„Wir fühlen uns komplett im Stich gelassen“: Ein Großteil der Lehrerschaft wartet noch immer auf ein Impfangebot

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BERLIN. An Kitas und Schulen werden nach wie vor verstärkt Corona-Ausbrüche registriert. Ein großer Teil der Beschäftigten dort wartet aber nach wie vor auf eine Impfung. In Berlin machen Lehrkräfte weiterführender Schulen, die in der Priorität immer noch hintenan stehen, auf das Problem aufmerksam – mit einem Brandbrief und einer Protestaktion. „Wir fühlen uns von dem Staat, der uns genauso schützen soll wie alle anderen, komplett im Stich gelassen“, so heißt es.

Wo bleibt das Impfangebot? Foto: Shutterstock

„Kurz vor den Osterferien kam die erlösende Botschaft: Wir werden geimpft. Zehn Tage später dann die Ernüchterung: Erst werden wir gebeten, wegen des Ausfalls von Astrazeneca aus ‚Fairness‘ auf unsere Impfberechtigung zu verzichten, dann wird sie offiziell zurückgenommen. Wieder zehn Tage später erfahre ich, dass ich Schüler:innen bei der Selbsttestung beaufsichtigen soll – im Klassenraum, ungeschult und ohne Schutzausrüstung. Für mich war das der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Auch vorher war ich schon darüber empört, wie wenig der Berliner Senat für den Schutz unserer Gesundheit unternimmt. Mittlerweile frage ich mich, ob sie überhaupt je eine zentrale Rolle gespielt hat.“ Dies schreibt eine Lehrkraft in einem Gastbeitrag im Berliner „Tagesspiegel“.

Lehrer weiterführender Schulen blieben zunächst außen vor, in den meisten Bundesländern jedenfalls

Tatsächlich ist ein Großteil der Lehrerschaft in Deutschland nach wie vor nicht geimpft – obwohl Schulen immer öfter von Corona-Infektionen betroffen sind. „COVID-19-bedingte Ausbrüche betreffen insbesondere private Haushalte, aber auch Kitas, Schulen und das berufliche Umfeld, während die Anzahl der Ausbrüche in Alters- und Pflegeheimen abgenommen hat“, so heißt es im aktuellen Lagebericht des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Anfang März hatten Bund und Länder auf Druck von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) entschieden Erzieher, Grund- und Förderschullehrer in der Impfpriorität nach vorne zu ziehen – Lehrer weiterführender Schulen blieben zunächst außen vor, in den meisten Bundesländern jedenfalls. Nach und nach sind immer mehr Landesregierungen davon abgerückt und vergeben auch Impftermine an Pädagogen der Sekundarstufen. Erst vorgestern kündigte Hamburg diesen Schritt an. „Damit möchten wir auch deutlich machen, wie wichtig der Einsatz der Schulbeschäftigten an Hamburgs weiterführenden und berufsbildenden Schulen ist und wie sehr dieser geschätzt wird“, sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD) großzügig. Offenbar soll weiter ausgeblendet werden, dass es sich um eine dringend notwendige Arbeitsschutz-Maßnahme handelt: In der vergangenen Woche meldete das RKI, dass mindestens 30 Angehörige der Berufsgruppe Lehrer/Erzieher Corona-bedingt verstorben sind, wie News4teachers berichtete. 

Und: Zwischen der Ankündigung, dass Impftermine vergeben werden und einer tatsächlichen Impfung vergehen Wochen, mitunter Monate*.

Das Risiko für ungeimpfte Erzieher und Lehrer wird unterdessen nicht geringer. „Lehrer von weiterführenden Schulen in Duisburg werden in der Impf-Reihenfolge vorgezogen. Ein Grund: Immer mehr Infizierte im Schulalter“, so berichtet aktuell die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“. Dass Sekundarstufen-Lehrer in Nordrhein-Westfalen geimpft werden, ist allerdings ein Ausnahmefall. „Gemäß des neuen Impferlasses der Landesregierung hat der Krisenstab festgehalten, dass Restimpfstoffe nun auch an Personen der Prio-Gruppe-3 verimpft werden können und dementsprechend nun auch Mitarbeitenden an weiterführenden Schulen ein Impfangebot gemacht werden soll“, so erklärt der Pressesprecher der Stadt dazu.

Geimpft werden in Nordrhein-Westfalen auch weiterhin fast nur Erziehungskräfte sowie Lehrerinnen und Lehrer von Grund- und Förderschulen. In der vergangenen Woche war die Stadt Köln allerdings vorgeprescht – dort können Beschäftigte weiterführender Schulen ebenfalls ab sofort einen Impftermin vereinbaren. Auch hier war der Anlass die extrem hohen Inzidenzen unter Schülern.

Landesweit hat dem Bericht  zufolge die offizielle Zahl der Corona-Fälle unter 10- bis 19-Jährigen verdoppelt: von 2.955 (25. März) auf 4.907 (25. April). In Duisburg lag die Inzidenz in der Altersgruppe der Unter-20-Jährigen zuletzt bei 344,4 – in Chemnitz in der Gruppe der 10- bis 14-Jährigen, Unter- und Mittelstufenschülern also, sogar bei 700. Der aktuelle Corona-Lagebericht des RKI für ganz Deutschland zeigt auf: Während die Inzidenzen bei älteren Menschen stagnieren, zum Teil sogar zurückgehen, steigt er unter Kita-Kindern und Schülern weiter stark an.

„Langsam steigt unter uns Lehrern die Angst. Niemand will das Virus mit nach Hause bringen“

Die Impfungen von Beschäftigten im Bildungsbereich halten mit dieser Entwicklung nicht Schritt. Beispiel Brandenburg: Kurz vor den Osterferien kündigte das dortige Bildungsministerium den Schulen einem Bericht der „Märkischen Allgemeinen“ zufolge mit, dass alle Lehrerinnen und Lehrer bald ein Impfangebot bekommen sollen. Allerdings sei dann der Impfstopp von Astrazeneca dazwischengekommen.

Am 15. April erklärte dann Bildungsministerin und KMK-Präsidentin Britta Ernst (SPD), dass man den Pädagogen an weiterführenden Schulen bald ein Impfangebot machen werde. Für ältere Lehrkräfte nannte sie ein Datum: ab Ende April. Konkret geschehen sei seitdem aber: nichts. Zwar seien ein paar Lehrkräfte an der Schule bereits geimpft worden, so heißt es, aber nur weil sie aufgrund ihres hohen Alters ohnehin zur Priorisierungsgruppe gehören, nicht wegen ihres Berufs. „Langsam steigt die Angst. Niemand will das Virus mit nach Hause bringen“, so zitiert das Blatt einen stellvertretenden Schulleiter.

In Berlin machen Lehrkräfte ihre Sorge mittlerweile öffentlich. An einem Gymnasium hat das Kollegium nun ein Plakat aufgehängt, das eine Spritze mit einer Skala von 0 bis 70 zeigt (was die Anzahl der Lehrer der Schule symbolisiert). In dieser Spritze ist mit roter Farbe markiert, wie viele der Beschäftigten mittlerweile geimpft sind: gerade mal sechs – und das auch nur wegen ihres fortgeschrittenen Alters, nicht aufgrund ihrer beruflichen Situation. In einem Brandbrief an Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD), über den die „Berliner Morgenpost“ berichtet, fordern die Lehrkräfte des Gymnasiums von Scheeres und ihrer Bildungsverwaltung, sie müsse „endlich Ihrer Fürsorgepflicht als Arbeitgeber“ nachkommen.

Mit dem Schreiben wollen die Lehrkräfte als Arbeitnehmer nach eigenem Bekunden ihrer Pflicht nachkommen, „Vorgesetzten jede festgestellte unmittelbare erhebliche Gefahr für die Sicherheit und Gesundheit“ anzuzeigen. Die zentrale Forderung steht am Anfang des Briefes: Der Senat müsse Lehrern an weiterführenden Schulen endlich ein Impfangebot machen.

Allerdings: Nicht mal alle Erzieherinnen und Erzieher, die bereits seit Anfang März bundesweit Anspruch auf eine Impfung haben, wurden bislang berücksichtigt. Viele Kita-Beschäftigte hätten bis zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Impfangebot erhalten, so kritisiert die Berliner GEW einem weiteren Bericht der „Morgenpost“ zufolge. „Diese Situation ist für uns unhaltbar, wenn man berücksichtigt, dass im Erzieherberuf mehr unzureichend geschützte Kontakte stattfinden als in so ziemlich jedem anderen Beruf.“

„Viele Lehrer trauen sich dennoch nicht, etwas zu unternehmen, auch weil sie das Wohl der Kinder gerne über ihr eigenes stellen“

Im Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“ schreibt der Berliner Lehrer: „Es geht mir nicht nur darum, meine Empörung zum Ausdruck zu bringen, sondern auch um die ganz reale Sorge, zu erkranken. Vielen meiner Kolleg:innen geht es genauso. Einige haben, wie ich auch, ein erhöhtes Risiko, sodass ein schwerer Verlauf nicht ausgeschlossen ist. Viele trauen sich dennoch nicht, etwas zu unternehmen, auch weil sie das Wohl der Kinder gerne über ihr eigenes stellen. Wir haben sehr nah mitbekommen, wie schwer die Zeit für viele Kinder und Eltern im Lockdown war, und befürworten die Schulöffnungen hundertprozentig. Gleichzeitig erwarten wir aber, dass dem Schutz unserer Gesundheit ausreichend Rechnung getragen wird.“

Wie real die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist, haben die Lehrkräfte seiner Schule hautnah erfahren: „Mehrere Kolleg:innen hatten sich infiziert.“ News4teachers

*Aktueller Nachtrag: Nach Erscheinen dieses Beitrags informierte die Hamburger Bildungsbehörde News4teachers, dass „zumindest hier in Hamburg innerhalb eines Tages quasi alle Impftermine für die betroffenen rund 14.400 Schulbeschäftigten der weiterführenden und berufsbildenden Schulen vereinbart waren und zwar noch für diese und nächste Woche. Der Ankündigung folgt hier also die unmittelbare Umsetzung“.

RKI meldet weiteren verstorbenen Lehrer/Erzieher. Damit haben nun 30 Menschen aus der Berufsgruppe Corona-bedingt ihr Leben verloren

 

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96 KOMMENTARE

  1. Beispiel aus NRW:

    Gesamtschulen beginnen nun mit dem Impfen.
    Hauptschulen nicht. Hauptschulen seien kein Ort „Gemeinsamen Lernens“.

    Fühle mich als Hauptschullehrer komplett im Stich gelassen.
    Ich betreue auch Schüler mit besonderem Förderbedarf!

    • Bei unseren Gesamtschulen gilt das noch nicht. Für meinen Wohnort auch nicht. Mittlerweile gibt es aber einige Städte im Umkreis, die Impftermine vergeben.
      Wie groß die Anzahl ist, weiß ich aber nicht…

        • Das nervt wirklich. Vor allem, wenn man von Leuten ohne Schulbezug ständig hört: „Lehrer sind doch alle geimpft“ und in der Presse ohne Einschränkung liest: „Lehrer können sich impfen lassen“.
          Wenn die Impfpriorisierung aufgehoben wird ohne Impfangebot, wird uns wieder mal bestätigt, wie Systemrelevant wir sind 😉

    • Das ist ja interessant, dass Hauptschulen nicht mit reinzählen… Ich kann nur sagen, dass in unserem Kreis Gesamtschulen und Sekundarschulen als Orte des gemeinsamen Lernens gelten und wir aus heiterem Himmel ein Impfangebot bekommen haben. Im Nachbarkreis ebenso, dort gelten auch einige Gymnasien als Orte des gemeinsamen Lernens, sodass meine Bekannte nun ebenfalls nächste Woche geimpft wird.
      Ich selber bin überglücklich, meine Erstimpfung mit Biontech bekommen zu haben und auch einen zweiten Termin zu haben, aber es tut mit wahnsinnig Leid für alle KuK an weiterführenden Schulen, bei denen es bisher nicht der Fall ist!

  2. Ergänzung zu den angeblich angeboteten Impfdosen der Stadt Köln für Lehrer weiterführender Schulen: Es standen insgesamt 5000 Rest!dosen zur Verfügung. Ich hatte erst am Freitag nachmittag meinen Code erhalten und leider waren aber bereits die wohl angebotenen Termine am 29.04. und 30.04 ausgebucht. Es stehen also leider keine weiteren Termine zur Verfügung (derzeit). Ich habe leider nur im statistischen Jahrbuch der Stadt Köln eine insgesamte Zahl von ca 25000 Beschäftigten im Bildungsbereich gefunden, nicht aber die Zahl der Lehrer an weiterführenden Schulen. Witzigerweise schreibt sich die GEW Köln das quasi nicht existente Angebot auf ihre Fahnen, auch wenn die Rechtsberatung der GEW NRW lapidar meinte, dass es Lehrer doch insgesamt noch ganz gut hätten.. Daher auch der fehlende Einsatz im Arbeitsschutzsektor… Wohlgemerkt waren am Wochenende auf Nachfrage im Impfzentrum noch viele Termine frei, aber mit dem persönlichen Code über die Stadt Köln konnten sie mich nicht anmelden und bei der Auskunft der Stadt Köln sagte man mir nur, dass ich dann eben doch warten müsse, auch wenn eigentlich Termine frei waren. Also ich bitte ggfalls um Ergänzung dieser Info. Das kann die Stadt so nicht behaupten

  3. Niedersachsen: Von einer Impfung der Lehrer an weiterführenden Schulen ab Mai, wie noch vor ein paar Wochen angekündigt, spricht aktuell niemand mehr, aber von der Öffnung für alle bis zu Inzidenzen, die grob fahrlässig sind, zumindest wenn es ansonsten keine angemessenen Schutzmaßnahmen gibt.
    Der verzweifelte Versuch der Schulleitung, ein Impfmobil für die gesamte Belegschaft zu organisieren, ist über Gesundheitsamt o.ä. schier unmöglich, weil immer nur weiterverwiesen wird, schon gar nicht strebt die Schulbehörde an, dies zu organisieren.
    Ich danke dem SL aus Berlin: Ja, auch ich will meine Schüler in Präsenz unterrichten, aber nicht um den Preis, meine Gesundheit oder die meiner Familie, wir sind ja auch Eltern, zu gefährden. Leider wird es als gesellschaftlicher Anspruch aber offenbar genauso gedacht: Wir halten unsere Gesundheit hin, damit die Wirtschaft läuft, Kinder nicht geschlagen werden, psychisch erkranken oder Familien mal wieder Entlastung im Alltag erfahren. Dabei geht es in der Argumentation i.d.R. ja auch nicht mehr um Bildung. Allerdings wird politisch aktuell nichts getan, damit dies auch nur im Ansatz vertretbar und möglich wird.

    • Unsere Schule (BBS) hat die Ankündigung der niedersächsischen Gesundheitsministerin erhalten und wurde aufgefordert, eine Liste der Impfwilligen zu erstellen, in die sich seit 10 Tagen alle Kolleg:innen eintragen können. Wir tun das fleißigst und hoffen, dass die Umsetzung flott vonstatten geht. Alles andere ist schon seit Beginn der Pandemie verantwortungslos!

      Vielleicht gibt es jedoch ein Kommunikationsproblem mit der Schulleitung? Unbedingt noch mal nachhaken, denn Menschen machen Fehler.

      Falls – wie so oft – das MK höchstselbst das Problem ist, würde ich alle einschalten: den / die Landtagsabgeordnete/n, die Gesundheitsministerin, die Presse und sonstige „Geschütze“.

      Wir sollten erreichen, dass die Landesregierung eine klare Aussage trifft und den Abgeordneten zeigen, dass „d i e Schulen“ und „d i e Lehrkräfte“ nicht nur im Primarbereich existieren. Es wundert mich, dass GEW und andere Interessenvertretungen dazu nicht schon lange aufgerufen haben – vielleicht sollten alle ihre Mitgliedschaften dort kündigen, damit man auch dort aus dem Tiefschlaf aufwacht?!
      Bleiben Sie gesund – irgendwie.

  4. Es wundert mich, dass die 40000Berliner Lehrerinnen und Lehrer der weiterführenden Schulen nicht auf die Straße gegangen sind, als man das Impfangebot für sie zurückgezogen hat, damit alle Erstimpfungen mir Astra nun erstmal eine Zweitimpfung mit Biontec oder Moderna bekommen.
    Es ist einfach ein Skandal. Man hofft auf unser schlechtes Gewissen ( “können doch die Kinder nicht im Stich lassen”). Funktioniert ja, wir gehen alle brav zur Arbeit und infizieren und früher oder später.
    Bei uns in Bbg genauso. Vollmundig verkündete Ernst das Impfangebot für uns in Kat 3. Die Realität ist, dass die Erstimpfungen Mitte Mai bis Mitte Juni stattfinden. Zweitimpfung dann pünktlich zu Beginn des neuen beSchuljahres im August. Also nix mit Freiheit im Sommer.
    Da ist das Abi dann gelaufen. Wechselunterricht ab Montag bedeutet bei uns auch die Rückkehr von 500 SuS, Präsenzpflicht natürlich.
    Und an Lüftungsgeräte denkt niemand. Die Kinder werden im August nicht geimpft sein und neue Mutationen sind wahrscheinlich. Also geht der Mist von vorne los…

  5. In NRW ergreifen jetzt einzelne Städte die Initiative, Duisburg und Köln beispielsweise. Aber ansonsten werden LuL weiter ungeschützt in die Klassenräume geschickt.
    Aber alle Mitglieder von Bundestag und – Rat können sich ab 3.5. impfen lassen …

    • Habe auch gerade gesehen, dass Söder (53) mit Prio 3 geimpft ist. Tja, in Regierungskreisen geht es offenbar sehr schnell. Freunde von mir sind noch nicht mal mit Prio 2 geimpft in RLP.
      Und viele Eltern sind erst mit Prio 4 dran. Das ist alles so bitter.
      Lehrkräfte ungeimpft loszuschicken in den Präsenzunterricht ist Harakiri.

    • Auch kleinere Städte rtun das aktuell in NRW.
      Kreis Soest und Kreis Paderborn gehören auch dazu, aber nur Schulen des gemeinsamen Lernens.

  6. Es war/ist verständlich gewesen, dass zuerst die zum Impfen mussten, welche die Intensivstationen füllten…

    …aber,
    bevor von der Impfung für alle schwadroniert wird, sollten nun auch Lehrer und Eltern geimpft werden.
    Letztlich sind das die wesentlichen „Kontakte“, welche die Gruppe der Nicht-Geimpften -die Kinder- haben.

    https://www.change.org/Kindern_helfen-Eltern_impfen

    Bitte unterstützen und aktiv teilen

    Vielen Dann

  7. Ich hoffe unser verehrter Ministerpräsident samt Kultusministerin aus NRW bekommen für ihre Entscheidungen von allen Lehrern die entsprechende, ihnen gebührende Quittung bei zukünftigen Wahlen. Bei so viel Wertschätzung gegenüber den „treuen“ Staatsdienern haben sie es nicht anders verdient.

    • Das Problem ist: es fehlen Alternativen. KEIN Bundesland, keine Partei, hat sich in dieser Krise mit Ruhm bekleckert, also wen wählen? Nicht hingehen ist dennoch keine Option. Eine Klemme!

  8. Das Einzige, wofür ich Donna Ferrone wohl dankbar sein muss… Bekomme nächste Woche meine zweite Impfung! Noch dreieinhalb Wochen bis zum größtmöglichen Schutz. Ich zähle die Tage!

  9. Ich finde es auch unerträglich, dass immer noch nicht alle Lehrer geimpft sind. Man kündigt es an und spricht großartig von Wertschätzung: Aber solange die Schulen weitgeöffnet sind und der Betrieb einfach weiterläuft, während der Impfprozess erst in Gang gesetzt wird, ist das unerträglich. Lustig auch, dass die Impfung eine Form von Wertschätzung sein soll. Man gibt also zu, dass Schulen ein Seuchenherde sind. Und welche Wertschätzung wird den Schülern entgegengebracht, die diesen Seuchenherd täglich ungeschützt betreten müssen? Ich bin wütend auf alle, die diese offenen Schulen aktiv oder auch passiv ermöglichen. Ich kann auch nicht verstehen, warum fast alle Eltern ihre Kinder bei einer Inzidenz von 164 in die Schule schicken auch wenn sie es eigentlich nicht müssten. Kann sein, dass die meisten Kindere tatsächlich nicht schwer erkranken. Aber wenn es tatsächlich zu noch nicht absehbaren Spätfolgen kommen sollte, dann wird die jetzige Generation von Kindern in 20- 30 Jahren mit unsere Generation Eltern ganz schön abzurechnen haben. Bin mal gespannt mit welcher Sicht die künftigen Wissenschaftlern und Historiker, die es sicherlich trotz der Bildungslücke im Jahr 2021 geben wir, auf die aktuellen Ereignisse zurückblicken werden. Es wäre nicht das erste mal in der deutschen Geschichte, dass sich auch passiv Beteiligte schuldig machen.

  10. In nrw soll die Prioritätengruppe 3 starten, ab Juni alle. Ich bin gespannt, wie das laufen wird und ob ich bis Schuljahresbeginn 21/22 die zweite Impfung habe.

  11. Der Rhein-Sieg-Kreis hat verlauten lassen, dass für die Lehrer der weiterführenden Schulen derzeit nur „Restdosen“ verimpft werden dürfen. Es bliebe aber nur so wenig übrig, dass man quasi kein Angebot machen kann. Man hat das wohl nach Düsseldorf gemeldet und um Lösung gebeten. Na, auf die Antwort bin ich gespannt!

  12. Ein Pseudo-Angebot also, in Köln… Oh je.
    Dabei hatten wir in Düsseldorf schon neidisch den Rhein herauf geschaut. Hier geht es in drei Wochen los, hoffentlich…
    Schulen sind hier auf, na klar, weil die RKI Inzidenz, anders als in anderen Städten, hier satte 16 Punkte unter der direkten Meldung der Ämter liegt… (vgl. Risklayer oder Zeitonline).
    Dann hätte mensch zu Ferienbeginn, also vielleicht, schon den vollen Impfschutz, hurra! Das nenne ich Fürsorge.

    • So, hier muss ich mich selbst korrigieren: Die Meldungen von heute morgen ließen meinen Fehlschluss zu; jetzt gibt es „nur“ 1,4 Punkte Diskrepanz. Zunehmende Corona-Paranoia, bei mir…

  13. Überall werden über irgendwelche Connection und Seilschaften Termine an irgendwelche Personen vergeben. Mehr oder weniger unter der Hand, aber für Berufsrisikogruppen ist nichts da?

    Die, die Schule um jeden Preis offen halten wollen, sollen endlich mal ihren Hintern in Bewegung setzen und und die Impfung organisieren. Aber schon fängt das Verantwortlichkeitsdenken an.
    BezReg: ne, is nich unsere Aufgabe.
    Schulträger: nö, is nich unsere Aufgabe.
    Landesregierung: wie was Impfung? Sind doch schon alle Lehrer und Erzieher geimpft!

    Liebe KuK, kümmert Euch besser selbst darum. Kontaktiert jeden Arzt der nicht bei drei auf dem Baum ist.

  14. Ergebnis: 2 Wochen nach den Osterferien: 15 Lehrkräfte und 4 Halbklassen in Quarantäne. Toll läuft bei uns. Positiv ist dabei, dass das Gesundheitsamt jetzt alle Kontakte zu K1 ernennt. Aufgrund der B117. Für die Betroffenen eine Katastrophe. Für unsere SL natürlich auch, weil die KuKs nicht für den Präsenzunterricht zur Verfügung stehen. Und Impfen ist in Nds. zwar ab Mai möglich, aber nicht realistisch.

  15. NRW: Uns wurde vor einigen Tagen über die Schulleitung mitgeteilt, dass auch wir Lehrer:innen der weiterführenden Schulen, jetzt ein Impfangebot bekommen können und dafür einen Code zugeschickt bekommen würden, mit dem wir einen Termin im Impfzentrum machen können. Die Freude war groß, es kam gar ein leichter Anflug von Euphorie auf. Wenige Tage später kam die Ernüchterung: Es scheint sich lediglich um Termine für Restdosen zu handeln, von denen es kaum welche gibt, insbesondere im Angesicht der Menge an LuL an weiterführenden Schulen.
    Gleichzeitig soll spätestens im Juni die Impfpriorisierung aufgehoben werden. Bei uns Kollegium wächst die Angst und der Unmut, im Juni dann mit allen anderen Bürger:innen um die raren Impftermine in einen Wettstreit treten zu müssen. Ich bezweifle mittlerweise massiv, dass die Lehrerschaft bis zum kommenden Schuljahr geimpft ist, um verantwortungsvoll Schulöffnungen betreiben zu können. Es scheint keinerlei politisches Bestreben geben, das kommende Schuljahr retten und den Lehrkörper schützen zu wollen. Ich bin unendlich enttäuscht von der Politik, noch mehr, als ich es so oder so aufgrund der schlechten Schulpolitik, dem Chaos und der Planlosigkeit der KuMis bereits war. Wenn ich nicht Frau und zwei Kinder hätte, die auf mein Gehalt angewiesen wären, würde ich darüber nachdenken meine Lehrtätigkeit niederzulegen. Es zermürbt, macht traurig, macht fertig.

    Jetzt mag man fragen: woran mag das liegen?
    Liegt es daran, dass die CDU hauptsächlich von Alten (Gruppe 1+2) und der breiten konservativen Masse gewählt wird, von denen es in Gruppe 4 mehr gibt als in Gruppe 3?
    Liegt es daran, dass wir den Politiker:innen vollkommen egal sind?

    Wir testen 2x wöchentlich ca. 900 Schüler:innen. In der Oberstufe und den Abschlussklassen, sitzen wir mit teilweise 26-30 SuS in einem Raum. Eine Vollzeitkraft hat täglich i.d.R. locker 150 unterschiedliche Kontakte aus 4-6 Jahrgangsstufen. Kontakte mit Kolleg:innen nicht einmal mitgerechnet.

    Ich fühle mich von meinem Dienstherren in keinster Weise geschützt. Ich werde bewusst einem Gesundheitsrisiko ausgesetzt, das um ein Vielfaches höher ist, als kurz vor den Sommerferien im letzten Jahr. Zu diesem Zeitpunkt war das System Schule bei weitem stärker eingeschränkt durch Schutzverordnungen als es jetzt der Fall ist. Währenddessen werden Menschen geimpft, die bedeutend weniger Individualkontakte in geschlossenen Räumen haben und die Priorisierung aufgehoben. Hinterher werden diejenigen vor uns Lehrkräften geimpft, die einfach im Sommer noch in den Urlaub fliegen wollen, während wir auch im nächsten Schuljahr noch bangen müssen.

    • „Bei uns Kollegium wächst die Angst und der Unmut, im Juni dann mit allen anderen Bürger:innen um die raren Impftermine in einen Wettstreit treten zu müssen. Ich bezweifle mittlerweise massiv, dass die Lehrerschaft bis zum kommenden Schuljahr geimpft ist, um verantwortungsvoll Schulöffnungen betreiben zu können. “

      Wirklich?

      Okey, gut zu wissen.

      Also, wir ELtern sind irgedwo ganz unten an der Nahrubngskette.

      Einfach toll, was alles mit dieser Pandemie am Tageslicht herauskam.

      • Ich habe auch ständig so ein mulmiges Gefühl wenn es um die Schulöffnungen in den nächsten Monaten und im kommenden Schuljahr geht. Noch ist es ja nicht so weit, aber Ziel scheint es zu sein, dass auf der einen Seite Lehrkräfte, pädagogische Hilfskräfte und Hausmeister in voller Schutzausrüstung und bis auf die Zähne bewaffnet das Epizentrum der Coronaviren betreten werden, während auf der anderen Seite ganz selbstverständlich hingenommen wird, dass die gesamte Schülerschar, nur mit einem Lendenschurz und Mundschutz bekleidet dem Virus voll ausgesetzt wird. Weiter oben hat noch jemand geschrieben: Meinetwegen kann man noch die 16 jährigen impfen. Das „meinetwegen“ sagt viel und stört mich massiv.

        • Genau. Und Kinder und Jugendliche müssen nicht mal FFP2 Masken tragen.

          1000 Selen in einer Schule praktisch ohne jeglichen Schutz für sich selbst und für die Anderen. Noch schlimmer in der Grundschule, wo sind Masken eher überall nur nicht da wo sie gingehören.

          usw..

      • @Monika, BY

        Nein. Eltern sind nicht am Ende der (Impf)-Nahrungskette.

        Aber die sind diejenigen, die – erlaubt oder nicht – mit ihren Kundern in den Ferien irgendwo in der Weltgeschichte herumurlauben und erst sich und dann uns in Gefahr bringen.

        Jedes Land scheint seine ureigenen Mutanten zu entwickeln und ich würde lieber eine Urlaubskarte als Covid-19-Mutante-xy bekommen.

        Es gibt zu viele verantwortungslose Freiheitsegoisten – und viele davon haben Kinder….

        • Ja, ganz richtig. Darüber ergäre mich auch jeden Tag.

          Aber auch über die Lehrer und Schulleitungen, die dem Lockdown trozdem am diesen Freitag Kinder in der Schule rufen bzw befelen zu kommen. Fall: Grundschule meines Sohnes.

          • Und DROHEN, wenn man nicht das Kind in der Schule schickt.

            Das haben wir in unserer Grundschule am eigenen Leib erlebt, obwohl das Kind in jedem Sinne außerordentlich fit ist.

            Und gleichzeitig sitzen in derselbe Klasse Kinder, die nicht mal lesen können. 2 Klasse. Und über soziale Kompetenz will nicht mal anfangen zu schreiben. Wir alle waren froh, wenn unsere Tochter endlich mal mit dieser Grundschule fertig war.

        • Das machen also ganz besonders Eltern? Niemand sonst? Und deswegen ist es dann auch ok, wenn man Familien weiter durch Schulöffnungen gefährdet und auch beim Impfen außen vor lässt? Weil sie geimpft womöglich verreisen würden und dann Mutanten anschleppen?. Also sollten wir ihrer Meinung nach gar nicht geimpft werden? Zumindest nicht vor Ende der Sommerferien? Was hat das Impfen denn eigentlich mit dem verreisen zu tun? Wegen den Privilegien, über die debattiert werden? Kinder werden noch lange nicht geimpft. Was das angeht, stehen die Familien beim Themsa Reisen erst recht am Ende der Nahrungskette. Ist aber mein kleinstes Problem.
          Ansonsten kenne noch keine geimpften Eltern, aber schon ein paar Lehrer und auch ü 60 Jährige. Die haben schon Reisepläne!. Wir nicht! Wir sind schon froh, wenn wir die Sommerferien gesund erreichen und in unserem Garten verbringen können. Soviel dazu. Riesenzwerg, ich bin von ihnen enttäuscht. Ich hatte ein ganz anderes Bild. Aber vielleicht habe ich das hier auch falsch verstanden. Schade auch immer diese Einteilung in die Lehrer und die Eltern. Was halten eigentlich Lehrer die auch Eltern sind davon?

          • @mm:
            Genau das ging mir bei diesem Kommentar auch durch den Kopf! Die Eltern sind meines Erachtens nach genauso gefährdet wie die Lehrer. Ist irgendein Kind positiv in der Klasse, dann steckt es den Lehrer mit der gleichen Wahrscheinlichkeit an wie einen anderen Mitschüler. Allein durch die häusliche Gemeinschaft ist es mit der Mutante zwangsläufig so, dass jener angesteckte Mitschüler das an die Eltern weiter gibt! Die Kontakte von meinem Grundschulkind sind faktisch auch meine Kontakte! Und die sind bei Präsenzunterricht auch sehr hoch. Natürlich nicht so hoch wie die Kontakte von Lehrern an weiterführenden Schulen, die ständig die Kurse wechseln – aber immerhin hoch genug.

  16. Ich muss hier mal eine Lanze brechen für die Stadt Köln und einen weiteren Kreis in NRW, die ihren SII-Schulen nun einen Impfcode geschickt haben, natürlich nur, weil die Inzidenzen sehr hoch sind, aber schön ist es doch! Die Organisation incl. Anmeldung war dann tippi toppi!

  17. Eine Aufhebung der Priorisierung ist ein Unding.

    Vielmehr muss die priorisierte Impfung der Lehrkräfte sofort umgesetzt werden.

    Danach sollte man schauen, welche weitere Berufsgruppen ein hohes Risiko haben und diese in die Priorisierung mit aufnehmen.

    Meinetwegen auch die Abschlussklassen ab 16.

    In den nächsten 4 Wochen kommt eine Menge an Impfstoff.
    Da sollte es kein Problem sein, allen Lehrkräfte innerhalb von 2 Wochen eine Erstimpfung zu geben.

  18. Bei uns in Berlin sind an den Grundschulen schon fast alle 1x geimpft, die es wollten. Natürlich wollten nicht alle oder zögerten noch. Immer mehr bekommen nun schrittweise die 2. Impfung.

    Die Priorisierung finde ich richtig! Sie ist gerecht.

    • Ich hatte meine Impfeinladung am 17.3 bekommen und einen ersten Impftermin 3 Wochen vor Ferienbeginn in Berlin. Ging vielen Kollegen so…
      Ansonsten habe ich 1. – 7. Stunde täglich Unterricht in Klasse 1-6 mit über 400 verschiedenen Kindern. Einige Kollegen hatten bereits Corona. Habe nur noch Angst…

  19. Wenn CDU und FDP in NRW auf einmal von Bildungsgerechtigkeit reden, wird es gefährlich für alle Beteiligten. Heute hat Armin plötzlich soziale Brennpunkte entdeckt, mit dem Vorschlag, dort für Impfungen zu werben. Wie wäre es, wenn auch die Kontaktpersonen in sozialen Brennpunkten geimpft würden, z.B. ErzieherInnen, LehreInnen…..

      • Ich weiß, man will es nicht hören, aber Eltern haben in der Regel keine 100 Kontakte, über mehrere Stunden, in kleinen Räumen.

        • Ich verstehe diese Einstellung nicht. Aber Kinder und Jugendliche haben es und diese Kinder leben mit ihren ELtern zusammen oder etwa nicht?

          Und was ist mit den Kindern und Jugendlichen?

          Niemad außer Lauterbach und Drosten reden über das Gefahr für die Kinder und Jugendliche.

          Es gibt keine Risikogruppen mehr. Das ist schon längst klar. Covid trifft Kinder und Jugendliche ebeso.

          Sollen wir erst Kinderintensivstationen voll haben, dass das endlich breit akzeptiert würde?

          Kinder müssen auch geimpft werden.

          • @Monika, BY:
            Woher nehmen Sie die Information, dass es keine Risikogruppen mehr gibt und Kinder ebenso schwer an Corona erkranken? Bitte Quellen angeben, bevor Sie hier eine derartige Behauptung verbreiten! Nein, ich verharmlose hier nichts! Ganz im Gegenteil… ich nehme die Gefahren sehr ernst.. aber zu behaupten, Kinder würden ebenso so schwer erkranken ohne eine fundierte Quelle anzugeben, verursacht nur Panik!

          • @Monika, BY:
            und ja… Kinder und Jugendliche müssen auch geimpft werden. Die Forschung ist da ja auch dran und es wird bei den 12 – 16 – jährigen auch bald zugelassen werden können. Entsprechende Studien dauern bei Kindern einfach länger, wie auch bei Schwangeren. Aber es tut sich doch dahingehend etwas…

        • Aber Eltern haben Kinder, die in der Oberstufe auch mal gerne auf 150 Kontakte kommen. Und wenn dann diese jungen Erwachsenen mit B.1.1.7. erkranken, geben sie das Virus mit Sicherheit an die Eltern weiter.
          Und Grundschulen – wie hier in RLP – sind oftmals keine Ganztagsschulen, aber die Kinder gehen danach in unterschiedliche Horte, wo sie wieder auf andere Kinder aus anderen Schulen treffen, so dass dann auch wieder sehr große Gruppendurchmischungen von Hunderten von Menschen stattfinden.
          Dennoch gebe ich Ihnen recht: Der Lehrerberuf ist derzeit ein sehr gefährlicher Beruf – und nun kommt auch noch das Corona-Testen ohne Schutzkleidung dazu in voll gestopften Räumen, die es in keinem einzigen Testzentrum in Deutschland gibt. Sie sind nicht zu beneiden und es ist ein SKANDAL, dass Sie bislang KEINE IMPFUNGEN haben.

        • @Alex

          Es sei denn, sie sind Lehrkräfte oder Erzieher:innen.

          Womit wir wieder bei der Impfung derer sind, die extrem viele Menschen (kleine und große) zu betreuen/beschulen haben.

          • Ja. Und genauso sollte nicht sein, sonst haben wir wirklich kein Grund den anderen Gesellschaften gegenüber so empor dastehen, wie wir es so gerne tun. So fortgeschritten sind wir gar nicht.

          • Sie sind täglich in der Schule. Sie wissen ganz genau, dass die Kontakte von Schülern sich nicht nur auf die Lerngruppe begrenzen lassen. Sie sehen es morgens, wenn sich Gruppen vor dem Schuleingang tummeln, in den Gängen, in denen sie sich begegnen und in den Pausen. Sie haben bestimmt schon Grüppchen von Schüler zusammenstehen sehen, die Köpfe dicht beieinander, alle auf ein Handy fixiert (nicht unbedingt unter Aufsicht aber vielleicht beim Verlassen des Schulgebäudes) In der Pause wird das Pausenbrot gemeinsam gegessen…. Alles Dinge, die sie als Lehrer sicherlich vermeiden. Bitte hören sie mal damit auf, die Gefahr für Schüler gegenüber Lehrer runterzuspielen. Und damit möchte ich gar nicht die erhöhte Gefahr für Lehrer, die an Schulen tätig sind in Frage stellen. Aber das Gleiche gilt für Schüler. Die höchsten Inzidenzen gibt es bei den unter 16 Jährigen. Und da sind vor allem die 6 bis 10 jährigen betroffen. Das ist doch kein Zufall. Und jeder hier weiß ganz genau, dass ein sich der Rest der Familie vor einem infizierten Kind in einem gemeinsamen Haushalt nicht schützen kann. Wie auch?. Wenn selbst Lehrer mit den tollen Hygienemaßnahmen an der Schule gefährdet sind. Für eine Übertragung würde ich eine Garantie von 100 % abgeben.

        • @Alex:
          Wenn mein Kind aber in dieser Klasse sitzt, dann sehr wohl! Tingelt der Lehrer von Klasse zu Klasse, kann er das Virus ja auch in jedem Klassenzimmer verbreiten. In einem davon sitzt mein Kind, mit meinem Kind kuschel ich abends im Bett!
          Halt…, kleiner Denkfehler…. das Virus verbreiten ja nur die Kinder und nicht die Lehrer, oder? Somit ist man als Eltern ja total safe, denn ein Überspringen durch alle Klassen bzw. Klassenstufen ist dann ja nicht moglich! Richtig?
          Und nein… aus mir spricht kein Impfneid! Ich konnte mich bereits impfen lassen. Oh Wunder… ganz regulär und ohne vordrängeln… An die Eltern muss GANZ genauso gedacht werden!

  20. Berufskollegs spielen in den Medien kaum eine Rolle, dabei sind dort die SuS mit dem größten Risiko. Sie sind in der Ausbildung in Betrieben, treffen sich mit mehr Leuten als z.B. ein Grundschulkind und sind risikobereiter als jüngere SuS. Es gibt unzählige Abschlussklassen im Präsenzunterricht, aber kaum ein LuL ist geimpft. Ich teste jeden Tag in der ersten Stunde, jeden Tag eine andere Klasse. Mit Ende 50 liegen meine Nerven langsam blank, und ich bin kein ängstlicher Mensch. Wann werden wir endlich geimpft?

  21. Eine Frage an euch alle.

    Und was ist bitte sehr mit den Kindern?

    Offensichtlich sind Kinder sogar eigenen Eltern egal, Haputsache Betruung.

    Meit ihr nicht, dass die Kinder uach geipft werden sollen!!?

    Sind Kinder und Jugendliche nicht die überwigende Kontaktpersonen in sozialen Brennpunkten?

  22. Herr Söder hat im März angedeutet, dass die LehrerInnen weiterführender Schulen dann auch bald ein Impfangebot bekommen. Seitdem ist – nichts – passiert und es ist fast Mai! Die KollegInnen stehen mit der Altersgruppe mit der höchsten Inzidenz (Abschlussklassen) im Unterricht. In manchen Landkreisen ist man mit Gruppe 2 schon fertig, nachher werden LehrerInnen erst geimpft, wenn die Priorisierung aufgehoben wird??? Das ist doch Wahnsinn!

  23. Ab dieser Woche werden 5 Millionen Impfdosen pro Woche geliefert.
    Davor waren es die Hälfte.

    Da sollte Priogruppe 2 abgeschlossen sein.

    Nun müssen Lehrkräfte PRORISIERT geimpft werden.

    In Niedersachsen bekommen über 60-Jährige einen Impftermin teilweise innerhalb einer Woche.
    Da sollte es bei Moderna und Biontec genauso schnell möglich sein.

  24. RLP: Letzten Donnerstagabend öffnete das Portal für LuL, am Samstag wurden die ersten Kollegen und Kolleginnen geimpft. Alle (!), die sich angemeldet haben, haben Termine noch vor Pfingsten mit Moderna oder Biontec.

    Tadellos.

    So ist es wenn die KM ihren Folgevertrag im Kabinett noch nicht sicher hat… 😉

    • Dafür sind jüngere Nicht-Lehrkräfte in Risikogruppe 2 und 3 in RLP großteils noch nicht geimpft!!! Und haben noch nicht mal einen Termin in Aussicht. Registriert sind sie – teils schon zwei Monate.

  25. Ich weiß gar nicht, warum hier auf einmal so nach der Impferei für die Eltern geschrien wird. Seit einem Jahr (!) muss ich mir als Lehrkraft anhören, dass Schulen sicher und Kinder keine Treiber der Pandemie sind. Schulen werden auf Teufel-komm-raus aufgemacht, ohne sich an irgendwelche sonst gültigen Arbeitsschutzregeln zu halten. Es wird eine willkürliche, viel zu hohe Inzidenzzahl festgelegt, ab der geschlossen wird – aber erst, wenn wir 5 Tage auf dieser hohen Zahl bleiben. KiTas waren fast permanent brechend voll, weil die Appelle der Landesregierungen, sein Kind zu Hause zu lassen, keinen interessiert haben. Auf einmal, jetzt, wo es öffentliche Diskussionen um Freiheiten für Geimpfte gibt, da entdecken Eltern, dass ihre lieben Kleinen die „Supergefahr“ sind (im übrigen nicht für die noch ungeimpoften Lehrer und deren Familien, nein, natürlich nur für die eigene).

    • Gut aufgepasst! 😉

      Auch wenn ich vielen Familien die Sorgen durchaus abkaufe, ich bin auch sehr gespannt, welche Dynamik in nächster Zeit abgehen wird angesichts der Geimpftenlockerungen.

    • Aber letzten Endes sitzen alle im gleichen Boot. Wenn es da zu Meutereien kommt, ist auch keinem geholfen. Und die Schulöffnungen wurden weder von den Eltern noch von den Lehrern beschlossen. Hingegangen sind beide Gruppen, die einen wegen ihrem Beamtenstatus, die anderen, weil ihnen gesagt wurde, dass ihr Kind ansonsten sozial und schulisch versagen wird. Ich habe hier auch noch keinen Beitrag gelesen, in dem Eltern den Lehrern ihre Impfung nicht gönnen. Im Gegenteil! Umgekehrt kann ich das nicht behaupten. Aber es lohnt sich gar nicht, sich darum zu streiten. Inzwischen kann jeder ü-60 jähriger seinen Hamster zum Impfen anmelden, wenn er ihm eine Kopie vom Personalausweis überlässt eine Unterschrift leistet und einen guten Draht zum Hausarzt hat. Die Frage bleibt doch aber, wie schützen wir die noch nicht Geimpften? Oder ist das hier gar kein Thema mehr???.

      • „Ich habe hier auch noch keinen Beitrag gelesen, in dem Eltern den Lehrern ihre Impfung nicht gönnen.“ Ich leider schon. Als es losging mit den Lehrerimpfungen, musste man sich hier vorhalten lassen, dass das total ungerecht wäre, weil dann „nur“ die Lehrer geschützt wären, nicht aber die Kinder. Alternativ sollte man sich nicht so anstellen, schließlich sei man jetzt geimpft (das die Erstimpfung keinen vollständigen Schutz bietet, hat keinen interessiert).

        • Und nochmals meine Frage, die beim Rangeln ums Impfen unter den Tisch gekehrt wird. Wie wichtig wird noch der Schutz der Ungeimpften in der Schule genommen? Schule ist in meinen Augen für alle Ungeimpften noch viel gefährlicher geworden als in all den Monaten davor. Denn hier treffen sich die meisten Ungeimpften mit noch viel höheren Inzidenzen als in der Durchschnittsbevölkerung. Inzwischen belegen auch Studien, dass die Inzidenz unter Jugendlichen viel höher ist. Die Übertragung innerhalb der Familie ist zu 100% garantiert. Was Bitte schön haben hier manche dagegen, wenn jetzt nach und nach auch Eltern geimpft werden sollten. Und jetzt mal ganz gechilled: Nach allen Lehrern, NATÜRLICH! Das kann euch doch nicht stören. Aber an dieser Entscheidung haben weder Eltern noch Lehrer mitzureden und das ist, so wie es sich hier darstellt, auch gut so. Entscheidend für mich ist vielmehr, wie motiviert sind Politiker, und alle Erwachsenen, die am Schulleben teilhaben den noch nicht geimpften Kindern gegenüber, sie nach besten Wissen und Gewissen zu schützen? Oder sind da dann auch welche zu müde dazu ?

    • Liebe Marie,

      ich bin ein Elternteil und habe an Petitionen mitgearbeitet und mich bundesweit vernetzt, um mit dem KuMi-Märchen der sicheren Schulen aufzuräumen. Dies hat sehr viel Zeit und Kraft gekostet. Immerhin ist das Märchen der KuMis durch diverse Aktivitäten von Lehrkräften und Eltern aus unterschiedlichen Richtungen zerstört worden. Die Zerstörung des Märchens hat zu den bevorzugten Impfungen für Lehrkräfte geführt. Und das ist gut so – obgleich es hier, je nach Bundesland, auch sehr hapert. Wie Spahn aber bereits im Januar anmerkte, müssten, wenn Lehrkräfte geimpft werden, auch Eltern geimpft werden. Dafür war aber nicht genug Impfstoff da. In RLP sind jüngere Vorerkrankte in Prio 2 und 3 großteils noch nicht einmal geimpft. Und diese sind mitunter auch Eltern. Deshalb wäre es jetzt an der Zeit, auch das Impfen von Eltern anzugehen.

      Mitnichten sind somit alle Eltern für unsichere Schulöffnungen. Leider werden wir in NRW und RLP mit Präsenzpflicht zum Schulbesuch unserer Kinder gezwungen. Ich gönne allen Lehrkräften ihre Impfungen, hätte aber selbst auch gerne welche für meine Familie. Und dies wäre für alle Eltern wichtig – und nicht erst im September, wenn der Sommer endet.

      Leider haben wir Eltern keine professionellen Verbände, die unsere Ansinnen unterstützen.

  26. @Monika, BY:
    Woher nehmen Sie die Information, dass es keine Risikogruppen mehr gibt und Kinder ebenso schwer an Corona erkranken? Bitte Quellen angeben, bevor Sie hier eine derartige Behauptung verbreiten! Nein, ich verharmlose hier nichts! Ganz im Gegenteil… ich nehme die Gefahren sehr ernst.. aber zu behaupten, Kinder würden ebenso so schwer erkranken ohne eine fundierte Quelle anzugeben, verursacht nur Panik!

    @Lila
    Surfen Sie bitte mindestenes News4Teachers durch (alles ist schon längst da, einschließend haufen von Links, …dann the Guardian, dann Science, Lauterbach, Drosten ein paar medic Seiten aus Frankreich, Niederlande, Brasil, Vereinigtes Königreich, Dänemark, Sweden, Indien, USA..usw…

    Wie schon gesagt, erst sollen wir offensichtlich Kinderintensivstationen voll haben…aber nur zu, ohne uns.

    • Entschuldigung, eine Korektur doch. Babys, Kinder, Jugendliche erkranken nicht nur schwer, sonder auch sterben durch Infektionen mit Corona und zwar ohne festgestellten Vorerkrankungen.

      Kann man relativieren? Auch die Fakten?

      Ja, das kann man. Immer.

      • @Monika, BY:
        Das bestreite ich dich gar nicht! Aber die Sterblichkeit, die schweren Verläufe der kleinen Kinder sind deutlich geringer, als bei der Altersgruppe 40+.
        Bitte einen konkreten Link hier einfügen bei solchen Behauptungen! Den werden Sie ja wohl finden, nachdem Sie sich offensichtlich so intensiv damit beschäftigen.

        • Richtig, deutlich geringer. Momentan, dank Lockdown, wobei Indien beispielweiße eigener Übermut gerade bitter bezahlt. Oder Brasilien mit 1300 toten Babys usw..
          und Longcovid Generation folgt erst…

          Man sollte niemandem trauen, sondern selbst recherchieren und daraus alleine eigene Schlüsse ziehen, aka mit eigenem Kopf versuchen zu denken.

          • @Monika, BY:
            Dank Lockdown ist die Sterblichkeit bei Kindern geringer? Sie meinten wohl l, dass die Infektionen geringer sind!? Natürlich sind vorallem und immer mehr Kinder infiziert und es gibt sicher auch schwere und Schwerstfälle, die bestimmt auch ansteigen, was besorgniserregend ist. Aber Ihre Behauptung, dass der prozentuale Anteil dieser Fälle bei den infizierten Kindern genauso hoch ist, wie bei infizierten Erwachsenen und Hochbetagten, können Sie immer noch nicht mit Quellen untermauern. Genauso, dass es keine Risikogruppen mehr geben soll! Es mag sein, dass Sie das irgendwo gelesen haben – dies entspricht aber nicht den offiziellen Angaben des RKI! Warum können Sie hier keinen Link einfügen? Dann könnten Sie belegen, aus welcher „Quelle“ Sie Ihre Bealhauptungen ziehen. Eine derartige Panik unter Eltern zu verbreiten ist unmöglich!

        • „Aber die Sterblichkeit, die schweren Verläufe der kleinen Kinder sind deutlich geringer, als bei der Altersgruppe 40+.“

          Nur nutzt das dem Kind wenig, wenn es keinen schweren Verlauf hat, das mitgebrachte Virus aber einen oder beide Eltern aus der Altersgruppe 40+ dahinrafft (oder für sehr lange ausfallen lässt).

          Genau das ist doch das Problem an der Argumentation „die Kinder erkranken nur ganz selten schwer und es sind nur ganz wenige gestorben“.

          Verpflichtende Präsenzschule ohne weitreichende Schutzmaßnahmen kann es erst wieder geben, wenn die Eltern, die Kinder und das Schulpersonal allesamt vollen Impfschutz haben.

          • @Jan aus H:

            Ich habe mit keiner Silbe erwähnt, dass die Schulen geöffnet werden sollten!

            Es ging mir darum, dass @Monika, BY durch falsche Aussagen Panik verbreitet. Ich wollte von ihr eine gesicherte Quelle, aus der sie ihre Rückschlüsse zieht, dass die Kinder genauso schwer erkranken und genauso oft an dem Virus sterben, wie die Erwachsenen und Hochbetagten. Solche Aussagen erzeugen einfach nur unkontrollierte Angst bei Eltern – keine Angst um sich, sondern um sein liebstes – sein Kind! Und mit solchen Aussagen sollte man vorsichtig sein, vor allem wenn man keine Quelle dazu nennen kann.

            Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden! Anhand meiner vorherigen Kommentare hier im Forum werden Sie sehen, dass ich in der derzeitigen Situation und unter den derzeitigen Bedingungen keine Schulöffnungen befürworte. Solange nicht alle, die das wollen, geimpft sein können, ist das Risiko ist einfach zu hoch, sowohl für Lehrkräfte, Eltern und Schüler.

            Es ist aber definitiv falsch, dass Kinder in gleichem Maße schwer betroffen sind, wie Erwachsene. Sie sind derzeit häufiger betroffen – ja. Aber das ist etwas völlig anderes. Und nochmal – eine derartige Panikmache unter Eltern zu erzeugen aufgrund einer falschen Behauptung (denn eine Quelle wurde von ihr bislang immer noch nicht verlinkt, obwohl mein Kommentar gelesen und beantwortet wurde!!!), ist unmöglich!

          • Genau.
            Und genau darin liegt der Grund, warum Politiker + Wirtschaftslobbyisten so erfolgreich sind.

            Immer noch zu viele Menschen interpretieren das Gelesene nicht ganz treffend.

            Niemand behauptet, dass der prozentuale Anteil der erkranken und gestorbenen Kinder unter den infizierten Kindern genauso hoch ist, wie bei infizierten Erwachsenen und Hochbetagten.

            Aber der Fakt bleibt – die Kinder und Jugendliche erkranken doch und sie sterben auf Grund der Corona – Infektionen.

            Wenn jemand 300 gelieferte Kinder wöchentlich in Krankenhaus, wie der Fall im Februar, 2021. in Großbritannien, für gering (-er) hält, da freut sich dann die Wirtschaft samt Politik.

            Schweden und Norwegen haben schon ein halbes Jahr Corona – Kinderstationen.

            Merkel ist definitiv kein Panikmacher, aber ihre vorgestrige Warnung für die nicht geimpfte Grundschüler klingt auf jeden Fall nicht beruhigend.

            Meiner Meinung nach doch zu spät in der Öffentlichkeit geliefert, genauso wie zu lange Fixation an Risikogruppen (ab 80, ab 70, ab 60, und hoppla jetzt schon ab 40 …).

            Die Menschen möchten sich nicht zu viel informieren. Es ist anstrengend. Sie wollen nicht zu viel wissen.

            Ergebnis: und jetzt wird es dauern, bis es so viele Köpfe erreicht.

            Nun habe ich meine Kinder nicht erst jetzt zu Hause gelassen, sondern schon vor einem Jahr. Schon damals war es klar, wohin das Ganze hinsteuert. Nein, keine wahrsagerische Fähigkeit.

            Bloß Grundwissen aus Biologie und Verfolgung fachlichen Berichten, und zwar rund um den Globus.

  27. Irgendwie habe ich hier den Faden verloren. Wir Lehrer kämpfen seit langem für Arbeitssicherheit.
    Stattdessen wurden uns im ersten Halbjahr Horden von „nicht ansteckenden Schülern“ auf den Hals gehetzt (überspitzt formuliert)
    Wir haben davon geredet, dass Klassen früh halbiert gehören – vielen Eltern war piepsegal.
    Wir waren für höhere Klassen im DU – wurde auch abgelehnt.
    Wir waren für Luftfilter – abgelehnt .
    Wir wollten keine Test begleiten wg. erhöhter Infektionsgefahr. Abgelehnt.

    Wir wollten weder uns anstecken, noch dass Schüler sich anstecken und darüber die Eltern.

    Am Ende wollten wir uns wenigsten durch vorgezogene Impfungen schützen. Weil wir einfach in allen vorherigen Punkten ungehört blieben. Wurde auch abgelehnt – bis wenigsten einige vorgezogen wurden.

    Jetzt haben Kinder und Jugendliche Symptome, und jetzt rufen die Eltern nach eigenen Impfungen. Und Eltern wird plötzlich klar, dass da was ganz gründlich schief gegangen ist.

    Also zusammengefasst:
    Wir sind total froh, wenigsten EINE Sache zu bekommen.

    Dass der Unterricht so trotzdem nicht weitergehen kann, ist jetzt Sache der Eltern.

    Wir. Sind. Müde.

    • Vollkommen richtig.

      Außer, dass mindestens genauso viele Lehrer und Schulleitungen Gesundheit und Leben meiner Kinder gar nichts kümmert. Sie verlangen, drohen, drücken um jeden Preis die Kinder im Präsenzunterricht zu bekommen

    • @BK-Lehrkraft:

      Sie scheren hier alle Eltern über einen Kamm!

      Es gibt/gab die ganze Zeit Eltern, die sich über Schulschließungen empören – es gibt/gab aber auch viele Lehrer.

      Genauso gibt es Eltern, die der gleichen Meinung sind wie Sie und viele andere Lehrer und genauso die Hygienestandards fordern.

      Sie ziehen hier nun den Schluss, dass diejenigen, die sich gegen Schulschließungen ausgesprochen haben, nun eine gleichrangige Impfung für Eltern fordern?

      Wenn ich mich hier so umhöre, dann wollen die Eltern, die offene Schulen fordern, weil sie die Gefährlichkeit des Virus runterspielen, lieber „erstmal abwarten“! Andere hingegen, die ihre Kinder unter den momentanen Bedingungen lieber zu Hause lassen, wollen die Impfung so schnell wie möglich. Das sind zumindest meine Erfahrungen.

  28. @Monika, BY:

    Link??????
    Ich warte immer noch!
    1300 an Corona gestorbene Babys (wie von ihnen geschrieben)???? Link! Ich finde nichts!

    Nein, Frau Merkel ist keine Panikmacherin – da gebe ich Ihnen Recht. Sie allerdings schon mit solchen Aussagen. Man sollte sehr vorsichtig sein in der derzeitigen Situation und einen bestmöglichen Gesundheitsschutz anstreben. Aber aus Ihren Aussagen lese ich eine extreme Panik heraus, die nicht auch noch hier verbreitet werden sollte. Vorsicht ja – aber bitte keine Panik!

  29. Ich wusste gar nicht, dass ebenso und genauso die gleiche Bedeutung haben.

    Tja man lernt, solange man lebt.

    Das ist schon längst klar. Covid trifft Kinder und Jugendliche ebenso (= auch). Ende der Aussage.

    Und ebenso = ja die Kinder erkranken auch. Alle infizierte Kinder? Nein. Alle infizierte Erwachsene. Nein.
    Und ebenso = ja die Kinder sterben auch. Alle infizierte Kinder? Nein. Alle infizierte Erwachsene. Nein.

    Der Antiel wurde nie erwähnt.

    Ende der Aussage.

  30. „Gut 300 Corona-Tote pro Tag werden derzeit in der Spitze an das RKI gemeldet. Eine immer noch hohe Zahl.“ (Br24 heute)

    Kling nicht so erschreckend, sogar beruhigend, es bessert sich die Lage, oder?

    Wenn man sich aber 300 Särge täglich in einem Kaufhaus vorstellt, das Bild ändert sich schlagartig.

    Noch schlagartiger, wenn man sich die Menschen da drin vorstellt, auch junge Menschen (30+, 20+, Jugendliche, und ja auch Kinder).

    Statt es sollte keine Zahl geben, berichtet man – immer noch zu hohe Zahl.

    Tja.

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/123123/Elf-Todesfaelle-durch-COVID-19-bei-Kindern-und-Jugendlichen

    Es bessert sich die Lage. Ja, natürlich.
    Diese Tabelle würde „ganz bestimmt“ nicht anders aussehen ohne Lockdown.

    Am schlimmste, es war vermeidbar.

    Ich bin mal gespannt, wie lange brauchen wir diesmal, dass die Kinder tatsächlich geimpft werden.

    Manche wollen immer noch nicht verstehen, dass dieses Virus mit Herdenimmunität bekämpft sein könne, aber auf der Globus Ebene.

    • Danke für den Link. Das sind Daten, die mir durchaus bekannt sind. 11 Todesfälle unter Kindern während der gesamten Pandemie, davon 9 mit bekannten Vorerkrankungen. Liest sich schon etwas anders, als Ihre Panikmache! Jeder ist zu viel – das ist klar und ich fühle sehr mit den Familien!

      Es ist mir auch klar, dass die Zahlen ohne Lockdown anders aussehen würden. Ich weiß nicht wie Sie darauf kommen, dass ich gegen einen Lockdown wäre???? Oder dass ich keine Gefahr sehe? Aber gut… man lernt nie aus .

      Und nochmal: Vorsicht und Umsicht ja! Bestmöglicher Schutz für alle! Aber keine Panik – und die lese ich aus Ihren Kommentaren raus.

      • Lila vermuten Sie bitte nicht so viel, lesen Sie lieber, wie es geschriben wurde. Und imputieren Sie bitte nicht. Das bringt wirklich nichts.

  31. 80 Millionen Tote hier, 3 Millionen Weltweit, bedauern bestimmt sehr, dass nicht mehr Panik verbreitet wurde.

    Ihre Familien noch mehr.

    Patienten auf der Intensivstation und Long Covid Leidende ebenso.

    Panische Abwehr gegen Realität (Fakten haben nichts mit Panik zu tun) bedeutet nicht eine gesunde Einstellung, eher weist sie auf eine gewisse innere Unsicherheit hin und Unsicherheit führt leider oft zu Schrittfehler.

    • @Monika, BY:
      Wie Sie meinen…. ist ja ihr Leben und Sie müssen mit der Angst und ständigen Unsicherheit leben!!!! Ich wollte Sie (und eventuell andere, die Sie da in dieses Fahrwasser mit reinziehen) lediglich ein bisschen beruhigen. Bringt nichts – Sie wollen es nicht…

      Ich bin vorsichtig, umsichtig, halte mich an alle Maßnahmen und lebe mein Leben unter diesen Umständen (und Einschränkungen) trotzdem glücklich und vorallem nicht ängstlich (!!!) weiter! Das hat nichts damit zu tun, dass ich wie Sie sagen dann Gefahr laufe, „Schrittfehler“ zu begehen. Meine Familie war bisher nicht betroffen, unsere Kinder gehen in keine Betreuung und wir halten uns auch sonst an alles. Aber wir machen Corona auch nicht zu unserm „Hauptthema“ zu Hause. Meine Kinder haben zum Glück keine Angst und das ist wichtig!!!!

      Aber bitte… steigern Sie sich immer weiter hinein… ist bestimmt gut für ihre mentale Gesundheit!

  32. Liebe Lila, Sie erkennen sich in meinem Schreiben allzu oft wieder, dabei geht es in meinem Schreiben eher um Politik und Lobbysten.

    • @Monika, BY:
      Ich diskutiere hier mit Ihnen jetzt nicht mehr weiter. Entweder reden wir vollkommen aneinander vorbei (Sie verstehen nicht, was ich meine und ich verstehe nicht, was Sie meinen) oder es ist einfach keine Basis da.

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