Schüler ab 12 können wohl im Sommer geimpft werden – Kanzlerin warnt vor „schwieriger Situation in den Grundschulen“

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MAINZ. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können möglicherweise bereits vor dem neuen Schuljahr gegen Corona geimpft werden. Der Pharmahersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer haben bei der EU-Arzneibehörde Ema den Antrag auf Impfstoffzulassung für Kinder ab zwölf gestellt, so berichtet der „Spiegel“. Die Bundeskanzlerin warnt unterdessen einem Medienbericht zufolge: Nach den Sommerferien werde es „eine schwierige Situation an den Grundschulen“ geben.

Sorgt sich um Grundschüler: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Foto: photocosmos1 / Shutterstock

Der deutsche Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer haben die Zulassung ihres Vakzins für Kinder von 12 bis 15 Jahren in der EU beantragt, wie der „Spiegel“ berichtet. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ging davon aus, dass im Falle einer Zulassung Kinder dieser Altersgruppe eine erste Immunisierung spätestens in den Sommerferien bekommen könnten. «Stand heute, wenn nichts Ungewöhnliches passiert», sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in Berlin.

Die Prüfung eines Zulassungsantrags für Corona-Impfstoffe bei der EMA dauert in der Regel wenige Wochen. Bislang ist in Deutschland kein Impfstoff für Kinder unter 16 Jahren zugelassen. Für Kinder und Jugendliche müssen Pharmazeutika gesondert angepasst werden, da ihr Organismus nicht nach dem Prinzip «kleine Erwachsene» funktioniert. Deshalb sind eigene Studien auch vor einer Impfstoff-Zulassung nötig.

«Kinder tragen auf jeden Fall zum Infektionsgeschehen bei»

Die Impfungen für die Jüngsten in der Bevölkerung erscheinen inzwischen auch dringender als am Anfang der Pandemie – damals galten zumindest Kinder eher nicht als Treiber. Doch ihre Rolle hat sich nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts in Deutschland unter anderem durch die Dominanz der ansteckenderen Virusvariante B.1.1.7 geändert. Bei Kindern nähmen die Infektionzahlen deutlich zu, sagte RKI-Präsident Wieler am Donnerstag. «Kinder tragen auf jeden Fall zum Infektionsgeschehen bei.» Langzeitfolgen, die es auch bei Kindern gebe, dürfe man nun bei der Risikobewertung nicht aus dem Blick verlieren.

Eine mögliche Zulassung begrüßte auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD). «Ein Impfstoff für Kinder und Jugendliche wäre ein entscheidender Fortschritt auf dem Weg raus aus der Pandemie», sagte sie. «Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, den kleinsten und jungen Menschen in unserem Land möglichst rasch wieder ihre Freiheiten und ein unbeschwertes Leben zurückzugeben.»

Die wöchentliche Inzidenz liegt aktuell zwischen 141 Fällen bei den Allerjüngsten bis vier Jahre und 260 bei den 15- bis 19-Jährigen, jeweils gerechnet auf 100.000 Einwohner. Bei den älteren Teenagern sind das die höchsten Inzidenzwerte überhaupt in einer Altersgruppe. Bei 10- bis 14-Jährigen liegen sie aktuell laut RKI bei 234 pro 100.000 Einwohner.

Covid-19-bedingte Ausbrüche beträfen aktuell insbesondere private Haushalte und das berufliche Umfeld, aber auch Kitas und Schulen, heißt es im RKI-Lagebericht. Präsident Lothar Wieler macht keinen Hehl daraus, dass er die bundesweite Notbremsen-Inzidenz von 165 für Schulschließungen aus Sicht des Gesundheitsschutzes für deutlich zu hoch hält.

Das Mittel von Biontech/Pfizer ist in der EU und in den USA bisher erst für Menschen ab 16 Jahren bedingt zugelassen. Sollte die Prüfung des Antrags etwa vier bis sechs Wochen dauern, könnte die EMA-Zulassung im günstigen Fall Anfang bis Mitte Juni erfolgen. Danach könnten dann die Impfungen der 12- bis 15-Jährigen beginnen. Mit Blick auf das kommende Schuljahr und die angestrebte Erweiterung der geimpften Bevölkerungsgruppen mit dem Ziel einer Herdenimmunität wäre dies ein wichtiger Schritt.

Biontech und Pfizer hatten kürzlich mitgeteilt, dass eine klinische Studie in der Altersgruppe von 12 bis 15 Jahren in den USA eine Wirksamkeit von 100 Prozent gezeigt habe. Die Impfung sei gut vertragen worden. Die Nebenwirkungen hätten jenen in der Altersgruppe von 16 bis 25 Jahren entsprochen, erklärten die Unternehmen. Die Gesundheit der knapp 2300 Teilnehmer der Studie in den USA würden aus Sicherheitsgründen noch bis zu zwei Jahre nach dem Erhalt der ersten Impfdosis beobachtet, hieß es weiter.

„In den Grundschulen müssen wir uns auf den Betrieb mit ungeimpften Kindern einstellen“

Parallel dazu läuft die klinische Studie von Biontech und Pfizer zur Wirkung und Sicherheit ihres Corona-Impfstoffs bei Kindern zwischen sechs Monaten bis einschließlich elf Jahren weiter. Biontech gehe davon aus, dass belastbare Daten daraus bis September verfügbar sein werden, sagte die Unternehmenssprecherin. Bis die ersten Kinder dieser Altersgruppe mit dem Vakzin geimpft werden können, wird es folglich noch dauern, da Biontech/Pfizer erst nach diesem Zwischenschritt einen Zulassungsantrag bei der EMA stellen werden. Dessen Prüfung wird dann voraussichtlich wieder wenige Woche dauern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDI) warnte deshalb laut einem Bericht von n-tv beim Impfgipfel in dieser Woche, es werde „noch sehr, sehr lange dauern“, bis es einen Impfstoff für Kinder unter 12 Jahren geben werde. „Und mit sehr lange, meine ich, nicht vor Frühjahr 2022. Wir werden also im Herbst eine schwierige Situation an den Grundschulen haben. Dort müssen wir uns auf den Betrieb mit ungeimpften Kindern einstellen.“ News4teachers / mit Material der dpa

Optimismus trotz weiter steigender Inzidenzen unter Kindern? Lauterbach warnt

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66 KOMMENTARE

  1. Die Hauptlast in der Pandemie tragen die Eltern und deren heranwachsende Kinder. Die nächsten Wochen werden für Eltern und deren Kinder eine große Herrausforderung. Die Eltern sind mit Ihren Kindern der letzte Rest und sind die letzten in der Reihenfolge. Karl Lauterbach:
    „Wir haben die ALTEN geschützt und jetzt ist es unsere Aufgabe den Schutz auch den Familien
    entgegenzubringen“. Durch voreilige Öffnung der Schulen bringen wir, dass Leben der Eltern und der Kinder in Gefahr. Die heranwachsenden Kinder könnten zu Halbwaisen werden oder Ihre Eltern haben schwere Langzeitfolgen zu tragen. Auch Kinder und Jugendliche können schwer erkranken hat er Lothar Wieler betont. Auch wenn man mit dem Impfen voran gekommen ist und erste Efolge sichtbar sind, gibt es auch einen großen Teil der Bevölkerung der noch nicht geimpft ist. Wenn es zu Öffnungen und Lockerungen kommt besteht eine große Gefahr für die jüngere Generation zu erkranken und diese Bevölkerungsgruppe hat auch ein Anrecht auf Gesundheitsschutz. Unsere Tochter soll für Klassenarbeiten ab zur Schule gehen und dies steht für mich in keinem Verhältnis Leistung oder Gesundheit für die Familie. Das Schuljahr ist gelaufen und wird auch kein normales Schuljahr mehr. Alle Schularten haben in diesem Ausnahmezustand gelitten. Die Bildung und persönliche Entwicklung und Entfaltung ist schon über viele Monate lahm gelegt. Die Schülergeneration hat große Sehnsucht nach Lebensfreude und Normalität zu erfahren und zu erproben. Die Schulpolitik hat sich nicht ehrlich gemacht und nicht anerkannt,dass dieses Schuljahr gelaufen ist. Frau Eisenmann hat in BW keine respektvolle Zusammenarbeit mit allen die am Schuleben beteiligt sind angestrebt. Wir fordern für BW ein Corona Aufholjahr G9 ab September 2021 um den Kindern und Jugendlichen eine angemessene Aufarbeitung zu ermöglichen. Mit Lernbrücken, Zusatzstunden langen bei den Lernlücken nicht aus bei G8 in BW. Die Schulpolitik hat in BW keine Führung. Eisenmann hat sich nach der Wahl zurückgezogen und einen sau Haufen und Chaos hinterlassen. Die Leidtragenden sind die Kinder und Jugendlichen. Die Familien haben viel geleistet und in allen Bereichen zurückstecken müssen. Ich erwarte von der Schulpolitik tragende Lösungen für alle Schularten der den weiteren Lebensweg der Schülergeneration bestimmt.

    • „Durch voreilige Öffnung der Schulen bringen wir, dass Leben der Eltern und der Kinder in Gefahr. Die heranwachsenden Kinder könnten zu Halbwaisen werden oder Ihre Eltern haben schwere Langzeitfolgen zu tragen. Auch Kinder und Jugendliche können schwer erkranken hat er Lothar Wieler betont.“ All das ist seit mehr als einem Jahr bekannt. Dass das Leben der Lehrkräfte in diesem Jahr ebenfalls in Gefahr war, hat es aber die KuMi und die Eltern (zumindest die meisten) überhaupt nicht interessiert. Erst jetzt, wo Lehrkräfte nach und nach Impfungen angeboten bekommen und es Öffnungsdiskussionen für Geimpfte gibt, ist die Impfung für die Eltern gaaannnz wichtig geworden.

      • Liebe Marie,
        „die“ Eltern gibt es nicht. Rosa und viele andere Eltern möchten nicht erst seit heute Pandemieschutz für Schulen, sondern seit einem Jahr und haben auch immer die massiven Gefahren für Lehrkräfte gesehen. Ich habe mich z.B. bereits im Sommer als Elternteil bundesweit mit Elternverbänden und anderen Eltern als Privatperson vernetzt, um für sicherere Schulen zu kämpfen und um die „Märchen“ der KuMis zu entlarven. Das Entlarven ist uns und anderen Eltern und Lehrkräften nicht zuletzt dank News4Teachers gelungen, sicherere Schulen haben wir weitgehend leider immer noch nicht.
        Die erste von einem breiten Bündnis von Eltern verfasste bundesweite Petition ist diese – von Reiner Schladweiler, Landeselternsprecher RLP, im Oktober geschaltet -, die gerne weiterhin unterschrieben werden kann:
        https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsgerechtigkeit-und-gesundheitsschutz-in-der-pandemie
        Hier sehen Sie schwarz auf weiß, dass Eltern an den fehlenden Arbeitsschutz von Lehrkräften gedacht haben und diesen mit viel Herzblut eingefordert haben.
        Bitte seien Sie daher solidarisch mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Eltern, die nach wie vor schutzlos dem Pandemiegeschehen ausgeliefert sind und diese Schutzlosigkeit niemals wollten.

        • hallo und danke,
          habe soeben unterschrieben und die seite macht mir einen guten eindruck.
          hoffen wir mal, dass die 50.000 stimmen erreicht werden und auch hier die leute zur verbreitung der petition helfen werden.
          lg

  2. Ach ja … schön das hier schon wieder von Dingen als bald erreichte Fakten gesprochen wird, wo noch nicht einmal der Schritt davor angegangen wird.

    Oder hat schon mal jemand davon gehört, dass Jugendliche und junge Erwachsene außerhalb spezieller Berufsgruppen (Beispiel: Sozialpädagogische Assistenten oder Erzieher in Ausbildung) bisher die Möglichkeit zur Impfung angeboten wurde? Ich jedenfalls nicht.
    Von der reinen Impfstoffzulassung wäre dies ja bereits länger möglich, da der Impfstoff von BioNTech/Pfizer von Beginn an ab 16 Jahren zugelassen war.

    Auch lustig, dass als länger andauernd nur noch von einem Problem an Grundschulen gesprochen wird.
    In den meisten Bundesländern endet die Grundschule mit Klasse 4. Bedeutet, die Klassen 5 und 6 an weiterführenden Schulen werden ebenfalls in der Masse Schüler haben, die noch keine 12 Jahre alt sind.

    Wann endlich geht es in die Köpfe so vieler, dass wir mindestens noch viele viele Monate bis zu einem Jahr mit den Massenveranstaltungen SCHULE ein Problem haben werden? Von den Massenveranstaltungen KITA, mal ganz abgesehen, da dort anderenorts durchaus umsetzbare Maßnahmen gar nicht möglich sind.

    • P.S.
      Und bei all den schönen Worten darf auch der reale Stand der Impfungen nicht vergessen werden.

      Beispiel:
      In meiner Eltern-Kinder-Kernfamilie (6 Personen zwischen 16 und 27 Jahren, verteilt auf 3 Haushalte in 3 Bundesländern) gehören 4 Personen aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen zur Impfkategorie 2. 2 von uns haben bisher die erste Impfung erhalten, einer hat zumindest schon mal seine Termine und einer steht noch auf der Warteliste.
      Bedeutet, der letzte von uns aus Kategorie 2 wird wohl erst Ende des Sommers seinen kompletten Impfschutz haben. Die Jüngsten (keine Priogruppe) vielleicht im Herbst?

    • Wenn man das ganze Jahr betrachten, Einschätzung stimmt durchaus. Bei uns in der Familie sind schon alle darauf eingestellt noch ca. ein Jahr Homeoffice-Distanzlernen.

      Wenn wir alle dafür gesund aus der Pandemie herauskommen, und auch ohne Longcovid, prima, als Belohnung reicht es völlig.

      Die Zeit vergeht sowieso schnell. Man vergisst schnell, was war.
      Aber nicht was ist und bleibt.

      Und an Herr Weiler möchten nur wenige hören. Immer noch.

  3. Schwierige Situation nicht nur in den Grundschulen – auch in den 5. und 6. Klassen. Aber in Berlin haben ja die Grundschulen mehr Klassenstufen, so dass Merkel die Unterstufe in anderen Ländern aus dem Blick verloren hat.

    Wollen wir mal hoffen, dass die alten Herren in der Stiko, die ja nun geimpft sind – allen voran Prof. Zepp aus Mainz – nun die Notwendigkeit sehen, sicheren Impfstoff für Kinder und Jugendliche bereitzustellen. Das kostet natürlich. Wenn man Zepps darwinistische Thesen hört und liest, kann man allerdings die Sorge bekommen, dass in dieser Kommission nicht viel passieren wird. Was dann auch wieder Nichts-Tun in der Politik in diesem Sektor nach sich ziehen wird. Haben wir ja bei den KuMis erlebt, die von Zepp so toll beraten wurden. Werden Merkel und Spahn auch hier wieder auf verlorenem Posten sein und keinen Handlungsspielraum bekommen?

  4. Genießen wir den Sommer bei geöffnetem Fenster!

    Der Winter wird kommen.
    Da geöffnete Fenster wieder der einzige Schutz sein werden, stellen wir uns schon jetzt auf frostige Stunden ein.

  5. „Wir werden also im Herbst eine schwierige Situation an den Grundschulen haben. Dort müssen wir uns auf den Betrieb mit ungeimpften Kindern einstellen“

    Bis zum Herbst sind noch mehrere Monate. Das ist mehr als genug Zeit, um die Grundschulen mit den entsprechenden Schutzmaßnahmen, also vor allem Luftfilter und Plexiglaswände, auszustatten. Falls das immer noch zu teuer ist, dann muss für einen funktionierenden Distanzunterricht gesorgt werden.

    Es kann im Herbst niemand sagen, dass das ja alles vollkommen überraschend kommt.

    • „Es kann im Herbst niemand sagen, dass das ja alles vollkommen überraschend kommt.“

      GENAU DAS wird aber wieder passieren

      Wir konnten ja nicht ahnen, dass Corona im Winter noch existieren könnte.
      Es lohnt sich nicht, Luftfilter anzuschaffen, wenn die Pandemie schon bald vorbei ist… Blabla bla

      Hatten wir alles schon.

      • Ja, ich glaube auch, dass dieser Satz wieder kommen wird.
        Vielleicht etwas abgewandelt – so nach dem Motto: „Wir dachten, die Impfungen hätten mehr Auswirkungen gezeigt“ oder „Wir konnten ja nicht ahnen, dass es so viele neue Mutationen gibt“.

      • Man kann dann einfach die alten Reden und Interviews vom Herbst 2020 wieder senden.

        Merken wird es kaum jemand:
        Die Älteren werden sich noch an die Neujahrsansprache 1986 von Helmut Kohl erinnern, als die Version von 1985 wiederholt ausgestrahlt wurde. Hätte ihn nicht am Ende die Nennung der guten Wünsche für das Jahr 1986 am Ende (!) des Jahres 1986 verraten …
        😉

        Und dieses Mal werden sich einfach alle (die keinerlei Verbindung zu den Themen Kita und Schule haben) wie verrückt freuen:
        „Nee, watt schön! Kitas und Schulen sind immer noch sicher?!“

    • Ich sehe das genau wie Sie! Ich fürchte mich schon jetzt vor den erneut vielen eisigen Stunden in der Grundschule, denn keiner wird aktiv und rüstet die Klassenräume mit Luftfiltern aus. Das Geld dafür hat man lieber der Lufthansa, der TUI und Mercedes gegeben.
      Das laufende Schuljahr fing wenigstens mit ein paar Wochen im Klassenverband an. Nicht auszudenken, wenn das kommende Schuljahr mit Distanz- und/oder Wechselunterricht beginnen sollte und man die neuen Erstklässlerchen nicht präsent aufs Lernen zuhause vorbereiten könnte. Bund, Land (NRW in meinem Falle) und Schulträger (Stadt Bielefeld) versündigen sich an den Grundschulkindern. Jetzt verpulvert man Geld für kostspielige Lollitests, die zur Analyse von Bielefeld nach Leverkusen ins Labor kutschiert werden. Die mit viel Aufregung eingeführten Selbsttests mit Nasenabstrich funktionieren doch. Die Kinder kommen damit gut zurecht.
      Die Umgestaltung des zentralen Bielefelder Platzes kostet viele Millionen mehr als geplant – für das Geld hätte man schon den ein oder anderen Luftfilter kaufen können… Kein Verantwortlicher, der etwas verbockt, wird zur Rechenschaft gezogen. Ausbaden müssen es Kinder, Lehrkräfte und Eltern.

  6. Komisch, dass erwähnt wird, dass man Kindern und Jugendlichen eine Impfmöglichkeit angedeihen lassen möchte (VORSICHT, Ironie!), wo doch bisher völlig klar war, dass ebendiese Gruppe NICHT zum Pandemiegeschehen beiträgt. Und jetzt sieht man das anders??? Ja, wie kommt das denn? Schulen sind Inseln der Glückseligkeit – niemand steckt sich an oder gibt gar eine Infektion weiter. War doch völlig klar. Und die doofen Virologen mit ihren nervigen Warnungen – das hat man doch vom Tisch gewischt, lässig. Stigmatisierung, Angstmacherei, dadurch traumatisierte Kinder und Jugendliche. Ja, aber sicher! Kinder und Jungendliche brauchen niemanden, der ihnen Angst macht. Das blicken die ganz alleine und hätten locker einen besseren Job gemacht als jede*r Minister*in (NICHT ironisch gemeint!). Und jetzt, wo man Schulen als den sichersten Ort auf diesem Planeten verkaufen wollte, hat man plötzlich mit Sorge die Inzidenzwerte bei eben jeden Kindern und Jugendlichen im Blick??? Hm, was für ein merkwürdiger Zusammenhang und das schon mit einem ungewöhnlich WEITSICHTIGEN BLICK (Ironie!) auf das kommende Schuljahr. Tja, das hatte man bis dato wohl noch gar nicht im Blick…

    • @gilmore girl

      Nicht nur
      – Herbst
      – Winter
      – Weihnachten
      – Hochzeitstage
      – Omas Geburtstag
      kommen immer so unerwartet – eigentlich kann man gar nicht damit rechnen … und mit einem neuen Schuljahr ist es dasselbe Problem!
      Alle Jahre wieder.
      😉

  7. Ich werde mein Kind nicht impfen lassen. Diese neuartigen Impfstoffe sind nicht ausreichend getestet und haben nur eine Notfallzulassung. Die Hersteller sind – was einmalig ist – komplett von jeglicher Haftung befreit.
    Ich halte Corona für gefährlich und kann verstehen, dass man sich ein Lösung wünscht. Aber Kinder und Teenager sind keine Erwachsene. Corona ist nicht gefährlich für Kinder und Teenager.
    Bei der Risikoabwägung verliert die Impfung.
    Impft die Erwachsenen und Ältere. Dann sind diese geschützt und Kinder müssen nicht geimpft werden. (Das ist allerding nur meine subjektive Meinung, ich kann auch verstehen, dass andere Eltern ihre Kinder impfen lassen möchten).

    • Ja, das ist es. Mangel an Informationen, aber dafür reichliches Angebot an Lügen, Manipulationen und Vertuschungen.

      Ich weiß, Sie kennen mich nicht, ich bin nur ein Anonymus.

      Aber ich möchte Sie trösten, und auch helfen, wenn möglich.

      Von molekularer Biologie verstehe ich wenig, von Entwicklung und Herstellung der Impfungen noch weniger. Und natürlich, wenn man wenig versteht, wird man unsicher.

      Ich hatte aber Glück, denn meine Freundin (Molekulare Biologie M.Sc) arbeitet an Max – Plank – Institut. Sie selbst hat drei minderjährige Kinder. Natürlich werden ihre Kinder auch geimpft, bedenkenlos.

      Kurz gefasst. Die Impf-Technologie ist zwar neu, nicht aber unbekannt, Vorerfahrung mit Impfstoffen gegen verwanden Viren gab es auch vor der Pandemie. Forschungen und Impfstoffprojekte liefen auch vor der Pandemie.

      Impfstoffe sind nicht unser Problem, sondern das clevere Virus.

    • „sind nicht ausreichend getestet.“

      Woher nehmen sie diese Erkenntnis? Biontech wurde an mehr Personen getestet als sonst üblich. Und die zugelassenen Impfstoffe haben die 3 klinischen Phasen durchlaufen, wie andere auch.

      „Corona ist nicht gefährlich für Kinder und Teenager.“

      Würde ich so nicht einfach behaupten. Wir wissen noch nichts über die Langzeitfolgen. Und nicht wenige Kinder sind von Long Covid betroffen, manche auch von Gefäßentzündungen.

      „Bei der Risikoabwägung verliert die Impfung.“

      Das können Sie einschätzen? Das kann glaube ich zu dem Zeitpunkt keiner einfach so, da man noch nicht weiß, was Covid auf Dauer mit dem Körper macht, auch wenn man vielleicht einen milden Verlauf hat.

      Ich jedenfalls würde meine Kinder impfen lassen, wenn sie das Alter erreicht haben und der Impfstoff zugelassen ist, wie bei anderen Impfungen auch.

    • „Bei der Risikoabwägung verliert die Impfung.“

      Tut sie das? Mal den Blick nach GB werfen, wo schon tausende Kinder wegen Corona im Krankenhaus waren und auch Long-Covid bei Kindern ein Thema ist.

      Durch die Politik „Kinder sind nicht gefährdet“ wurde derlei bei uns anscheinend nur wenig untersucht, aber tatsächlich scheint das Risiko, dass auch Kinder Spätfolgen einer an sich harmlosen Infektion davontragen, gar nicht so gering zu sein.

    • Ein interessanter Beitrag.
      Nutzen Risiko Abwägung ist hier wirklich neu zu bewerten.
      Vielleicht gibt es bei der Impfung für Kinder aber auch viel weniger Risiken. Das bleibt abzuwarten.
      Die Abwägung sollte natürlich für den zu impfenden getroffen werden und nicht für die Gesellschaft.
      Ich würde meine Kinder sofort impfen. Beide sind krank und vor allem mein Sohn hat starke Probleme mit der Lunge. Wir waren vor corona ca 4 mal pro Jahr im Krankenhaus, weil die Lunge bei jeder Erkältung versagt. Da ist der Nutzen sicherlich gegeben, aber bei gesunden Kindern, könnte ich mir das nicht vorstellen.

    • Ja, das Impfen ist immer eine subjektive Entscheidung und Risiken müssen den Vorteilen gegenüberstellt werden, gerade bei Kindern. Ich empfehle meinen Kindern (16, 26) dennoch die Impfungen gegen COVID19, weil die Risiken, die eine Infektion beinhaltet, mich in dem Glauben bestärken, dass sie höher sind, als die aktuell bekannten Nebenwirkungen. Außerdem können wir nicht ausschließen, dass sich die Aggressivität des Virus durch Mutation erhöht und die Folgeerscheinungen noch gefährlicher machen. Die STIKO ist eine unabhängige Kommission; die Mitglieder sind weder an der eigenen Karriere noch am Geldverdienen interessiert. Sie werden regelmäßig evaluiert und von Beschlüssen mit Sonderinteresse ausgeschlossen. Somit vertraue ich auf ihr Urteil, dass sich nicht nur auf nationale, sondern auch auf internationale Daten stützt.

      Dennoch fordere ich nach wie vor für die Schulen eigenen Test- und Impfstationen. Dieses Fachthema sollte aus dem Unterricht/Betreuungsbereich verschwinden. Der Datenschutz spielt dabei eine nicht untergeordnete Rolle. In den Schulen sollte maximaler, moderner Schutz gelten, um den AHA-L-Regeln praxisnah zu begegnen; hierum sollte sich ein externes Team der Schulbehörde in Absprache mit Leitung und Personal kümmern – auch finanziell. Parallel dazu sollte die Digitalisierung greifen vor Ort:
      – Ressourcenfreiheit für (Fach-)Personal und Artefakte
      – 24/7 Unterstützung durch externe, staatliche Fachteams auf Anfrage
      – lebenslanges Lernen für Personal
      – Bundesstaatliches Portal für sichere und kostenfreie Software

      Die Pandemie hat unsere Schutzbefohlenen schon lange erreicht und mit ihnen unzählige Eltern und andere Kontaktpersonen. Es ist überfällig, dass die Kinder und Jugendlichen angemessen wahrgenommen werden. Das fängt beim Impfen an und hört über spezielle Schutz- und Unterstützungsmaßnahmen bei den aktuell viel diskutierten Rechten für Geimpfte auf. Wenn diese Rechte auch diese Personengruppe erreicht, ist m. E. ein öffentlicher Diskurs darüber politisch und gesellschaftlich zu verantworten. Das sehe zur Zeit noch nicht …

      • Man sollte sich seinen Podcast auf jeden Fall anhören, zweimal.

        Und auf seine Covid „expertise“ sich aufmerksam machen – seine fachliche Sprache besteht aus möglicherweise.., eine Idee…, Spekulation…, eine Möglichkeit…, mindestens Wissen wir (ein wenig über das, was auch meine Oma schon weis)…es kann schon sein..vielleicht…es ist nicht klar.. wahrscheinlich… usw. Nachgewiesene Fachurteile, eigentlich keine.

        Ich würde gerne wissen, wie mit solcher fachlichen Sprache ein Schuler seine Klausur nicht durchfallen würde.

        Und Covid Impfstoffe experimentale Impfstoffe nennen ist wahrscheinlich Waldorfschule. Nämlich….

        “Waldorfschulen bildeten mehrmals das Zentrum von Masernepidemien, weil dort Kinder von Eltern mit Vorbehalten gegen Impfungen überdurchschnittlich häufig vertreten sind. Im Jahre 2008 ergab eine Studie, dass sie eine besonders anfällige Gruppe für die Ausbreitung der Krankheit bilden.”

        Tut mir Leid, aber Herr Kekulé ist alles nur nicht überzeugend.

        Aber wer ihn glaubwürdig finde, kann man auch nichts dagegen machen.

        • @Monika, BY:
          Ihnen ist schon klar, dass in der Wissenschaft selten etwas absolut ist!? Formulierungen wie „nach derzeitigem Stand“, „eine Möglichkeit“, „es ist nicht klar“ oder „wahrscheinlich“ sind dich eher ein Ausdruck von Seriosität!? Meinen Sie etwa, die Wissenschaft kann das Virus und alles was damit zusammenhängt schon abschließend bewerten? Es gibt Fakten – ja… aber welche Rückschlüsse kann man jeweils ziehen? Man weiß von dem Virus schon viel – aber bei Weitem noch nicht alles. Von daher würde ich derartige Formulierungen nicht perse als „nicht überzeugend“ abstempeln.

          • Impfstoffen gegen Viren sind kein Neuland.

            Für Neuland halten sie nur Impfgegner.

    • Ich bin auch keine Ärztin, aber eine Mutter von ein Impfgeschädigter Kind.
      Haben sie zum Beispiel die Zetteln von sehr sehr , super sicherer Baby Impfungen wie Infanrixhexa oder Prevenar13 gelesen? Wissen Sie, dass es gibt Nebenwirkungen wie Anaphylaktischen Schock, Atemstillstand, für solche Impfungen??? Und nicht vergessen solche Impfungen sind über 15 Jahren alt, nicht wie Biontech oder Astrazeneca, u.s.w.
      Haben Sie mindestens den Anteile von Corona Impfungen überprüft? Wissen Sie , dass Polysorbate 80, oder Thiomersal, oder Aluminium Sälzer können in mansche Körpern sehr starke humoralle Reaktionen verursachen
      Also kein Problem, lassen sie sich selbst, Ihre Familie, Ihre Kindern impfen aber denken Sie auch dass so eine medikalische Behandlung sollte FREIWILLIG bleiben. Anderenfalls, machen wir wie in Sparta!!! Wer es nicht gut vertragen kann und nicht gesund bleibt nach Impfungen kann sterben !
      Viel Gesundheit!

  8. Nie in der Geschichte war der ganze Globus in dem Ausmaß vernetzt und mobil.

    Dieses Virus wird man nicht so einfach loswerden.

    Ihm wurde leider zu viel Zeit und Manövriermöglichkeiten gelassen.

    So verhält sich ja die Natur.

    Man sollte endlich anfangen die Wahrheit zu erzählen, erst dann schaffen wir vielleicht doch ihn im Zaum zu halten.

  9. @Mutter
    Ich verstehe Ihre Bedenken durchaus. Gerade bei jüngeren Kindern ist es als Eltern sicher schwer sich zu entscheiden, ob man sein Kind impfen lässt mit einem so neuen Impfstoff.
    Wo haben Sie die Info her, dass Hersteller von Haftung befreit sind?
    Worin ich Ihnen allerdings wiedersprechen muss ist, für Kinder und Jugendliche kann Corona sehr wohl gefährlich sein!! Und wer als Eltern weiss, ob das eigene Kinder leider zufällig in den Prozentsatz fällt? Ausserdem weiss man noch nicht wie sich longcovid bei Symptomlosen Kindern und Jugendlichen auswirkt. Auch hier gibt es schon nachgewiesene Fälle!
    Also eine Entscheidung ist sicher nicht leicht. Für sich selbst kann man das ganz gut, aber FÜR einen anderen Menschen, sprich das eigene Kind…. schwer.

  10. Und was machen wir mit den vielen Jüngeren in Kita und Grundschule….
    Da geht das Viruswichteln fröhlich weiter ???
    Da brauchen wir nur auf Mutationen warten, die sich auf diese Gruppe „spezialisieren“ ….

    • @Dasdarfwahrsein:
      Da laufen doch auch bereits Studien. Und es wird auch da einen Impfstoff geben… ich schätze allerdings nicht vor Frühjahr 2022.

  11. Unser 12jähriger Sohn hat erklärt, dass er sich möglichst schnell impfen lassen möchte. Nach seinen genannten Gründen wird das ganze, traurige Versagen der Politik deutlich:
    Er hat erkannt, dass für ihn in der Schule erst wieder Normalität ohne Tests, Abstandsregeln, Pausen ohne Maske und Sport ohne Maske, vielleicht auch Unterricht ohne Maske??? möglich sein wird, wenn er geimpft ist. Also haben unsere unfähigen Kumis die Kinder mittlerweile soweit, dass sie zu Verzweiflungstaten bereit sind, un ihre Normalität zurück zu bekommen. Wir als Eltern gehören nicht zu den Impfgegnern, sehen den Nutzen einer Corona-Impfung für Kinder eher kritisch. Diese Impfung trägt zur gesellschaftlichen Überwindung der Pandemie bei, hat für das einzelne Kind als Gesundheitsschutz eher geringen Wert. (Vorausgesetzt, dass Kind ist selbst kerngesund) Die Entscheidung für eine Impfung werden wir also als Familie gemeinsam treffen müssen. Wir werden uns als Eltern zuerst impfen lassen und sehen dann, wie die Impfung vertragen wurde, dann greifen wir das Thema noch mal auf.
    Mein Gefühl sagt mir, dass die Regierung, allen voran die Kumis, an den Schulen keine weiteren Maßnahmen zum Gesundheitsschutz ergreifen werden und die jetzigen Regelungen so lange aufrecht erhalten, bis sich alle Schüler „freiwillig“ impfen lassen. Dies ist der kostengünstigste Weg und es bleibt noch Geld für einige „Wahlkampfausgaben“ übrig.

  12. @Mutter: Das sehe ich genauso. Ich möchte aus den genannten Gründen auch nicht mein Kind impfen lassen. Ich glaube allerdings, dass dann irgendwann auch Kinder die nicht gegen Corona geimpft worden sind, in der Schule es nicht einfach haben werden und einem Impfdruck ausgesetzt werden.

    • Genau. Was die Impfung kann, sehen wir im Herbst (wenn die Erkältungen wieder los gehen). In einem Jahr (nach dem 2. Winter) wissen wir mehr. Noch ist unklar, ob Geimpfte ansteckend/ ansteckender sein können. Wie gut eine solche Impfung schützt. Wie oft „aufgefrischt“ werden muss. Was passiert, wenn das Immunsystem auf neue Coronaviren/ Mutanten trifft. Da dieses nicht ausreichend bekannt ist, ist es wohl auch nicht ausreichend erforscht. Erkenntnisse über Langzeitwirkungen, Nebenwirkungen etc. können, wie in der Vergangenheit, nur über einen längeren Zeitraum gewonnen werden, die größere Masse an Probanden spielt keine Rolle. Soll heißen: Masse kann nicht Zeit beschleunigen. Was nicht gründlich erforscht ist, ist immer noch ein Versuch. Diese Impfstoffe haben deshalb alle lediglich eine Notfallzulassung. Für Notfallzulassungen haftet der Staat. Der Staat sind wir. Was, wenn sich langfristig herausstellt, wie in der Vergangenheit mit anderen Impfstoffen/Medikamenten bereits geschehen, daß sie möglicherweise sogar kontraproduktiv sind. Als Mutter würde ich mir eine falsche Entscheidung nicht verzeihen. Und ich glaube, ich wäre für diese Entscheidung alleine verantwortlich. Da ich also in jedem Fall verantwortlich bin, gebe ich diese Verantwortung auch in keinem Fall ab.

  13. Es ist sehr erfreulich, das Biontech /Pfizer an dem Impfstoff fuer Kinder ab 12 Jahren zeitnah dran sind und sich um eine Zulassung bemuehen.

    Ich bin da sehr zwiegespalten, da es noch keine Langzeitergebnisse zu moeglichen Schaeden bei den Kindern und deren Erbgut ect. gibt und geben kann.

    Einerseits wuerde ich mir wuenschen, das ich schnellstmoeglich mein Kind mit einer Impfung schuetzen kann, anderseits habe ich grosse Bedenken, das dies auch nach „hinten“ los gehen kann und ich meinem Kind damit schaden koennte.

    DIE POLITIK, ALLEN VORAN DIE KULTUSMINISTER *INNEN SOLLEN ENDLICH WACH WERDEN UND DIE SCHULEN MIT HOCHLEISTUNGSFILTERANLAGEN AUSSTATTEN, der naechste Herbst kommt schnell und bei deren Arbeitstempo…..

    Unabhaengig davon, falls es schnell die Moeglichkeit geben sollte, das Kinder ab 12 Jahren geimpft werden koennten…. Geht dies dann genauso schnell, wie derzeit bei den Erwachsenen, brauchen wir minimum noch 1 Jahr, wenn nicht laenger, bis alle das Impfangebot hatten.

    Also, KULTUSMINISTER *INNEN/POLITIK KOMMT ENDLICH AUS EUREM DORNROESCHENSCHLAF!!!! und schuetzt die Gesundheit aller Beteiligten!, damit unsere Kinder auch mal wieder ohne Angst vor Erkrankung in die Schule gehen koennen und ihr Grundrecht auf Bildung wahrnehmen koennen.
    Unter den derzeitigen Umstaenden in den Schulen ist das ja ueberhaupt nicht moeglich!!!

    @Politik:kommt endlich aus dem Ar…. und nicht mit irrsinnigen Vorgaben, sondern mit Aktivitaet zur Schulausstattung!

    • Richtig, das Wichtigste ist erstmal generell die Hygiene (u.a. Reinigung und Waschbecken in Klassenräumen) und Raumluft.
      Außerdem gehören kranke Kinder weiterhin nicht in den Unterricht und mehr Sport zur Stärkung der Gesundheit.

      Es gibt nämlich noch viel mehr ansteckende Krankheiten, die haben die meisten nämlich inzwischen vor lauter Corona vergessen!

      Nicht für alle gibt es Impfstoffe und vor welchen Krankheiten würde man seine Kinder und sich selbst dann noch ständig impfen zulassen, nur damit der Staat sich die Vorsorge spart?

  14. Was macht man sich Gedanken über Impfungen von heranwachsenden Jugendlichen und Kleinkindern, die zudem meist asymptomatisch von Covid-19 infiziert werden und zudem nur äußerst selten indirekt im Zusammenhang der durchgemachten Erkrankung schwere Krankheitsverläufe aufweisen !
    Es gilt nach wie vor, dass zunächst die Erwachsenen einschließlich betroffenen der Eltern geimpft werden, da diese mit steigendem Alter und auch altersbedingt zunehmend Risikofaktoren in sich tragen, die schwere Krankheitsverläufe bei einer Covid-Infektion nach sich ziehen können.
    Hinzu kommt, dass bei jungen Menschen, die Impfreaktionen wesentlich schwerer als die Infektionssymptome ausfallen.
    Wer sich also als Erwachsener selbst schützen will, der trägt am ehesten durch die Forcierung der eigenen Impfung zur Eindämmung der Pandemie bei.

  15. Ich hoffe man vergisst die nächsten Wochen nicht,…

    … dass Familien nun die Risikogruppe sind.
    … dass Familien in großer Sorge leben.
    … dass Familien von Quarantänen stärker betroffen sind.
    … dass Familien länger mit Grundrechtseinschränkungen leben müssen als andere Bevölkerungsgruppen.

    Bereits jetzt nehme ich zur Kenntnis, dass ein Teil der bereits Geimpften Hygienemaßnahmen nicht mehr so ernst nehmen. Diese Entwicklung beobachte ich mit großer Sorge. Ich hoffe, dass nun hier auch solidarisch gehandelt wird. Und das Kinder und Jugendliche genauso geschützt werden wie die Alten. Baut Luftfilter in die Klassen und macht die Schulen sicher!

    • Och, man hat 1 Jahr „vergessen“, dass Lehrer und Erzieher sowie deren Familien Risikogruppe sind und in großer Sorge lebten und immer noch leben. Insofern: Ich weiß gar nicht, was Eltern auf einmal haben, Schulen sind doch dank ausgeklügelter Hygienekonzepte sicher und Kinder sind keine Pandemietreiber. Das dürfen Eltern sich gern täglich anhören und vorbeten, mussten wir LuE auch. Solidarität ist leider keine Einbahnstraße.

      • Warum so gehässig? Hoffentlich sind sie nicht die Lehrerin meiner Kinder. Die sind zwar aktuell im Fernunterricht, aber wenn sie wieder in die Schule kommen müssen, dann wären sie ihrem Hass ausgeliefert. Ich habe die ganze Zeit mit den Lehrern mitgelebt und das was aus meiner Sicht möglich war, möglich gemacht. Meine Kinder zu Hause gelassen. Aber sowas hier macht eigentlich nur traurig. War mir bisher auch nicht bewusst war, dass wir Eltern bei der Schulpolitik mitreden durften. Hab ich da was verpasst? Leider wird diese zwei Klassengesellschaft nicht nur in der Schule sondern überall dort wo Geimpfte und Ungeimpfte aufeinandertreffen zum Ausdruck kommen. Ich habe damit gerechnet, aber so offen ausgesprochen trifft es doch hart.

        • Sehr hart!

          Wie genau hart, haben wir in der Grundschule unseres Sohnes im November, 2020. erlebt.

          Da ist es uns sehr klar und deutlich geworden, wie wenig Eltern mitsprechen dürfen.

          Soviel über enge Kooperation Elternhaus – Schulhaus.

      • Solidarität?

        Ist das, wenn die Lehrerin droht das Kind trotzt dem Hochrisiko – Vatter in der Klassenzimmer sitzen muss, da die Menschen ja sterben jeden Tag?

        • Dabei handelt sich um das Kind ausgeprägter sozialer Kompetenz mit hervorragenden schulischen Leistungen .

          Nennen SIe das die Solidarität?

  16. Jeder sollte zusammen mit seinem/n Kind/ern entscheiden, ob sie geimpft werden sollten. Ich würde alle meine Kinder sofort impfen lassen und sie selbst sagen auch, dass es besser ist geschützt zu sein, anstatt ein Leben lang krank. Früher wurde genau so gegen die Polio oder Tenatus-Impfung u.s.w gewettert. Wenn jemand nach seiner Nutzen-Risiko-Abwegung das anders sieht, sei es drum.

    • Bei jeder Virus-Erkrankung gibt es das katinka. Es wurde nur nicht so intensiv berichtet. Kawasaki Syndrom, Purpura Schönleine henoch Syndrom etc
      Allein am Kawasaki Syndrom erkranken in Deutschland bis zu 600 Kinder. Rein von der Symptomatik dem PIMS ähnlich.

  17. Ich lese hier in den Kommentaren (allgemein) ständig Kritik, dass Lehrer irgendwo noch nicht geimpft wurden/sich impfen lassen konnten und dann lese ich in der Presse:

    „Coronavirus:München stoppt Impfaktion für Lehrer – weil zu wenige kommen

    Das Personal von Grundschulen und Kitas sollte zu Tausenden am Isar-Klinikum immunisiert werden, doch weniger als ein Drittel nutzte das Angebot.“ (Süddeutsche Zeitung vom 27.04.2021)

    ????????? Was soll das ????????

    • Lies oben was ich neulich schrieb. Vielleicht hilft es als Erklärung. Wir sind alle, ob groß, ob klein, betroffen. Offensichtlich ist nicht jeder erwachsene Mensch scharf auf eine Impfung.

      • Sollte aber.

        Was meinen Sie, wie sollte man sonst dieser Pandemie eine Ende setzen?

        Noch 2 Jahre abwarten bis man sieht, ob die Menswchen an Impungen auch sterben? Also „dumme“ Schafe opfern.

        Einfach alles offenlassen wie in Indien?

        Über Impfungen sollte sich man nur richtig informieren. Das ist alles.

        Ohne Impfungen sterben wir schon wahrscheinlich aus.

        Polio, Tetanus, Diphtherie, Mumps, Rotavieren, Masern usw..

        Aber das tuen wir sowiso, was wir alles in kürzester Zeit mit deser Erde eingerichten haben.

        • Ach so, die Wissenschaft hat festgestellt, festgestellt, … Hat sie eben nicht. Wer beispielsweise eine Tetanusimpfung mit mRNA-Impfungen auf eine Ebene stellt, hat sich sicher bereits gut informiert. Massenimpfungen bei „dummen Schafen“ führen denn also alsbald zwar nicht unbedingt zur erwünschten Herdenimmunität, aber eine gewisse Schwarmintelligenz ist bereits jetzt schon zu erkennen. Mich stört hier manchmal diese gewisse Polarisierung: Niemals hinterfragen! Ja dann ist das halt so, 2+2=5.

          • Nun gut 2+2 = 2 hoch 2

            Ich bin wirklich gespannt, wie wir dieses Virus los werden.

            In ein paar Jahren werden wir hoffentlich weniger polarisiert, dafür mehr schlauer.

            Blöd nur, dass für viele dann zu spät wird.

    • Das ist Unsinn! Es gab eine Impfaktion am Klinikum rechts der Isar, da kamen dann die Lehrer nur teilweise, weil sie schneller im Impfzentrum einen Termin erhalten haben! Das wurde aber nicht berücksichtigt. So entstehen fake news…

    • Lesen Sie den Artikel zu Ende:

      „Endgültig beziffern lässt es sich nicht, wie die Impfbeteiligung bei dieser Gruppe insgesamt war. Einige hätten sich zum Beispiel im Heimatlandkreis impfen lassen, schätzt eine Ärztin vom Isar-Klinikum, die bei der Impfaktion mitgearbeitet hat. Einige hätten einen anderen Termin im Impfzentrum in Riem oder bei ihrem Hausarzt angenommen. Wie viele jeweils zusätzlich geimpft wurden, ist unklar. Die bayerische Impfsoftware Bayimco lasse es leider nicht zu, Zahlen in Bezug auf bestimmte Personengruppen auszuwerten, teilt das Gesundheitsreferat mit.“

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