    Menschen haben Grenzen.
    Das heißt, dass auch die Kräfte von Pädagogen begrenzt sind.

    Es ist in meinen Augen nicht opportun, den Anschein auch nur versehentlich zu erwecken, Pädagogen (egal ob in Schule oder Kita!) könnten oder müssten gar IMMER ALLES geradebiegen, wofür sich sonst niemand zuständig fühlt.
    Oder – um in Ihrem Bild des Ankers zu bleiben – Pädagogen sind NICHT (in welcher Hinsicht auch immer) das Letzte Stück einer langen Kette …

    Egal, ob Sie Pädagogen mit Ankern, Magiern oder was auch immer gleichsetzen:
    HILFREICHER wäre es doch wohl, langsam aber sicher mal etwas Luft aus der Pädagogik-Blase abzulassen, nicht immer mehrmehrmehrmeeeehhhr
    a) hinein zu projezieren,
    b) herausquetschen zu wollen,
    … damit wird eben dieser Schraube, die Pädagogen, Kinder und letztlich die gesamte Gesellschaft mittlerweile ziemlich krank gemacht hat, nur noch eine weitere Umdrehung verpasst.
    Da ist es auch vollkommen gleichgültig, ob man sich auf Hattie oder wen auch immer beruft!
    Das Schul-Leben ist schon verdreht genug, und zwar schon seit langer Zeit, lange vor Corona.

    2)
    „Kurzum: Unsere Schüler brauchen im Lehrer vor allem einen Menschen, der ihnen im Klassenzimmer gegenüber steht, der sie liebt, sie als Individuen wahrnimmt, ihnen zugewandt ist und ihnen Mut macht.“

    STOPP und NEIN!
    „der sie liebt“?
    DAS meinen Sie hoffentlich nicht ernst?!

    Ich verwehre mich strikt dagegen, dass mir wildfremde Menschen sagen, wen ich zu „lieben“ hätte!
    – „lieben“ ist ein großes Wort.
    – Sie benutzen es ohne weitere Definition.
    – Pädagogen (egal ob in Schule oder Kita) werden für ihre berufliche Tätigkeit bezahlt.
    Wenn jemand dafür BEZAHLT (!!!) wird, andere Menschen zu „lieben“, dann handelt es sich ganz klar um ein ANDERES Berufsfeld!
    In diesem letzten Punkt möchte ich auf der Ebene des Fingerzeigs bleiben, Sie kommen aber sicher selber auf die Lösung.

    Begriffe wie „lieben“ darf man nicht dermaßen inflationär benutzen.
    Das ist jedoch nur meine Meinung und natürlich darf jeder andere Mensch da auch eine abweichende Meinung haben.

    Nebenbei:
    Ich bin Pädagoge und ich bin es gerne.
    Dafür wurde ich auch ausgebildet.

    Was ich nicht bin und niemals sein werde, weil ich es NICHT WILL:
    Die eierlegende Wollmilchsau.

    Herzliche Grüße
    Pit2020

    • Pit 2020- danke für Ihren ausführlichen Kommentar. Ich bin über diese Begrifflichkeiten auch gestolpert. Beziehungsarbeit steht bei meinen teilweise erwachsenen Berufschüler*innen sehr oft noch im Vordergrund und ist selbstverständliche Basis meiner Arbeit. Aber insgesamt gehe ich mit meinen SuS wohl eher eine „Bildungspartnerschaft“ ein, welche auf gegenseitiger Wertschätzung beruht. Und in der heutigen Zeit sollte nicht mehr nur die Kreidetafel, ein OHP und Idealismus bis zur Selbstaufgabe zu meinem Handwerkszeug gehören.

    • Die genannten Punkte stoßen auch mir auf.

      Ich will und kann – gerade als Pädagoge und gerade jetzt in dieser Ausnahmestituation – nicht alles aus den Schülern herausholen und all mein Wissen und Können diesem einen Zweck unterordnen.
      Das würde am Ende doch wieder dem Produzieren von Abschlüssen gleichkommen.

      Wer die Entwicklungsstufen der Schüler wirklich wahr- und ernstnimmt, wird bemerken, dass sie in bestimmten Stadien alles andere benötigen als ausgeklügelte Systeme, mit denen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten gesteigert werden können, und sei es über eine „optimale Beziehung des Lehrers zum Schüler“.
      Selbstverständlich ist diese Beziehung wichtig, vielleicht das Wichtigste überhaupt, soweit Schüler noch nicht gelernt haben, sich aus eigenem Antrieb und sachbezogenem Interesse heraus Wissen anzueignen.
      Nimmt man diese Beziehung ernst, kann daraus aber auch die Erkenntnis entspringen, dass bestimmte Kinder gerade (in ihrer jeweiligen Entwicklungsstufe, nicht nur auf die gegenwärtigen Bedingungen bezogen) alles andere als Präsenzunterricht brauchen (Mobbing, persönliche Dispositionen und Umstände etc.), andere wiederum erst lernen müssen, mit Kontakten aller Art klar zu kommen.
      Es kann auch dabei herauskommen, dass Schüler gerade etwas ganz anderes lernen müssen/wollen/können als das, was gerade auf dem Stundenplan steht oder dass sie es nicht gerade dann brauchen können, wenn es gerade auf dem Stundenplan steht.
      Es kann sogar sein, dass sie ganz etwas anders viel dringender brauchen… ihr Haustier, den Park, die Oma, eine Gutenachtgeschichte, Bewegung draußen, einen Boxball…

      Könnten wir diese Bedürfnisse wirklich in pädagogische Arbeit integrieren und würden wir sie nicht als Konkurrenz, sondern als sinnvolle und notwendige Ergänzung zum Unterricht sehen, würden Kinder sich vermutlich „freier“ entwickeln können und mehr Potentiale entwickeln als nur die Fähigkeit, für eine Klassenarbeit/Klausur/Abschluss zu arbeiten.
      Das müssten umgekehrt natürlich auch die Eltern (die ganze Gesellschaft) akzeptieren und nicht auf Teufel komm raus noch die letzte Notensteigerung rauspressen wollen und sei es um den Preis, die Beziehung im Dreieck Lehrer-Schüler-Stoff gänzlich zu zerstören.
      Leider ist aber genau das Alltag in unserem leistungsorientierten System.
      Welche Potentiale bleiben dabei außer Acht???

      Jetzt gerade merken wir, dass Lehrer-Schüler-Beziehungen nicht immer stabil genug sind, die Schüler in der Krise zu stützen. Der Grund dafür liegt m.E. im System selbst, das chronisch überfordert, chronisch überfrachtet und chronisch unterfinanziert ist.
      Raum und Zeit für Beziehungsarbeit finden wir im normalen Schulalltag viel zu selten. Es bleibt nach meinem Gefühl viel zu wenig Raum und Zeit, über „Gott und die Welt“ zu lernen – auch gegenseitig.
      Wie soll die Beziehung dann jetzt in dieser Ausnahmesituation tragen? (Ausnahmen bestätigen die Regel…)

      Den Punkt mit der „Liebe“ kann man vielleicht etwas weiter fassen:
      Wir lieben nicht den einzelnen Schüler, nur weil er unser Schüler ist (und müssen das m.E. auch nicht), sondern wir „lieben“ (mögen/schätzen es, mit Schülern zu arbeiten – wie im „richtigen Leben“ klappt es mit dem einen besser, mit dem anderen weniger gut. Das gilt für Lehrer und für Schüler.
      Vielleicht sollte man „den Schüler leben“ ersetzen durch „den Schüler als Persönlichkeit respektieren“ entsetzen. Eine Person, die ich schätze und respektiere, muss ich nicht lieben, um sie bestmöglich zu fördern, ihr die Welt zu öffnen und sie sich entwickeln zu lassen.
      Im Gegenteil – Liebe kann auch erdrücken, kann die Welt eng machen, kann eigene Perspektiven zu sehr und womöglich übergriffig auf das Gegenüber projezieren.

      Ein zugewandter Lehrer, ein nicht gestresster, nicht ewig getriebener Lehrer, jemand, der sich Zeit nehmen kann und genau dafür bezahlt wird – das wäre mein Idealbild für eine gute Beziehung zwischen Lehrer und Schüler, die auch in Krisen trägt.

      • @kanndochnichtwahrsein

        Danke, liebe @kanndochnichtwahrsein,
        „Den Punkt mit der „Liebe“ kann man vielleicht etwas weiter fassen: …“ und den gesamten Rest von Ihrem Absatz kann ich so unterschreiben.
        (Und den letzten Absatz ebenso.)

        „Liebe“ und „lieben“ hat eine Qualität des ganz Besonderen, was nur ganz wenigen Menschen auf Gegenseitigkeit (!) zusteht, sie hat meiner Ansicht nach absolut NICHTS zu suchen im Kontakt mit Schutzbefohlenen (sofern sie nicht zur eigenen Familie gehören), in unserem beruflichen Umfeld = SuS.
        Was für weltfremdes Zeugs würden wir den SuS denn damit auch vorleben?
        So ist es im Erwachsenenleben ja auch nicht.
        Und Kinder – auch die kleinen – sind doch nicht so dumm, als dass sie darauf dauerhaft hereinfallen würden!

        Wer möchte (?) denn schon von allen Menschen geliebt werden, sollte es nicht auf Kosten von eben dieser Tiefe eines Gefühls gehen oder auf Kosten der Glaubwürdigkeit, die ebenfalls ein hohes Gut ist?
        „Geliebt“ … von allen Nachbarn? … von den Arbeitgebern?
        Ich z.B. möchte, um bei diesem Punkt zu bleiben, von den KM ganz bestimmt nicht geliebt werden. Ich wäre tatsächlich nicht blöde genug, als dass ich mir da NICHT veralbert vorkommen müsste. Mir würden da Respekt und Arbeitsschutz genügen – also „Sorge tragen“.
        Diesen Respekt und das – für einander – Sorge tragen, DAS muss den Kindern und Jugendlichen vermittelt werden. Und zwar auch außerhalb von Schule, auch VOR Kita und Einschulung bzw. parallel dazu.
        Viele, viele Eltern versuchen das nach Kräften, mit unterschiedlichem Erfolg, und dafür gibt es auch unterschiedliche Ursachen.

        Beachten muss man in diesem Zusammenhang sicher auch das, was in einem anderen Artikel und den Kommentaren darunter zu lesen ist, denn dort im Netz „spielt“ sich mittlerweile ein Großteil von „Beziehungen“ ab. Und wir müssen uns gut überlegen, ob das alles im Netz „unsere“ nächste Baustelle im Bereich Schule werden darf.
        Ich persönlich tendiere klar zu „Nein, auf keinen Fall!“ (Weil wir nichts „regeln“ können, wenn wir nicht die Mittel und Wege dazu haben.)
        Und außderdem denke ich, dafür ist Schule weder der geeignete Ort noch die geeignete Instanz.

        https://www.news4teachers.de/2021/01/cybermobbing-warum-lehrer-in-franken-ihre-schueler-anzeigen/
        (Dem kann man auch mit ganz viel „lieben“ nicht begegnen.)

        • Zustimmung auf ganzer Linie!!

          Zum Punkt mit dem Digitalen:
          Als eins von vielen Werkzeugen, nachdem Grundlagen da sind (lesen, schreiben, rechnen, verstehen, einordnen etc.), ist das sicher leditim und bietet Möglichkeiten z.B. auch im Bereich Medienerziehung und in der Vorbereitung auf Beruf und Studium, wenn Eigenständigkeit gefragt ist.
          Aber vorzugsweise würde ich das Digitale immer lieber in Präsenz als Ergänzung zu anderen Medien nutzen.

          Für jetzt ist das Digitale allerdings sicher eine brauchbare Hilfskonstruktion für schon fortgeschrittene Schüler mit o.g. gesicherten Voraussetzungen.
          Für alle anderen/jüngeren/nicht ausreichend selbstänigen Schüler im Zweifel lieber das gute alte Arbeitsblatt und das Schulbuch – für diese Ausnahmesituation eben leider ohne persönlichen Kontakt.

          Der Hype um das Digitale, die Fehleinschätzung der Voraussetzungen und die Überschätzung der Möglichkeiten (auch durch die KM) fördern sicherlich Verirrungen wie im Link genannt…
          Schade, wir haben in Deutschland 30 Jahre Digitalisierung im Bildungswesen verschlafen und entdecken erst jetzt die Möglichkeiten. Das tun aber auch die Störenfriede, die sich sonst auch analog nicht benehmen konnten und Irrwege brauchten, um Aufmerksamheit zu bekommen…
          „Liebe“ hilft da nicht! Klare Regeln vermutlich auch nicht mehr.

          • @kanndochnichtwahrsein

            Vielen Dank für diesen gelungenen Gedankenaustausch.

            Gelungen, weil es ein wirklicher Austausch war und auch in anschaulicher Weise in die Tiefe ging, Beispiele gebracht wurden und verschiedene Aspekte angedacht wurden.

    • Das sind mal wahre, längst überfällige Worte!!!
      Aus meiner Sicht und Mutter von drei Kindern, kann selbst ich nicht glauben, was Lehrern, schon vor Corona, an Erziehungsaufträgen nebst Wissensvermittlung abverlangt wurde. Der Begriff der Eierlegendenwollmilchsau trifft wirklich zu. Der Autor beschreibt, für mein Empfinden, eine Schullandschaft aus einer Zeit in der noch kein G8, oder zusammengewürfelte Schulformen Lehrer und Schüler unter tägliche Zeitdruck gesetzt haben. Fächer, wie Sport, Kunst, Musik, die wirklich das soziale Miteinander stärken, sehe ich auf den Lehrplänen eher verschwinden.

  3. Dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen.
    Ich habe allerdings in den letzten Schulwochen vor dem Lockdown im Dezember feststellen müssen, dass alle genannten Faktoren (Maskenpflicht, Hygienemaßnahmen, Lüftungskonzepte) den Unterricht massiv stören. Alle „netten“ Methoden und Rituale (Lieder singen, Bewegungsspiele, aktivierende Unterrichtsformen) sind unter Corona-Bedingungen nicht mehr durchführbar. Vieles, was den eigenen Unterricht besonders lebendig und ansprechend gestaltet hat, ist nicht mehr erlaubt. Vor einem sitzen nur noch Augenpaare, mit denen nur eingeschränkt kommuniziert werden kann. Das ist nicht mehr der Unterricht, der mich erfüllt. Jetzt im Distanzunterricht sehe ich meine SuS wieder, ich höre ihre Emotionen, ich kann mir für jeden Zeit nehmen und ich kann sie individuell unterstützen. Mir persönlich gibt diese Art des Unterrichts mehr als der Präsenzunterricht unter Corona-Bedingungen.

  4. Vielen Dank für diesen wichtigen Artikel! Die Beziehung zu den Kindern ist die Grundlage von allem. Auch ich habe die Sorge, dass das Digitale immer mehr auch in die Grundschule einsickert. Es muss klar sein, dass der momentane Zustand nur eine Notlösung ist und wieder vom normalen Präsenzunterricht abgelöst wird, sobald dies vertretbar ist (was noch dauern wird). Sie sprechen mir aus dem Herzen.

  5. @ Herr Wolle: Mir ging es in den letzten Wochen genauso. Singen, Theater spielen, Morgenkreis, Gruppenreise, das alles fehlt mir sehr.

  6. Gerade versuche ich, mich an meine eigene Grundschul-und Gymnasiumszeit zu erinnern:
    Meine Bilanz: Egal in welchem Alter; mir war es wichtig, von einer Lehrperson mit meinen Eigenheiten halbwegs verstanden zu werden, das Gefühl, diese Person weiß so ungefähr, wie ich ticke und kennt meine Stärken und Schwächen. Ein bisschen Nachsicht und Humor waren auch klasse. Mehr nicht.
    Geliebt wollte ich lediglich von meiner Familie werden, später vielleicht auch von einem interessanten Mitschüler.
    Ich bin der Meinung, dass „geliebt werden“ nicht in eine Lehrer/Schüler-Beziehung passt, egal auf welcher Ebene und wie man es auslegt.
    Btw: Was alles sollen LuL denn noch leisten (auch ohne Corona)?
    Wie soll es weitergehen? Soll mein Meister in der Lehre mich auch lieben? Der Prof. an der Uni? Mein Arbeitgeber?
    Ich weiß: Ein SuS lernt wesentlich besser in einer guten, verständnisvollen Beziehung zu seinem/r LuL, aber die hier formulierte Liebe untereinander ist für mich wirklich „drüber“.
    So langsam wird es too much des Guten!
    Und wie Pit schon treffend anmerkte: Es ist die Frage, inwieweit der Begriff Liebe irgendwann inflationär benutzt wird und somit irgendwann nichts mehr wert ist…

    • Absolute Zustimmung!!! Bin auch zunehmend genervt von der Anspruchshaltung, die an LuL formuliert wird. Alles muss immer geleistet werden. Dabei kommt es doch auf das passende Verhältnis zu SuS an, bei dem gegenseitiger Respekt, Wertschätzung des Individuellen in beide Richtungen wichtig ist.
      An meiner Schule wurde just aufgrund eine Weisung der BzR Detmold ein Karaussell in der Unterichtsverteilung in Gang gesetzt, damit das Lernen auf Distanz möglichst gleichmäßig verteilt wird. Pädagogik?? Null!!! ….alles Entscheidungen auf Grundlage der vielgeschätzten Justiziabilität. Es gibt nun Lerngruppen, denen 6!!! LehrerInnenwechsel zum neuen Halbjahr zugemutet werden. Und dann wird immer wieder die persönliche Bindung zwischen SuS und ihren LuL hervorgehoben, …. in Wirklichkeit spielt die in der Wahrnehmung von Schulverwaltung überhaupt keine Rolle, sondern es wird quasi ununterbrochen auf das nächste Oberverwaltungsgericht geschielt – erfahrungsgemäß davon ausgehend, dass jegliche Klage gegen Schulen seitens der „betroffenen Schüler*innen und Eltern“ mit einem Spruch gegen die Schulen ausgeht. „Angst frisst Hirn auf!!“ …. und ohne Arsch in der Hose lässt sich schlecht Salsa tanzen….

  7. Finden Sie die Tippfehler? Ich konnte Sie leider nicht mehr berichtigen 🙂
    Spätestens, wenn Sie „ist“ durch „hält“ ersetzen, sollte alles verständlich sein.
    Vielleicht kann ja auch ein Freischalter gleich alles verbessern und diese Antwort löschen.

  8. Empathische LuL gehen gerade jetzt durch eine schwere Zeit! Den Kontakt im Distanzunterricht zu fördern und den SUS Möglichkeiten zu geben, ihre Sorgen und Nöte persönlich mitzuteilen und Hilfestellungen zu bekommen, fordern sehr viel Kraft,Energie und Zeit neben allem anderen. Ich mache es gerne, aber es erschöpft zusätzlich!

  9. Vielleicht sollten wir mal andersrum denken:

    https://www.youtube.com/watch?v=-q0Sm8Kldn0

    Solche Ansätze gab/gibt es doch schon lange – s. Reformpädagogik

    JETZT wäre doch die Gelegenheit, solche Gedanken neu zu denken.
    Egal ob in Distanz oder irgendwann wieder in Präsenz.

    Worum geht es uns wirklich????
    Worum geht es der Gesellschaft???

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