Können Schulen nach Osterferien wieder öffnen? Laschet will das bundeseinheitlich klären – und das Schul-Chaos der Länder beenden

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BERLIN. Schluss mit dem Corona-Flickenteppich an Schulen – das wünschen sich viele Deutsche. NRW-Ministerpräsident Laschet will dazu einen Konsens der Länder herstellen, «den wir alle verbindlich umsetzen». Die Mehrheit der Bundesbürger würde Schulschließungen derzeit begrüßen. Das Problem: In Ostdeutschland ist das Meinungsbild ein anderes.

Schafft es Laschet als neuer CDU-Vorsitzender, das Schul-Chaos der Bundesländer zu beseitigen? Foto: Land NRW

Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet will eine bundesweit einheitliche Regelung erreichen, wie es für die Schulen in der Corona-Pandemie nach den Osterferien weitergeht. Diese sollten die Länder selbst treffen und nicht der Bund. «Ich wünsche mir, dass alles, was wir in den kommenden Wochen tun, möglichst bundeseinheitlich erfolgt. Das ist auch in Schulfragen möglich», sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident im Gespräch in Berlin. «Es kann einen Konsens der Kultusministerkonferenz geben, den wir alle verbindlich umsetzen.»

Ob die Schulen nach den Osterferien wieder öffnen werden, ist Laschet zufolge noch nicht entschieden. Bis zum Ferienende müsse eine bundeseinheitliche Antwort her, damit die Schulen sich vorbereiten können. Er gehe davon aus, dass «wir bis zum Ende der nächsten Woche Klarheit haben, wie es mit dem Schulstart und den sicheren Bedingungen ist». In jedem Fall müsse gewährleistet sein, dass in jeder Schule zweimal pro Woche getestet werden könne und sich Schüler dem Test nicht entziehen.

Die Bundesländer haben bislang alle Versuche, Schutzmaßnahmen in Kitas und Schulen an Schwellenwerte zu koppeln (wozu etwa Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU, schon im Herbst drängte), scheitern lassen. Die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für die Schulen, die unter anderem Wechselunterricht ab einem Inzidenzwert von 50 vorsehen, wurden von den Kultusministern ignoriert – wie News4teachers immer wieder berichtete. Auch Nordrhein-Westfalen hielt sich nicht daran.

«Die Perspektive, dass vielerorts den Lehrkräften ein Impfangebot gemacht werden kann, entpuppt sich als Fata Morgana»

Laut einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags kann der Bund über das Infektionsschutzrecht den Ländern weitreichende Vorschriften zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bis hin zu Schulschließungen machen, die diese genau umzusetzen hätten.

Nach dem Astrazeneca-Impfstopp für Menschen unter 60 Jahren warnt der Verband Bildung und Erziehung (VBE) vor Problemen bei der Öffnungsstrategien der Schulen. «Die sich abzeichnende Perspektive, dass vielerorts den Lehrkräften ein Impfangebot gemacht werden kann, entpuppt sich damit als Fata Morgana», sagte VBE-Chef Udo Beckmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. In Berlin wurden bereits die 40.000 Beschäftigten der weiterführenden Schulen in der Impfreihenfolge zurückgestuft, wie der „tagesspiegel“ berichtet.

Bund und Länder hatten am Dienstag entschieden, den Impfstoff von Astrazeneca in der Regel nur noch für Menschen über 60 einzusetzen. Bei 2,7 Millionen verabreichten Astrazeneca-Dosen waren 31 Verdachtsfälle einer Hirnvenenthrombose gemeldet worden. Davon verliefen neun Fälle tödlich. Experten vermuten, dass das sehr geringe Risiko nur junge Menschen betrifft.

Mit einer ersten Astrazeneca-Dosis geimpfte Menschen unter 60 Jahren – betroffen sind Tausende von Grundschullehrern und Erzieher – sollen nach einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) für die zweite Impfung auf einen sogenannten mRNA-Impfstoff umsteigen. Das steht in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschlussentwurf der Stiko. In Deutschland sind momentan die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zugelassen. Das Astrazeneca-Präparat ist ein sogenannter Vektorimpfstoff.

Der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens sagte dem «Spiegel», über das Risiko bei zweimaliger Impfung mit dem Astrazeneca-Mittel könne man derzeit nur spekulieren, da erst wenige Menschen beide Spritzen erhalten hätten. «Der naheliegende Ausweg ist aus meiner Sicht, es gar nicht zu probieren, sondern zur Sicherheit eben als Alternative einen RNA-Impfstoff zu geben.» In Tierexperimenten habe sich gezeigt, «dass die Immunreaktion nach heterologer (zweiter) Impfung gleich ausfällt. Man muss noch wissenschaftlich klären, wie gut der Schutz dann beim Menschen ist. Ich hoffe, dass dazu bald Daten vorliegen.»

Nach wie vor unklar ist, ob Geimpfte andere anstecken können oder nicht. «Es ist unerträglich, dass diese Schlüsselfrage immer noch nicht von der Bundesregierung beantwortet wird», sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. «Das RKI als oberste Pandemie-Behörde muss endlich für Klarheit sorgen, ob Geimpfte infektiös sind oder nicht.» Ohne amtliche Bestätigung seien Angaben von Impfstoff-Herstellern praktisch wertlos. Zuletzt weckte eine Studie aus den USA die Hoffnung, dass mit den Vakzinen von Pfizer/Biontech und Moderna geimpfte Menschen in den meisten Fällen keine Dritten mehr anstecken können und Infektionsketten so unterbrochen werden.

Die bedenkliche Entwicklung der Infektionszahlen überschattet auch in diesem Jahr wieder das Osterfest. Eine deutliche Mehrheit der Deutschen will an Ostern nicht verreisen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 60 Prozent, dass sie an dem langen Wochenende noch nicht einmal einen Tagesausflug planten. 10 Prozent wollen im Inland verreisen, etwa um Verwandte oder Freunde zu besuchen, weitere 2 Prozent wollen ins Ausland. Bei 19 Prozent der Befragten steht mindestens ein Tagesausflug ins Umland ihres Wohnorts auf dem Osterprogramm. 6 Prozent hatten sich zum Zeitpunkt der Umfrage noch nicht entschieden, 4 Prozent machten keine Angaben.

Die Regierungen von Bund und Ländern haben in ihrem jüngsten Beschluss zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eindringlich dazu aufgerufen, «auf nicht zwingend notwendige Reisen im Inland und auch ins Ausland zu verzichten – auch hinsichtlich der bevorstehenden Ostertage». Sie sehen Mobilität als einen wesentlichen Pandemietreiber. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wiederholte den Appell am Donnerstag in einer Videobotschaft. Wegen der immer weiter steigenden Zahl von Corona-Infektionen solle es ein Osterfest «im kleinen Kreis, mit sehr reduzierten Kontakten» werden, sagte sie.

„Die Priorität der Kultusministerinnen und Kultusminister liegt darauf, die Schulen so lange wie möglich offen zu halten“

Die Kultusminister hatten allerdings bei ihrem jüngsten Video-Treffen am 18. März beschlossen, sich bei ihren Maßnahmen für den Schulbetrieb von Inzidenzwerten – und damit auch von der vereinbarten Notbremse – zu verabschieden. „Die ausgeweitete Testung von Kindern und Jugendlichen dient dem Ziel, den Schulbesuch für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte sicherer zu machen und Infektionen zu identifizieren. Dadurch kann eine höhere Zahl von festgestellten Infektionen hervorgerufen werden und sich die Inzidenz in den Ländern erhöhen. Bei Entscheidungen über den Schulbetrieb ist daher perspektivisch zu prüfen, das Kriterium der Inzidenz um weitere Kriterien zu ergänzen.“ Welche weiteren Kriterien? Das bleibt in dem Papier ungesagt.

Dafür heißt es: „Viele Kinder und Jugendliche leiden unter der Pandemiesituation. Damit die Folgen nicht dauerhaft ihr Leben begleiten, liegt die Priorität der Kultusministerinnen und Kultusminister darauf, die Schulen so lange wie möglich offen zu halten“, so heißt es im Beschluss wörtlich. Zu den direkten Gesundheitsgefahren für Schüler und Lehrer durch Infektionen – kein Wort. Im Gegenteil. Wer auf die Ansteckungsgefahr hinweist, wird von der KMK in die Ecke von Kinderhassern geschoben. „In diesem Zusammenhang betonen die Kultusministerinnen und Kultusminister nachdrücklich, dass Kinder und Jugendliche nicht als Gefahr für alle an der Schule Beteiligten stigmatisiert werden sollen.“

In der Folge des Beschlusses zeichnet sich ab, dass die Bundesländer bei den Bildungseinrichtungen in entgegengesetzte Richtungen unterwegs sind: Während Sachsen und Sachsen-Anhalt angekündigt haben, die Kitas und Schulen unabhängig von steigenden Inzidenzwerten offenzuhalten, hat Bayern einen Stufenplan eingeführt, der den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts folgt. Der Plan sieht vor, dass die Schulklassen erst bei einem Inzidenzwert unter 50 in den vollständigen Präsenzunterricht zurückkehren. Zwischen 50 und 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche erfolgt für alle Jahrgänge Wechselunterricht. Bei einem Wert von über 100 gilt weitgehend Distanzunterricht.

Mehrheit der Bürger ist für Schließungen von Schulen und Kitas – aber nicht in Ostdeutschland

Wie will Laschet die Länder in dieser Gemengelange auf eine gemeinsame Linie bringen? Ein politisches Argument hätte er: Eine Mehrheit der Deutschen wäre einer Umfrage zufolge allerdings dafür, dass Schulen und Kitas angesichts der aktuellen Corona-Lage wieder geschlossen würden. 52 Prozent würden dies «eher» oder «voll und ganz» befürworten, wie eine aktuelle Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab. 34 Prozent würden einen solchen Schritt «eher» oder «voll und ganz» ablehnen, 14 Prozent machten keine Angabe. Ein mögliches Problem dabei: Westdeutsche (55 Prozent) sprechen sich demnach deutlich häufiger für eine Schließung aus als Ostdeutsche (41 Prozent). News4teachers / mit Material der dpa

Schul-Chaos: Sachsen lässt die Kitas und Schulen in jedem Fall offen – Söder bremst: Schutz der Schüler ist oberster Maßstab

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130 KOMMENTARE

  1. Der lasche Laschet ist mal wieder im Kanzler-Attrappen-Modus. Jetzt will er so tun, als wäre ihm Schule irgendwie wichtig und die Gesundheit der Kinder nicht völlig egal, dabei hat Gebauer die Marschrichtung mit der Testpflicht doch schon verraten: die Schulen werden offen bleiben. Damit es aber nicht so aussieht, als wären der Maskendealer und seine neoliberalen Freunde der Oberschicht voll für den Mist verantwortlich, den sie da gerade wieder verzapfen, ruft er jetzt nach einer bundeseinheitlichen Lösung, damit man sich dann wieder hinter dem Beschluss der Masse verstecken kann. Dass der Inhalt dieses Beschlusses aber für ihn im Wesentlichen schon klar ist, kann man daran sehen, dass er sich hier den bekannten Vorgaben durch die Bundesregierung verweigert und lieber wieder die KuMis mauscheln lassen will. Was bei denen dann rauskommt, ist ja auch hinlänglich bekannt. Der Meister des Zauderns und der kollektiven Verantwortungslosigkeit, und so einer will regieren!? Ich hoffe, der kriegt bald die gleiche Quittung wie die Eisenmann.

  2. Wir wissen alle , wie es ausgeht : Die Länder werden sich nicht einigen . Einige haben sich ja schon festgelegt . Sachsen – Anhalt zum Beispiel . Und Yvonne Gebauer hat ja den Schulbetrieb “ noch sicherer “ gemacht : Zwei verpflichtende Test für alle pro Woche . Näheres wie immer später , also am letzten Ferientag . Die “ Bildungsgerechtigkeit “ lebe hoch .

  3. Liebe Redaktion, Sie sollten noch einmal viel stärker thematisieren, dass die Schnelltests in der Schule nur dazu sind, Cluster zu entdecken, diese bieten keine Sicherheit. Das liegt daran, dass die Antigentest erst bei sehr hohen Virenlast anschlagen. Die Virenlast kann aber innerhalb weniger Stunden sehr stark ansteigen. Dies bedeutet, ein negativer Schnelltest besagt nur, dass ich für die nächsten 1-4 Stunden wahrscheinlich nicht ansteckend oder nicht stark ansteckend bin. Wenn man sich ferner die Ergebnisse der Aerosolforscher ansieht, reicht Lüften allein nicht. Dies bedeutet, eine bessere Möglichkeit sich anzustecken als beim gemeinsamen Testen gibt es. Wenn man böse wäre, würde man dahinter Strategie stehen, Durchseuchung bei vorgegaukelter Sicherheit.

  4. Herr Laschet strebt plötzlich einheitliche Lösungen an under war die Person die nie ein einheitliches Handeln angestebt hat. In BW hat kretschmann schon eine Entscheidung getroffen, die Schulen bleiben nach Ostern bis zum 19.4.alle Klassenstufen im Fernunterricht,
    außer die Abschlussklassen. Es geht nicht um aufhalten der Schulen oder um Öffnungen unsere Ausgangslage lässt keine Öffnungen zu. Es geht darum Menschenleben zu schützen und Menschenleben nicht in Gefahr zu bringen. Auch die Ausbrüche unter den Kindern und Jugendlichen sind sehr hoch und dies endlich anzuerkennen. Der Ernst der Lage braucht keine endlosen gespräche mehrsondern Handlungsfähigkeit und Umsetzung. Die Gespräche
    untereinander tragen keine Füchte und jeder möchte sich nur in persönliche Szene setzen.
    Die Politik ist am Tiefpunkt und keiner hat sich bisher an Entscheidungen gehalten und das Vertrauen der Bevölkerung ist ebenfalls am Tiefpunkt. Die Wahrheit ist in der Politik und von der Schulpolitik in der Pandemie nie mit einer Ernsthaftigkeit vertreten worden und es stand der Gesundheitschutz nicht an erster Stelle. Dieses Schuljahr wird für alle Schularten kein normales Schuljahr mehr und dies muss endlich mit aller Klarheit ausgesprochen werden. Dies würde großen Druck nehmen und würde den Schulen, Lehrer, Schüler, Eltern eine große Entspanung geben. Herr Ralf Scholl vom PhV-BW hat ein corona Aufholjahr G9 gefordert, um den Kindern eine angemessene Aufholarbeit zu ermöglichen. Die Politik hat sich von vielen Mahnungen abgewendet und jegliches Gehör für ein Miteinander auf Durchzug geschaltet.
    Die Meinungen anderer erfahrener Menschen wurden nicht mit einbezogen und mit Füßen getreten.

  5. Die Schulen sollten komplet zum Distanzunterricht wechseln und zwar jetzt, sonst in noch einem Jahr bricht das ganze System zusammen. Man sollte retten, was man noch retten kann, in jedem Sinne. Die Arbeitswelt ist schon fast ein Jahr im Homeoffice und es funktioniert. Dadurch können auch Systemrelevante Branchen weiterhin funktionieren. Man sollte sich an Impfen fokusieren und an die Entwicklung neuer Impfstoffen, sonst verlieren wir auf diese Art und Weise irgendwann das Rennen mit dem Virus.

  6. Im Hinblick auf die deutsche Geschichte ist es doppelt widerlich, die Schulbeteiligten zum Sterben in die Schule zu schicken

    • Das ist jetzt aber schon etwas sehr weit hergeholt und nicht gerade gewinnbringend für eine vernünftige Diskussion. Bei aller Berechtigung, sehr massive Kritik in Richtung KuMi auszuüben.

  7. ….und alles fängt wieder von vorne an….
    Immerhin sind wir Lehrer diesmal in BW vor der Presse informiert worden. Das hin- und hergezerre geht leider weiter.
    Alle haben nach Fasching dafür plädiert, im Wechselunterricht zu bleiben. Nur unsere Politik nicht!
    Für 14 Tage mussten an unserer GS mal wieder alle Pläne umgeworfen und verändert werden.
    Inzwischen habe ich Schwierigkeiten mir überhaupt noch meinen Plan zu merken und die sich ständigen ändernden Pausenzeiten (zur Abwechslung jetzt mal für alle mit Maske).
    Nun also wieder Doppelbelastung: Homeschooling und Notbetreuung mit digitalem Anschluss. Kinder erreichen, die zum Teil nicht erreichbar sind. Weiterhin mit meinem privaten Equipment (nach einem Jahr mit Corona). Wieder mit einem privaten WLan, dass täglich Ausfälle hat und mit zwei Kindern nebenan, die meine Unterstützung benötigen und einem Mann im Dauervideocall.
    Wie lange? Vielleicht eine Woche, vielleicht auch länger……
    Ich tippe auf länger….
    Kinder in der 4. Klasse, nach der Anmeldung an der neuen Schule noch für den verbleibenden Stoff zu motivieren ist auch in normalen Zeiten schwierig. Viele glauben, mit dem Erreichen der Empfehlung sei die GS um.
    Jetzt ist es durch Corona und die ständigen Wechsel nahezu unmöglich geworden alle zu motivieren.
    Selbst meine eigenen Kinder sind der Sache müde geworden. Ich beobachte bei meinem zunächst hochmotivierten 5. Klässler einen Leistungseinbruch, er kann sich nicht mehr motivieren die Berge abzuarbeiten, die ihm da nach 4-5 Stunden digitalen Unterricht aufgegeben werden. Ich sehe aber auch, dass es im Gymnasium sein muss, da die Lehrpläne ein Durchatmen nicht zulassen, wenn nicht wichtiges für die Folgeklasse fehlen soll.
    Vor den Osterferien war das Kind krank, heißt konkret, er wird in den Ferien keine Pause haben, sondern muss nacharbeiten….
    Und so geht es vielen Familien.
    Zerrieben zwischen pandemiebedingten Arbeitsansprüchen und pausenlosen aufeinanderhocken.
    Früher hatten meine Kinder Verabredungen, Sport, Kindergeburtstage und Wochenenden bei Oma. Das hat das Familiengefüge entlastet.
    Jetzt können/dürfen Freunde nicht mehr miteinander spielen (möglich wenig Kontakte), keine Entlastung außer Familienausflüge (mit dem Fahrrad, Wandern), dafür hohe Anforderungen an uns alle (mehr Arbeit, mehr Schule auch bis in den früheren Freizeitteil hinein).
    Wir sind müde.
    Auch unsere Kinder.
    Man hätte so vieles besser machen können.
    Angefangen von Investitionen in die Bildung schon vor der Pandemie:
    Kleinere Klassen, Doppelklassenlehrer, mehr Lehrer auch für Förderung und Co.
    Mit Beginn der Pandemie:
    Umbau von Klassenzimmern mit Lüftungsanlagen.
    Mit ausreichend Lehrern und zusätzlichen Personal zur „Notbetreuung“ einen echten Wechselunterricht.
    Masken für Lehrer von Anfang an.
    Beschleunigung der Impfungen allgemein.

    Und was kommt danach?
    Alle fordern laut, nach der Wiederholung des Jahres…. Viele Lösungsansätze wurden auch hier schon besprochen….
    Doch die Vermutung liegt nahe, dass der Bildungssektor der ist, an dem zuerst nach der Pandemie eingespart wird.
    Ich glaube es wird danach wieder sein wie zuvor, nur das die Kinder, die vorher schon schlechtere Ausgangsbedingungen hatten noch mehr benachteiligt werden.

    Ich bin so müde….weil es mich traurig macht, dass unsere Kinder und Jugendlichen dem Staat so wenig wert sind.
    Ich bin so müde… weil ich bemüht bin das aufzufangen was gerade schief läuft und ich nur ein Sieb habe um das aufzufangen und die Löcher des Siebes werden täglich größer.
    Ich bin so müde….weil es immer noch Menschen gibt, die uns Lehrern unterstellen wir würden faul zu Hause sitzen und unsere Freizeit genießen, während ich kaum mehr Zeit habe meinen eigenen Kindern gerecht zu werden.

  8. „«Ich wünsche mir, dass alles, was wir in den kommenden Wochen tun, möglichst bundeseinheitlich erfolgt. Das ist auch in Schulfragen möglich», sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident im Gespräch in Berlin.“

    Au weia!
    Jetzt droht er schon der ganzen Republik …
    Seine Inkompetenz Prinz Armin der Unbeliebte (seine Umfragewerte gehen seit einiger Zeit immer weiter runter) streckt seine ungeschickten Händchen nach der Bundeskrone aus?

    https://www.tagesschau.de/inland/bundeslaender-laschet-corona-101.html
    Ein kurzer Kommentar als Podcast (2:24 Minuten) „Laschet, der Spätdenker“:
    https://www.tagesschau.de/multimedia/politikimradio/audio-104575.html

    “ Er gehe davon aus, dass «wir bis zum Ende der nächsten Woche Klarheit haben, wie es mit dem Schulstart und den sicheren Bedingungen ist».“

    Muss Britta die Ernste sich Sorgen machen?

    Wird sie entthront werden von der Husarin Yvi der Eiskalten Ge(h)bäuerin, die niemals so ganz gehen will sondern im Zickzack-Modus gelegentlich auftaucht, um „gebrieft“ vom persönlichen Richter Matze zu verkünden, dass man wieder einmal beschlossen (!) habe, alles sei gut und in Schulen würde man im Zweifelsfall gesünder werden an Leib UND Seele, weil es da so viel frische Luft gibt?

    Da kann sich die Republik aber freuen!
    (Ja, so was von Ironie!)

    Abgesicherte Fakten 😉 gibt es bestimmt bald in „Bild“ und „SZ“.

    Ostern muss ja nicht langweilig werden … wäre aber schön …
    Wäre das ganze RumgeEIERe ein schlechter Film, würde ich spätestens jetzt abschalten …

  9. „Es kann einen Konsens der Kultusministerkonferenz geben, den wir alle verbindlich umsetzen.»

    Und wir können den Weltfrieden herstellen, indem wir alle in den Himmel schauen und laut OOMMMMMM rufen….LuschiLaschet hat wieder einen rausgehauen.
    Der ist fast so stark wie sein „Jetzt geht es echt um den Gesundheitsschutz!“ ….und mit jedem seiner peinlichen Beiträge zum pandemischen Geschehen und der politischen Reaktion „seiner Partei“, seines Koalitionspartners oder auch des von ihm beauftragten Hausmeisters (ja, man hat zuweilen den Eindruck, dass er jeden in sein sinkendes Boot holen möchte – entweder sollen sie Rudern oder zumindest mit ihm untergehen) gehen seine Umfragewerte zurecht weiter in den Keller.

    Armin der Große, seines Zeichens Aushilfshobbit, RWE-Hauptlobbyist, Schaumschläger, Quertreiber bei sinnvollen Entscheidungen, Kanzlerkandidat (huahuahua) und polit-suizidaler Dummschwätzer will nun „echt“ , dass alle sich an die (von ihm erratisch) getroffenen Entscheidungen halten…“keine Ahnung, keine Meinung, kein Konzept“ … „mir nach!!!“
    Im Schlingerkurs aber mit Vollspeed vor die Wand.
    Wenn ich Söder wäre, dann käme ich aus dem Lachen gar nicht mehr raus…zurücklehnen, Weißbier schlürfen, a Weißwurscht zutzeln und dem Wichtel bei der Selbstdemontage und Selbstzerstörung zuschauen.

    Jetzt mal ganz ehrlich:
    Wer in aller Öffentlickeit seine Unkenntnis der eigenen Anweisungen so deutlich heraushängen lässt („Eine Grundschule, an der nicht getestet wird? Das kann nicht sein – sagen Sie mir den Namen….ich rufe da an und regel das für Sie…blablabla!!“) und damit so überdeutlich macht, dass er komplett den Überblick verloren hat…(„Der kleine Armin möchte aus dem Maislabyrinth abgeholt werden…!) …aber dann den fetten Regeldurchsetzer und Checker machen will ….das ist einfach nur noch lächerlich.
    Hätte er doch mal bei jemandem nachgefragt, der / die sich mit sowas auskennt….aber Armin hat scheinbar keine gelben Seiten.

    • Nachtrag:
      Jemand, der nicht mal eine Profilneurotikerin unter Kontrolle halten kann, dann aber glaubt, das bei insgesamt 16 Profilneurotikern hinzubekommen, der glaubt auch, in einem gefüllten Wasserfass 160 Korken gleichzeitig unter Wasser drücken zu können.
      Es ist einfach nur noch traurig….in jedem guten Wüstenfilm kommt die berühmte Szene, in der einer zu den anderen sagt. „Lasst mich einfach hier liegen – ohne mich könnt ihr es schaffen.“

      • @Andre Hog

        Armin der Lasche, unvergleichlich und unvergessen in Blockbuster
        „Lasst mich einfach hier liegen – ohne mich könnt ihr es schaffen.“

        Das hat mich für heute „gekillt“ – ich sehe es vor mir, in Agfa-Color, Schluss-Szene in leinwandfüllender Großaufnahme.
        Macht Laune …
        🙂

        • Lieber Pit….frohe Ostern…du kannst heute wählen zwischen „Krieg und Frieden“, allen Folgen von Sissi, „Die größte Geschichte aller Zeiten“ , „Ben Hur “ läuft bestimmt auch irgendwo….und wenn das alles nix hilft, dann empfehle ich den Thementag bei RTL2 zum Thema „Leuten auf die Fresse hauen“ mit dem erfolgreichen Duo Bud Spencer und Terence Hill. 🙂
          Da passt Armin auf jeden Fall ins Format. 😉

          • @Andre Hog

            Heyho Kollege, dir auch frohe Ostern!

            Weil mich das an eine Quizfrage erinnert und auch „Armin“ und „Format“ auftauchen … muss ich mal … kurz … überlegen …
            OK!
            Ich nehme „Leuten auf die Fresse hauen 500″. 😉

  10. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!?
    Geht es bei der plötzlichen Einheitlichkeit nicht in erster Linie darum, keine Verantwortung zu übernehmen?
    Ein hoffnungsloser Kanzlerkanidat und eine auf ganzer Linie versagende Bildungsministerin haben bisher quasi alles versemmelt und hoffen jetzt darauf, sich hinter den anderen verstecken zu können.
    Um Kinder, Lehrer und Bildung geht es dabei wie immer nicht.

  11. 08:40 Uhr
    Sao Paulo exhumiert alte Gräber aus Platzmangel

    In Brasiliens größter Stadt Sao Paulo werden jetzt alte Gräber geleert, um Platz für die steigende Zahl von COVID-19-Toten zu schaffen. Das Rathaus der Stadt registriere diese Woche täglich Rekordbestattungen, so der für das Bestattungswesen zuständige Gemeindesekretär in einer Erklärung. Die Verlegung der Überreste sei zwar Standard im Friedhofsbetrieb, habe jetzt aber eine neue Dringlichkeit bekommen, da Brasilien die schlimmste Coronavirus-Welle seit Beginn der Pandemie vor über einem Jahr erlebe. Das brasilianische Gesundheitsministerium meldete am Donnerstag 3769 neue Todesfälle.

    Bolivien kündigte daraufhin an, seine Grenzen zu Brasilien schließen zu wollen, weil es Bedenken wegen einer neuen Variante der Krankheit gebe. Chile schloss bereits seine Grenzen für alle Ausländer. „Was in Brasilien passiert, ist eine globale Bedrohung“, sagte José Miguel Bernucci, Sekretär der Nationalen Medizinischen Vereinigung Chiles. Länder rund um die Region sind besorgt, dass Brasilien eine Brutstätte für eine neue Virus-Variante ist, da die Fälle ansteigen und der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro sich weigert, Masken und Abriegelungen zu unterstützen.

    usw. Info hier, Info da..langsam wird es nicht mehr so harmlos..man denkt, ah, Brasilien, das ist dort irgendwo weitweg…heutzutage aber doch nicht.

    Man sollte aufhören zu reden, sonder anfangen zu handeln. Es bleibt nichts mehr zu spekulieren. Fakten sind auf dem Tisch.

  12. Wenn man den Bericht liest zeichnet sich doch eine eindeutige, bundeseinheitliche Linie der Kultusministerien ab.
    Die Eckpunkte sind nur etwas anders gesetzt als man das als normaler Bürger erwarten wurde.

    Eckpunkte:

    – Es gibt keine festen Grenzwerte für den Schulbetrieb, um das Ministerium in seinem Handeln nicht von der Realität abhängig zu machen.

    – Maßnahmen richten sich nur nach politischen Überlegungen wie dem Erwartungen und Wünschen der Wirtschaft und vieler Eltern. Arbeitsschutz und Sicherheit spielt dabei keine Rolle.

    – Keine der Maßnahmen darf Geld kosten.

    – Der reale Lernerfolg der Schüler ist absolut zweitrangig. Im Vordergrund steht der Verwahrung der Schüler um den Eltern das Arbeiten zu ermöglichen.

    – Durch Leistungsbewertung, egal auf welche Art, muss das Schuljahr am Ende aussehen wie ein normales Schuljahr. Dann sind die Eltern zufrieden.

    – Das gewissenlose und unverantwortliche Handeln darf den Ruf der Ministerien nicht beschädigen. Daher werden eifrig falsche Studien, sinnlose Parolen und sonstige potemkinsche Dörfer durch die Presse an die Öffentlichkeit verbreitet.

    Wer sagt den da, dass es keine gemeinsame Linie der Kultusministerien in der Pandemie gibt?

    Die Linie ist da. Sie enthält nur leider den Arbeitsschutz, die Fürsorgepflicht, das Recht auf Bildung usw. nur am Rand.
    Das Gesamtkonzept zielt auf Wählerfang, persönliche Profilierung der Minister*innen, zuarbeiten für die Wirtschaft und Kostenersparnis ab.

    Das würde man natürlich im Ministerium nie zugeben. Klingt nicht gut, wenn man in der Pressekonferenz sagen würde:“ Wissen sie uns ist es eigentlich sch… egal was mit den Schülern und Lehrern passiert. Ob die was lernen ist uns auch schnuppe. Aber wer baut denn Autos bei Zermedes wenn alle Eltern auf die Kinder aufpassen müssen.“

    Dann doch lieber:“ Die Schulen sind sicher. Das hat ein Gutachten des Verbands der Schulhausmeister eindeutig ergeben. Sollte sich die Lage, wieder Erwarten, doch verschlimmern werden wir perspektivisch, von Fall zu Fall, nach eigenem Ermessen, zum Wohle der Schüler und Lehrer zeitnah entscheiden.“ (Übersetzt: Ihr mich auch).

    Und Laschet erwartet jetzt wirklich, dass er sich als starker Mann profilieren kann indem er bundeseinheitlich das Vorgehen der Kultusminister koordiniert?

    Entweder veräppelt er uns da oder er ist noch dummer als man denken würde.

    Dieses Konglomerat aus eitlen, arroganten und verantwortungslosen Wahlkämpfern und Parteisoldaten, das zusätzlich noch aus dem kompletten politischen Spektrum zusammengesetzt ist, wird auch unter der Leitung von Laschet nur auf das einigen, was ihren individuellen politischen, persönlichen und wirtschaftlichen Interessen entspricht.
    Das ist eben von Land zu Land und von Partei zu Partei unterschiedlich. Also wird es auch kein einheitliches Vorgehen geben.

    • In der Tat, megabumms, erschütternd stimmig.
      Die „Eckpunkte“ sind der Schlüssel zur KMK-Märchenwelt. „Ihr mich auch“ steht auf den Fahnen der von der Realität durch Plexiglasscheiben und Filter abgeschirmten laschen oder eisernen Mannen und ernsten Frauen, in ihrer Welt, in der jeder Rabe glaubt, wer krächzt, hat recht.
      Ich bin im falschen Film. Wo ist Spock? Scottie, beam mich hier ‚raus!

      laschen oder eisernen Mannen und Frouwen.

    • Die Schulen sind ja auch sicher! Ist doch noch nie einer ausgebrochen aus einer Schule, oder? Ey, Ihr seid so böse, den KultusministerInnen zu unterstellen, sie hätten den Infektionsschutz gemeint…

  13. Da hat der Armin die Auswertung der Unfrage gelesen und offenbar sogar korrekt interpretiert. Das wäre dann die wievielte Neuausrichtung seiner Pandemiepolitik? Sorry, auch wenn ich mir sehnlich wünsche, dass auch bei den Länderfürsten ankommt, dass das Virus grenzüberschreitend agiert, kann ich dem kleinen Hobbit aus NRW nicht mehr abnehmen, dass er begriffen hat.
    Das ist alles nur noch Wahlkampftaktik, die Kinder, Jugendlichen, Erzieher und Lehrer gehen der Politik doch am Arsch (sorry) vorbei. Jetzt will das Wahlvieh einheitliches Handeln: prima, kann man sich doch mit profilieren! Nee, für mich zählt inzwischen das gleiche wie in der Pflege: der Worte sind genug gewechselt!

  14. Alle Länder halten sich an die Empfehlungen des RKI, so einfach wäre es. Dann müssten sich Politiker nicht erst bei Triage ehrlich machen wie H. Macron. Der arme Laschet zeigt in dieser dritten Welle, dass er Staatsführung nicht kann. Er wartet ab, was die anderen sagen oder Umfragen, lässt sich ein paar Phrasen einfallen, die er dann gebetsmühlenartig wiederholt, bis zu neuen Fallzahlen. Sein Rumgeeiere bei den Tests in Schulen (und Kitas?) ist als “ ich will es jedem Recht machen- Pflicht ja, aber besser zu Hause“ ? entlarvt worden. Sein Vize H. Stamp nimmt es mit dem Gesundheitsschutz der Kleinen eh nicht so ernst und beschwichtigt die Eltern weiter und von Fr. Gebauer wird man zeitnah Donnerstag oder Freitag vor Schulbeginn neues hören. Es wird immer unerträglicher diesen Politikern zuzuhören.

  15. „Angesichts der Hinweise, dass sich insbesondere die Mutation B.1.1.7 des SARS-CoV-2-Virus deutlich stärker unter Kindern und Jugendlichen verbreitet, als dies bei dem bis-her vorwiegend grassierenden Virustyp der Fall ist, bedarf es weiterhin besonderer Vor-kehrungen“
    https://km-bw.de/site/pbs-bw-km-root/get/documents_E1359621470/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/KM-Homepage/Artikelseiten%20KP-KM/1_FAQ_Corona/Schreiben%20Min%20Schuljahr%2020_21/2021-04-01%20MD-Schreiben%20zum%20Schulbetrieb%20nach%20den%20Osterferien.pdf

    n4t hatte damals richtig gelegen. Die neue Argumentation würde sein, dass nun die Mutanten Kinder/Jugendliche betreffen, anders als es beim Wildtyp der Fall (gewesen) sei.

  16. „Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet will eine bundesweit einheitliche Regelung erreichen, wie es für die Schulen in der Corona-Pandemie nach den Osterferien weitergeht. Diese sollten die Länder selbst treffen und nicht der Bund.“

    Wahlkampf! Das sieht nach einem verzweifelten Versuch aus, als derjenige in die Geschichte einzugehen, der diesem furchtbaren Chaos ein Ende setzt. Vermutlich hofft Herr L, damit doch noch „Kanzlerqualitäten“ nachzuweisen. Nur: Das wird nicht klappen, denn dazu sind kleben die KM viel zu sehr an ihrer Macht. Im Endergebnis wird es weitere Wochen des Chaos mit vielen weiteren Opfern geben und die Umfragewerte von Herrn L werden sich noch weiter nach unten bewegen.

    „Laut einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags kann der Bund über das Infektionsschutzrecht den Ländern weitreichende Vorschriften zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bis hin zu Schulschließungen machen, die diese genau umzusetzen hätten.“

    Genau DAS sollte Frau Merkel tun. Sie hat nichts mehr zu verlieren, aber das würde viele Menschenleben retten und auch wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe verhindern (nicht verursachen – der leichte Dauerlockdown ist viel schädlicher als ein kurzer echter Lockdown).

    „Das RKI als oberste Pandemie-Behörde muss endlich für Klarheit sorgen, ob Geimpfte infektiös sind oder nicht.“

    Meine VERMUTUNG: Mit den mRNA-Impfstoffen Geimpfte sind nicht mehr ansteckend, die mit AZ hingegen schon. Dazu gab es international schon mehrere Quellen, die diese Vermutung stärken. Nur will das bei uns keiner wahrhaben, denn das würde AZ endgültig zu einem Ladenhüter degradieren, der maximal dem Eigenschutz dient, nicht aber der Eindämmung der Pandemie und auch nicht für den Schutz anderer. Das würde vor allem dem Argument, dass mit AZ geimpfte LuL die Schulen „sicher“ machen, vollkommen die Grundlage entziehen und sogar ins Gegenteil verkehren.

    • Lieber Jan,

      hast du grade eine der angesprochenen Quellen zur Hand, die darauf deutet, dass AZ eine Weitergabe bei Geimpften nicht verhindert?

      Übrigens hat mir eben eine noch ungeimpfte Erzieherin erzählt, dass bei denen in der KiTa fast alle mit AZ geimpften Kolleginnen anschl. wegen Nebenwirkungen krankgeschrieben werden mussten und eine ohne Vorerkrankungen sogar im KH gelandet ist.

      Als Mann würde ich Astra vielleicht noch nehmen, als Frau mittleren Alters und ohne dass endlich bekanntgegeben wird, welche Risikofaktoren die heftig betroffenen / gestorbenen Frauen gemeinsam hatten – Nein Danke.

      Vielen Dank.

      • Habe leider keine Quelle zur Hand, glaube aber, mich daran zu entsinnen, das mehrfach gelesen zu haben. Da ich aber hunderte von Texten zu dem Themenkomplex lese, weiss ich nicht mehr, wo.

        Auffällig ist aber, dass sich die Untersuchungen, in denen tatsächlich von einer Verhinderung der Weitergabe die Rede ist, sich alle auf mRNA-Impfstoffe beziehen.

        • Ich bin ebenfalls so eine Bekloppte, die jeden Tag dutzende Artikel dazu liest um mir die Informationen selber zu holen, die unsere Politiker uns so gerne vorenthalten – werde also einfach meine müden Augen weiter offen halten.

          Dass es tatsächlich so sein könnte, dass Astra auch in dieser Hinsicht nicht das Gelbe vom Ei ist, würde mich nicht wundern. Man hat Milliarden investiert, da kommt es nicht gut, wenn man das Zeug einstampfen würde. Vielleicht kommt diese Info dann ja nach der Wahl im September… 🙁

          Trotzdem danke.

        • „Die COVID-19-Vektor-Impfstoffe enthalten keine vermehrungsfähigen Impfviren, d. h. geimpfte Personen können auch keine Impfviren auf andere Personen übertragen.“

          RKI-AUFKLÄRUNGSMERKBLATT Stand 01.04.2021
          Zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) – mit Vektor-Impfstoffen –(Vaxzevria®, ehemals COVID-19 Vaccine AstraZeneca von AstraZeneca und COVID-19 Vaccine Janssen® von Johnson & Johnson)

          https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19-Vektorimpfstoff/Aufklaerungsbogen-de.pdf?__blob=publicationFile

          • Es geht aber nicht um eine Übertragung von Impfviren (dass das nicht passiert, ist sowieso klar) sondern darum, ob geimpfte Personen sich trotzdem noch infizieren (in abgeschwächter Form) und dann noch andere anstecken können.

            Die Impfstoffe sind ja (alle) leider nicht zu 100 % sicher. Deshalb wird man auch geimpft nicht völlig außer Gefahr sein sondern es wird nur die Wahrscheinlichkeit verringert.

            Übrigens geht grade heute durch die Presse (z.B. ntv-Coronaticker, 6:41 Uhr), dass der argentinische Präsident Fernández trotz zweimaliger Sputnik-Impfung positiv getestet wurde und leichte Symptome hat.

            Wir werden also bis auf Weiteres auch in den Schulen wohl nicht ums Maskentragen und Abstandhalten drumrumkommen bis das Virus weltweit halbwegs in Schach gehalten wird oder von alleine harmlose Mutationen produziert, fürchte ich.

  17. BaWü:
    „Ab dem 19. April soll dann die Testung für die Teilnahme am Präsenzunterrichtund an der Notbetreuung als Zugangsvoraussetzung gelten. Von dieser förmlichenPflicht ausgenommen sind Abschlussprüfungen und notwendige schriftliche Leistungs-feststellungen, soweit sie zwingend erforderlich sind und in der Präsenz durchgeführtwerden müssen […]
    Mit Blick auf die anstehenden Abschlussprüfungen empfehlen wir den Schulen, zweiWochen vor deren Beginn den Unterricht für diese Schülerinnen und Schüler aus-schließlich auf Fernunterricht umzustellen. Für die Abschlussprüfungen gilt ebenso wiefür schriftliche Leistungsfeststellungen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu be-achten ist. Auch wird das Tragen medizinischer Masken vorgegeben.“
    https://km-bw.de/site/pbs-bw-km-root/get/documents_E1359621470/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/KM-Homepage/Artikelseiten%20KP-KM/1_FAQ_Corona/Schreiben%20Min%20Schuljahr%2020_21/2021-04-01%20MD-Schreiben%20zum%20Schulbetrieb%20nach%20den%20Osterferien.pdf

    Keine Testpflicht für Abschlussprüfungen, 1,5m Abstände, stundenlanges Zusammenhocken? Das wird nicht reichen, fürchte ich: Aerosolansammlung, vgl. Artikel https://www.news4teachers.de/2021/03/muss-der-schulbetrieb-erneut-drastisch-eingeschraenkt-werden-aerosol-forscher-auftreten-von-b-1-1-7-erlaubt-hoechstens-zwei-stunden-wechselunterricht-am-stueck/

    • Im Ernst? Wer über Stunden in der Prüfung sitzt, muß sich vorher nicht testen lassen? Na das ist ja ne Superidee, da sitzt ja ein richtiger kleiner Trump bei euch im Ministerium: ich teste nicht, also gibt’s kein Corona…

  18. Gestern entdeckte ich in einem Artikel auf wdr.de zur Frage, wie es nach den Osterferien in NRW mit Schule weitergehen soll, dies:
    „Die Regierung wird sich laut Laschets Worten in der kommenden Woche intensiv mit dem Thema beschäftigen müssen. Anders als im vergangenen Jahr gehe es jetzt nicht darum, ob die Kinder gute Bildung bekämen, weil „man zu Hause nicht so gut lernen kann“. „Jetzt geht’s echt um Gesundheitsschutz“, betonte Laschet.“
    Ich dachte, ich lese nicht richtig – DER Groschen hat sich der Schwerkraft aber verdammt lange widersetzt!

    • Laschet selber traue ich diese Einsicht nicht zu.

      Möglicherweise sitzt doch jemand in seinem Expertenrat, dessen Hirn größer ist als der Lobby-Geldbeutel?
      Oder vielleicht hat ihm sein erzkonservativer, aber offensichtlich cleverer Mitarbeiter Liminiski verklickert, dass er mit seinem bisherigen Kurs nur noch weiter abstürzt?

      Ich glaube nach so vielen Monaten der Zwangsmaßnahmen gegen die Schul-Teilnehmer nicht eher an eine Aufhebung der Präsenzpflicht (durch die Hintertür), bevor ich es nicht schwarz auf weiß sehe. Und selbst wenn, dann ist es vermutlich nicht dauerhaft sondern wird so schnell wie möglich wieder aufgekündigt.

    • @Rotstiftprofi „Ich dachte, ich lese nicht richtig – DER Groschen hat sich der Schwerkraft aber verdammt lange widersetzt!“
      Und ich dachte dabei ach ist ja der 01. April.

  19. Der Herr laschet, der allen nach dem Schnabel redet und in NRW nun wirklich jeden Beschluss der Länder gleich wieder geändert hat? Der Armin=??????

  20. Der Armin mit dem „C“ in der Partei will „an Ostern über wirkungsvolle Massnahmen nachdenken“.
    Gut, hoffen wir mal auf Eingebungen, aber heute ist erst Karfreitag und es sprudelt bereits wieder vor unausgereifter ******* (freiwillige Zensur).

    NRW ist kein Vorzeige-Projekt als Leuchtturm in der Schullandschaft.

    Wer ernst(er) genommen werden will, sollte allerdings dafür auch Voraussetzungen erfüllen, wie z. B. die offenen Baustellen begrenzen und sich ehrlich machen.

  21. Das ist ja die Diskussion, die wir schon seit Monaten führen! Hat man denn nichts dazugelernt? Es macht doch keinen Sinn, wenn überall in Deutschland zur gleichen Zeit das Gleiche getan wird, wenn die Lage überall eine ANDERE ist. Wieso sollen denn Schulen geschlossen werden in Gegenden (auf Inseln?), wo es momentan gar keine Coronafälle gibt bzw. eine Inzidenz unter 10 oder so? Das ist doch Unsinn. Einheitlichkeit ist gut, aber nur in dem Sinne, dass bei GLEICHER Situation (z.B. Ansteckungsrate, Bettenauslastung auf den Intensivstationen …) die GLEICHEN Maßnahmen verhängt werden. Darum geht es doch!

  22. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man es für einen gelungenen Aprilscherz halten. Eine einheitliche Linie, die alle verbindlich umsetzen – das hat seit einem ganzen Jahr nicht geklappt und, dafür braucht man keine Glaskugel, wird auch jetzt nicht funktionieren. Wobei „einheitlich“ ja noch lange nicht „gut“ heißt. Wie man an der KuMiKonferenz sieht, kann man Dinge auch einheitlich schlecht machen.

  23. Das gerade das „lasche(t) Fähnchen“ im Wind mit seiner unsteten wissenschaftsleugnenden RENO- Husarin plus Stamp hier vorprescht, wirkt auf mich wenig glaubhaft und hat Comedycharakter!
    Trotzdem ist es der richtige Gedanke, der aber deutlich mehr Arbeits- und Gesundheitsschutz beinhalten muss.

  24. Die Rückstufung der Berliner ist ja ein Hammer und zeigt, wozu die Hochstufung der Erzieher/innen und Lehrer/innen gedacht war, nicht als Schutzmassnahme, sondern als Impfstoffverwertung. Aber, dass das jetzt so offen gezeigt wird, das ist schon krass.

  25. Das ist ein Witz- oder eine Witzfigur?! Erst will er „die Ostertage zum Nachdenken über folgende Maßnahmen nutzen“ und jetzt das. Der Gernegroß aus NRW bekommt noch nicht mal Einheitlichkeit in seinem eigenen Kabinett hin, kriegt seine Yvonne nicht zur Räson gebracht und fordert gleiches Vorgehen x 16. Lachnummer!
    Und das nach den Ferien- die enden z. B. in rlp am Dienstag- in 4 Tagen.
    Da sind wir ja mal gespannt, was kommt- schließlich warten wir schon auf die genaue Vorgehensweise bzgl. Schülertestung.
    An Ostern gibt’s dieses Jahr also ganz besonders viele große Überraschungseier…

  26. Und wieder wird man als Lehrer erst am Wochenende vor Schulstart wissen, ob und wie es am Montag weitergeht. Planungssicherheit sieht anders aus.

  27. In Hamburg werden die Schulen ab einem Inzidenz -Wert von 200!! geschlossen. Die meisten meiner Lehrerkollegen hat zumindest die Erstimpfung bekommen. Von den Erziehern haben viele noch nicht mal Ihre Erstimpfung bekommen! Allerdings müssen wir uns dreimal in der Woche selber testen. Nach Ostern gibt es eine Testpflicht auch für Kinder. Sie werden jetzt schon 2 mal in der Woche getestet. Soweit HH

    • Wobei „Lehrerkollegen“ hier ja wohl höchstens die Grundschul-Kollegien meint, mit Verlaub. MEINE Hamburger Kollegen und Kolleginnen an Berufs-, Stadtteilschule und Gymnasium, sind noch lange nicht dran.

  28. Solange kein echter Lockdown kommt, der die Kitas und Schulen komplett einschließt inkl. Abschlussklassen, sorgen auch gutgemeinte „Konzepte“ sehr wahrscheinlich für eine weitere Steigerung der Zahlen, egal wie hart die Schließungen in anderen Bereichen auch sind.

    Sollten die Zahlen durch einen harten Lockdown wirklich deutlich gedrückt werden können, können Öffnungskonzepte für Schulen evtl. funktionieren. Ansonsten wird der „Lockdown“, wenn er denn kommen soll, zur Makulatur.

    Klar, würden wir alle den Präsenzbetrieb wollen und natürlich ist er wichtig. Wenn es aber nicht geht, dann geht es eben nicht.

    • Sobald die Zahlen runter sind und in den Schulen wieder Präsenz gefeiert wird, geht im Stechschritt zum nächsten exponentiellen Anstieg.

      • Ja, sehr gut möglich. Aber offen lassen jetzt (die Abschlussklassen ,üssen doch zur Schule!) führt sicher zum Anstieg. Es ist doch so, dass in manchen Kreisen schon gefeiert wird, wenn in BaWü „nur“ die Abschlussklassen in Präsenz da sind, der Rest im Wechsel usw. Also erstmal alle Zuhause, auch und gerade die Abschlussklassen und die Zahlen drücken, würde ich sagen.

  29. Ausgerechnet Laschet,
    der in seinem eigenen Bundesland auch bei Inzidenzen weit über 100 Familien mit Vorerkrankten zwangsdurchseucht, mit aller Härte und gegen jeden Sinn und Verstand,
    der die vereinbarte Notbremse aushebelt, wo es nur geht,
    der in einem Interview offenbart hat, dass er gar nicht weiß, dass für seine Grundschulen selbst nach den Ferien noch überhaupt keine Tests vorgesehen waren,
    der extra Ostern braucht um mal nachzudenken… tbc …

    ausgerechnet dieser Laschet will uns weismachen, dass es zu einem Konsens zwischen 16 Ministerpräsidenten + 16 Kultusministern aus 5 verschiedenen Parteien (die sich allesamt im Wahlkampf befinden und dabei buchstäblich notfalls über Leichen gehen würden) kommen könnte?

    Ehrlich, ich will gar nicht mehr wissen, wie dieser Minimalkonsens aussehen wird, der wieder wie üblich wenig bis keinen Schutz beinhalten wird.

    Ich will einfach nur noch, dass der DurchseuchungsZWANG aufgehoben wird und ich meine Kinder und mich selber vor all diesen Wahnsinnigen beschützen kann!

  30. „Viele Kinder und Jugendliche leiden unter der Pandemiesituation.“

    Ja. Voll und ganz einverstanden. Aber: eben nicht alle.

    Oder:
    „Viele Kinder leiden darunter, Ihre Eltern und Großeltern angesteckt zu haben oder eventuell anzustecken“.

    Und ja: Kinder infizieren Kinder, Kinder infizieren Erwachsene, Erwachsene infizieren Erwachsene, Erwachsene infizieren Kinder. Das weiß doch mittlerweile jeder Mensch. Deswegen wird kein Kind stigmatisiert. So ein Unsinn.

    Wir alle wissen wie es richtig wäre und wir wissen auch, dass es möglich wäre:
    Schulen und Kitas müssen sofort zu sicheren Orten werden (Hygiene, Abstand, Luftfilter, Trennwände, lüften: sofortige Pflicht pro geteiltem Klassenraum, ansonsten bis zur Umsetzung 10qm/ Kind, analog zur Regelung in der Corona-Arbeitsschutzverordnung), Eltern müssten Ihre Kinder zuhause testen, der verpflichtende Präsenzunterricht gehört abgeschafft, Lehrer*innen müssen Empfehlungen für Tendenz Homeschooling/ Tendenz Präsenz pro Kind abgeben. Begleitend muss der Ausbau digitale Bildung/ Online-Unterricht fokussiert werden.

    DAS sind Aufgaben, die Ministerpräsident*innen und Kultusminister*innen angehen MÜSSEN. Schon längst!

    Gesundheitsschutz ist oberstes Gebot! Eltern deren Kinder, keine oder nur begrenzte Nachteile durch Homeschooling erfahren dürften, bräuchten Unterstützung und Eltern, deren Kinder stärkere Unterstützung im Präsenzunterricht bräuchten diese ebenso!

    Hört doch endlich mit dieser unsäglichen Rechthaberei und Ignoranz auf. Meine Güte. Meine Oma hat schon gesagt: Die Klügere gibt nach.
    Es haben alle recht. Fangt endlich an RICHTIG zu handeln! Gebt den Eltern recht, die Ihre Kinder stärker schützen wollen und schafft den Präsenzunterricht ab!
    Gebt den Wissenschaftler*innen recht, die Lüftungsanlagen als wirksam betrachten und installiert Lüftungsanlagen!
    Gebt denen recht, die eine Teststrategie als Lösung erachten und lasst die Eltern zuhause ihre Kinder testen ODER nach Abstimmung in der Schule!
    Es muss eine multifunktionale Strategie der besten Möglichkeiten her, die endlich Sicherheit UND Seelenfrieden schafft!
    DANN gehen die Umfragewerte auch wieder nach oben UND die Inzidenzwerte nach unten Herr Laschet. Emanzipieren Sie sich von Ihrem Beraterstab und Ihrer Kultusministerin. Offensichtlich funktioniert das Zusammenspiel nicht.
    Es braucht keine Härte, Unnachgiebigkeit und starke Hand. Es braucht Empathie, Leadership und Management. Drehen Sie sich um, Herr Laschet und fangen Sie an! Aktuell laufen Sie den Ereignissen nur hinterher.

    • !
      Klare Kommunikation und Transparenz in der Zielsetzung, unter Einbeziehung und Anerkennung der individuellen familiären Risikobewertung durch die Eltern, sind der richtige Weg. Mehr Selbstbestimmung ist entscheidend, um die Akzeptanz und den Gemeinsinn wieder zu steigern.

  31. Ich frage mich immer, ob es Politikern nicht bekannt ist oder ob sie aus krimineller Energie verschweigen, dass die Schnelltests einen riesigen Teil der Infektionen überhaupt nicht erkennen und somit trotzdem unzählige Menschen in den Schulen/Läden/Konzerten/Restaurants rumlaufen.

    Wie kann man ansonsten immer so tun als ob getestete Menschen sicher wären? Und bei nur 2 Tests in 5 Tagen ist absolut NIEMAND sicher!

    Nur 58 % der symptomlosen Infektionen werden durchschnittlich von den Tests erkannt. Also rennen 42 % weiter rum und infizieren andere Kinder, Lehrer und zuhause die Eltern und Familien!

    Auszug aus dem Tagesspiegel vom 26.03.:

    „Von Infizierten mit Symptomen erkannten die Antigentests im Schnitt 72 Prozent. Wenn die Tests in der ersten Woche mit Symptomen durchgeführt wurden, lag die Erkennungsquote bei 78 Prozent. Die Ergebnisse für Tests unterschiedlicher Hersteller reichten von 34 Prozent bis 88 Prozent.

    Das Ergebnis hängt aber auch davon ab, wie gut die Anleitung für das Verfahren befolgt wurde. Bei Infizierten ohne Symptome lieferten die Antigentests im Durchschnitt nur in 58 Prozent der Fälle das richtige, positive Ergebnis. Nach den von der WHO vorgegebenen Qualitätskriterien müssen Tests dagegen mindestens 80 Prozent der Infizierten erkennen.“

    https://www.tagesspiegel.de/wissen/als-saeule-der-pandemiebekaempfung-gedacht-corona-schnelltests-liefern-unzuverlaessige-ergebnisse/27036606.html

    • Tja, und wenn die Schnelltests auch noch zuhause gemacht werden und/oder als Massenveranstaltung in der Schule ohne bereitgestellte Schutzmaßnahmen (kostet ja), dann sinkt die Verlässlichkeit und Effektivität dieser Tests nochmals um etliche Prozente. Aber die Minister müssen liefern, haben zu lange geschlafen, und obwohl sie die Problematik kennen (oder etwa nicht?) wird nun jeder Strohhalm gekrallt, um Handlungsfähigkeit vorzugaukeln. Man hatte jetzt ein Jahr Zeit, in den Schulen richtig anzupacken, aber immer nur Flickwerk und unausgegorene Maßnahmen. Und Laschet? Kann es sein, dass er sich schon zum „Chef“ aufschwingen möchte? Wie lächerlich ist das denn? Ein Paradebeispiel an Selbstüberschätzung, wie bei so vielen Politikern

    • Tina+2
      Zum Testen: Jawollllll !!! Volle Zustimmung!
      Ein Schwangerschaftstest verhindert auch keine Schwangerschaft…
      Und außerdem:
      Bei so viel hirnlosem Geschwâtz eines Ministerpräsidenten, auch noch zu Ostern, da „verhüllte der Herr sein Antlitz und weinte bitterlich!“

    • Das glaube ich nicht. Piazolo wird in Bayern auch bei 300er Inzidenz die Abschlussklassen im Wechselunterricht beschulen. Noten und Abschlüsse sind auch bei 70.000 Toten und einer hoch ansteckenden Mutation wichtiger als die körperliche Unversehrtheit. Es werden sich ja nur geschätzte 0,1- 1 Prozent der Schüler anstecken. Bis sich die Langzeitfolgen zeigen, sind die Schüler schon weg von der Schule und alle klopfen sich auf die Schulter. Übertritt und Abitur in der Pandemie wie vor der Pandemie. Wollen wir alle hoffen, dass es keine vulnerablen Eltern trifft und die Schüler dann mit Abitur aber ohne Eltern da stehen.

    • Solange in der Verlautbarung das Wort „Distanzunterricht“ auftaucht, soll mir selbst das recht sein. Ich fürchte eher, das unsere Yvonne Schulen dank Test zu Inseln der Seligen erklärt und alles aufmacht.

  32. Da ist der MP plötzlich ist besorgt um die Gesundheit der SuS (auch der LuL, der Eltern????) Nach einem Jahr kommt er drauf. Ist auch wahltechnisch/ kanzlertechnisch auch besser, den besorgten Papi zu geben.
    Und wie er konsequent einheitliche Regeln fordert – die ja vom RKI schon lange geraten und vorgegeben sind. Und wer hat sich bis jetzt nie dran gehalten, genau wie an andere gemeinsame Maßnahmen???? War sicher sein Doppelgänger.
    Wer bitte soll das noch ernst nehmen? Ein in meinen Augen disqualifizierendes Verhalten!
    Sorge um Gesundheit – eigentlich selbstverständlich, aber bisher mit Füßen getreten, wird jetzt als Werbemittel instrumentalisiert, weil das Märchen von den sicheren Schulen endgültig nicht mehr zieht.

  33. 16 x absolutes Versagen in einen Topf geworfen… was soll das bringen? Auch die Multiplikation von 16 mit Null ergibt Null.
    Null Sicherheit für die SCHUTZbefohlenen in den Schulen und Kitas.
    Aus welchen Zutaten wird ein gesamtdeutscher Coronaeintopf für die Bildungseinrichtungen wohl bestehen? Ignoranz, Unwillen zum Reflektieren von wissenschaftlichen Fakten (aka Beratungsresistenz), Handlungsunfähigkeit, Amtsuntauglichkeit, verblendetes Wahlkampfgehampel und alles gekrönt mit einer Prise Gebauer-Wahnsinn? Ach ja, und Lüften.

    Wenn Ihr es nicht hinkriegt oder hinkriegen wollt, Schule ohne Augenwischerei und Nebelkerzen sicher zu machen, dann bröselt doch wenigstens die baden-württembergische Aufhebung der Präsenzpflicht in eure Henkersmahlzeit mit hinein, damit verantwortungsvolle Eltern die Reißleine ziehen können. Meine Kinder sollen nicht GEZWUNGEN sein, diese Suppe auszulöffeln.

    Aber was mache ich ich mir überhaupt Gedanken… die Lebensdauer verbindlich festgelegter Beschlüsse zwischen den Ländern – so denn überhaupt jemals welche zu Stande gebracht werden – übersteigt ohnehin selten die einer Eintagsfliege und es wird für alle bei der landeseigenen Suppenplörre bleiben.

  34. Witzig!
    Laschet will einen bundeseinheitlichen Beschluss, wie Schulen sicher geöffnet werden können, der auch noch von allen Bundesländern umgesetzt wird …
    Ist er nicht gerade dabei die vereinbarte Notbremse anders umzusetzen als geplant?
    Ob ihm das bessere Umfrageergebnisse beschert und ihm neue Hoffnung gibt, doch Kanzlerkandidat werden zu können?

    • Bumms!!! Treffer Nr 9!!! …..so langsam sollte der „Pott“ doch sinken….selbst die „Bismarck“ – ein völlig anderes (politisches) Kaliber – war mit weniger Einschlägen zum Untergang verdammt.

    • Sehr gern geschehen!! Wenn uns das Lachen ausgeht haben wir verloren….Lachen ist die subversivste Kraft, um diese Idioten zu entlarven und ihnen den Hals zu brechen.

  35. Die Schule bzw. die Rektorin der Schule meines Kindes hat bereits zum Ferienbeginn (Montag 29. 02.) per E-Mail verkündet: Das es nach den Osterferien, im Schulbetrieb wie gehabt, mit Wechselunterricht weitergeht.

    Die 7 Tage Inzidenz ist seit ca. 4 Wochen unverändert über 130. Wir erinnern uns, Fr. Gebauer hatte verkündet, Schulen, Kitas und Co erst bei einem stabilen Wert von unter 50 schrittweise zu öffnen. Offenbar erwarten Fr. Gebauer und die o.g. Rektorin eine Wunderheilung wie aus dem „Evangelium nach Matthäus 4,23–25“ .. na man kann ja hoffen.

    Wünsche schöne Ostertage.

    • Ja, die wundersame Mail aus dem Ministerium ereilte uns tatsächlich schon am letzten Unterrichtstag, ganze 2 Wochen vor Umsetzung. Korrekterweise steht dort aber was von maximal Wechselunterricht, könnte auch DU werden. „Ihre“ Rektorin hat nur die Info weitergeleitet, wie sie selbst dazu steht, ist dem Ministerium egal.

  36. Kleiner Nachtrag: Zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist jemand aus der Alterskategorie der 10- bis 19-Jährigen am Coronavirus gestorben.

    Quelle: https://www.lematin.ch/story/1968-nouveaux-cas-enregistres-en-suisse-7-deces-954601864949?utm_term=Autofeed&utm_medium=Social&utm_source=Twitter#%5B

    https://www.20min.ch/story/bag-meldet-ersten-corona-todesfall-bei-den-10-bis-19-jaehrigen-609125324014

    Nun kann man sich überlegen was mehr Wert hat. Dem politischen geseiere der Kultusminister zu folgen, oder die Gesundheit und das Leben des eigenen Kindes zu schützen.

  37. Sonderpädagogische Schulen/ SBBZ bleiben normal geöffnet wie seit dem 11.Januar.
    Aha…..super ! Keine Ansteckung dort ? Kinder ohne Masken, ohne Testen, können keinen Abstand einhalten, Speichel, Husten, Schnupfen so weit das Auge reicht. Aber wir Sonderpädagogisches Personal sind angeblich imun wie auch die Erzieherinnen in den Kitas. Na denn……das Russisch Roulette geht weiter !

  38. Himmel, lasst das mal lieber den Bund machen. DER hat sich bereits ausgiebig und intensiv mit der Pandemie beschäftigt und verfügt schon lange über einen allen bekannten und von allen (!) abgesegneten Plan. Herr Laschet müsste das nur mal „echt“ annehmen können (Was interessiert ihn aber sein profilloses Geschwätz von gestern?) und sein lascheliges Profilierungsbegehren sowie sein lascheliges Kompetenzgeringe aussetzen können. Jemand, der sich das Nachdenken (?) über die nun schon seit über einem Jahr notwendige Pandemieeindämmung terminlich auf die Osterfeiertage 2021 legt (!) … sollte keine (weiteren) Entscheidungen treffen oder anregen. Bitte bloß nicht! Ganz albern, wenn er meint, er könne das Rad neu erfinden. Soll er doch lieber an Ostern im Privaten lascheln, damit erweist er uns wahrlich den größeren Dienst als mit seinem auf Termin gelegten Versuch des Nachdenkens. Bitte keinen weiteren Schaden mehr anrichten: nicht in der Politik, nicht in der Gesellschaft, nicht in der Wirtschaft, nicht in den Krankenhäusern, nicht in den Schulen. Selbst auf eine laschelige Entschuldigung für das Totalversagen in der Pandemie bzw. die bewusste Verweigerung von sinnvollen und erforderlichen Maßnahmen kann ich persönlich pfeifen. Genug gelaschelt!
    Die Schmerzgrenze ist bereits unverzeihlich überschritten! Diese Pandemie verträgt keine Laschelpolitik mehr! Mein Gott, jetzt habe ich schon seinen Namen vergessen … war es Laschel, Lascher, Lusche, Lasche…? Egal, mir ist ganz laschelig nun. (Das ist das einzige Profil, das bleibt – egal, was er noch versucht … diese Anerkennung hat er sich konsequent verdient! Haha.)

  39. Bundeseinheitlich sollte nun der Präsenzunterricht ausgesetzt werden und Fernunterricht erfolgen bis ältere Schüler*innen, Eltern und Pädagogen geimpft sind. Alles andere macht keinen Sinn mehr. Zugleich müssen alle Schulen mit Luftfiltern und Plexiglasscheiben ausgestattet werden. Denn bis zum Herbst wird es keinen Impfstoff für Kinder geben und einige müssen zwangsläufig in die Notbetreuung.
    Hat Spahn überhaupt schon Impfstoff bestellt für die Altersgruppe unter 16? Vermutlich nicht. Hat ja selbst keine Kinder und der Schnellste ist er auch nicht. Er hat ja erst diese Woche gesagt, dass es nun jedes Jahr Impfungen geben muss gegen Covid-19 und entsprechende Kapazitäten da sein müssten. Das wussten wir im Forum schon vor einem Jahr. Wann handelt dieser Mann?

  40. Ich glaub‘, mich tritt ein Pferd!

    Aktuell – wenn es nicht auf Regionsebene klappt, einheitliche Regeln zu definieren und durchzusetzen – dann klappt es auch nicht im GROßEN!

    NTV-Online 02.04.
    Coronavirus-Liveticker +++ 20:18 Gericht kippt Ausgangssperre in Hannover +++
    Das Verwaltungsgericht Hannover hat mehreren Eilanträgen gegen Corona-Ausgangsbeschränkungen in der Region der niedersächsischen Landeshauptstadt stattgegeben. Damit sei die Pflicht der Antragsteller ausgesetzt, die Beschränkungen zu beachten, teilte das Gericht mit. Alle anderen müssen sich daran halten. In der Region Hannover ist das Verlassen von Wohnungen und Häusern derzeit zwischen 22.00 und 5.00 Uhr nur mit triftigem Grund erlaubt. Nach Auffassung des Gerichts ist dieser Eingriff in die Grundrechte nicht vom Infektionsschutzgesetz gedeckt, das sehr hohe Anforderungen an die Rechtfertigung solcher Maßnahmen stelle. Die Region habe „insbesondere nicht hinreichend dargelegt, dass der Verzicht auf Ausgangsbeschränkungen zu einer wesentlichen, im Umfang der Gefahrenrealisierung gewichtigen Verschlechterung des Infektionsgeschehens führen würde“.

    Und das BESTE KOMMT zum SCHLUSS!
    Weil ich nicht Antragsteller bin, muss ich mich weiterhin an die Ausgangssperre halten, die anderen nicht!
    Seid Ihr jetzt allesamt bekloppt, oder ist das bereits die Folge der Corona-Gehirnnebel?
    Artikel 3. (1) GG Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, ist wohl außer Kraft gesetzt?

    • Das steht da allen Ernstes drin??
      Wie geil ist das denn??
      Bestätigt aber meinen Eindruck, dass die Richter an den OVGs mittlerweile auch keinen Überblick mehr haben.

      • Habe nochmal nachgedacht!
        Kommt ja oftmals nix bei rum…aber jetzt gerade habe ich den Gedanken, dass man das Urteil ja auch mit einer Pflicht koppeln könnte. (STICHWORT:Rechte und Pflichten in einer Demokratie sind immer aneinander gekoppelt)
        Die Antragsteller hätten von den Richtern dazu verpflichtet werden müssen, die Zeit zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr morgens auf der Straße zu verbringen….incl einer umfassenden Kontrolle ihrer Erfüllung….die Kollegen der Ordnungsämter, die tagsüber die Leute in den Parks und auf den Uferpromenaden drangsalieren haben in dem Zeitfenster doch nix zu tun und könnten das überwachen.
        Ich wäre gespannt, ob es Anschlussklagen andere Leute zu diesem Thema geben würde.

  41. Das erste Pandemie Jahr war nur eine Ouvertüre. Erst jetzt wird es ernst.

    Die ganze Welt weiß schon Bescheid, Laschet und Co. ebenso. Also was soll jetzt das alles noch.

  42. @Andre Hog
    einfach köstlich, Ihre Beiträge.

    Sie müssen unbedingt ins politische Kabarett,
    wenn’s mit der Erfüllung des Lehrauftrages nichts mehr wird…
    Der „Lasche Laschet“ und andere s.g. „Entscheidungsträger“ liefern Stoff genug.
    Weiter so

  43. Ein Airbus A320 hat ungefähr 180 Sitzplätze. Jeden Tag sterben in Deutschland um die 200 Menschen an COVID 19, also ungefähr ein Airbusabsturz pro Tag . In Hochzeiten hatten wir über 1000 COVID- Tote pro Tag, das entspricht 2 Abstürzen eines A 380. Pro Tag!!! Wie viele Tage hätte es gedauert, bis es ein absolutes Flugverbot gegeben hätte?? Keine Woche, wenn überhaupt.
    Und was passiert bei COVID?? Ist die Politik schon so abgestumpft?
    Wieviele Milliarden hat die Lufthansa bekommen: 8 oder waren es sogar 10???
    Wenn man nur einen Bruchteil davon genommen und die Schulen coronasicher gemacht hätte, wir wären so viel weiter.

      • Ich hänge mich noch dran: Hätte man die 150€ Kindergeld nach Corona Art, die jetzt kommen, anders geplant, hätte man damit alle Luftreiniger in jedem Klassenzimmer bezahlen können (100€ pro Schüler).

    • Die Politik auf Länderebene hat in der Pandemie versagt. Krachend. Das wissen jetzt mittlerweile alle. Und was folgt daraus? Wird sich Merkel einschalten? Sollen wir noch weiter „abwarten“? Die Folgen werden verheerend sein.

  44. Besser anstecken im SCHULBUS: Nur so zur Erinnerung: Nach KM Marco Tullner (CDU) sind die Schüler in Sachsen-Anhalt nicht die Treiber der Pandemie – es sind wahrscheinlich die Busfahrer der Schulbusse , die sich immer auf Coronapartys tummeln. Daher geht es jetzt wieder wie vor den Osterferien im Ferienfahrplan (!!!) zum Testen in die Schulen des Burgenlandkreis (LSA): https://mobil.naumburger-tageblatt.de/lokales/viele-fahrer-krank-oder-in-quarantaene-kein-schulbus-nach-ostern-38252720. Die 7-Tage-Insidenz liegt bei 319 – dank Modellprojekt dürfen trotzdem alle in den Präsenzunterricht. Noch Fragen?

    • Wurde denn überhaupt mal gefragt, ob man sich an so einem „Modellprojekt“ beteiligen möchte. Immerhin werden da jede Menge Daten erhoben. Darf so ein wissenschaftliches Modellprojekt überhaupt ohne Zustimmung der TeilnehmerInnen stattfinden? Haben die Eltern der SchülerInnen ihr Einverständnis dazu gegeben?

  45. Ich habe hier viele gute Beiträge gelesen und trage Euren Frust und Befürchtungen mit. Was ich aber vermisse, ist der tatsächliche Wille etwas zu ändern. Wenn nur ein Viertel der User ihre Zeit mit Strafanträgen statt mit Lamentieren verwenden würden, wäre Frau Gebauer vielleicht schon nicht mehr in der Lage, weiteren Schaden anzurichten.
    Ich möchte dazu ein juristisches Gleichnis geben:
    Angenommen ich bemerke vor einer längeren Autofahrt abgefahrene Reifen und zusätzlich noch kleinere Risse. Mein Nachbar kommt hinzu, will mir gute Reise wünschen und wir diskutieren darüber, ob man es doch wagen kann. Ich fahre schließlich los und prompt platzt ein Reifen auf der Autobahn. Es kommt zu einem Auffahrunfall mit Sachschaden und Leichtverletzten; insofern hätte ich sogar noch Glück gehabt (keine Toten). Vor Gericht bräuchte ich mich nicht unwissentlich stellen, da ich ja mit meinem Nachbarn über die Ausgangslage beim Auto geredet habe und mir klar sein musste, dass es die sehr wahrscheinliche Möglichkeit eines Unfalls gäbe – auch mit weiterreichenden Folgen. Es käme sicherlich zu einer Verurteilung aus grober Fahrlässigkeit, wenn nicht sogar aus Vorsatz.
    Eine vergleichbare Situation ist letztendlich vor den Osterferien an der Schule meiner Frau entstanden. Hohe Inzidenzen im Einzugsgebiet bis 153 und fast ausschließlich nur noch das Vorhandensein der Britischen Virusmutation (wie laut GA in ganz Dortmund). Der OB der Stadt wollte die Schulen deshalb nicht öffnen, bekam aber von Ivy der Eiskalten und ihrem Staatssekretär die Dienstanweisung es doch zu tun. Die Schulleiterin, der die Ausgangslage unwiderlegbar bekannt war, folgte dienstbeflissen wie im Milgram-Experiment der Anweisung von Frau Gebauer. Beide, die Dienstanweisende und die Angewiesene, führten in genauer Kenntnis des Risikos den Schulbetrieb fort. Es kam wie es kommen musste (und von uns voraus gesagt war): nur einen Tag später der erste Fall; der zweite Fall am darauf folgenden Tag mit nachgewiesener Mutation in einer anderen Klassengruppe führte zu 14-tägiger Quarantäne OHNE Verkürzungsmöglichkeit bei meiner Frau (ich selbst war praktisch mitgefangen). 5 Tage nach der völlig verantwortungslosen Fehlentscheidung saß die halbe Schule in Quarantäne. Da wir Strafanzeige gemäß §§ 13, 239, 323c StGB in dutzenden Fällen gegen unsere Bildungsministerin und weitere erstattet haben, denen die körperliche Gesundheit ihrer Schutzbefohlenen völlig egal zu sein scheint (es gab sogar Corona-Schmerzzustände bei Betroffenen und auch meine Frau konnte wegen ihrer Quarantäne nicht mehr zu einer Spritze wegen Hexenschusses, von der psychischen Belastung einmal abgesehen), gab es entsprechenden Wirbel in der lokalen Presse, die allerdings unseren materiellen Aspekte zu sehr in den Vordergrund stellte (Verlust der Osterferien und eines Immobilienkaufes in Schweden). Eltern waren über uns sehr erbost (schließlich forderten wir die Schulschließung, wir bekamen Beschimpfungen und Drohungen ab, die Lehrerverbände zeigten allerdings Verständnis. Unsere große Sorge war allerdings nicht der Verlust einer Reise (laut vielen Usermeinungen haben ja Lehrer keinen Anspruch darauf, weil es uns eh zu gut geht), sondern dass nach Ostern der ganze Schlamassel erneut losgeht: wenige Stunden Unterricht, danach Quarantäne oder sogar schwerere Erkrankungen. Meine Frau hat wenig Lust auf die Fortführung dieses Russisch-Rouletts an ihrer Schule.

  46. „Laschet die Kinder zu mir kommen“, weiß nicht mehr genau, wer das gesagt hat, könnte Kretschmann gewesen sein.

    • …immerhin hat BW Kretschmann auch genuschelt, dass die Schulen nach Osterferien zu bleiben. Mit Rückgrat. Lieber manchmal schwäbisch nuscheln, als die Funktion des Sprechorgans und des Anus zu verwechseln, wie viele andere auf dem Posten…

  47. Ja nee, eines ist doch klar, wie ein kleiner Junge, der Angst vor den anderen hat, schreit er jetzt um Hilfe („Ich hole meine großen Brüder und Schwestern, die halten zusammen und dann müsst ihr das machen, was ich will ! “) . Typische Reaktion eines verunsicherten Führungsschwächlings und Kleingeists, welcher seine Felle davonschwimmen sieht und der versucht, im erhofften Rückhalt der anderen Länder Chefs, seine eigene Regierungs-Rasselbande, die er nicht unter Kontrolle bekommen kann, durch den Druck der anderen Länder auf Kurs zu bringen.
    … aber keinen blassen Dunst hat, wie er das erreichen kann – soll es doch ausschließlich dazu dienen, sich selbst in besserem Licht darzustellen.

    Wenn ich mir ihn nur in Gesprächen mit führenden Politikern anderer Länder vorstelle….

    Dieser Mann als Bundeskanzler wäre auf der ganzen Welt eine Blamage für uns!

    Gott schütze Deutschland!

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